Arztbesuch

Nein, nie­mand ist krank. Aber mit den aus­ge­zupften Haaren eines Flats haben wir einen All­er­gie­test durch­führen lassen. Si­cher ist si­cher. Und wir sind beide nicht al­ler­gisch. Toll!

Be­son­ders die Haut­ärztin war groß­artig. Sie fragte nach der Hun­de­rasse und ließ sich Bilder zeigen. Und war spontan be­geis­tert. Sogar so sehr, dass sie sich „Flat Coated Re­triever“ auf einem Blatt no­tierte. „Ein fan­tas­ti­sches Tier!“, be­merkte sie mit leuch­tenden Augen. Ob sich ein sol­cher Hund wohl mit Katzen ver­trüge, wollte sie wissen. „Im schlimmsten Fall wird sie ap­por­tiert!“, das hatten wir im Retrieverfreunde-Forum ge­lesen. Und am Sonntag er­fuhren wir von einem vor Schreck er­starrten York­shire Ter­rier, den Shiva mal ap­por­tiert hat. Genau wie Gänse, Mäuse und an­dere Tiere. Alle waren je­doch nach dem Ab­legen quietsch­fidel. Ein Flat hat eben ein „wei­ches Maul“.

Die Haut­ärztin je­den­fall meinte: „Und wenn Sie in ein paar Jahren doch al­ler­gisch werden, das merken Sie am Husten, dann nehme ich den Hund gerne! So bin ich auch zu meiner Katze ge­kommen.“. Sie grinst. „Sie haben eben eine tier­liebe Ärztin!“. Und eine men­schen­liebe dazu, finden wir.
Al­ler­dings, so al­ler­gisch, dass wir den Hund ab­geben würden, können wir gar nicht sein. Und es be­steht ja immer die Mög­lich­keit der Hyposensibilisierung.

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