Archive for (Hunde)freunde

Abschied

Wir werden dich ver­missen, Coco.
10 Mo­nate lang hat Snoopy um dich ge­worben und konnte end­lich dein Herz ge­winnen. Viel­leicht denkst du ja manchmal im Hun­de­himmel an die kleine, schwarze, dau­er­we­delnde und hart­nä­ckige Nervensäge.


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Familienbesuch

Können zwei Hunde 4 Stunden lang fast un­un­ter­bro­chen mit­ein­ander spielen? Sie können! Schön war er, unser Be­such bei Karin, Mama Darcy, Schwester Amely und Onkel Balou… Und am nächsten Wo­chen­ende sehen wir uns schon wieder, zum 1. Hun­de­ge­burtstag. Und dann ist Afra aka Mampf­maus auch mit von der Partie.

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Kein Hundegebell »

Vom Rüpel zum Begleithund

Snoopy weist der­zeit mas­siven Er­zie­hungs­be­darf auf. Wobei das „Ziehen“ wört­lich zu nehmen ist. Dachte ich noch vor seiner Pu­bertät, er sei auf einem guten Trai­nings­stand, dann würde ich jetzt wagen zu be­haupten, un­sere Er­zie­hung habe aber mal so gar nichts ge­fruchtet.
Heute hatten wir nun un­sere erste Stunde im Begleithunde-Kurs vom DRC, um Snoopy für die gleich­na­mige Prü­fung fit zu ma­chen. Zu seiner Ver­tei­di­gung muss ich sagen, dass Snoopy ein sehr an­stren­gendes Wo­chen­ende hinter sich hatte, (wir waren von Don­nerstag bis Sonntag bei meiner besten Freun­ding zu Be­such) mit langer An– und Ab­reise, einer fremden Um­ge­bung, zwei Kin­dern und ganz viel Trubel. Heute war Snoopy dann sehr lange im Büro um dann von dort gleich in eine Gruppe mit fremden Hunden zu gehen. Er war an allem in­ter­es­siert außer zu ge­hor­chen. Mal sehen, ich hoffe, dass es im Laufe des Kurses besser wird, und Snoopy war auch nicht der ein­zige Hund, der im un­an­ge­leinten Zu­stand stiften ging, ver­bes­se­rungs­würdig war die ganze Sa­chen auf jeden Fall. Hof­fent­lich prä­sen­tiert sich Snoopy in der nächsten Woche von einer etwas bes­seren Seite.

Vorhin waren wir dann beim Ge­burtstag meines Bru­ders und da wurde mir erst so richtig klar, wie sehr Snoopy etwas Ruhe und sein nor­males, ge­re­geltes Leben braucht. Er war so rast– und ru­helos und ti­gerte die ganze Zeit durch die Ge­gend. Morgen gibt es wieder Auf­re­gung, aber den Rest der Woche ver­suche ich Snoopy so viel Nor­ma­lität wie nur ir­gend mög­lich zu geben. Damit das Fus­sel­tier wieder zur Ruhe kommt.

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Schnüffel die Trüffel, Snoopy*

Ges­tern hatten wir un­seren ersten Na­sen­kurs mit Snoopy. Es ist ein so­ge­nannter Schnup­per­kurs (hihi), bei dem an jedem der vier Ter­mine ein an­derer As­pekt der Na­sen­ar­beit vor­ge­stellt wird. Und ges­tern stand die Trüf­fel­suche auf dem Pro­gramm.
Das Schöne an der Na­sen­ar­beit ist, dass es sich um eine eher ru­hige Tä­tig­keit han­delt und Snoopy, der im Mo­ment ex­trem auf sich be­we­gende Ob­jekte und dem Hin­ter­her­hetzen der­selben fi­xiert ist, nicht so auf­dreht.
Die Auf­gabe war, ein unter einem so­ge­nannten Mar­kier­teller (ein fla­cher Kegel mit ab­ge­schnit­tener Spitze) ver­bor­genes Le­cker­chen durch das Kratzen an dem Teller (Bud­del­be­we­gung) an­zu­zeigen. Ge­ar­beitet wurde al­ter­nativ mit einem Kli­cker oder der sehr schnellem Gabe der Be­loh­nung durch Lüpfen des Tel­lers ver­knüpft mit einem Freu­den­laut. (Wie gut, dass ich einen Kli­cker mit­ge­bracht hatte!)
Der erste Durch­gang klappte so gar nicht. Snoopy wollte erst un­be­dingt nur mit der Nase und ohne den Ein­satz von Pfoten zum Ziel kommen, später fand er dann den Plas­tik­teller viel span­nender und ver­suchte den zu be­kommen.
Wäh­rend wir auf un­seren zweiten Ein­satz war­teten, er­in­nerte ich Snoopy daran, dass er Pfoten hat. Das tat ich, indem ich ihn ein paarmal Pföt­chen geben ließ, hier möchte ich meinen Dank an Kathi aus­spre­chen, die ihm das beige­bracht hat. In der zweiten Runde ver­wen­dete ich au­ßerdem at­trak­ti­vere Le­cker­chen, so dass der Teller nicht mehr einen so großen Reiz auf Snoopy aus­übte. Der Damm war ge­bro­chen. Schon beim ersten Ver­such kratzte Snoopy an dem Teller und konnte am Ende der zweiten Runde schon mit dem Kom­man­do­wort „Bud­deln“ auf­ge­for­dert werden, das Le­cker­chen an­zu­zeigen.
Später wurde zu­sätz­lich zum Le­cker­chen ein Beutel mit in Watte ge­tränktem Trüf­felöl unter dem Teller ab­ge­legt, so dass der Ge­ruch als Aus­löser für das An­zeigen die Mar­kie­rung durch den Teller langsam ab­lösen sollte. Am Ende der Stunde konnte Snoopy sogar den ver­steckten Teller finden und auf das Kom­mando „Bud­deln“ auch an­zeigen. Er hat das ein­fach super ge­macht und hatte sicht­lich Spaß an der Übung.
Wir werden auf jeden Fall wei­terr­ma­chen, viel­leicht können wir ja ir­gend­wann auf Trüf­fel­suche gehen. :) Die Suche ist in Deutsch­land nicht ver­boten, doch muss der unter Na­tur­schutz ste­hende Trüffel da­nach wieder ver­bud­delt werden.
Viel­leicht, wenn ich Mitte Mai in Frei­burg bin, können wir Snoopy ja mal den Ernst­fall proben lassen.

Als großer Peanuts-Fan muss diesen Blog­ein­trag mit einem Video be­schließen. Ende Mai 1975 gab es eine Strip­serie, bei der Linus und Snoopy auf Trüf­fel­jagd gehen. Mit den Worten „Schnüffel die Trüffel“, schickt Linus Snoopy los, der so lange sucht (das sieht man im Video leider nicht), bis er Na­sen­mus­kel­kater bekommt.

 

Das Video ist leider nur auf Eng­lisch (wer es auf deutsch sehen möchte, muss bei mir vor­bei­kommen). Es ist länger als die er­wähnte Trüf­fel­such­szene, lohnt sich aber trotzdem.
Hier also, für alle Peanuts-Fans und die, die es noch werden wollen, Truffles:

Achja, egal ob Ihr Trüffel oder Eier sucht: Frohe Os­tern. :)

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Kein Mischling

Sno­opys ele­gante Er­schei­nung ist häufig An­lass für Lob und Be­geis­te­rung, oft werden wir je­doch ge­fragt, was für ein Mix Snoopy denn sei, er sei ja äu­ßerst gut ge­lungen. Die we­nigsten Leute kennen Flats, der ein oder an­dere denkt an einen La­brador– und/oder Setter-Mix. Man­chen Men­schen ist es pein­lich, einen rein­ras­sigen Hund vor ihren Hal­tern als Misch­ling be­zeichnet zu haben, wir sind da je­doch ent­spannt. Flats sind nicht allzu ver­breitet und nicht jeder kann jede Rasse kennen. Viel­mehr freuen wir uns dar­über, dass Snoopy so oft für sein freund­li­ches Wesen und seine Er­schei­nung ge­lobt wird.
In un­serer Hun­de­schule ist nun ein Hund, der eben­falls kein Misch­ling ist. Auch kein Labbi, ob­wohl die meisten ihn dafür halten. Der „schmale Labbi“ ist näm­lich ein Ca de Bes­tiar, auch als Perro de pastor mal­lor­quín eher un­be­kannt. Bis ges­tern hatten wir von dieser Rasse auch noch nichts ge­sehen oder ge­hört, je­den­falls sind diese Hunde vom Wesen her keine Re­triever, egal wie­viel Ähn­lich­keit sie im Aus­sehen mit Labbis haben. (Für die Halter haben sie über­haupt keine!)
Je­den­falls haben wir uns ges­tern auch an­ge­messen bla­miert, als wir den schönen „Labbi“ lobten. Aus­glei­chende Ge­rech­tig­keit würde ich sagen…

Achja, hier kann sich jeder seine ei­gene Mei­nung bilden: Ca de Bes­tiar (Bildersuche)

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Nein!

Ich fasse es nicht! In 99,9% der Fälle trage ich eine Ka­mera mit mir herum und sei es auch nur mein Handy. Heute, bei un­serem 19-Uhr-Spaziergang nicht. Und was macht Snoopy? Er fährt Skateboard!

Er ist nicht nur ver­se­hent­lich drauf­ge­treten und ein Stück ge­rollt, das war nur der Ein­stieg. Da­nach brauchte man das Board nur ein Stück zum Rollen zu bringen und er stellte seine Vor­der­pfoten darauf und schob es mit den Hin­ter­pfoten an. Einmal hat er sogar mit einer Vor­der­pfote Schwung ge­holt. Alle Be­tei­ligten waren hellauf be­geis­tert und feu­erten Snoopy mit ihren Aus­rufen und dem La­chen noch an, so dass er es immer wieder pro­bierte. Ähn­lich span­nend wie das Fahren selber waren für Snoopy aber seine Ver­suche, Brett und Rollen an­zu­knab­bern. Die Be­sit­zerin des Skate­boards will die Tage ein altes Board mit zur 19-Uhr-Runde bringen. Dann habe ich hof­fent­lich eine Ka­mera dabei! Und Snoopy Lust auf’s Skateboardfahren.

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Familientreffen

Ach, es ist zum Mäuse melken. Schon wieder habe ich ewig nicht ge­b­loggt und es häufen sich An­fragen, Be­schwerden und vor­wurfs­volle blicke. Bei meiner letzten Blog­pause gab es sogar die Ver­mu­tung, wir hätten Snoopy ab­ge­geben. Nichts könnte we­niger der Fall sein! Wir lieben diesen Hund sehr und er würde unser Zu­hause nur über un­sere Leiche ver­lassen.
Der gar nicht mehr so kleine Kerl hat sich in der letzten Zeit den ein oder an­deren Magen-Darm-Infekt ein­ge­fangen, au­ßerdem nimmt ihn der Zahn­wechsel sehr mit, so dass er sogar eit­rige Man­deln da­von­ge­tragen hat. Auch seine Augen sind zwi­schen­durch etwas ent­zündet, dieser Ent­zün­dung können wir aber mit einer sehr guten Salbe zu Leibe rü­cken.
Eine Rönt­gen­auf­nahme wegen Sno­opys „Wat­schel­gang“ ergab aus­ge­zeich­nete Hüften und le­dig­lich eine wachs­tums­be­dingte leichte Ent­zün­dung der un­ter­schied­lich weit ent­wi­ckelten und somit un­ter­schied­lich be­las­teten Röh­ren­kno­chen. Was jetzt hier furchtbar krank klingt sind im Grunde ge­nommen nur Klei­nig­keiten, Snoopy er­freut sich bester Ge­sund­heit.
Heute hatten wir ein Fa­mi­li­en­treffen und bis auf der Papa waren alle an­we­send. Die Mama Darcy, „Onkel“ Balou, Amely, Afra (Mampf­maus) und Snoopy. Alle spielten aus­ge­lassen, so dass ich zwar viele Fotos, die aber al­le­samt in schlechter Qua­lität ge­macht habe. Snoopy und Afra haben eine frap­pie­rende Ähn­lich­keit. Afra ist ins­ge­samt etwas we­niger spiel­freudig und dafür wei­terhin ver­fres­sener als die an­deren. Snoopy hin­gegen ist wohl der ob­jekt­fi­xier­teste der drei Ge­schwister, er liebte es, sich den be­reit­lie­genden Stof­figel zu schneppen, damit her­um­zu­flitzen und sich von den an­deren ver­folgen zu lassen. Es war ein schönes Treffen und ich finde, sowas könnten wir öfter machen.

Die drei Geschwister

Snoopy mit dem Igel

 

Trink­pause

Zerr­spiele

 

Das Spiel geht weiter

Alle auf die Mama!

 

Auf einen Schluck

Mein Bruder und ich

 

Wer ist hier der Chef?

Mampf­maus in Action

 

Amelys NSA-Bewerbungsfoto

Mamp­fende Mampfmaus

 

Hände weg von meinem Rinderohr!

Wer hat ei­gent­lich mein Rinderohr?

 

Darf ich auch mal?

Mutter und Sohn

 

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Alles wieder gut ohne Pansen

Durch Sno­opys Be­such beim Tier­arzt bin ich über­haupt nicht zum Schreiben ge­kommen. Ich hatte be­schlossen Sno­opys Früh­stück aus­fallen zu lassen bevor ich mit ihm er­neut zum Tier­arzt fahren würde. Vor der Fahrt übergab sich Snoopy auf un­sere Fuß­matte vor dem Balkon, was mich in meiner Ent­schei­dung zum Tier­arzt zu fahren noch be­stärkte. Das Auf­nehmen der Probe ge­stal­tete sich man­gels Kon­sis­tenz als sehr schwierig, aber wir konnten trotzdem noch etwas Flüs­sig­keit ein­sam­meln.
Beim Tier­arzt war es richtig leer und so hatte er viel Zeit für uns. Nach einem Schnell­test war klar, Snoopy hatte nicht die be­fürch­teten, nicht mit der Wurmkur zu eli­mi­nie­renden Pa­ra­siten (Gi­ar­dien), die sich die Welpen in der Um­ge­bung ein­ge­fangen hatten. Das wäre schlimm ge­wesen, denn sonst hätte Snoopy für ge­raume Zeit nicht in eine Wel­pen­gruppe gehen können. So sollte der kleine Ra­cker le­dig­lich einen Tag Schon­kost be­kommen und in der nächsten Zeit kein rohes Fleisch, vor allem aber keinen Pansen essen, von dem er sich einen Keim ein­ge­fangen hatte. Snoopy bekam drei Spritzen, gegen Er­bre­chen und Durch­fall sowie ein An­ti­bio­tikum.
Nach dem Tier­arzt­be­such stand ich nun vor dem Pro­blem, dass ich für Snoopy Schon­kost ein­kaufen musste. Mit ins Le­bens­mit­tel­ge­schäft konnte ich ihn nicht nehmen, al­leine lassen ging ja auch nicht. Ich brauchte aber Hähn­chen­fleisch. Möhren, Kar­tof­feln und Reis hatte ich glück­li­cher­weise zu Hause. Ich spielte mit dem Ge­danken ein Ge­schäft auf­zu­su­chen und ir­gend­je­manden zu bitten, mir das Hähn­chen­fleisch zu be­sorgen. Als ich aber dort ankam schlief Snoopy so fest in Ka­this Trans­portbox, dass ich be­schloss es auf einen Ver­such an­kommen zu lassen und kurz in den Laden zu sprinten. Als ich zu­rück zum Wagen kam hatte die Fell­nase nicht einmal be­merkt, dass ich weg­ge­wesen war.
Wieder zu Hause be­ging ich den Kar­di­nal­fehler. Nach dem Ko­chen der Möhren fing ich das Wasser auf und gab es Snoopy zu trinken, da ich ihn nach dem großen Flüs­sig­keits­ver­lust ani­mieren wollte zu trinken. Er trank. Reich­lich. Von dem Mo­ment an ent­wi­ckelte er sich zum Durch­lauf­er­hitzer. Ich habe noch nie einen Hund so oft und so viel pin­keln ge­sehen. Der Tag ent­wi­ckelte sich zum Stress­test, ich kam aus dem Hund zur Haupt­ge­schäfts­stelle und wieder zu­rück tragen und dem Auf­wi­schen der ganzen Pfützen in der Woh­nung gar nicht mehr heraus. Spät abends war der Fluch dann vorbei.
Auf dem Abend­spa­zier­gang be­geg­nete Snoopy dann seinem ersten „Kampf­hund“, einem Rott­weiler/Staf­fordshire–Misch­ling. Nachdem Snoopy seine Kriegs­be­ma­lung fertig auf­ge­legt hatte, spielten beide mit­ein­ander. Dabei passte das Herr­chen des Misch­lings auf, dass es sein Hund nicht zu bunt trieb.

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Später traf Snoopy noch auf Coco und fing sich ein tiefes Grum­meln ein. Wir quat­schen noch mit Cocos Frau­chen und sie lud uns zum Montag bis Don­nerstag statt­fin­dendem Hun­de­treffen im na­he­ge­le­genen Park ein.
Für die Nacht be­fürch­tete ich das Schlimmste, aber Snoopy schlief bis nach 4 Uhr durch. Da­nach pennte ich noch bis halb 8 weiter, wäh­rend Snoopy seinen Och­sen­ziemer kaute und später eben­falls ein­schlief.
Heute ist von Sno­opys Durch­fall gar nichts mehr zu merken und er pie­selt auch wieder in einem nor­malen Rahmen. Wir freuen uns auf die auf morgen ver­scho­bene Flat-Welpengruppe. Am Samstag findet dann un­sere erste nor­male Wel­pen­gruppe statt. Ich bin schon sehr ge­spannt, was uns erwartet.

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Kranker Snoopy

Sno­opys Durch­fall hält noch an. Leider muss ich nun die Wel­pen­gruppe ab­sagen. Viel­leicht habe ich aber Glück und die Gruppe kann ver­schoben werden. Bisher sind wir nur zwei Teil­nehmer, Karin und ich, und eine solche Gruppe ist ja mit nur einem Welpen recht wenig sinn­voll. Am Te­lefon ver­spreche ich Karin, sie auf dem Lau­fenden zu halten. Jetzt fahre ich zum Tier­arzt, hof­fent­lich hat der kleine Knopf nichts Schlimmes.

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Snoopy beim Tierarzt

Be­dingt durch den Schock mit der kleinen Afra hatte ich mich ent­schieden, heute mal beim Tier­arzt vor­bei­zu­schauen. Mor­gens hatte Snoopy ein biss­chen Durch­fall, so dass ich dazu di­rekt ein paar Fragen stellen konnte. Man­gels Trans­port­käfig kam ich auf Ka­this An­gebot zu­rück mir ihre Box zu leihen. Sie brachte sie mir vorbei, ich setzte sie zu Hause ab und fuhr weiter zum Tier­arzt. Später wollten wir uns dann auf einer Wiese treffen, damit Snoopy Ginger auf neu­tralem Boden ken­nen­lernen konnte.
Der Tier­arzt war sehr nett und schaute sich Snoopy gründ­lich an. Er wäre kern­ge­sund, er höre le­dig­lich etwas Glu­ckern im Darm. Ich er­zählte von dem Durch­fall und bekam ein Röhr­chen für eine Probe mit, für den Fall, dass der Durch­fall bis morgen an­hielte. Bis jetzt ist keine Bes­se­rung zu er­kennen. Snoopy wirkt glück­li­cher­weise ganz ge­sund und nicht ir­gendwie apa­thisch. Hof­fent­lich ist bis morgen alles vorbei. Dann findet näm­lich die Flat-Welpengruppe statt. Darauf freue ich mich schon sehr und auch der Tier­arzt fand es gut, dass ich zu­sätz­lich zur „nor­malen“ Wel­pen­gruppe noch in eine spe­zi­elle Flat-Gruppe gehen. Er ist der Ansicht, dass sich die Er­zie­hung eines Flat etwas von der an­derer Re­triever un­ter­scheidet.
Heute habe ich auch mit den Klicker-Training be­gonnen. Snoopy wurde mit dem Kli­cken be­kannt ge­macht und kon­di­tio­niert, so dass er das Klick-Klack-Geräusch mit der Gabe von Le­cker­chen ver­knüpft. Na­tür­lich ist es für die ernst­hafte Hunde-Erziehung noch zu früh, aber ein paar spie­le­ri­sche Klicker-Übungen sollten ihn mental ein biss­chen auslasten.

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Shopping mit Snoopy

Mein Freund lässt noch etwas Ein­satz beim Ver­hin­dern von „Un­fällen“ ver­missen. Meine Ver­suche ihn da­hin­ge­hend zu trai­nieren haben bis­lang noch keine Früchte getragen.

Ich: Snoopy ist auf­ge­wacht, gehst du bitte eben mit ihm raus?
Er: Einen Mo­ment noch, eben was am Rechner ma­chen!
Ich: Öhm, ich denke, es eilt etwas.
Er: Nagut, ich wech­sele noch die Hose.
Ich: Du hast ja die Ruhe weg.
Snoopy: *struller*
Er: Snoopy hat in mein Zimmer ge­pin­kelt, was mache ich jetzt?
Ich: Schneller sein?
Er: Es pres­sierte wohl etwas. Was jetzt?
Ich: Du gehst mit ihm raus, ich wi­sche die Pfütze weg.
Er: Er ist doch leer jetzt.

Später beim Spa­zier­gang be­geg­nete ich dann ei­nigen Hunden. Es ist ein­fach un­glaub­lich. Da wohnen wir seit 12 Jahren in dieser Woh­nung und kennen nur die Leute in un­serem Haus, doch kaum haben wir einen Hund spricht uns fast jeder an. Wir dachten, es gäbe etwa drei Hunde in un­serer Straße und plötz­lich kommen sie aus allen Ecken hervor. Und das Tolle ist, die Be­sitzer sind alle sehr nett. So hat Snoopy eine erste Freund­schaft schließen können und zwar zu einer Krom­fohr­länder–Hündin na­mens Gypsy. Gypsy und Snoopy spielen ganz toll mit­ein­ander und Gypsys Be­sit­zerin passt immer auf, dass ihre Hündin nicht zu wild und ruffig wird.
Von einer ex­trem ent­spannten Land­seer–Hündin hat Snoopy sich, als er es zu bunt trieb ein echt be­ein­dru­ckendes „Wuff“ ein­ge­fangen, da­nach war Ruhe im Karton!
Naja je­den­falls haben Snoopy und ich uns nach dem Früh­stück auf den Weg zu Fress­napf ge­macht, um ein pas­sendes Ge­schirr zu er­werben, au­ßerdem eine Trans­portbox für meinen Wagen. Die An­probe und das Pro­be­laufen ent­wi­ckelte sich zum echten Schau­spiel. Ge­spielt wurde „Der ster­bende Schwan“ in ge­samter Länge. Snoopy wei­gerte sich be­harr­lich, sich auch nur einen Meter vor­wärts zu be­wegen. Statt­dessen ver­suchte er sich aus dem Ge­schirr zu be­freien und die Gurte durch­zu­beißen. Dazu fiepte und jaulte er herz­er­wei­chend. Jeder Be­su­cher kam, um dem Schau­spiel bei­zu­wohnen. Wie überall er­oberte der Kleine alle Herzen im Sturm. Die Ver­käu­ferin im Laden war richtig klasse. sie hatte die Ruhe weg und hat Snoopy die Ge­schirre an­ge­legt um das zu finden, wel­ches am besten sitzt. Letzt­end­lich gingen wir mit Ge­schirr aber ohne Trans­portbox aus dem Laden. Was mir bei diesem Be­such erst auf­ge­fallen ist, Fress­napf machte es wie die Le­bens­mit­tel­läden. Statt Sü­ßig­keiten stehen Le­cker­lis­tangen in Hun­de­na­sen­höhe an der Kasse. Snoopy wollte sich na­tür­lich gleich selbst be­dienen. Ich wusste das aber glück­li­cher­weise zu ver­hin­dern. Eine Smart taug­liche Box haben wir leider nicht ge­funden.
Der erste Spa­zier­gang mit neuem Ge­schirr ent­wi­ckelte sich dann zur zweiten Vor­stel­lung des ster­benden Schwans. Aber ir­gend­wann fand sich der kleine Mann stre­cken­weise mit seinem Schicksal ab und lief den ein oder an­deren Schritt.
Langsam haben wir den Bogen fast raus. An­stren­gend ist es. Aber es ist es mehr als wert.

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Fit für den Urlaubsalltag

Noch geht es bei uns drunter und drüber, aber wir ver­su­chen langsam etwas Struktur in unser Zu­sam­men­leben zu bringen. Der Morgen be­ginnt mit dem Auf­stehen und zwar zu dem Zeit­punkt, an dem Snoopy seine re­bel­li­sche „Ich will jetzt auf keinen Fall wei­ter­schlafen und bitte be­spaßt mich“-Phase be­kommt. Wir gehen zur Haupt­ge­schäfts­telle, in der meist ein Bäch­lein hin­ter­lassen wird. Dann geht es zu­rück in die Woh­nung, wo die Fleischra­tion für den Tag aus dem Ge­frier­fach ge­holt wird.

Da­nach findet der erste Spa­zier­gang des Tages statt. Von Lei­nen­füh­rig­keit kann na­tür­lich keine Rede sein, die selbst­ge­machten Ge­schirre sind ein­deutig zu schwer und ver­rut­schen da­durch immer. Montag werden wir also ein Wel­pen­ge­schirr käuf­lich er­werben. Die Spa­zier­gänge be­ginnen mit einem kurzen Weg zur Spiel­wiese, dieser wird im Schne­cken­tempo zu­rück­ge­legt, damit das Fell­knäuel nicht an der Leine zieht. Au­ßerdem werden wir immer wieder von be­geis­terten Fans un­seres kleinen Welpen an­ge­spro­chen. Auf der Wiese an­ge­kommen wird dann kurz ge­spielt, damit sich der be­schwer­liche Weg mit dem, nach Sno­opys Mei­nung, fürch­ter­li­chen Hals­band auch ge­lohnt hat. Ab und an treffen wir dort auf Hunde, die einen mehr, die an­deren we­niger be­geis­tert. Snoopy ist sehr vor­sichtig und be­herrscht seine Be­schwich­ti­gungs­si­gnale ausgezeichnet.

Auf dem Rückweg wird Snoopy noch ge­tragen, damit seine Ge­lenke nicht zu stark be­lastet werden.

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Nach dem Spa­zier­gang gibt es Sno­opys Früh­stück, eine Por­tion Tro­cken­futter. Nach einem kurzen Be­such in der Ge­schäfts­stelle widmed sich der Kleine seinem aus­gie­bigem Schön­heits­schlaf. Dieser findet zu­meist auf den kühlen Kü­chen­fliesen statt.

Dann nutzen wir die Ge­le­gen­heit zum Früh­stü­cken und dem Er­le­digen wich­tiger Dinge, wie Nacht­schlaf nach­holen. Nach Sno­opys Schlaf wird die Ge­schäfts­stelle auf­ge­sucht und da­nach ge­spielt und ge­knud­delt. Dann muss sich der Kleine mit sich selber be­schäf­tigen, was je­doch unter Auf­sicht ge­schieht, da seine Vor­stel­lung von In­nen­aus­stat­tung der un­seren total wi­der­spricht. Gerne wird auch nach Auf­merk­sam­keit ge­win­selt und ge­fiept, bei an­hal­tender Igno­ranz auch auf ein Jaulen aus­ge­dehnt, was wir je­doch, grausam, wie wir sind, igno­rieren. Wir wollen ja schließ­lich keinen Ty­rannen großziehen.

Zwi­schen­durch wird die Ge­schäfts­stelle auf­ge­sucht, so auch vor der Vor­be­rei­tung des Mit­tag­es­sens. Dieses ist etwas auf­wän­diger und be­inhaltet die Zu­be­rei­tung von Wel­pen­milch, Ho­nig­schleim, di­versen Pül­ver­chen aus dem Fut­ter­laden um die Ecke und Le­ber­tran. Dann geht es wieder zur Spiel­wiese und da­nach wird das Hun­de­mit­tag­essen ser­viert. Da­nach schläft der kleine Ra­cker wieder ein bis wieder die Spiel– und Schmu­se­zeit ein­ge­läutet wird. Hier wech­seln wir zwi­schen Spiel mit uns und Ei­gen­be­schäf­ti­gung sowie Schmusen ab, wir wollen ja nicht allzu vor­her­sehbar sein.

Nor­ma­ler­weise könnte der­selbe Ab­lauf zum Nach­mit­tags– und Abend­essen statt­finden, aber ge­rade in den ersten Wo­chen bei uns muss der kleine Hund un­heim­lich viele Dinge ken­nen­lernen, so dass neben Spa­zier­gang, Spielen, Schmusen, Essen und Er­ziehen auch die so­ge­nannte „Prä­gung“ statt­findet. Heute sind wir z. B. bei meinem Bruder ein­ge­laden, wo wir auf Agnes, ihren Freund Heiko und Pluto stoßen werden.

Das Nach­mit­tags­essen wird auf nach die Au­to­fahrt ver­schoben, man muss es ja nicht pro­vo­zieren, dass dem Hun­de­kind schlecht wird. Am Zielort an­ge­kommen geben wir Snoopy Pansen grün, den liebt er heiß und innig, wir al­ler­dings we­niger. :mrgreen: (Notiz an mich: Bei­bringen, dass er nach dem Genuß von Pansen nicht in meine Rich­tung atmen darf.) Nach dem Essen wird der Rei­se­fut­ter­napf ap­por­tiert, bis ich ihn als Ge­schenk emp­fange und zur Spüle bringe. Als Al­ter­na­tive wählt Snoopy seinen Was­ser­napf, was in einem Fußbad und einer durch­nässten Hun­de­decke endet. Prak­ti­scher­weise ist der Napf nun leer und kann stolz her­um­ge­tragen werden.

Als Pluto und Snoopy auf­ein­an­der­treffen be­müht sich Snoopy red­lich, seine fried­li­chen Ab­sichten kund­zutun, ist dabei dann doch etwas auf­dring­lich und wird von Pluto ein­dring­lich in seine Schranken ver­wiesen. Pluto ist für den Kleinen erstmal tabu, re­spekt­voll hält er sich von ihm fern. Später ap­por­tiert Pluto Dummys aus dem Fluss, wäh­rend sich Snoopy sich sogar bis zum Bauch in das Ge­wässer traut. Es sieht un­glaub­lich süß aus, wie er immer wieder ver­sucht, auf der Was­ser­ober­fläche zu laufen und die Pföt­chen dabei ganz hoch­hebt. Dann spielt er mit dem Wasser und ist an­ge­messen nass. Zwei Hun­de­be­geg­nungen und viele Fans später spa­zieren wir ge­müt­lich am Fluss ent­lang. Snoopy wird mu­tiger und fängt sich eine wei­tere Zu­recht­wei­sung ein. Doch er ist deut­lich we­niger er­schro­cken und hält einen ge­rin­geren Ab­stand zu dem „Un­tier“ Pluto ein.

Beim Spielen mit dem schwarzen Fell­monster holen wir uns durch Sno­opys etwas ruf­figen Ein­satz seiner sehr spitzen und schmerz­haften Zähne al­lerlei Bles­suren, die hun­de­ge­recht mit einem hohen Jaulen und Igno­ranz be­ant­wortet werden. Agnes mit der meisten Hun­de­er­fah­rung jault de­fi­nitiv am be­ein­dru­ckendsten. Wir bilden uns ein, dass Snoopy beim Spielen schon etwas we­niger stark zu­beißt und sich seine Beiß­hem­mung langsam aber si­cher ent­wi­ckelt. Un­seren Glied­maßen, Nasen und Ohren wäre es zu wünschen.

Auf der Rück­fahrt schläft Snoopy tief und fest, was auch gut ist, da mein De­cken­kon­strukt für meinen Wagen sich als total un­taug­lich her­aus­ge­stellt hat. Gleich morgen werden wir eine Trans­portbox für meinen Wagen er­werben. Zu­sammen mit einem pas­senden Hundegeschirr.

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Es ist… ein Rüde

Na wer bist du denn?

Ich werde ihn ‚Snoopy‘ nennen und er wird mir ge­hören. Er wird mein kleiner Snoopy sein.
Komm her, Snoopy, na komm schon kleines Sno­o­py­lein…
(Frei nach Dori)

Keine Kritik! Der Name ist über jeg­liche Kritik er­haben. Oder frei nach Walter MoersUn­vor­han­denen Winz­lingen: „Wir haben die Kritik überwunden!“

Und falls sich wer fragt warum der Name mit einem „S“ be­ginnt, Snoopy ist sein Ruf­name. In den Pa­pieren heisst er „Ama­zing Dream of Kotten Forest“.

Fast zeit­gleich mit Snoopy zieht die Mampf­maus, aka „Avanti in Ac­tion of Kotten Fo­rest“ bei Ja­nina ein. Brownie, aka „Amely of Kotten Fo­rest“ bleibt bei Karin. Küken „Afra of Kotten Fo­rest“ muss noch auf ihre neuen Halter warten, da sie das Ab­ga­be­ge­wicht von 4,5 kg noch nicht er­reicht hat.

 

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Die große Freiheit

Was für ein Tag! Ges­tern fand der erste Aus­flug der kleinen, in­zwi­schen sieben Wo­chen jungen Welpen statt. Darcy war na­tür­lich mit dabei, die wu­se­ligen Mi­ni­hunde sollten sich schließ­lich si­cher fühlen. Neben den Vie­bei­nern waren auch ei­nige Zwei­beiner mit von der Partie, Karin mit zwei ihrer Enkel, Agnes war mit dabei (ihr ver­danke ich ei­nige der Vi­deo­aus­schnitte), Ja­nina, das zu­künf­tige Frau­chen der Mampf­maus nebst Freundin und Mutter. Dar­über­hinaus eine Golden-Züchterin mit zwei ihrer Hunde sowie später noch Heike, eine Hundetrainerin.

Zu­erst ging es im Auto zu einem seichten Bach. Dort durften die Flusen ihren Mut im Um­gang mit dem kühlen Nass be­weisen. Skep­tisch waren sie, aber nicht feige. Es war toll, die Welpen beim Er­kunden zu be­ob­achten. Später durfte ich meinen kleinen Rüden ab­trocknen und wieder zum Auto bringen.

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Ab­ge­trocknet und reich­lich ver­wu­schelt ging es dann zu Sta­tion zwei, wo die Welpen ihre Un­er­schro­cken­heit im Um­gang mit Schuss­waffen unter Be­weis stellen durften. Nicht, dass das hier falsch rü­ber­kommt, na­tür­lich haben nicht die Welpen ge­schossen. :mrgreen: Und alle haben sich al­ler­höchs­tens ganz kurz leicht er­schro­cken und dann völlig un­be­ein­druckt, mit ihrer vor­her­ge­henden Tä­tig­keit wei­ter­ge­macht. Tap­fere kleine Fellknäuel!

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Wieder im ver­trauten Wel­pen­aus­lauf fielen dann alle be­tei­ligten Mini-Vierbeiner un­mit­telbar in einen tiefen Schlaf. Bis auf mein kleiner Rüde machten sie sich nicht einmal die Mühe, einen Schlaf­platz auf­zu­su­chen. Sie legten sich ein­fach auf den Boden und träumten Hundeträume.

 

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Wer war das?

Wer hat bei der A-Abstimmung für „Al­bern“ ge­stimmt? Bitte melden und Kopf­nuss ab­holen. Das ist ja wohl die Höhe! :mrgreen:

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Pfingsten

End­lich komme ich dazu, über unser Pfingsten zu Bloggen. Es ist viel pas­siert in den drei Tagen, aber der Reihe nach.

DarcyZu­erst waren wir bei „un­serer“ (sie ge­hört na­tür­lich nicht uns :)) Züch­terin und der hof­fent­lich (Daumen ganz fest drü­cken bitte!) Mutter un­seres Welpen in spe zu Be­such. Es war ein schöner Nach­mittag und was mich wirk­lich zu­ver­sicht­lich und glück­lich ge­macht hat ist, dass ich mir die Farbe des Wel­pen­bänd­chens aus­su­chen durfte. Mir ist klar, dass das na­tür­lich nur sym­bo­li­schen Cha­rakter hat, denn je nach An­zahl der schwarzen Rüden weiss man ja vorher nicht, wel­cher letzt­end­lich bei einem ein­zieht. Nun zähle ich die Tage bis zum er­rech­neten Ge­burts­termin (es sind noch 17 oder 18) und denke im­merzu an das Welpenbändchen.

Später haben wir dann den letzten und schwie­rigsten Teil un­seres Ar­beits­zim­mers wel­pen­si­cher ge­macht und aus­ge­mistet. Nun sieht das Zimmer toll aus und ich werde je­desmal stolz, wenn ich es be­trete. Die ganze Ak­tion hat si­cher 8 Stunden ge­dauert, al­leine für das Neu­ver­legen und Be­schriften der Kabel (das war echt drin­gend nötig!) habe ich eine ge­fühlte Ewig­keit ge­braucht. Unser nächstes Pro­jekt ist üb­ri­gens die Küche, auch wieder in meh­reren Teilen.

Der Rest des Wo­chen­endes war mit Ge­burts­tagen „voll­ge­stopft“. Es ist un­glaub­lich, wie­viele Leute (und nun auch die Welpen einer an­deren Züch­terin) zwi­schen dem 18.-20. Mai Ge­burtstag haben. An zwei dieser Ge­burts­tage habe ich teil­ge­nommen. Bei meinem Bruder waren unter an­derem Agnes und Pluto zu Be­such, so dass ich mich weiter im Hun­destrei­cheln üben konnte und darin, einen ver­fres­senen Hund davon ab­zu­halten, Ham­burger zu klauen.

An meinem Ge­burtstag habe ich dann sehr viele Hun­de­ge­schenke be­kommen, manche, die dazu ge­eignet sind mich hun­defit zu ma­chen (Bü­cher), an­dere, die mich auf die Hun­de­hal­tung im All­ge­meinen ein­stimmen (Hör­buch, DVD, Ein­tritts­karte), wieder an­dere, die die Woh­nung wel­penfit ma­chen (Fuß­matte, Werkelkram-Unterbring-Tisch und –Schrank). So lassen sich die un­end­lich er­schei­nenden Tage bis zur Ge­burt hof­fent­lich wirksam über­brü­cken. :) Dann habe ich noch einen un­de­fi­nierten Gut­schein er­halten, der eben­falls etwas mit dem Welpen zu tun haben muss, denn ich darf ihn erst ein­lösen, „wenn es mit dem Hund klappt“. Mein schönstes Ge­schenk, ich hoffe, das nimmt mir jetzt nie­mand übel, war je­doch das sym­bo­li­sche Wel­pen­bänd­chen.
Jeder Be­su­cher wurde dazu ge­nö­tigt, das in fri­schem Glanz er­strahlte Ar­beits­zimmer zu loben, was auch brav getan wurde. Im Nach­hinein war mir diese Ak­tion zwar ein biss­chen pein­lich, aber ich denke, alle konnten meinen Stolz ver­stehen.
Auch an meinem Ge­burtstag hatte ich die Ge­le­gen­heit einen Hund zu strei­cheln (Ginger). Leider geht es ihr nicht gut, so dass Kathi und Ginger nicht allzu lange bleiben konnten und nachts noch in die Tier­klinik fahren mussten.

Ges­tern waren Kathi, Ginger und ich dann nochmal beim Tier­arzt (so konnte ich meinen zu­künf­tigen Tier­arzt sogar schonmal ken­nen­lernen) und wie es aus­sieht, nä­hert man sich langsam der Dia­gnose. Es waren di­verse Dinge ver­mutet worden (Magen-Darm-Infekt, Über­säue­rung des Ma­gens, chro­ni­sche Gas­tritis, etc.) aber der­zeit wird sie mit Cor­tison auf eine chro­ni­sche Pan­krea­titis be­han­delt, zu­min­dest so lange, bis die ent­spre­chenden Blut­werte vor­liegen. Hof­fent­lich geht es ihr bald wieder besser.

So­viel also zu Pfingsten. Je­den­falls kann man nicht be­haupten, dass es lang­weilig ge­wesen wäre…

Darcy

Wie lange noch?

 

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Zum Thema Welpensicherheit

Wir sind nach wie vor eifrig am Aus­misten. Der Keller ist fertig und das Wohn­zimmer fast. Das Ar­beits­zimmer haben wir be­reits zur Hälfte geschafft.

WartungsklappeDoch wir kämpfen noch an an­deren Fronten. Unser Holz­fuß­boden ist, bzw. war stel­len­weise in einem sehr schlechten Zu­stand. So schlecht, dass wir uns zum Teil daran bei­nahe ernst­haft ver­letzt hätten, aber auf jeden Fall mussten ei­nige So­cken daran glauben und auch un­sere Füße haben klei­nere Bles­suren da­von­ge­tragen. Und wo So­cken und Füße in Ge­fahr sind, sind es auch Hun­de­pfoten. Also teilten wir un­serem Ver­mieter mit, dass unser Fuß­boden Auf­merk­sam­keit be­nö­tigt und der schickte, nach gründ­li­cher In­spek­tion — man hat ja schließ­lich kein Geld zu ver­schenken — den Schreiner vorbei. Der den Fuß­boden re­pa­rierte. An einer Stelle war der alte Boden je­doch nicht mehr zu retten und wurde er­setzt. Und wie sagte mein Freund so schön: „Sieht aus wie eine War­tungs­klappe zu den Mie­tern unter uns.“ Hof­fent­lich dun­kelt der Boden bald deut­lich nach. Naja, nicht dass es einen Hund stören würde. Ob­wohl, weiß man das wirk­lich? Viel­leicht haben auch Hunde ein Äs­the­tik­emp­finden. Ich werde in Bälde einen Test mit Pluto vor­nehmen. So­bald Agnes aus dem Ur­laub zu­rück ist.

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Moose Content

Kathi hat sich von meinem Embargo-Verstoß in­spi­rieren lassen und Ginger eben­falls einen Elch (Promo-Link) ge­kauft. Als elch­freund­li­cher Haus­halt be­grüßen wir das na­tür­lich. Ich fürchte nur, die Halt­bar­keit dieses El­ches liegt bei we­niger als einem Tag.

[Edit (09.03.2013):] Der Elch lebt noch.

Ginger und Elch

Foto von Kathi

 

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Auf den Hund gekommen

Wie bin ich ei­gent­lich aus­ge­rechnet auf einen Flat Coated Re­triever gekommen?

shadowHier muss ich etwas weiter aus­holen. Als ich 12 Jahre alt war bekam un­sere Fa­milie einen Hund, den Irish Setter Rüden Shadow (oder auch edler: Earl vom We­sertal). Shadow war eine Seele von einem Hund, treu, lieb, ge­duldig, ein­fach alles, was ein Hund an Po­si­tivem sein kann. Die Zeit mit Shadow war wun­der­schön und als er mit elf Jahren ein­ge­schlä­fert werden musste (Links­herz­in­suf­fi­zienz), war ich un­heim­lich traurig. Da­mals stu­dierte ich und wohnte al­lein in einer ei­genen Woh­nung und die Hal­tung eines Hundes kam nicht in Frage. Doch mein Traum war es immer, ir­gend­wann wieder einen Hund zu haben. Ich über­brückte die Zeit mit Ratten, die meine Tier­ärztin, eben­falls eine ein­ge­fleischte Hun­de­lieb­ha­berin, immer als „die Hunde des kleinen Mannes“ be­zeich­nete. Und das waren sie in der Tat. Doch in­zwi­schen habe ich schon lange keine Pelz­nasen mehr, denn mit einer Le­bens­er­war­tung von zwei bis drei Jahren bin ich nicht wirk­lich gut zurechtgekommen.

FlatKarstadtMit Stu­dium und später Job ver­tagte ich den Hunde­wunsch auf die Zeit der Rente, doch ich wusste schon, was für einen Hund ich gerne haben wollte. Ein Setter kam nicht in Frage, zu groß wären die Fuß­stapfen ge­wesen, in der er hätte treten müssen. Ich lieb­äu­gelte mit einem La­brador Re­triever, in schwarz, die Hunde ge­fielen mir vom Wesen her und op­tisch am besten.  Be­stärkt wurde diese Wahl durch den Labrador-Münsterländer-Mischling „Pluto“, auch gerne das „große schwarze Fress­monster“ ge­nannt, von Agnes, einer Freundin meines Bru­ders und ir­gendwie in­zwi­schen auch ein biss­chen von mir. Doch letztes Jahr, es war der 14. Mai 2012, zwei Tage vor meinem Auf­ent­halt in einer Ta­ges­klinik wegen der immer schlimmer wer­denden De­pres­sion, sah ich ihn, den ersten Flat meines Le­bens. Es war im Ein­kaufs­zen­trum, wo ich ein paar Be­sor­gungen für den Kli­nik­auf­ent­halt ma­chen musste, als Mutter mit Sohn und Hund vor der Um­kleid­ka­bine standen. Ich ver­liebte mich so­fort in das Tier und fragte die Be­sit­zerin, ob ich Fotos ma­chen dürfte (der ein­zige Makel, den ein schwarzer Hund hat, man kann ihn un­mög­lich fo­to­gra­fieren, auf den Bil­dern sind nur schwarze Lö­cher zu sehen). Ein paar Mi­nuten später, drehte ich mich nochmal um, ging zu Frau, Kind und Hund zu­rück und fragte nach der Rasse. „Flat Coated Re­triever“, sagte die Frau, selten sei die Rasse, ich solle auf der Seite des DRC schauen, da fände ich alles, was ich wissen müsste, über diese un­glaub­liche Rasse. Sie würde nie wieder eine an­dere Rasse haben wollen. Ich no­tierte mir diese In­for­ma­tionen auf meinem Handy, denn mit der Kon­zen­tra­ti­ons­fä­hig­keit einer De­pres­siven ist es nicht sehr weit her. Und das wollte ich mir un­be­dingt merken.

Notiz

Der Kli­nik­auf­ent­halt kam und ging, ich wurde erst etwas ge­sünder, dann wieder kränker, nach Weih­nachten sogar richtig viel kränker, aber der Wunsch nach einem Hund war nach wie vor un­ge­bro­chen. Als ich dann vor ein paar Wo­chen durch Zu­fall auf einen Be­richt über Hun­de­ta­ges­stätten stieß, war mein In­ter­esse ge­weckt. Das war die Lö­sung! Mit meinem Halb­tagsjob ar­beite ich zwei Tage in der Woche ganz und einen Tag halb. Ich könnte also zwei Tage in der Woche den Hund in der Ta­ges­stätte (6000 qm Au­ßen­ge­lände) mit seinen Art­ge­nossen spielen lassen, den halben Tag müsste der Hund zu Hause warten und die rest­li­chen Tage ar­beite ich mal mehr mal we­niger (frei­be­ruf­lich) von zu Hause aus. Alles was ich über die Ta­ges­stätte las klang super, die Hunde dürfen da Hund sein, werden von fach­kun­digen Leuten be­auf­sich­tigt und toben und spielen mit Art­ge­nossen. Per­fekt.
Ich drehte und wen­dete die Idee in meinem Kopf, schwankte zwi­schen Zwei­feln und Freude und in­zwi­schen ist es be­schlos­sene Sache. Ein Mini-Flat soll bei uns ein­ziehen. Und ich freue mich wahn­sinnig auf den Hund.

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