Erleichterung

Ei­gent­lich hat es nur wenig mit Snoopy zu tun, bzw. nur in­di­rekt. Be­züg­lich meiner in­zwi­schen seit zwei Mo­naten be­ste­henden Krank­heit gibt es eine Ent­war­nung, es ist wahr­schein­lich keine Bor­re­liose. Alle Sym­ptome deu­teten darauf hin und nach un­seren „Schnüf­fel­stunden“ im Un­ter­holz war sie auch nicht ganz un­wahr­schein­lich, aber der erste Blut­test war un­auf­fällig. Wenn keine an­dere Ur­sache ge­funden wird, muss dieser wie­der­holt werden, da er nicht ganz zu­ver­lässig ist, aber vor­erst gibt es eine Ent­war­nung.
Aber lasst es euch eine Lehre sein: Nach Spa­zier­gängen sollte nicht nur der Hund auf Ze­cken un­ter­sucht werden!

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Ein Hund im Stöckchenparadies

Ei­gent­lich soll er ja nicht… Aber man kann ihm die Dinger gar nicht schnell genug weg­nehmen, weil er immer wieder neue findet.

Al­ler­dings herr­schen hier auch nach­kriegs­ähn­liche Zu­stände, laut Radio sind (Hunde)Spaziergänge an den für Hunde in­ter­es­santen Plätzen ver­boten, Wälder, Wiesen und Parks dürfen nicht be­treten werden. Das haben wir je­doch erst nach dem Mor­gen­spa­zier­gang er­fahren. Ab jetzt wird Snoopy die Stöck­chen also vom Balkon aus be­trachten müssen und heute seine Be­schäf­ti­gung in­house er­fahren. Dabei ist das Wetter so schön. Der arme kleine Kerl. Viel­leicht kann ich ihn mit ein biss­chen Kli­ckern (das liebt er) und Ver­steck­spielen auf­hei­tern. Und dann ist da ja noch sein Ge­burts­tags­ge­schenk, der Bas­ket­ball, den er heiß und innig liebt. Wie gut dass Snoopy nicht lesen kann…

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Nachtrunde unter erschwerten Bedingungen

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Blick aus der Haustür mit Baum im Hauseingang

 

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Hinter dem Haus (Snoopy war nur 10 s zum Pi­pi­ma­chen da)

 

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Unser Hin­terhof mit Spielplatz

 

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Unser Spa­zierweg im Park

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Pfostenschau, eine Bilanz

Puh, das war viel­leicht ein Wo­chen­ende. Es ist un­glaub­lich wie an­stren­gend so eine Pfos­ten­schau sein kann. 39 Hunde der Rassen Golden, La­brador und Flat Coated Re­triever traten an, um die Schönsten der Schönen im Testring zu küren. Das Wetter konnte sich an­fangs nicht so richtig ent­scheiden, wech­selte aber später zu­gunsten von Or­ga­ni­sa­toren und Teil­nehmer auf Sonnenschein.

Jeder der Hunde wurde aus­giebig be­gut­achtet und be­ur­teilt. Und fo­to­gra­fiert. Das war das Schlimmste an der Aus­stel­lung, habe ich es doch jah­re­lang (um genau zu sein, seit meiner Chemo– und Cor­ti­son­the­rapie vor vielen Jahren) ver­mieden, mich von Fremden fo­to­gra­fieren zu lassen. Nun konnte ich mich aber nicht wehren und wurde ab­ge­lichtet und wer weiß, wo nun die un­vor­teil­haf­testen Fotos von mir überall im Netz auf­tau­chen. Ich glaube, ich will es lieber gar nicht erst wissen.

Tat­säch­lich war aber auch die Aus­stel­lung nichts für mich. Letzt­end­lich ist es doch so, dass man 20 € dafür aus­gibt, dass der ei­gene und somit tollste, schönste und per­fek­teste Hund aller Zeiten kri­ti­siert wird und, so habe ich es per­sön­lich emp­funden und spreche na­tür­lich nur für mich und *nie­manden* an­ders(!), im Ring „zum Affen macht“. Es war schreck­lich. Auf ge­fühlten 100 Fotos sehe ich wahr­schein­lich aus, wie, ach, ich will lieber gar nicht dar­über nach­denken, wie ich aussehe…

Snoopy je­den­falls sah toll aus und hat den dritten Platz (von 4) ge­macht und ein „sehr gut“ (kurz SG3) er­halten. Karin hat mit Amely in ihrer Klassen einen tollen ersten Platz ge­macht (vor­züg­lich, ab­ge­kürzt V1) und auch Darcy hat einen dritten Platz (V3) abgeräumt.

Um einen Ver­gleich zu er­halten, zi­tiere ich ein­fach mal Wi­ki­pedia zu diesem Thema:

Form­werte

Zur Be­ur­tei­lung der Hunde an­hand des Ras­se­stan­dards ver­fasst der Richter für jeden aus­ge­stellten Hund eine schrift­liche Kritik, die dessen Stärken und Schwä­chen be­schreibt und die auch die Form­wert­note beinhaltet.

Als Form­wert­noten sind möglich:

  • Vor­züg­lich – für Hunde, die in hohem Maße dem Stan­dard entsprechen
  • Sehr gut – für Hunde mit ei­nigen klei­neren Fehlern
  • Gut – für Hunde mit grö­ßeren Fehlern
  • Ge­nü­gend – für dem Ras­setyp ent­spre­chende Hunde, die we­sent­liche Mängel aufweisen
  • Dis­qua­li­fi­ziert – für nicht dem Ras­setyp ent­spre­chende Hunde, ag­gres­sive Hunde, Hunde mit be­stimmten erb­li­chen Feh­lern und Hunde mit dis­qua­li­fi­zie­renden Merk­malen gemäß dem je­wei­ligen Rassestandard
  • Ohne Be­wer­tung – für Hunde, die auf­grund ihres Ver­hal­tens oder an­derer Um­stände nicht ge­richtet werden können“

Dass Snoopy mit seinem, wie es der Tier­arzt so char­mant nennt, „Wat­schel­gang“ eine so gute Be­wer­tung und eine gelbe Schleife ab­stauben konnte, ist schon toll und das, ob­wohl wir uns (ok, die Schuld liegt bei mir) un­mög­lich prä­sen­tiert haben (ich sage nur, einmal und nie wieder!). Aber lest selbst:

Für sein Alter gut ent­wi­ckelter Jungrüde, vor­züg­liche Fellan­lage, etwas leich­terer Rü­den­kopf, gut an­ge­setzte dunkle Augen, kor­rekt an­ge­setzte Be­hänge, schöne Kopf­hal­tung, fester Rü­cken, lang auf­ge­rippter Brust­korb, Vor­brust muss sich noch weiter ent­wi­ckeln, etwas kurzer Oberarm, Be­we­gungen nicht ganz gleichmäßig.“

Ich habe mich sehr ge­freut, Ca­ro­line und Jenny zu treffen, sowie Cuddy und ihren Nach­wuchs, der zum Teil auf der Aus­stel­lung ver­treten war. Cuddy hat neben einem ersten Platz in ihrer Klasse auch noch die Aus­zeich­nungen „Beste Hündin“ und  „Best Flat Coated Re­triever“ , (Best of Breed, BOB) er­halten. Alles in allem war es ein er­folg­rei­cher Nach­mittag, was mich aber nicht davon ab­halten wird, meine Aus­stel­lungs­kar­riere mit diesem Event zu be­enden. Snoopy darf na­tür­lich auch gerne wei­terhin aus­ge­stellt werden, bloß nicht mit mir. :) Achja, was habe ich außer einem total er­le­digtem Hund, einer guten Be­wer­tung und einer gelben Schleife noch von der Pfos­ten­schau mit­ge­nommen? 38 Mü­cken­stiche! Kein Kommentar!

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Was ich auf keinen Fall ver­säumen möchte ist, der freund­li­chen jungen Frau, die Cuddy und ihren Sohn Dean prä­sen­tiert hat, zu danken, die mich wirk­lich sehr lieb be­ru­higt und mir Mut ge­macht hat. Das war groß­artig und hat mir sehr ge­holfen und das, wo wir doch ge­meinsam im Ring standen.

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Hundegeburtstag

IMG_4000Schön war er, der Hun­de­ge­burtstag, der drei gar nicht mehr so kleinen Ge­schwister. Nachdem Snoopy mit­tags be­reits seine Ge­schenke, einen Bas­ket­ball (jaaa, der geht nicht ins Hun­de­maul, genau!), einen Waschbär, eine pe­trolfar­bene Moxon­leine und eine rie­sige Rin­der­kopf­haut­stange aus­ge­packt hatte, konnte es los­gehen. Am Nach­mittag sind wir zu fünft nach Bur­scheid ge­fahren, um das Er­eignis zu feiern. Zu­sammen mit Karin und Afras Frau­chen sind wir vier, Afra, Amely, Darcy und Snoopy ins Grüne an einen kleinen Fluß ge­fahren und konnten dort aus­giebig plant­schen. Das Wetter war ziem­lich warm und Zwei– und Vier­beiner hatten viel Spaß. Karin hatte ein paar Hun­de­spiele vor­be­reitet und die schwarzen und das braune Monster auf die Probe ge­stellt. Snoopy hat ein­drucks­voll ge­zeigt, wozu ein Rüpel alles in der Lage ist (näm­lich zu ver­su­chen seinen Kopf durch­zu­setzen). Warum sollte man sich durch eine Gasse aus Le­cker­chen erst ab­rufen lassen, um dann die Le­cker­chen zu ge­nießen, wenn man diese auch so­fort haben kann? Warum sollte ein statt­li­cher Rüde ein rohes Ei ap­por­tieren können, wenn er viel besser damit Fuß­ball spielen kann? Nein, ein Snoopy ent­scheidet lieber selbst, wann er welche Le­cker­chen isst oder was er mit Eiern an­fängt. Es war aber auch auf­re­gend mit seinen Schwes­tern und der Mama, also hat er sein Ge­hirn im Auto ge­lassen und aus­ge­lassen den Hun­de­ge­burtstag be­gangen und war ganz und gar nicht der Mei­nung, dass ein Hund an *seinem* Eh­rentag hören sollte.

Als es daran ging, sein Ge­burts­tageis zu essen — ein Bäll­chen Scho­ko­lade — war er wieder ganz er selbst, ein ver­fres­sener Flat. Dreimal wurde ge­leckt, dann die Eis­kugel in voller Größe her­un­ter­ge­schluckt. Da­nach leckte er sich aus­giebig die Lippen und tat so, als hätte er auch nur ir­gend­etwas schme­cken können. Wenn es nicht Tra­di­tion wäre, Hun­de­ge­burts­tage mit einer Kugel Scho­koeis zu be­gehen, würde ich ihn nächstes Jahr ein­fach mit einem Eis­würfel ab­speisen. Nach dem Eis gab es noch Ge­schenke, ein 500 g-Dummy in Bänd­chen­farbe, also in blau für Snoopy, mit seinem Namen darauf. Das war wirk­lich eine schöne Überraschung.

Am Ende des Tages wurde noch ein Fa­mi­li­en­foto ge­macht und die drei Ge­schwister gingen wieder ge­trennter Wege.

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Happy Birthday, Snoopy

Snoopy (07.06.2013)

Snoopy (07.06.2013)

Heute wird un­sere „kleine Maus“ 1 Jahr alt. Wenn das kein Grund zu feiern ist. Seit diesem Tag vor einem Jahr hat er uns, auch wenn wir ihn die ersten 8 Wo­chen ja nicht jeden Tag sehen konnten, jeden ein­zelnen Tag glück­lich ge­macht und zum Lä­cheln ge­bracht.
Heute Nach­mittag fahren wir zum Fa­mi­li­en­treffen, wo die drei A-chen, Hündin rot, Hündin rosa und Rüde blau aus­giebig mit­ein­ander spielen können. Dann gibt es auch si­cher wieder Fotos.
Jetzt be­schränke ich mich erstmal auf ein paar tech­ni­sche Daten:

Name: Ama­zing Dream of Kotten Fo­rest (Snoopy)
Alter: 1 Jahr
Größe: ca. 65 cm
Ge­wicht: 25,7 kg
Brust­um­fang: 72 cm
Hals­um­fang: 42 cm
Be­son­dere Kenn­zei­chen: rundum perfekt!

Was soll ich noch mehr schreiben, auch wenn wir schon di­verse An­ge­bote be­kommen haben (kein Witz!), Snoopy ist un­ver­käuf­lich. Egal zu wel­chem Preis!

Edit: Mir wurde mit­ge­teilt, Snoopy wäre auf keinen Fall 65 cm groß und ich muss ge­stehen, dass meine Mes­sung si­cher­lich nicht die ge­nauste war. Bei meinem nächsten Tier­arzt­be­such werde ich mal nach­fragen, ob die Mög­lich­keit be­steht, das Fus­sel­tier zu messen. Ich weiß, mein Tier­arzt ist oder war im DRC im Be­reich Wel­pen­tests, Aus­bil­dung und was weiß ich noch alles, sehr aktiv und es kann durchaus sein, dass er mit einem so­ge­nannten Körmaß aus­ge­stattet ist. Ich werde berichten.

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Abschied

Wir werden dich ver­missen, Coco.
10 Mo­nate lang hat Snoopy um dich ge­worben und konnte end­lich dein Herz ge­winnen. Viel­leicht denkst du ja manchmal im Hun­de­himmel an die kleine, schwarze, dau­er­we­delnde und hart­nä­ckige Nervensäge.


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Begleithunde– und andere Kurse

Nachdem Snoopy sich in der letzten Woche schon deut­lich besser durch Dis­teln, an­dere Hunde, denen er nicht zu nahe kommen durfte, und ver­stopfte Ohren ge­kämpft hatte, muss ich den Be­gleit­hun­de­kurs sowie die Er­zie­hungs– und Be­schäf­ti­gungs­gruppe nun leider bis auf Wei­teres leider auf Eis legen. Seit etwa 5 Wo­chen bin ich ge­sund­heit­lich stark an­ge­schlagen und nun ist der Punkt er­reicht, wo es ein­fach nicht mehr geht. Mit Aus­nahme von Sno­opys Ge­burtstag am nächsten Samstag und der Pfos­ten­schau* am Tag da­nach, werde ich alle aus­wär­tigen Ter­mine, vor allem die, zu denen ich selber fahren muss, ab­sagen. Es muss sich nie­mand Sorgen ma­chen, dass Snoopy da­durch zu kurz kommt. Außer der aus­fal­lenden Hun­de­kurse bleibt für ihn alles beim Alten, zu­sätz­lich haben wir ein paar wei­tere Trai­nings­ein­heiten ein­ge­baut, um die ver­passten Kurse nach­zu­ar­beiten. Und wenn am Ende des Mo­nats alle ge­planten Un­ter­su­chungen ab­ge­schlossen sind und keine wei­teren hin­zu­kommen, kann end­lich mit der Be­hand­lung von dem be­gonnen werden, was auch immer mich so aus den Schuhen haut. Und dann ist es vorbei mit „Schulfrei“.

Was ich auf jeden Fall immer wieder be­merke, Snoopy ist ein­fach die beste Me­dizin. Gegen alles!

 

* Eine Pfos­ten­schau ist eine Art Pro­be­aus­stel­lung (im kleinen Kreis), bei der es um nichts geht und die es einem er­laubt, ein­fach mal zum Testen an einer Hun­deshow teil­zu­nehmen. Die Er­geb­nisse werden weder in den Pa­pieren ein­ge­tragen noch ver­öf­fent­licht (glaube ich zu­min­dest). An­sonsten ist alles so wie auf einer rich­tigen Aus­stel­lung mit Rich­tern, Ur­kunden und ner­vösen Hun­de­füh­rern. Amely und Snoopy werden am Sonntag daran teil­nehmen und wir werden schauen, wie sich die beiden schlagen. Für Karin ist eine solche Be­ur­tei­lung zu­sammen mit HD– und ED-Röntgenbefunden (Hüft­ge­lenks– und Ell­bo­gen­dys­plasie, Dys­plasie = Fehl­bil­dung), We­sens­test, Form­wert und Er­geb­nissen von z. B. Dum­my­prü­fungen (Working Tests) ein gutes Feed­back über die Qua­lität des Wurfs. Diese Nach­weise sind wichtig für die wei­tere Wurf­pla­nung, denn schließ­lich sollen nur ge­sunde und ras­se­ty­pi­sche Ver­treter als Zucht­hunde ein­ge­setzt werden.

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Familienbesuch

Können zwei Hunde 4 Stunden lang fast un­un­ter­bro­chen mit­ein­ander spielen? Sie können! Schön war er, unser Be­such bei Karin, Mama Darcy, Schwester Amely und Onkel Balou… Und am nächsten Wo­chen­ende sehen wir uns schon wieder, zum 1. Hun­de­ge­burtstag. Und dann ist Afra aka Mampf­maus auch mit von der Partie.

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Vom Rüpel zum Begleithund

Snoopy weist der­zeit mas­siven Er­zie­hungs­be­darf auf. Wobei das „Ziehen“ wört­lich zu nehmen ist. Dachte ich noch vor seiner Pu­bertät, er sei auf einem guten Trai­nings­stand, dann würde ich jetzt wagen zu be­haupten, un­sere Er­zie­hung habe aber mal so gar nichts ge­fruchtet.
Heute hatten wir nun un­sere erste Stunde im Begleithunde-Kurs vom DRC, um Snoopy für die gleich­na­mige Prü­fung fit zu ma­chen. Zu seiner Ver­tei­di­gung muss ich sagen, dass Snoopy ein sehr an­stren­gendes Wo­chen­ende hinter sich hatte, (wir waren von Don­nerstag bis Sonntag bei meiner besten Freun­ding zu Be­such) mit langer An– und Ab­reise, einer fremden Um­ge­bung, zwei Kin­dern und ganz viel Trubel. Heute war Snoopy dann sehr lange im Büro um dann von dort gleich in eine Gruppe mit fremden Hunden zu gehen. Er war an allem in­ter­es­siert außer zu ge­hor­chen. Mal sehen, ich hoffe, dass es im Laufe des Kurses besser wird, und Snoopy war auch nicht der ein­zige Hund, der im un­an­ge­leinten Zu­stand stiften ging, ver­bes­se­rungs­würdig war die ganze Sa­chen auf jeden Fall. Hof­fent­lich prä­sen­tiert sich Snoopy in der nächsten Woche von einer etwas bes­seren Seite.

Vorhin waren wir dann beim Ge­burtstag meines Bru­ders und da wurde mir erst so richtig klar, wie sehr Snoopy etwas Ruhe und sein nor­males, ge­re­geltes Leben braucht. Er war so rast– und ru­helos und ti­gerte die ganze Zeit durch die Ge­gend. Morgen gibt es wieder Auf­re­gung, aber den Rest der Woche ver­suche ich Snoopy so viel Nor­ma­lität wie nur ir­gend mög­lich zu geben. Damit das Fus­sel­tier wieder zur Ruhe kommt.

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Snoopy im Zoo

Am Wo­chen­ende durfte Snoopy ein paar neue Tiere in sein Re­per­toire auf­nehmen. Zu­sammen mit meiner besten Freundin und ihren beiden Jungs waren wir im Zoo. Es war an­ge­nehm warm und ich hatte das Ge­fühl, Snoppy hätte mehr In­ter­esse an den Was­ser­lö­chern und Tränken als an den Tieren ge­habt. Le­dig­lich die Straußen konnten eine Re­ak­tion bei ihm her­vor­lo­cken, al­ler­dings nur, weil sie sich durch Sno­opys An­we­sen­heit massiv be­droht fühlten und ihm das auch un­miss­ver­ständ­lich klar machten. Und weil es dem­nach keine auf­re­genden Fotos zu sehen gibt, stelle ich quasi als Füll­ma­te­rial ein paar Pfau­en­bilder mit rein, auf denen Snoopy zwar nicht zu sehen ist, die aber schon des­wegen in­ter­es­sant sind, weil der Pfau sich ein Meer­schwein­schen ge­packt hat, das aber glück­li­cher­weise fliehen konnte. (Au­ßerdem fand ich den Pfau sehr schön.)

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Ururururururururur…ahnen

Ich habe ein wenig re­cher­chiert. OK, das war ge­logen. Fast volle zwei Tage habe ich mich durch Listen und In­ter­net­seiten gekämpft.

Snoopy ist ein Hund mit Stamm­baum. Gut, das ist jeder Hund, nur ist be­sagter Stamm­baum eben nicht immer be­kannt. Die beim DRC vor­lie­gende Ah­nen­tafel ist leider etwas feh­ler­haft, doch von dieser aus­ge­hend (im­merhin reicht sie teil­weise bis 10 Ge­ne­ra­tionen zu­rück) ist es mir ge­lungen, einen bis über die 30. Ge­ne­ra­tion und bis weit ins 19. Jahr­hun­dert rei­chenden Stamm­baum zu er­stellen. Lü­ckenlos. Als Ge­nea­logie in­ter­es­sierten Men­schen ist mir das bei meiner Fa­milie üb­ri­gens nicht an­satz­weise gelungen.

Dabei sind mir ei­nige in Flat-Kreisen sehr be­kannte Hunde un­ter­ge­kommen, Sno­opys Stamm­baum ist bis hin zu den Vor­fahren der Rassen St. John’s Dog und Wavy Coated Re­triever hier nach­zu­lesen. Auch ei­nige La­bra­dore sind mir dabei un­ter­ge­kommen. Und jede Menge Fotos, von denen ich an­nehme, dass sie auf Grund ihres Al­ters hier ver­öf­fent­licht werden dürfen. Eine groß­ar­tige Quelle bei der Bild­suche war mir üb­ri­gens „The Re­triever, Dog & Wild­life Blog“.

Was habe ich also her­aus­ge­funden?
Über Sno­opys Mama und Papa habe ich be­reits be­richtet, genau wie über seine Schwes­tern. Das ist dem­nach ein alter Hut.

Mir ist auf­ge­fallen, dass ei­nige von Sno­opys Vor­fahren recht häufig in seinem Stamm­baum vor­kommen. Li­ni­en­zucht sagt man dazu, wenn man das böse Wort In­zucht nicht ver­wenden möchte. Aber selbst ab­so­lute Tabus wie die Ver­paa­rung von Wurf­ge­schwis­tern, die man auch nicht mehr mit dem Be­griff Li­ni­en­kreu­zung recht­fer­tigen kann, finden sich.

Na­tür­lich ist es so, dass ir­gendwo zu Be­ginn der Zucht nur ein paar Hunde zur Ver­fü­gung standen, die man für die „Er­schaf­fung“ der Rasse ver­wenden konnte. Und dass diese ir­gendwo immer am An­fang der Ah­nen­tafel auf­tau­chen ist auch klar. So be­ginnen ei­nige von Sno­opys Wur­zeln bei einem Paar mit den fürch­ter­li­chen Name „Nero“ (Rüde) und „Box“ (Hündin). Aber dazu später.

Ei­nige Hunde tau­chen auch schon in den ersten 7 Ge­ne­ra­tionen häufig auf, wie beispielsweise

Almanza Larry O'Grady Shargleam Blackcap Almanza Forbidden Love
Almanza Larry O’Grady (*1985), Shargleam Blackcap (*1977), Almanza For­bidden Love
sowie Cariena’s Fifteen-Eight (*1985, ohne Foto)

Be­son­ders her­vor­zu­heben ist das zwei­ma­lige Auf­tau­chen von Cariena’s Thirtyfour-Four in­ner­halb der ersten 5 Generationen.

Cariena's Thirtyfour Four

Schaut man sich die ge­nannten Hunde ge­nauer an, finden sich ei­nige Namen, die immer wieder in den Stamm­bäumen auf­tau­chen, als da wären

Fenrivers Golden Rod Woodlark Tonggreen Sparrow Boy
Fen­ri­vers Golden Rod (*1964), Wood­lark (*1958), Tonggreen Sparrow Boy (*1966)
und Ken­staff Whipster (*1972, ohne Foto)

Nun geht es weiter zu den ent­fernten Ver­wandten, näm­lich den Hunden, die eine ge­wissen „Be­rühmt­heit“ er­langt haben. So finden sich in Ge­ne­ra­tion 23 und 24 ei­nige Namen, die nicht nur den Flat Coated Retriever-Züchtern ein Be­griff sind, son­dern auch den Züch­tern der Golden Re­triever, da sie mit zu den Be­grün­dern der Rasse zählen (s. a. Golden-Retriever-Hündin Lady Betty):

Black Drake Black Queen Darenth

Horton Rector Wimpole Peter
Black Drake (*1896), Black Queen (*1893), Da­r­enth (*1888), Horton Rector (1899) und Wim­pole Peter (*1897)

In Ge­ne­ra­tion 26 und 27 finden sich Moons­tone und Zels­tone, denen man ihre St. Johns-Abstammung deut­lich ansieht. Gipsy hin­gegen wurde auf­grund ihrer weißen Fell­farbe be­kannt, die für einen Wavy Coated Re­triever recht un­er­wartet auf­trat. Wahr­schein­lich han­delte es sich je­doch um ein sehr helles gelb, dessen Gen die Flats z. T. auch heute noch tragen. Heut­zu­tage würde Gipsy als nicht dem Ras­se­stan­dard ent­spre­chend ohne Pa­piere ihr Da­sein fristen, da Gelb eine un­er­wünschte Farbe ist, die je­doch immer mal wieder auftritt.

Moonstone Zelstone

Gipsy of Riverside
Moons­tone (*1882), Zels­tone (*1880), Gipsy of Ri­ver­side (*1902)

Thorn, Me­lody und Paris (Ge­ne­ra­tionen 29 und 30) stehen für die drei un­ter­schied­li­chen Hun­de­rassen, die die Rasse Flat Coated Re­triever bil­deten. Wäh­rend Thorn Pate für den Ras­se­stan­dard des Wavy Coated Re­trie­vers stand, zeigt Paris deut­liche St.-Johns-Dog-Charakteristiken, Me­lody hin­gegen ent­spricht eher dem Setter-Typus. Tat­säch­lich han­delt es sich aber bei allen Dreien um Wavy Coated Retriever.

Thorn Paris, Melody
Thorn, Shirley’s Paris, Brewis‘ Melody

Noch weiter hinten im Stamm­baum wird es dünn, in der 32. — 36. Ge­ne­ra­tion trifft man immer wieder auf die­selben Namen, Nero und Box (wer nennt eine Hündin „Box“?!), Farquharson’s Fag und Farquharson’s Trout, Shirley’s Mid­night, Hull’s Boss. Bilder habe ich keine mehr ge­funden, mit Aus­nahme von Nep, der in Sno­opys Ah­nen­reihe u. a. in der 32. Ge­ne­ra­tion zu finden ist.

Nep

Noch bin ich auf der Suche nach dem äl­testen Hund in Sno­opys Ah­nen­reihe. Wenn ich ihn ge­funden habe, ak­tua­li­siere ich diesen Ein­trag. Versprochen.

Wer noch mehr Fotos haben möchte und nicht dem Sam­mel­kar­ten­fieber der WM er­legen ist, kann es stat­tessen ja mit ein paar Flat-Karten pro­bieren. Mit dem hier ab­ge­bil­deten Urahn zeigt Snoopy je­den­falls eine deut­liche Fa­mi­li­en­ähn­lich­keit. Der­weil ver­suche ich, mit Snoopy das Stehen zu üben. Er hat zwar früh damit an­ge­fangen wurde von uns dies­be­züg­lich noch nicht weiter ge­triezt gefördert.

Trading Card

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Lebensaufgabe

Leider konnte ich ges­tern krank­heits­be­dingt nicht an der Schnüf­fel­stunde teil­nehmen, was mir ex­trem schwer­ge­fallen ist. Hür­den­rennen mit Ge­ruchs­un­ter­schei­dung war an der Reihe, doch mein ge­sund­heit­li­cher Zu­stand ließ eine Teil­nahme beim besten Willen nicht zu.
Heute ging es mir besser und so nahmen Snoopy und ich an einem Anti-Giftköder-Training teil. Das Se­minar war sehr in­ter­es­sant und die Übungen klappten auch alle recht gut, doch scheint dieses Trai­ning eine Le­bens­auf­gabe zu sein. Ziel des Trai­nings ist folgendes:

  1. Hund findet etwas zu fressen
  2. Hund meldet Hun­de­führer seinen Fund durch an­stupsen (den Hun­de­führer, nicht das Fressen)
  3. Hund läuft zu­rück zur Fund­stelle und setzt sich vor das Ob­jekt der Begierde
  4. Hun­de­führer be­lohnt Hund fürst­lich und ent­sorgt was auch immer er ge­funden hat

Gut. In einer Hun­de­schule, wo die Hunde sogar das Ap­por­tieren von Würst­chen lernen ist si­cher alles mög­lich. Wie lange wir al­ler­dings dazu brau­chen, bis Snoopy das drauf hat, steht in den Sternen. Je­den­falls wurde das Ge­samt­ziel auf viele kleine und gut durch­zu­füh­rende Übungen auf­ge­teilt, die später schritt­weise zum großen Ganzen zu­sam­men­ge­fügt werden. Viel später!

Nun heißt es also üben, üben, üben. Und wenn es nicht klappt, dann wird auf die ge­rade frisch er­lernte Straf­maß­nahme zu­rück­ge­griffen. Quasi die fürch­ter­lichste Waffe seit der Er­fin­dung des Hundes.

  1. Kom­mando geben
  2. Hund hört nicht?
  3. In­ner­lich bis 10 zählen (später weniger).
  4. Tolles Le­cker­chen vor die Schnüf­fel­nase halten.
  5. Le­cker­chen mit dem Kom­mentar „Schade!“ wieder ein­ste­cken. Dabei ver­su­chen nicht allzu scha­den­froh zu klingen. (Das ist der schwie­rigste Teil!)
  6. Trai­ning bzw. Be­schäf­ti­gung mit dem Hund für eine Mi­nute aussetzen.

Fies oder? Aber er­staun­lich wir­kungs­voll. Noch nie habe ich Snoopy so oft seufzen hören.

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Go Trail!

Snoopy ent­wi­ckelt sich zum echten Schnüf­fel­hund. Heute war das Man­trai­ling an der Reihe. Aus­ge­stattet mit ge­tra­genen Klei­dungs­stü­cken, einem Such-Halstuch und einer 5 m langen Schlepp­leine wurden Per­sonen ge­sucht, die sich durch’s Un­ter­holz ge­schlagen haben. Bevor es los­ging we­delte die zu su­chende Person mit einem Su­per­le­cker­chen vor Sno­opys Nase herum, um ihn an­zu­sta­cheln. Dann lief sie zu ihrem Ver­steck, wo sie mit eben­diesem Le­cker­chen war­tete. Snoopy bekam seine Suchen-Ausstattung an­ge­legt, sie diente ihm als Si­gnal, dass er jetzt su­chen darf, quasi eine Art von Ar­beits­klei­dung. Vor die Schüf­fel­nase wurde das ge­tra­gene Klei­dungs­stück ge­legt (das Snoopy bei der Ge­le­gen­heit auch di­rekt mit­nahm) und dann die Spur ver­folgt. Wie schon letzte Woche legte Snoopy ein ziem­li­ches Tempo vor und aus­ge­stattet mit einer or­dent­li­chen Er­käl­tung hatte ich meine liebe Mühe, ihm zu folgen. Doch wir sind immer zum Ziel ge­kommen. Beim ersten Ver­such noch etwas un­si­cher aber ab dem zweiten Mal richtig gut. Der dritte und vierte Ver­such waren dann nur noch als sou­verän zu be­zeichnen. Und Snoopy hatte einen Wahn­sinns­spaß bei der Sache. Ein­fach toll! Jetzt liegen der Meis­ter­schnüffler und Frau­chen total er­le­digt im Wohn­zimmer rum und er­holen sich von der Stal­kerei. Nächste Woche ist leider schon der letzte Termin des Schnup­per­kurses. Mal sehen, ob sich die Ge­le­gen­heit bietet, die Na­sen­ar­beit weiter zu betreiben.

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Immer der Nase nach

Sollte je­mandem ein Wiener Würst­chen oder eine Ecke Gouda ent­laufen oder an­der­weitig ab­handen kommen, möge er sich bei mir melden. Snoopy wird den Aus­reißer / Ent­führten finden.
Ich kann immer noch nicht glauben, mit wel­cher Si­cher­heit er die Schlepp**- und Sprüh­fährten* heute Nach­mittag er­folg­reich und mit einem Af­fen­zahn (das ist echt Leis­tungs­sport, also für mich) er­schnüf­felt und ver­folgt hat. Das war mehr als be­ein­dru­ckend. Und da Snoopy im Mo­ment dem Dum­my­trainig nichts ab­ge­winnen kann, außer groben Unfug zu ma­chen, haben wir jetzt auf jeden Fall eine Al­ter­na­tive, an der er mit min­des­tens ge­nauso viel Spaß und Ar­beits­eifer dabei ist.
Der Nasenarbeits-Schnupperkurs ist echt toll. Nächste Woche steht das Man­trai­ling auf dem Pro­gramm, hier kann Snoopy seine Ta­lente als Stalker unter Be­weis stellen. Ich werde mir Roll­schuhe an­ziehen und mich ein­fach ziehen lassen, statt wie heute hinter Snoopy her­zu­rennen. *röchel*

Hundeyoga: Zusammenstoß mit einem Mammut

Hun­deyoga: Zu­sam­men­stoß mit einem Mammut

Je­den­falls sind wir bannig stolz auf unser Fus­sel­tier. Wir hatten richtig viel Spaß. Und nach 2 Stunden Hun­de­schule ist Snoopy auch an­ge­messen erledigt…

 

*Sprüh­fährte: „Aro­ma­ti­siertes“ Wasser wird auf den Boden ge­sprüht. Das Aroma kann bei­spiels­weise Le­ber­wurst, Fisch­paste oder auch in Wasser ein­ge­weichter Pansen etc. sein. Eine solche Fährte kann auch ein paar Stunden oder sogar Tage alt sein, der Hund ver­folgt sie in der Regel mit der Nase am Boden.

**Schleppe: Ein Ge­gen­stand (Dummy, Wild, Würst­chen etc.) wird an einer Schnur über den Boden ge­schleift. Die Schleppe ist in der Regel sehr frisch, der Hund kann sie mit „hö­herer“ Nase ver­folgen, da die Ge­ruchs­par­tikel noch „auf­ge­wir­belt“ in der Luft vor­handen sind und sich noch nicht zum Boden ab­ge­senkt haben.

 

PS: Nein, ich habe den Ze­cken­counter nicht vergessen.

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Schnüffel die Trüffel, Snoopy*

Ges­tern hatten wir un­seren ersten Na­sen­kurs mit Snoopy. Es ist ein so­ge­nannter Schnup­per­kurs (hihi), bei dem an jedem der vier Ter­mine ein an­derer As­pekt der Na­sen­ar­beit vor­ge­stellt wird. Und ges­tern stand die Trüf­fel­suche auf dem Pro­gramm.
Das Schöne an der Na­sen­ar­beit ist, dass es sich um eine eher ru­hige Tä­tig­keit han­delt und Snoopy, der im Mo­ment ex­trem auf sich be­we­gende Ob­jekte und dem Hin­ter­her­hetzen der­selben fi­xiert ist, nicht so auf­dreht.
Die Auf­gabe war, ein unter einem so­ge­nannten Mar­kier­teller (ein fla­cher Kegel mit ab­ge­schnit­tener Spitze) ver­bor­genes Le­cker­chen durch das Kratzen an dem Teller (Bud­del­be­we­gung) an­zu­zeigen. Ge­ar­beitet wurde al­ter­nativ mit einem Kli­cker oder der sehr schnellem Gabe der Be­loh­nung durch Lüpfen des Tel­lers ver­knüpft mit einem Freu­den­laut. (Wie gut, dass ich einen Kli­cker mit­ge­bracht hatte!)
Der erste Durch­gang klappte so gar nicht. Snoopy wollte erst un­be­dingt nur mit der Nase und ohne den Ein­satz von Pfoten zum Ziel kommen, später fand er dann den Plas­tik­teller viel span­nender und ver­suchte den zu be­kommen.
Wäh­rend wir auf un­seren zweiten Ein­satz war­teten, er­in­nerte ich Snoopy daran, dass er Pfoten hat. Das tat ich, indem ich ihn ein paarmal Pföt­chen geben ließ, hier möchte ich meinen Dank an Kathi aus­spre­chen, die ihm das beige­bracht hat. In der zweiten Runde ver­wen­dete ich au­ßerdem at­trak­ti­vere Le­cker­chen, so dass der Teller nicht mehr einen so großen Reiz auf Snoopy aus­übte. Der Damm war ge­bro­chen. Schon beim ersten Ver­such kratzte Snoopy an dem Teller und konnte am Ende der zweiten Runde schon mit dem Kom­man­do­wort „Bud­deln“ auf­ge­for­dert werden, das Le­cker­chen an­zu­zeigen.
Später wurde zu­sätz­lich zum Le­cker­chen ein Beutel mit in Watte ge­tränktem Trüf­felöl unter dem Teller ab­ge­legt, so dass der Ge­ruch als Aus­löser für das An­zeigen die Mar­kie­rung durch den Teller langsam ab­lösen sollte. Am Ende der Stunde konnte Snoopy sogar den ver­steckten Teller finden und auf das Kom­mando „Bud­deln“ auch an­zeigen. Er hat das ein­fach super ge­macht und hatte sicht­lich Spaß an der Übung.
Wir werden auf jeden Fall wei­terr­ma­chen, viel­leicht können wir ja ir­gend­wann auf Trüf­fel­suche gehen. :) Die Suche ist in Deutsch­land nicht ver­boten, doch muss der unter Na­tur­schutz ste­hende Trüffel da­nach wieder ver­bud­delt werden.
Viel­leicht, wenn ich Mitte Mai in Frei­burg bin, können wir Snoopy ja mal den Ernst­fall proben lassen.

Als großer Peanuts-Fan muss diesen Blog­ein­trag mit einem Video be­schließen. Ende Mai 1975 gab es eine Strip­serie, bei der Linus und Snoopy auf Trüf­fel­jagd gehen. Mit den Worten „Schnüffel die Trüffel“, schickt Linus Snoopy los, der so lange sucht (das sieht man im Video leider nicht), bis er Na­sen­mus­kel­kater bekommt.

 

Das Video ist leider nur auf Eng­lisch (wer es auf deutsch sehen möchte, muss bei mir vor­bei­kommen). Es ist länger als die er­wähnte Trüf­fel­such­szene, lohnt sich aber trotzdem.
Hier also, für alle Peanuts-Fans und die, die es noch werden wollen, Truffles:

Achja, egal ob Ihr Trüffel oder Eier sucht: Frohe Os­tern. :)

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Lektion in Zeckenkunde

Mein Be­such beim Tier­arzt lief an­ders als ge­plant. Meine An­frage nach dem Spot-On-Präparat wurde mit einer aus­führ­li­chen Lek­tion in Phar­mazie ab­ge­schmet­tert.
Ab­ge­sehen von der Be­las­tung von Ge­wäs­sern durch das höchst ag­gres­sive Prä­parat, sowie den Schäden für Flora und Fauna wurde ich darauf hin­ge­wiesen, dass ich statt des Mit­tels eben­sogut vier Dosen Paral (der Wirk­stoff und die Menge seien gleich) bei ge­schlos­senem Fenster in un­serer Woh­nung ver­sprühen könnte. Dem Hund helfe das zwar we­niger, wäre aber der­selbe Wirk­stoff mit den­selben ge­sund­heit­li­chen Folgen für die Woh­nungs­be­wohner. Das macht man dann eine Weile mit und könnte sich dann in ein paar Jahren über eine Be­hand­lung gegen MS oder Par­kinson freuen, da der Wirk­stoff ex­trem ner­ven­schä­di­gend sei.
Un­ter­malt wurde die Ler­nein­heit durch eine poin­tierte aber trau­rige An­ek­dote aus dem Be­kann­ten­kreis des Tier­arztes. (So er­fuhr ich ne­benbei, dass er mal bei Vi­ta­kraft ge­ar­beitet hat und auf Messen un­ter­wegs war, wo der Bayer-Messemensch für das Spot-On-Präparat den Stand neben ihm hatte.)
Um die lange Ge­schichte kurz zu ma­chen, ich kaufte ein 50 € teures Ze­cken­hals­band, das sogar im Wasser ge­tragen werden könnte (aber nicht sollte, wegen der Ge­fahr des Hän­gen­blei­bens) und den­selben Wirk­stoff wie das Spot-On-Mittel hat, mit dem Snoopy nicht ins Wasser ge­durft hätte (Folter für einen Re­triever). Nur dass die Ab­gabe des Mit­tels an die Um­ge­bung nur etwa 0,001% (oder so) be­trüge und somit ver­tretbar wäre.
Ins­ge­samt ist das Hals­band um ein Viel­fa­ches güns­tiger (man glaubt es kaum) als das Spot-On-Mittel. Dafür hasst Snoopy es und jeder sieht auf 100 m Ent­fer­nung, dass er eine Un­ge­zie­fer­schleuder ist. Armer Snoopy!
Achja, was habe ich noch ge­lernt? Dass Sno­opys Talg­drüsen eine ver­gleichs­weise hohe Menge an But­ter­säure ab­son­dern und die Ze­cken total drauf stehen. Knob­lauch­füt­te­rung helfe zwar gegen Ze­cken und an­dere Vam­pire, al­ler­dings in so ge­ringem Maße, dass man sich die Mühe (und den Mund­ge­ruch) ge­trost sparen kann. Viel­leicht er­le­digt sich das Thema ja nach der Pu­bertät. Ich werde Snoopy raten, diese schnell hinter sich zu bringen.
Zu meinem Tier­arzt: Er wird in der Hunde– vor allem aber der Re­trie­ver­szene hoch ge­schätzt (fast schon ver­ehrt) und ist vieles (z. B. manchmal was ruppig) aber kein Dummschwätzer.

Up­date: Ich habe einen Ze­cken­counter ein­ge­baut. Hof­fent­lich bleibt er bei 0 :)

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Fiese Blutsauger

Snoopy ist das reinste Ze­ck­en­taxi. Kaum läuft er ir­gendwo ent­lang, heften sich die Ze­cken im Um­kreis von 100 m an ihn ran. Er würde es sogar schaffen, sich im Rein­raum Ze­cken ein­zu­fangen. Zwei bis drei dieser Biester am Tag sind normal, heute nach dem Mor­gen­spa­zier­gang habe ich sogar schon fünf Ze­cken ent­fernt. Und sie sie­deln sich mit Vor­liebe in seinem Ge­sicht, sehr gerne rund um sein Auge an, was sie zwar leicht lo­ka­li­sierbar macht, Snoopy aber al­ler­hand Ma­cken in seinem hüb­schen Ge­sicht beschert.

Karin emp­fahl mir ein Spot-On-Mittel, mit dem Snoopy be­han­delt werden könnte. Um die Schnüf­fel­nase nicht länger mit der lei­digen Pro­zedur der Ze­cken­ent­fer­nung zu quälen und vor allem na­tür­lich der Ge­fahr durch Ze­cken aus­zu­setzten, werde ich mir dieses leider ver­schrei­bungs­pflich­tige Mittel beim Tier­arzt holen. Ein Hals­band kommt nicht in Frage, da ich weder Lust habe, Snoopy am stän­digen Kratzen zu hin­dern, noch selber beim Strei­cheln, Knud­deln und Spielen dem Zeug aus­ge­setzt zu sein. Das Spot-On-Mittel hat den Vor­teil, dass es in die Haut ein­zieht und so nicht im grö­ßeren Maße oben auf dem Fell vor­handen ist.

Hof­fent­lich hilft’s!

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Er hebt es … er hebt es nicht … er hebt es …

Meis­tens hebt er es nicht. Sein Bein. Aber in­zwi­schen hat er damit an­ge­fangen. Spo­ra­disch, nur so bei jedem 20. Mal pie­seln, oder so.

Früher oder später werden die Leute ihn nicht mehr „Rüdin“ nennen!

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Kein Mischling

Sno­opys ele­gante Er­schei­nung ist häufig An­lass für Lob und Be­geis­te­rung, oft werden wir je­doch ge­fragt, was für ein Mix Snoopy denn sei, er sei ja äu­ßerst gut ge­lungen. Die we­nigsten Leute kennen Flats, der ein oder an­dere denkt an einen La­brador– und/oder Setter-Mix. Man­chen Men­schen ist es pein­lich, einen rein­ras­sigen Hund vor ihren Hal­tern als Misch­ling be­zeichnet zu haben, wir sind da je­doch ent­spannt. Flats sind nicht allzu ver­breitet und nicht jeder kann jede Rasse kennen. Viel­mehr freuen wir uns dar­über, dass Snoopy so oft für sein freund­li­ches Wesen und seine Er­schei­nung ge­lobt wird.
In un­serer Hun­de­schule ist nun ein Hund, der eben­falls kein Misch­ling ist. Auch kein Labbi, ob­wohl die meisten ihn dafür halten. Der „schmale Labbi“ ist näm­lich ein Ca de Bes­tiar, auch als Perro de pastor mal­lor­quín eher un­be­kannt. Bis ges­tern hatten wir von dieser Rasse auch noch nichts ge­sehen oder ge­hört, je­den­falls sind diese Hunde vom Wesen her keine Re­triever, egal wie­viel Ähn­lich­keit sie im Aus­sehen mit Labbis haben. (Für die Halter haben sie über­haupt keine!)
Je­den­falls haben wir uns ges­tern auch an­ge­messen bla­miert, als wir den schönen „Labbi“ lobten. Aus­glei­chende Ge­rech­tig­keit würde ich sagen…

Achja, hier kann sich jeder seine ei­gene Mei­nung bilden: Ca de Bes­tiar (Bildersuche)

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Nein!

Ich fasse es nicht! In 99,9% der Fälle trage ich eine Ka­mera mit mir herum und sei es auch nur mein Handy. Heute, bei un­serem 19-Uhr-Spaziergang nicht. Und was macht Snoopy? Er fährt Skateboard!

Er ist nicht nur ver­se­hent­lich drauf­ge­treten und ein Stück ge­rollt, das war nur der Ein­stieg. Da­nach brauchte man das Board nur ein Stück zum Rollen zu bringen und er stellte seine Vor­der­pfoten darauf und schob es mit den Hin­ter­pfoten an. Einmal hat er sogar mit einer Vor­der­pfote Schwung ge­holt. Alle Be­tei­ligten waren hellauf be­geis­tert und feu­erten Snoopy mit ihren Aus­rufen und dem La­chen noch an, so dass er es immer wieder pro­bierte. Ähn­lich span­nend wie das Fahren selber waren für Snoopy aber seine Ver­suche, Brett und Rollen an­zu­knab­bern. Die Be­sit­zerin des Skate­boards will die Tage ein altes Board mit zur 19-Uhr-Runde bringen. Dann habe ich hof­fent­lich eine Ka­mera dabei! Und Snoopy Lust auf’s Skateboardfahren.

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Was tut ein Hund im Büro?

  • Schlafen
  • Leute an­we­deln
  • Schlafen
  • An der Le­cker­chen­schub­lade schnüffeln
  • Schlafen
  • Ge­knud­delt werden
  • Schlafen
  • Spiel­zeuge im Büro und im PC-Labor verteilen
  • Schlafen
  • Eine Runde spa­zieren gehen
  • Schlafen
  • Rum­gam­meln
  • Schlafen
  • Ein biss­chen klickern
  • Schlafen
  • Den Pa­pier­korb durchsuchen
  • Schlafen
  • Kurz den Kopf heben
  • Schlafen

Schlimm, diese tem­pe­ra­ment­vollen Flats… Kein Wunder, dass ihn hier alle beneiden.

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Snoopy macht sein „Seepferdchen“

Und wieder ein toller Tag bei traum­haftem Wetter! Nun weiß Snoopy end­lich, dass er schwimmen kann, der kleine See­hund. Wenn wir morgen zu­rück zu Hause sind nähe ich ihm dann sein Ab­zei­chen auf’s Fell.

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Hundefreundlich?

Hun­de­bett und Hun­denäpfe im Ho­tel­zimmer? Hundefreundlich.

Was­ser­napf im Re­stau­rant? Hundefreundlich.

Frei­lauf an Strand, im Wald und in den Dünen? Hundefreundlich.

Glatter Boden im Bus? Nicht hun­de­freund­lich. In den Kurven ist der Arme Kerl me­ter­weit durch den Bus gerutscht.

Hun­de­an­hänger für das Fahrrad? Un­sere Mei­nung: Hun­de­freund­lich, schließ­lich darf Snoopy nicht so lange laufen. Sno­opys Mei­nung: Nicht hun­de­freund­lich, wer will in einem kleinen Käfig ein­ge­sperrt sein, wenn er laufen und dabei je­der­zeit sein Rudel im Blick haben kann?

Strandgut? Hun­de­freund­lich. Al­ler­dings schnappt mir Frau­chen immer die besten Sa­chen weg! Und zu den toten Vö­geln darf ich auch nicht.

Elek­tro­zäune? Nicht hun­de­freund­lich. Autsch!!!

Geo­ca­ching? Nicht hun­de­freund­lich! Wieso baut Frau­chen so span­nende Ver­stecke mit noch span­nen­deren Dingen darin erst ab und dann auf und ich darf sie nicht auseinanderbauen?

Hol­länder? Freund­lich! Egal zu wem.

 

Ter­schel­ling? De­fi­nitiv hun­de­freund­lich! Wir kommen wieder. Ganz bestimmt.

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Urlaub im Hundeparadies

Un­sere Hun­de­trai­nerin hat uns auf die Idee mit Ter­schel­ling ge­bracht. Diese hol­län­di­sche Nord­see­insel ist wirk­lich ein Hun­de­pa­ra­dies. Am ge­samten Strand und überall im Wald dürfen Hunde frei her­um­laufen. Auch in den Dünen laufen die Hunde ohne Leine, ob­wohl es of­fi­ziell nicht er­laubt ist, es wird al­ler­dings geduldet.

Schon auf der Fähre war uns klar, dass die Insel hun­de­freund­lich sein muss. Etwa 10% der Rei­senden hatten einen oder meh­rere Hunde bei sich. Und bei der An­kunft auf Ter­schel­ling, als der Ka­pitän sein Horn er­klingen ließ, da klatschten nicht die mensch­li­chen Pas­sa­giere, nein, ein viel­stim­miges Hun­de­ge­bell dankte dem Ka­pitän für die Über­fahrt. Auch Snoopy hat mit eingestimmt.

Im Hotel an­ge­kommen war­teten auf un­serem Zimmer ein Hun­de­bett und zwei Näpfe, man sagte uns mit Aus­nahme von Bett und Ses­seln dürfe Snoopy überall hin, auch in die Du­sche. Dort ist sogar eine hun­de­freund­liche Hand­brause angebracht.

Auch die In­sel­be­wohner und Be­su­cher sind alle sehr nett zu Snoopy. Als er beim Spielen mit zwei an­deren Hunden an einer Weg­kreu­zung in den Dünen nicht auf­passte und uns verlor, suchte er alle Wege ab, lief je­weils in Rich­tung der Spa­zier­gänger, er­kannte, dass es die fal­schen waren und nahm sich den nächsten Weg vor. Auf der rich­tigen Spur an­ge­kommen bekam er dann von allen Leuten im Um­kreis Jubel und Ap­plaus gespendet.

Uns so ge­nießen wir bei traum­haften März­wetter un­seren Ur­laub. Gut, die Mu­seen lassen wir aus, für sowas ist Snoopy noch zu un­ruhig, aber dafür er­leben wir mit ihm jeden Tag etwas Neues, Sand, Strand, Meer, Watt und Dünen. Au­ßerdem trifft er jede Menge Hunde, die ihn nur zu gerne in ein Spiel ver­wi­ckeln. Und was das Beste ist: jeder ein­zelne Hund, der uns bisher be­gegnet ist, hört ent­schieden schlechter als unser großer kleiner Kerl. Snoopy, unser pu­ber­tie­render Rüpel ohne Beinchen-Hebe-Ambitionen, hört wie eine Eins. Das macht uns na­tür­lich stolz! Und wie!

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