Archive for Clicker-Training

Ein Hund im Stöckchenparadies

Ei­gent­lich soll er ja nicht… Aber man kann ihm die Dinger gar nicht schnell genug weg­nehmen, weil er immer wieder neue findet.

Al­ler­dings herr­schen hier auch nach­kriegs­ähn­liche Zu­stände, laut Radio sind (Hunde)Spaziergänge an den für Hunde in­ter­es­santen Plätzen ver­boten, Wälder, Wiesen und Parks dürfen nicht be­treten werden. Das haben wir je­doch erst nach dem Mor­gen­spa­zier­gang er­fahren. Ab jetzt wird Snoopy die Stöck­chen also vom Balkon aus be­trachten müssen und heute seine Be­schäf­ti­gung in­house er­fahren. Dabei ist das Wetter so schön. Der arme kleine Kerl. Viel­leicht kann ich ihn mit ein biss­chen Kli­ckern (das liebt er) und Ver­steck­spielen auf­hei­tern. Und dann ist da ja noch sein Ge­burts­tags­ge­schenk, der Bas­ket­ball, den er heiß und innig liebt. Wie gut dass Snoopy nicht lesen kann…

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Kein Hundegebell »

Lebensaufgabe

Leider konnte ich ges­tern krank­heits­be­dingt nicht an der Schnüf­fel­stunde teil­nehmen, was mir ex­trem schwer­ge­fallen ist. Hür­den­rennen mit Ge­ruchs­un­ter­schei­dung war an der Reihe, doch mein ge­sund­heit­li­cher Zu­stand ließ eine Teil­nahme beim besten Willen nicht zu.
Heute ging es mir besser und so nahmen Snoopy und ich an einem Anti-Giftköder-Training teil. Das Se­minar war sehr in­ter­es­sant und die Übungen klappten auch alle recht gut, doch scheint dieses Trai­ning eine Le­bens­auf­gabe zu sein. Ziel des Trai­nings ist folgendes:

  1. Hund findet etwas zu fressen
  2. Hund meldet Hun­de­führer seinen Fund durch an­stupsen (den Hun­de­führer, nicht das Fressen)
  3. Hund läuft zu­rück zur Fund­stelle und setzt sich vor das Ob­jekt der Begierde
  4. Hun­de­führer be­lohnt Hund fürst­lich und ent­sorgt was auch immer er ge­funden hat

Gut. In einer Hun­de­schule, wo die Hunde sogar das Ap­por­tieren von Würst­chen lernen ist si­cher alles mög­lich. Wie lange wir al­ler­dings dazu brau­chen, bis Snoopy das drauf hat, steht in den Sternen. Je­den­falls wurde das Ge­samt­ziel auf viele kleine und gut durch­zu­füh­rende Übungen auf­ge­teilt, die später schritt­weise zum großen Ganzen zu­sam­men­ge­fügt werden. Viel später!

Nun heißt es also üben, üben, üben. Und wenn es nicht klappt, dann wird auf die ge­rade frisch er­lernte Straf­maß­nahme zu­rück­ge­griffen. Quasi die fürch­ter­lichste Waffe seit der Er­fin­dung des Hundes.

  1. Kom­mando geben
  2. Hund hört nicht?
  3. In­ner­lich bis 10 zählen (später weniger).
  4. Tolles Le­cker­chen vor die Schnüf­fel­nase halten.
  5. Le­cker­chen mit dem Kom­mentar „Schade!“ wieder ein­ste­cken. Dabei ver­su­chen nicht allzu scha­den­froh zu klingen. (Das ist der schwie­rigste Teil!)
  6. Trai­ning bzw. Be­schäf­ti­gung mit dem Hund für eine Mi­nute aussetzen.

Fies oder? Aber er­staun­lich wir­kungs­voll. Noch nie habe ich Snoopy so oft seufzen hören.

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Schnüffel die Trüffel, Snoopy*

Ges­tern hatten wir un­seren ersten Na­sen­kurs mit Snoopy. Es ist ein so­ge­nannter Schnup­per­kurs (hihi), bei dem an jedem der vier Ter­mine ein an­derer As­pekt der Na­sen­ar­beit vor­ge­stellt wird. Und ges­tern stand die Trüf­fel­suche auf dem Pro­gramm.
Das Schöne an der Na­sen­ar­beit ist, dass es sich um eine eher ru­hige Tä­tig­keit han­delt und Snoopy, der im Mo­ment ex­trem auf sich be­we­gende Ob­jekte und dem Hin­ter­her­hetzen der­selben fi­xiert ist, nicht so auf­dreht.
Die Auf­gabe war, ein unter einem so­ge­nannten Mar­kier­teller (ein fla­cher Kegel mit ab­ge­schnit­tener Spitze) ver­bor­genes Le­cker­chen durch das Kratzen an dem Teller (Bud­del­be­we­gung) an­zu­zeigen. Ge­ar­beitet wurde al­ter­nativ mit einem Kli­cker oder der sehr schnellem Gabe der Be­loh­nung durch Lüpfen des Tel­lers ver­knüpft mit einem Freu­den­laut. (Wie gut, dass ich einen Kli­cker mit­ge­bracht hatte!)
Der erste Durch­gang klappte so gar nicht. Snoopy wollte erst un­be­dingt nur mit der Nase und ohne den Ein­satz von Pfoten zum Ziel kommen, später fand er dann den Plas­tik­teller viel span­nender und ver­suchte den zu be­kommen.
Wäh­rend wir auf un­seren zweiten Ein­satz war­teten, er­in­nerte ich Snoopy daran, dass er Pfoten hat. Das tat ich, indem ich ihn ein paarmal Pföt­chen geben ließ, hier möchte ich meinen Dank an Kathi aus­spre­chen, die ihm das beige­bracht hat. In der zweiten Runde ver­wen­dete ich au­ßerdem at­trak­ti­vere Le­cker­chen, so dass der Teller nicht mehr einen so großen Reiz auf Snoopy aus­übte. Der Damm war ge­bro­chen. Schon beim ersten Ver­such kratzte Snoopy an dem Teller und konnte am Ende der zweiten Runde schon mit dem Kom­man­do­wort „Bud­deln“ auf­ge­for­dert werden, das Le­cker­chen an­zu­zeigen.
Später wurde zu­sätz­lich zum Le­cker­chen ein Beutel mit in Watte ge­tränktem Trüf­felöl unter dem Teller ab­ge­legt, so dass der Ge­ruch als Aus­löser für das An­zeigen die Mar­kie­rung durch den Teller langsam ab­lösen sollte. Am Ende der Stunde konnte Snoopy sogar den ver­steckten Teller finden und auf das Kom­mando „Bud­deln“ auch an­zeigen. Er hat das ein­fach super ge­macht und hatte sicht­lich Spaß an der Übung.
Wir werden auf jeden Fall wei­terr­ma­chen, viel­leicht können wir ja ir­gend­wann auf Trüf­fel­suche gehen. :) Die Suche ist in Deutsch­land nicht ver­boten, doch muss der unter Na­tur­schutz ste­hende Trüffel da­nach wieder ver­bud­delt werden.
Viel­leicht, wenn ich Mitte Mai in Frei­burg bin, können wir Snoopy ja mal den Ernst­fall proben lassen.

Als großer Peanuts-Fan muss diesen Blog­ein­trag mit einem Video be­schließen. Ende Mai 1975 gab es eine Strip­serie, bei der Linus und Snoopy auf Trüf­fel­jagd gehen. Mit den Worten „Schnüffel die Trüffel“, schickt Linus Snoopy los, der so lange sucht (das sieht man im Video leider nicht), bis er Na­sen­mus­kel­kater bekommt.

 

Das Video ist leider nur auf Eng­lisch (wer es auf deutsch sehen möchte, muss bei mir vor­bei­kommen). Es ist länger als die er­wähnte Trüf­fel­such­szene, lohnt sich aber trotzdem.
Hier also, für alle Peanuts-Fans und die, die es noch werden wollen, Truffles:

Achja, egal ob Ihr Trüffel oder Eier sucht: Frohe Os­tern. :)

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Peinlich

Ehr­lich, un­mit­telbar vorher hat er dreimal per­fekt den Ven­ti­la­tor­knopf ge­drückt. Kaum hole ich die Ka­mera macht er sowas. Ja, ich weiß, man muss schon recht genau hin­schauen / hinhören.

PS: Geübt hatten wir mit der 2, aber als er so toll den Ven­ti­lator ge­drückt hat, habe ich na­tür­lich doch ge­klickt. Nachdem er den Alarm­knopf ge­troffen hat, hat er nach dem ersten Schreck ganz for­dernd ge­schaut, wo seine Be­loh­nung bleibt.

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Erste Erfolge

Ich bin der Mei­nung, wir ver­zeichnen schon erste Erfolge:

Unser „Nein“ zeigt schon Früchte. Es ist schonmal vor­ge­kommen, dass Snoopy nicht an den Dingen ge­knab­bert hat, an denen er nicht knab­bern soll. (Ein Hoch auf Kauknochen!)

Langsam aber si­cher beißt er etwas we­niger fest. Lutz, der heute zu Be­such war teilt diese Mei­nung al­ler­dings nicht. :mrgreen:

Wenn er mal ein paar Mi­nuten al­leine ist, z. B., wenn ich auf die Toi­lette gehe, hält er das ohne zu fiepen aus.

Au­to­fahrten ver­laufen mit deut­lich we­niger Ge­schrei. Manchmal schläft er sogar oder er lässt sich von der Musik be­ru­higen. Das erste Mal ist mir das bei „Sie sieht mich nicht“ von Xa­vier Naidoo auf­ge­fallen. Kom­mentar von Agnes: Bevor ich mir Xa­vier Naidoo an­höre er­trage ich lieber So­opys Ge­schrei. (Sehr ge­ehrter Herr Naidoo, das hat Agnes ge­sagt. Bitte ver­klagen Sie also sie und nicht mich!)

Snoopy fiept ins­ge­samt we­niger. Er kann sich in­zwi­schen besser mit sich selbst be­schäf­tigen und muss nicht rund um die Uhr be­spaßt werden.

Der kleine Mann frisst sein Futter auf, er wird sogar re­gel­recht ver­fressen. Wenn er Hunger hat, dann setzt er sich auf den Platz, an dem nor­ma­ler­weise sein Napf steht. Und schaut vorwurfsvoll.

Un­sere Spa­zier­gänge haben we­niger „Mach das olle Ge­schirr ab“-Schmollpausen. Der ster­bende Schwan wird nur noch in ganz aus­ge­wählten Mo­menten aufgeführt.

Beim Kli­ckern stupst Snoopy schon manchmal mit der Nase auf das ge­wünschte Ziel.

Snoopy rea­giert schon oft auf seinen Namen.

Wie können seine Über­dreht­heit schon ein biss­chen steuern, so dass un­sere Spiele deut­lich we­niger wild ausfallen.

Snoopy kommt frei­willig um zu schmusen.

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Snoopy beim Tierarzt

Be­dingt durch den Schock mit der kleinen Afra hatte ich mich ent­schieden, heute mal beim Tier­arzt vor­bei­zu­schauen. Mor­gens hatte Snoopy ein biss­chen Durch­fall, so dass ich dazu di­rekt ein paar Fragen stellen konnte. Man­gels Trans­port­käfig kam ich auf Ka­this An­gebot zu­rück mir ihre Box zu leihen. Sie brachte sie mir vorbei, ich setzte sie zu Hause ab und fuhr weiter zum Tier­arzt. Später wollten wir uns dann auf einer Wiese treffen, damit Snoopy Ginger auf neu­tralem Boden ken­nen­lernen konnte.
Der Tier­arzt war sehr nett und schaute sich Snoopy gründ­lich an. Er wäre kern­ge­sund, er höre le­dig­lich etwas Glu­ckern im Darm. Ich er­zählte von dem Durch­fall und bekam ein Röhr­chen für eine Probe mit, für den Fall, dass der Durch­fall bis morgen an­hielte. Bis jetzt ist keine Bes­se­rung zu er­kennen. Snoopy wirkt glück­li­cher­weise ganz ge­sund und nicht ir­gendwie apa­thisch. Hof­fent­lich ist bis morgen alles vorbei. Dann findet näm­lich die Flat-Welpengruppe statt. Darauf freue ich mich schon sehr und auch der Tier­arzt fand es gut, dass ich zu­sätz­lich zur „nor­malen“ Wel­pen­gruppe noch in eine spe­zi­elle Flat-Gruppe gehen. Er ist der Ansicht, dass sich die Er­zie­hung eines Flat etwas von der an­derer Re­triever un­ter­scheidet.
Heute habe ich auch mit den Klicker-Training be­gonnen. Snoopy wurde mit dem Kli­cken be­kannt ge­macht und kon­di­tio­niert, so dass er das Klick-Klack-Geräusch mit der Gabe von Le­cker­chen ver­knüpft. Na­tür­lich ist es für die ernst­hafte Hunde-Erziehung noch zu früh, aber ein paar spie­le­ri­sche Klicker-Übungen sollten ihn mental ein biss­chen auslasten.

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Shopping mit Snoopy

Mein Freund lässt noch etwas Ein­satz beim Ver­hin­dern von „Un­fällen“ ver­missen. Meine Ver­suche ihn da­hin­ge­hend zu trai­nieren haben bis­lang noch keine Früchte getragen.

Ich: Snoopy ist auf­ge­wacht, gehst du bitte eben mit ihm raus?
Er: Einen Mo­ment noch, eben was am Rechner ma­chen!
Ich: Öhm, ich denke, es eilt etwas.
Er: Nagut, ich wech­sele noch die Hose.
Ich: Du hast ja die Ruhe weg.
Snoopy: *struller*
Er: Snoopy hat in mein Zimmer ge­pin­kelt, was mache ich jetzt?
Ich: Schneller sein?
Er: Es pres­sierte wohl etwas. Was jetzt?
Ich: Du gehst mit ihm raus, ich wi­sche die Pfütze weg.
Er: Er ist doch leer jetzt.

Später beim Spa­zier­gang be­geg­nete ich dann ei­nigen Hunden. Es ist ein­fach un­glaub­lich. Da wohnen wir seit 12 Jahren in dieser Woh­nung und kennen nur die Leute in un­serem Haus, doch kaum haben wir einen Hund spricht uns fast jeder an. Wir dachten, es gäbe etwa drei Hunde in un­serer Straße und plötz­lich kommen sie aus allen Ecken hervor. Und das Tolle ist, die Be­sitzer sind alle sehr nett. So hat Snoopy eine erste Freund­schaft schließen können und zwar zu einer Krom­fohr­länder–Hündin na­mens Gypsy. Gypsy und Snoopy spielen ganz toll mit­ein­ander und Gypsys Be­sit­zerin passt immer auf, dass ihre Hündin nicht zu wild und ruffig wird.
Von einer ex­trem ent­spannten Land­seer–Hündin hat Snoopy sich, als er es zu bunt trieb ein echt be­ein­dru­ckendes „Wuff“ ein­ge­fangen, da­nach war Ruhe im Karton!
Naja je­den­falls haben Snoopy und ich uns nach dem Früh­stück auf den Weg zu Fress­napf ge­macht, um ein pas­sendes Ge­schirr zu er­werben, au­ßerdem eine Trans­portbox für meinen Wagen. Die An­probe und das Pro­be­laufen ent­wi­ckelte sich zum echten Schau­spiel. Ge­spielt wurde „Der ster­bende Schwan“ in ge­samter Länge. Snoopy wei­gerte sich be­harr­lich, sich auch nur einen Meter vor­wärts zu be­wegen. Statt­dessen ver­suchte er sich aus dem Ge­schirr zu be­freien und die Gurte durch­zu­beißen. Dazu fiepte und jaulte er herz­er­wei­chend. Jeder Be­su­cher kam, um dem Schau­spiel bei­zu­wohnen. Wie überall er­oberte der Kleine alle Herzen im Sturm. Die Ver­käu­ferin im Laden war richtig klasse. sie hatte die Ruhe weg und hat Snoopy die Ge­schirre an­ge­legt um das zu finden, wel­ches am besten sitzt. Letzt­end­lich gingen wir mit Ge­schirr aber ohne Trans­portbox aus dem Laden. Was mir bei diesem Be­such erst auf­ge­fallen ist, Fress­napf machte es wie die Le­bens­mit­tel­läden. Statt Sü­ßig­keiten stehen Le­cker­lis­tangen in Hun­de­na­sen­höhe an der Kasse. Snoopy wollte sich na­tür­lich gleich selbst be­dienen. Ich wusste das aber glück­li­cher­weise zu ver­hin­dern. Eine Smart taug­liche Box haben wir leider nicht ge­funden.
Der erste Spa­zier­gang mit neuem Ge­schirr ent­wi­ckelte sich dann zur zweiten Vor­stel­lung des ster­benden Schwans. Aber ir­gend­wann fand sich der kleine Mann stre­cken­weise mit seinem Schicksal ab und lief den ein oder an­deren Schritt.
Langsam haben wir den Bogen fast raus. An­stren­gend ist es. Aber es ist es mehr als wert.

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Agility

Agi­lity ist ein be­liebter Sport für Hund und Herr­chen, bzw. Frau­chen. Doch nicht nur für Hunde…

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Clickern üben

Verschiedene Clicker

Ver­schie­dene Cli­cker, Quelle: Elf, Li­zenz: Crea­tive Commons

Das Clicker-Training (oder Kli­cker­trai­ning) ba­siert auf der Be­stär­kung po­si­tiver Ver­hal­tens­weisen. Seit ich vor ein paar Jahren von dieser Me­thode ge­hört habe in­ter­es­siert und fas­zi­niert sie mich. Beim Kli­ckern fun­giert der Cli­cker (so eine Art Knack­frosch) als Marker, das heisst, das Tier be­kommt un­mit­telbar nach der ge­wünschten Ver­hal­tens­weise per Klick mit­ge­teilt, dass es etwas richtig ge­macht hat und nun eine Be­loh­nung er­hält. So er­kennt das Tier (je nach Ti­ming des Kli­ckernden) ziem­lich genau, welche Ver­hal­tens­weise er­wünscht ist und be­lohnt wird. Im Ge­gen­satz dazu würde die al­lei­nige Gabe von Le­cker­chen dem Hund diese In­for­ma­tion vor­ent­halten, da er schon nach we­nigen Se­kunden die Ver­knüp­fung zu der be­lohnten Ver­hal­tens­weise nicht mehr her­stellen kann. Eine Al­ter­na­tive zum Cli­cker ist ein Mar­kie­rungs­wort wie „Fein“, doch das aus­ge­spro­chene Wort ist dem Cli­cker da­hin­gegen un­ter­legen, dass es je nach Sim­mung des Spre­chenden un­ter­schied­lich klingt, der Cli­cker aber immer gleich. Viele Tiere er­kennen die Stim­mung ihres Men­schen an der Stimme (die Wort­ver­wandt­schaft erklärt’s) und sie werden un­si­cher, wenn ein Lob nicht auch mit ent­spre­chend fröh­li­cher Stimme aus­ge­spro­chen wird.

Da ich neu­gierig war, musste ich das Cli­ckern man­gels Hund mit Ka­this Hündin Ginger üben. Ginger hat große Angst vor mir, sie hat in ihrem Vor­leben si­cher ei­niges mit­ge­macht, also setzte ich mich zum Üben auf den Boden um ihr nicht zu be­droh­lich zu er­scheinen. Dabei habe ich sie le­dig­lich mit dem Cli­cker ver­traut ge­macht, ihr ge­zeigt, dass auf ein „Click“ immer eine Be­loh­nung folgt. Dabei muss diese Be­loh­nung nicht zwangs­läufig aus Futter be­stehen. Al­ter­na­tiven sind ein Spiel­zeug, dass das Tier gerne mag, ein be­liebtes Spiel, das Los­lassen von der Leine, Strei­cheln, Dinge eben, die den Hund be­geis­tern. Bei Ginger bin ich be­dingt durch ihre Angst auf die Le­cker­chen be­schränkt. Mit meinen ersten Clicker-Versuchen bin ich je­den­falls zu­frieden, Ginger hat sich nach kurzer Zeit schon beim „Click“ nach dem Le­cker­chen um­ge­schaut. Gute Vor­aus­set­zungen für die nächste Trai­nings­stunde.
Da beim Cli­ckern häufig ei­ni­ger­maßen viele Le­ckerlis den Be­sitzer wech­seln sollte man üb­ri­gens auf eine zu­cker­freie Be­loh­nung achten und die Le­cker­chen von der nächsten Mahl­zeit ab­ziehen, damit das Tier nicht mop­pelig wird.

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