Archive for Lernen

Ein Hund im Stöckchenparadies

Ei­gent­lich soll er ja nicht… Aber man kann ihm die Dinger gar nicht schnell genug weg­nehmen, weil er immer wieder neue findet.

Al­ler­dings herr­schen hier auch nach­kriegs­ähn­liche Zu­stände, laut Radio sind (Hunde)Spaziergänge an den für Hunde in­ter­es­santen Plätzen ver­boten, Wälder, Wiesen und Parks dürfen nicht be­treten werden. Das haben wir je­doch erst nach dem Mor­gen­spa­zier­gang er­fahren. Ab jetzt wird Snoopy die Stöck­chen also vom Balkon aus be­trachten müssen und heute seine Be­schäf­ti­gung in­house er­fahren. Dabei ist das Wetter so schön. Der arme kleine Kerl. Viel­leicht kann ich ihn mit ein biss­chen Kli­ckern (das liebt er) und Ver­steck­spielen auf­hei­tern. Und dann ist da ja noch sein Ge­burts­tags­ge­schenk, der Bas­ket­ball, den er heiß und innig liebt. Wie gut dass Snoopy nicht lesen kann…

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Begleithunde– und andere Kurse

Nachdem Snoopy sich in der letzten Woche schon deut­lich besser durch Dis­teln, an­dere Hunde, denen er nicht zu nahe kommen durfte, und ver­stopfte Ohren ge­kämpft hatte, muss ich den Be­gleit­hun­de­kurs sowie die Er­zie­hungs– und Be­schäf­ti­gungs­gruppe nun leider bis auf Wei­teres leider auf Eis legen. Seit etwa 5 Wo­chen bin ich ge­sund­heit­lich stark an­ge­schlagen und nun ist der Punkt er­reicht, wo es ein­fach nicht mehr geht. Mit Aus­nahme von Sno­opys Ge­burtstag am nächsten Samstag und der Pfos­ten­schau* am Tag da­nach, werde ich alle aus­wär­tigen Ter­mine, vor allem die, zu denen ich selber fahren muss, ab­sagen. Es muss sich nie­mand Sorgen ma­chen, dass Snoopy da­durch zu kurz kommt. Außer der aus­fal­lenden Hun­de­kurse bleibt für ihn alles beim Alten, zu­sätz­lich haben wir ein paar wei­tere Trai­nings­ein­heiten ein­ge­baut, um die ver­passten Kurse nach­zu­ar­beiten. Und wenn am Ende des Mo­nats alle ge­planten Un­ter­su­chungen ab­ge­schlossen sind und keine wei­teren hin­zu­kommen, kann end­lich mit der Be­hand­lung von dem be­gonnen werden, was auch immer mich so aus den Schuhen haut. Und dann ist es vorbei mit „Schulfrei“.

Was ich auf jeden Fall immer wieder be­merke, Snoopy ist ein­fach die beste Me­dizin. Gegen alles!

 

* Eine Pfos­ten­schau ist eine Art Pro­be­aus­stel­lung (im kleinen Kreis), bei der es um nichts geht und die es einem er­laubt, ein­fach mal zum Testen an einer Hun­deshow teil­zu­nehmen. Die Er­geb­nisse werden weder in den Pa­pieren ein­ge­tragen noch ver­öf­fent­licht (glaube ich zu­min­dest). An­sonsten ist alles so wie auf einer rich­tigen Aus­stel­lung mit Rich­tern, Ur­kunden und ner­vösen Hun­de­füh­rern. Amely und Snoopy werden am Sonntag daran teil­nehmen und wir werden schauen, wie sich die beiden schlagen. Für Karin ist eine solche Be­ur­tei­lung zu­sammen mit HD– und ED-Röntgenbefunden (Hüft­ge­lenks– und Ell­bo­gen­dys­plasie, Dys­plasie = Fehl­bil­dung), We­sens­test, Form­wert und Er­geb­nissen von z. B. Dum­my­prü­fungen (Working Tests) ein gutes Feed­back über die Qua­lität des Wurfs. Diese Nach­weise sind wichtig für die wei­tere Wurf­pla­nung, denn schließ­lich sollen nur ge­sunde und ras­se­ty­pi­sche Ver­treter als Zucht­hunde ein­ge­setzt werden.

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Snoopy im Zoo

Am Wo­chen­ende durfte Snoopy ein paar neue Tiere in sein Re­per­toire auf­nehmen. Zu­sammen mit meiner besten Freundin und ihren beiden Jungs waren wir im Zoo. Es war an­ge­nehm warm und ich hatte das Ge­fühl, Snoppy hätte mehr In­ter­esse an den Was­ser­lö­chern und Tränken als an den Tieren ge­habt. Le­dig­lich die Straußen konnten eine Re­ak­tion bei ihm her­vor­lo­cken, al­ler­dings nur, weil sie sich durch Sno­opys An­we­sen­heit massiv be­droht fühlten und ihm das auch un­miss­ver­ständ­lich klar machten. Und weil es dem­nach keine auf­re­genden Fotos zu sehen gibt, stelle ich quasi als Füll­ma­te­rial ein paar Pfau­en­bilder mit rein, auf denen Snoopy zwar nicht zu sehen ist, die aber schon des­wegen in­ter­es­sant sind, weil der Pfau sich ein Meer­schwein­schen ge­packt hat, das aber glück­li­cher­weise fliehen konnte. (Au­ßerdem fand ich den Pfau sehr schön.)

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Lebensaufgabe

Leider konnte ich ges­tern krank­heits­be­dingt nicht an der Schnüf­fel­stunde teil­nehmen, was mir ex­trem schwer­ge­fallen ist. Hür­den­rennen mit Ge­ruchs­un­ter­schei­dung war an der Reihe, doch mein ge­sund­heit­li­cher Zu­stand ließ eine Teil­nahme beim besten Willen nicht zu.
Heute ging es mir besser und so nahmen Snoopy und ich an einem Anti-Giftköder-Training teil. Das Se­minar war sehr in­ter­es­sant und die Übungen klappten auch alle recht gut, doch scheint dieses Trai­ning eine Le­bens­auf­gabe zu sein. Ziel des Trai­nings ist folgendes:

  1. Hund findet etwas zu fressen
  2. Hund meldet Hun­de­führer seinen Fund durch an­stupsen (den Hun­de­führer, nicht das Fressen)
  3. Hund läuft zu­rück zur Fund­stelle und setzt sich vor das Ob­jekt der Begierde
  4. Hun­de­führer be­lohnt Hund fürst­lich und ent­sorgt was auch immer er ge­funden hat

Gut. In einer Hun­de­schule, wo die Hunde sogar das Ap­por­tieren von Würst­chen lernen ist si­cher alles mög­lich. Wie lange wir al­ler­dings dazu brau­chen, bis Snoopy das drauf hat, steht in den Sternen. Je­den­falls wurde das Ge­samt­ziel auf viele kleine und gut durch­zu­füh­rende Übungen auf­ge­teilt, die später schritt­weise zum großen Ganzen zu­sam­men­ge­fügt werden. Viel später!

Nun heißt es also üben, üben, üben. Und wenn es nicht klappt, dann wird auf die ge­rade frisch er­lernte Straf­maß­nahme zu­rück­ge­griffen. Quasi die fürch­ter­lichste Waffe seit der Er­fin­dung des Hundes.

  1. Kom­mando geben
  2. Hund hört nicht?
  3. In­ner­lich bis 10 zählen (später weniger).
  4. Tolles Le­cker­chen vor die Schnüf­fel­nase halten.
  5. Le­cker­chen mit dem Kom­mentar „Schade!“ wieder ein­ste­cken. Dabei ver­su­chen nicht allzu scha­den­froh zu klingen. (Das ist der schwie­rigste Teil!)
  6. Trai­ning bzw. Be­schäf­ti­gung mit dem Hund für eine Mi­nute aussetzen.

Fies oder? Aber er­staun­lich wir­kungs­voll. Noch nie habe ich Snoopy so oft seufzen hören.

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Go Trail!

Snoopy ent­wi­ckelt sich zum echten Schnüf­fel­hund. Heute war das Man­trai­ling an der Reihe. Aus­ge­stattet mit ge­tra­genen Klei­dungs­stü­cken, einem Such-Halstuch und einer 5 m langen Schlepp­leine wurden Per­sonen ge­sucht, die sich durch’s Un­ter­holz ge­schlagen haben. Bevor es los­ging we­delte die zu su­chende Person mit einem Su­per­le­cker­chen vor Sno­opys Nase herum, um ihn an­zu­sta­cheln. Dann lief sie zu ihrem Ver­steck, wo sie mit eben­diesem Le­cker­chen war­tete. Snoopy bekam seine Suchen-Ausstattung an­ge­legt, sie diente ihm als Si­gnal, dass er jetzt su­chen darf, quasi eine Art von Ar­beits­klei­dung. Vor die Schüf­fel­nase wurde das ge­tra­gene Klei­dungs­stück ge­legt (das Snoopy bei der Ge­le­gen­heit auch di­rekt mit­nahm) und dann die Spur ver­folgt. Wie schon letzte Woche legte Snoopy ein ziem­li­ches Tempo vor und aus­ge­stattet mit einer or­dent­li­chen Er­käl­tung hatte ich meine liebe Mühe, ihm zu folgen. Doch wir sind immer zum Ziel ge­kommen. Beim ersten Ver­such noch etwas un­si­cher aber ab dem zweiten Mal richtig gut. Der dritte und vierte Ver­such waren dann nur noch als sou­verän zu be­zeichnen. Und Snoopy hatte einen Wahn­sinns­spaß bei der Sache. Ein­fach toll! Jetzt liegen der Meis­ter­schnüffler und Frau­chen total er­le­digt im Wohn­zimmer rum und er­holen sich von der Stal­kerei. Nächste Woche ist leider schon der letzte Termin des Schnup­per­kurses. Mal sehen, ob sich die Ge­le­gen­heit bietet, die Na­sen­ar­beit weiter zu betreiben.

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Immer der Nase nach

Sollte je­mandem ein Wiener Würst­chen oder eine Ecke Gouda ent­laufen oder an­der­weitig ab­handen kommen, möge er sich bei mir melden. Snoopy wird den Aus­reißer / Ent­führten finden.
Ich kann immer noch nicht glauben, mit wel­cher Si­cher­heit er die Schlepp**- und Sprüh­fährten* heute Nach­mittag er­folg­reich und mit einem Af­fen­zahn (das ist echt Leis­tungs­sport, also für mich) er­schnüf­felt und ver­folgt hat. Das war mehr als be­ein­dru­ckend. Und da Snoopy im Mo­ment dem Dum­my­trainig nichts ab­ge­winnen kann, außer groben Unfug zu ma­chen, haben wir jetzt auf jeden Fall eine Al­ter­na­tive, an der er mit min­des­tens ge­nauso viel Spaß und Ar­beits­eifer dabei ist.
Der Nasenarbeits-Schnupperkurs ist echt toll. Nächste Woche steht das Man­trai­ling auf dem Pro­gramm, hier kann Snoopy seine Ta­lente als Stalker unter Be­weis stellen. Ich werde mir Roll­schuhe an­ziehen und mich ein­fach ziehen lassen, statt wie heute hinter Snoopy her­zu­rennen. *röchel*

Hundeyoga: Zusammenstoß mit einem Mammut

Hun­deyoga: Zu­sam­men­stoß mit einem Mammut

Je­den­falls sind wir bannig stolz auf unser Fus­sel­tier. Wir hatten richtig viel Spaß. Und nach 2 Stunden Hun­de­schule ist Snoopy auch an­ge­messen erledigt…

 

*Sprüh­fährte: „Aro­ma­ti­siertes“ Wasser wird auf den Boden ge­sprüht. Das Aroma kann bei­spiels­weise Le­ber­wurst, Fisch­paste oder auch in Wasser ein­ge­weichter Pansen etc. sein. Eine solche Fährte kann auch ein paar Stunden oder sogar Tage alt sein, der Hund ver­folgt sie in der Regel mit der Nase am Boden.

**Schleppe: Ein Ge­gen­stand (Dummy, Wild, Würst­chen etc.) wird an einer Schnur über den Boden ge­schleift. Die Schleppe ist in der Regel sehr frisch, der Hund kann sie mit „hö­herer“ Nase ver­folgen, da die Ge­ruchs­par­tikel noch „auf­ge­wir­belt“ in der Luft vor­handen sind und sich noch nicht zum Boden ab­ge­senkt haben.

 

PS: Nein, ich habe den Ze­cken­counter nicht vergessen.

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Schnüffel die Trüffel, Snoopy*

Ges­tern hatten wir un­seren ersten Na­sen­kurs mit Snoopy. Es ist ein so­ge­nannter Schnup­per­kurs (hihi), bei dem an jedem der vier Ter­mine ein an­derer As­pekt der Na­sen­ar­beit vor­ge­stellt wird. Und ges­tern stand die Trüf­fel­suche auf dem Pro­gramm.
Das Schöne an der Na­sen­ar­beit ist, dass es sich um eine eher ru­hige Tä­tig­keit han­delt und Snoopy, der im Mo­ment ex­trem auf sich be­we­gende Ob­jekte und dem Hin­ter­her­hetzen der­selben fi­xiert ist, nicht so auf­dreht.
Die Auf­gabe war, ein unter einem so­ge­nannten Mar­kier­teller (ein fla­cher Kegel mit ab­ge­schnit­tener Spitze) ver­bor­genes Le­cker­chen durch das Kratzen an dem Teller (Bud­del­be­we­gung) an­zu­zeigen. Ge­ar­beitet wurde al­ter­nativ mit einem Kli­cker oder der sehr schnellem Gabe der Be­loh­nung durch Lüpfen des Tel­lers ver­knüpft mit einem Freu­den­laut. (Wie gut, dass ich einen Kli­cker mit­ge­bracht hatte!)
Der erste Durch­gang klappte so gar nicht. Snoopy wollte erst un­be­dingt nur mit der Nase und ohne den Ein­satz von Pfoten zum Ziel kommen, später fand er dann den Plas­tik­teller viel span­nender und ver­suchte den zu be­kommen.
Wäh­rend wir auf un­seren zweiten Ein­satz war­teten, er­in­nerte ich Snoopy daran, dass er Pfoten hat. Das tat ich, indem ich ihn ein paarmal Pföt­chen geben ließ, hier möchte ich meinen Dank an Kathi aus­spre­chen, die ihm das beige­bracht hat. In der zweiten Runde ver­wen­dete ich au­ßerdem at­trak­ti­vere Le­cker­chen, so dass der Teller nicht mehr einen so großen Reiz auf Snoopy aus­übte. Der Damm war ge­bro­chen. Schon beim ersten Ver­such kratzte Snoopy an dem Teller und konnte am Ende der zweiten Runde schon mit dem Kom­man­do­wort „Bud­deln“ auf­ge­for­dert werden, das Le­cker­chen an­zu­zeigen.
Später wurde zu­sätz­lich zum Le­cker­chen ein Beutel mit in Watte ge­tränktem Trüf­felöl unter dem Teller ab­ge­legt, so dass der Ge­ruch als Aus­löser für das An­zeigen die Mar­kie­rung durch den Teller langsam ab­lösen sollte. Am Ende der Stunde konnte Snoopy sogar den ver­steckten Teller finden und auf das Kom­mando „Bud­deln“ auch an­zeigen. Er hat das ein­fach super ge­macht und hatte sicht­lich Spaß an der Übung.
Wir werden auf jeden Fall wei­terr­ma­chen, viel­leicht können wir ja ir­gend­wann auf Trüf­fel­suche gehen. :) Die Suche ist in Deutsch­land nicht ver­boten, doch muss der unter Na­tur­schutz ste­hende Trüffel da­nach wieder ver­bud­delt werden.
Viel­leicht, wenn ich Mitte Mai in Frei­burg bin, können wir Snoopy ja mal den Ernst­fall proben lassen.

Als großer Peanuts-Fan muss diesen Blog­ein­trag mit einem Video be­schließen. Ende Mai 1975 gab es eine Strip­serie, bei der Linus und Snoopy auf Trüf­fel­jagd gehen. Mit den Worten „Schnüffel die Trüffel“, schickt Linus Snoopy los, der so lange sucht (das sieht man im Video leider nicht), bis er Na­sen­mus­kel­kater bekommt.

 

Das Video ist leider nur auf Eng­lisch (wer es auf deutsch sehen möchte, muss bei mir vor­bei­kommen). Es ist länger als die er­wähnte Trüf­fel­such­szene, lohnt sich aber trotzdem.
Hier also, für alle Peanuts-Fans und die, die es noch werden wollen, Truffles:

Achja, egal ob Ihr Trüffel oder Eier sucht: Frohe Os­tern. :)

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Lektion in Zeckenkunde

Mein Be­such beim Tier­arzt lief an­ders als ge­plant. Meine An­frage nach dem Spot-On-Präparat wurde mit einer aus­führ­li­chen Lek­tion in Phar­mazie ab­ge­schmet­tert.
Ab­ge­sehen von der Be­las­tung von Ge­wäs­sern durch das höchst ag­gres­sive Prä­parat, sowie den Schäden für Flora und Fauna wurde ich darauf hin­ge­wiesen, dass ich statt des Mit­tels eben­sogut vier Dosen Paral (der Wirk­stoff und die Menge seien gleich) bei ge­schlos­senem Fenster in un­serer Woh­nung ver­sprühen könnte. Dem Hund helfe das zwar we­niger, wäre aber der­selbe Wirk­stoff mit den­selben ge­sund­heit­li­chen Folgen für die Woh­nungs­be­wohner. Das macht man dann eine Weile mit und könnte sich dann in ein paar Jahren über eine Be­hand­lung gegen MS oder Par­kinson freuen, da der Wirk­stoff ex­trem ner­ven­schä­di­gend sei.
Un­ter­malt wurde die Ler­nein­heit durch eine poin­tierte aber trau­rige An­ek­dote aus dem Be­kann­ten­kreis des Tier­arztes. (So er­fuhr ich ne­benbei, dass er mal bei Vi­ta­kraft ge­ar­beitet hat und auf Messen un­ter­wegs war, wo der Bayer-Messemensch für das Spot-On-Präparat den Stand neben ihm hatte.)
Um die lange Ge­schichte kurz zu ma­chen, ich kaufte ein 50 € teures Ze­cken­hals­band, das sogar im Wasser ge­tragen werden könnte (aber nicht sollte, wegen der Ge­fahr des Hän­gen­blei­bens) und den­selben Wirk­stoff wie das Spot-On-Mittel hat, mit dem Snoopy nicht ins Wasser ge­durft hätte (Folter für einen Re­triever). Nur dass die Ab­gabe des Mit­tels an die Um­ge­bung nur etwa 0,001% (oder so) be­trüge und somit ver­tretbar wäre.
Ins­ge­samt ist das Hals­band um ein Viel­fa­ches güns­tiger (man glaubt es kaum) als das Spot-On-Mittel. Dafür hasst Snoopy es und jeder sieht auf 100 m Ent­fer­nung, dass er eine Un­ge­zie­fer­schleuder ist. Armer Snoopy!
Achja, was habe ich noch ge­lernt? Dass Sno­opys Talg­drüsen eine ver­gleichs­weise hohe Menge an But­ter­säure ab­son­dern und die Ze­cken total drauf stehen. Knob­lauch­füt­te­rung helfe zwar gegen Ze­cken und an­dere Vam­pire, al­ler­dings in so ge­ringem Maße, dass man sich die Mühe (und den Mund­ge­ruch) ge­trost sparen kann. Viel­leicht er­le­digt sich das Thema ja nach der Pu­bertät. Ich werde Snoopy raten, diese schnell hinter sich zu bringen.
Zu meinem Tier­arzt: Er wird in der Hunde– vor allem aber der Re­trie­ver­szene hoch ge­schätzt (fast schon ver­ehrt) und ist vieles (z. B. manchmal was ruppig) aber kein Dummschwätzer.

Up­date: Ich habe einen Ze­cken­counter ein­ge­baut. Hof­fent­lich bleibt er bei 0 :)

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Er hebt es … er hebt es nicht … er hebt es …

Meis­tens hebt er es nicht. Sein Bein. Aber in­zwi­schen hat er damit an­ge­fangen. Spo­ra­disch, nur so bei jedem 20. Mal pie­seln, oder so.

Früher oder später werden die Leute ihn nicht mehr „Rüdin“ nennen!

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Nein!

Ich fasse es nicht! In 99,9% der Fälle trage ich eine Ka­mera mit mir herum und sei es auch nur mein Handy. Heute, bei un­serem 19-Uhr-Spaziergang nicht. Und was macht Snoopy? Er fährt Skateboard!

Er ist nicht nur ver­se­hent­lich drauf­ge­treten und ein Stück ge­rollt, das war nur der Ein­stieg. Da­nach brauchte man das Board nur ein Stück zum Rollen zu bringen und er stellte seine Vor­der­pfoten darauf und schob es mit den Hin­ter­pfoten an. Einmal hat er sogar mit einer Vor­der­pfote Schwung ge­holt. Alle Be­tei­ligten waren hellauf be­geis­tert und feu­erten Snoopy mit ihren Aus­rufen und dem La­chen noch an, so dass er es immer wieder pro­bierte. Ähn­lich span­nend wie das Fahren selber waren für Snoopy aber seine Ver­suche, Brett und Rollen an­zu­knab­bern. Die Be­sit­zerin des Skate­boards will die Tage ein altes Board mit zur 19-Uhr-Runde bringen. Dann habe ich hof­fent­lich eine Ka­mera dabei! Und Snoopy Lust auf’s Skateboardfahren.

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Snoopy macht sein „Seepferdchen“

Und wieder ein toller Tag bei traum­haftem Wetter! Nun weiß Snoopy end­lich, dass er schwimmen kann, der kleine See­hund. Wenn wir morgen zu­rück zu Hause sind nähe ich ihm dann sein Ab­zei­chen auf’s Fell.

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Hundefreundlich?

Hun­de­bett und Hun­denäpfe im Ho­tel­zimmer? Hundefreundlich.

Was­ser­napf im Re­stau­rant? Hundefreundlich.

Frei­lauf an Strand, im Wald und in den Dünen? Hundefreundlich.

Glatter Boden im Bus? Nicht hun­de­freund­lich. In den Kurven ist der Arme Kerl me­ter­weit durch den Bus gerutscht.

Hun­de­an­hänger für das Fahrrad? Un­sere Mei­nung: Hun­de­freund­lich, schließ­lich darf Snoopy nicht so lange laufen. Sno­opys Mei­nung: Nicht hun­de­freund­lich, wer will in einem kleinen Käfig ein­ge­sperrt sein, wenn er laufen und dabei je­der­zeit sein Rudel im Blick haben kann?

Strandgut? Hun­de­freund­lich. Al­ler­dings schnappt mir Frau­chen immer die besten Sa­chen weg! Und zu den toten Vö­geln darf ich auch nicht.

Elek­tro­zäune? Nicht hun­de­freund­lich. Autsch!!!

Geo­ca­ching? Nicht hun­de­freund­lich! Wieso baut Frau­chen so span­nende Ver­stecke mit noch span­nen­deren Dingen darin erst ab und dann auf und ich darf sie nicht auseinanderbauen?

Hol­länder? Freund­lich! Egal zu wem.

 

Ter­schel­ling? De­fi­nitiv hun­de­freund­lich! Wir kommen wieder. Ganz bestimmt.

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Hungerkünstler

Ja, was hat es dieser Hund doch schwer! Un­sere Me­thode ihn mit dem Essen warten zu lassen, bis er mit seinem leicht drän­genden Kon­zert fertig war, grenzte für ihn schon an Folter. Hätte er klei­nere Pfoten, hätte er di­rekt bei Ani­mal­nesty In­ter­na­tional an­ge­rufen und sie zu uns be­or­dert. So blieb ihm nichts an­deres übrig als sich ab­zu­regen, bis er end­lich sein Früh­stück be­kommen konnte. Armer, armer Snoopy. Wie grausam sind wir doch zu dir…

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Tierversuche

Snoopy ist noch nicht stu­ben­rein. Glauben wir zu­min­dest. Es ist länger nicht mehr vor­ge­kommen, dass wir ir­gendwo eine Pfütze ge­funden haben. Also hat er ent­weder ein sehr gutes Ver­steck dafür ge­funden und son­dert ab­solut ge­ruch­losen Urin ab, ist be­reits stu­ben­rein oder, was am wahr­schein­lichsten ist, er wird so oft raus­ge­bracht, dass es für ein Mal­heur ein­fach keine Ge­le­gen­heit gibt.
Aus diesem Grund haben wir uns vor­ge­nommen, mit Snoopy ein Ex­pe­ri­ment durch­zu­führen. Nach dem Auf­stehen waren wir na­tür­lich mit ihm draußen, aber nach dem Früh­stück so gegen 10 Uhr noch nicht. Nor­ma­ler­weise gehen wir immer nach dem Essen, dem Schlafen, abends vor dem Schla­fen­gehen und auch zwi­schen­durch mal zur Haupt­ge­schäfts­stelle. Heute nicht. Wir möchten wissen, wie er rea­giert, wenn er muss. Also be­ob­achten wir ihn, seitdem er den Fut­ter­napf ver­lassen hat, mit Ar­gus­augen und warten ge­spannt auf das was pas­siert. Bisher hat er sich di­rekt nach dem Essen mit seinem Kaukno­chen in seinen Kennel ver­zogen und daran aus­giebig ge­knab­bert. Zwi­schen­durch hat er mehr­fach den Kauort ge­wech­selt, aber immer weiter ge­knab­bert. Als er in den Flur ging folgten wir ihm miss­trau­isch und setzten uns ne­ben­ein­ander auf den Boden, um ihn zu be­ob­achten. Er nahm den Kaukno­chen, legte sich damit quer über un­sere Beine und kaute weiter. Ir­gend­wann krab­belten wir unter ihm hervor und standen wieder auf, was Snoopy zum An­lass nahm, den Tep­pich zu be­ar­beiten. Er fing sich meh­rere Rüffel ein und legte sich dann zum Schlafen hin. In­zwi­schen ist er wieder wach, schaut hier, knab­bert da und scheint es gar nicht eilig zu haben.
Seit 8:30 Uhr war Snoopy nun nicht mehr vor der Tür und er macht kei­nerlei An­stalten, diesen Zu­stand än­dern zu wollen. Ich bin ge­spannt, was passiert.

Wird …
a) seine Blase ex­plo­dieren?
b) er sich ir­gendwie be­merkbar ma­chen?
c) er sich ein­fach zum Pin­keln ir­gendwo hin­setzen wollen und idea­ler­weise von einem von uns recht­zeitig vom Boden hoch­ge­lüpft und zur Haupt­ge­schäfts­stelle ge­bracht werden?

Wir werden sehen!

Up­date (15:00 Uhr): Snoopy be­gann auf­zu­drehen, lief zur Woh­nungstür, schaute uns an und be­gann sich hin­zu­ho­cken. Der gar nicht mehr so kleine Kerl hat ganz schön lange durch­ge­halten und auch schon den Weg zum ret­tenden Grün an­ge­treten, schei­terte je­doch an der Tür. Jetzt muss er nur noch lernen Be­scheid zu geben. :)

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Ein Hund geht aus

Was habe ich mir ges­tern für Sorgen ge­macht, dass das Essen Gehen mit Hund in einer Ka­ta­strophe endet. Ich habe mir vor­ge­stellt, er würde den ganzen Abend fiepen, jaulen und bellen, ins Re­stau­rant pin­keln (oder schlim­meres), un­ruhig am Tisch hin und her­wu­seln oder diesen An­knab­bern. Doch das Schicksal meinte es gut mit uns und schickte eine 10 1/2 Wo­chen alten Aus­tra­lian She­pherd Hündin (Momo) vorbei, mit der Snoopy vor dem Re­stau­rant­be­such aus­giebig toben konnte. Im Re­stau­rant an­ge­kommen knab­berte er erst kurz am mit­ge­brachten Kong um dann seelig ein­zu­schlafen. Braver Snoopy!

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Heute stand dann eine Rund­reise mit dem Öf­fent­li­chen Personen-Nahverkehr auf dem Pro­gramm. Es klappte super. Snoopy war furchtlos und ge­lassen. Ent­spannt legte er sich in Bus und Bahn unter oder knapp vor den Sitz und schaute ein biss­chen durch die Ge­gend. Er war wirk­lich ein vor­bild­li­cher kleiner Pas­sa­gier. Le­dig­lich das Aus­steigen be­rei­tete ihm Pro­bleme, da er den Über­gang zu­wi­schen Fahr­zeug und Bord­stein– bzw. Bahn­steig­kannte nicht so richtig ein­schätzen konnte. „Bergab“-Hüpfen traut er sich noch nicht so.

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Abends war dann die Lei­terin der Wel­pen­gruppe zu Be­such, schaute sich Sno­opys Wohn­um­feld an und be­ant­wor­tete ge­fühlte 1000 Fragen. Mit der Woh­nung ist fast alles ok, sie emp­fahl le­dig­lich einen Tep­pich. Den hatten wir eh schon auf dem Radar und so wurde der be­reits aus­ge­suchte Läufer um­ge­hend be­stellt. Wir be­kamen wert­volle Tipps, vor allem für dem Um­gang mit Snoopy, wenn er seine „wilden Zeiten“ hat. Hier ist er näm­lich wirk­lich nicht zu bän­digen, was zu schmerz­haften Ver­let­zungen an Haut, Klei­dung und Mö­beln führt. Letzt­end­lich stellte sich heraus, dass Snoopy zu wenig schläft (11 oder 12 Stunden statt den 15–20 für einen Welpen in seinem Alter an­ge­mes­senen Stunden) und wir lernten, wie wir seine Über­dreht­heit (durch Über­mü­dung!) in einen fried­li­chen Schlaf um­leiten können. Dass das Ganze mit einem Fiep– und Jaul­kon­zert ein­her­geht fühlt sich zwar für uns nicht gut an (er fühlt sich be­drängt, wir tun ihm nicht weh, strafen ihn nicht und schrein ihn auch nicht an oder so), aber der Er­folg spricht für sich. 10 Mi­nuten später schläft der kleine Wild­fang tief und fest. Und den Schlaf braucht er drin­gend um die vielen neuen Ein­drücke zu verarbeiten.

Morgen steht wieder die Flat-Gruppe auf dem Pro­gramm und da­nach ist erstmal 1 1/2 Tage Er­ho­lung für das kleine Pelz­knäuel angesagt.

 

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Training mit der Schwester

Heute früh fand das erste Flat-Training mit Heike statt. Karin, Amely, Snoopy und ich trafen uns auf Heikes Platz, um den flatspe­zi­fi­schen Teil der Hun­de­er­zie­hung zu be­ginnen. Die Mampf­maus war nicht dabei.
Heikes Trai­ning be­gann mit einer Ent­span­nungs­übung. Wir setzten uns im Kreis auf eine mit­ge­brachte Decke, um un­seren Flat­ties erstmal ein biss­chen Ruhe zu gönnen. Flats neigen dazu, etwas zu sehr auf­zu­drehen und mit der Eta­blie­rung einer „Hier kannst du zur Ruhe kommen“-Decke wurde be­gonnen, um den kleinen Wir­bel­winden die Mög­lich­keit der Ent­span­nung zu bieten. Mit einer Knab­ber­stange legten sie sich zu uns und wurden ge­strei­chelt und ge­lobt. Wollten sie weg, wurden sie sanft fest­ge­halten und be­ru­higt.
Die nächste Übung be­han­delte die Lei­nen­füh­rig­keit. Nicht das Si­gnal „(Bei) Fuß“ soll den Hund zum Bei-Fuß-Gehen an­halten, son­dern das An­legen der Leine soll dieses Si­gnal im­pli­zieren. So liefen wir, ge­beugt und mit einem Le­cker­chen in der Hand, eine ge­rade Strecke ent­lang, so dass die Hun­de­kinder nicht vor un­seren Füßen liefen. Dabei wurden sie na­tür­lich eifrig ge­lobt.
Snoopy hat hoch­kon­zen­triert ge­ar­beitet, es war die wahre Freude, diese Übung mit ihm zu ma­chen. Auch bei der nächsten Übung zeigte er sich sehr mo­ti­viert. Es war seine erste Sitz-Übung, ein Le­cker­chen wurde so über Sno­opys Kopf be­wegt, dass er, um es zu fressen, den Kopf hoch und den Po runter setzen musste. Er wurde eifrig ge­lobt (Snoopy, nicht sein Po) und bekam das Le­cker­chen. Das „Sitz“ wurde immer mit einem „Lauf“ auf­ge­löst, um zu ver­hin­dern, dass die Hunde später aus ei­genem An­trieb das Sitzen be­enden. Erst mit „Lauf“ be­kommt der Welpe „frei“.
Da­nach wurde das Ab­rufen trai­niert. Dies ist das wich­tigste Si­gnal über­haupt. Ein Hund, vor allem ein großer und ein so stür­mi­schen, wie der Flat, sollte dieses Si­gnal per­fekt be­herr­schen. Egal, um welche Si­tua­tion es sich han­delt, ein ein­zelnes „Hier“ soll ihn jeg­liche Ak­ti­vität so­fort be­enden lassen und zu seinem Halter zu­rück­kehren. Dieses Si­gnal ist nicht nur wichtig, um Jagd­ver­halten, das Zu­stürmen auf Men­schen, vor allem Kinder, Jogger, Rad­fahrer und das zu weite Ent­fernen zu ver­hin­dern, es kann auch le­bens­ret­tend sein, wenn der Hund mal auf ein Straße oder eine an­dere ge­fähr­liche Si­tua­tion zu­läuft. Um das Ab­rufen zu üben, macht man sich den na­tür­li­chen Fol­ge­trieb des Welpen zu­nutze. Der Fol­ge­trieb sorgt dafür, dass der Welpe bei seinem Rudel bleibt, da er ohne dieses nicht über­le­bens­fähig ist. So achtet er immer darauf, dass er nicht al­lein ist. Daraus re­sul­tiert üb­ri­gens auch die Ver­las­sens­angst der Hunde. Das aber nur ne­benbei.
Heike hielt bei der Übung den je­wei­ligen Hund fest, Karin und ich ent­fernten uns und riefen dann un­sere Hunde mit einem „Snoopy (Amely), hier!“ zu uns. Karin setzte zu­sätz­lich den Komm-Pfiff ein, ich nicht, da ich keine Pfeife da­bei­hatte. („Trage die Pfeife wie eine Kette immer um den Hals.“)
Die letzte Übung be­han­delte das Si­gnal „Steh“. Die Hunde sollten ruhig stehen, die Vor­der­pfoten par­allel, die Hin­ter­beine etwas nach hinten aus­ge­stellt. Dabei halfen wir ein wenig nach, indem wir die beiden unter dem Bauch ein wenig stützten und ihnen etwas Le­ckeres vor die Nase hielten, das sie aus­schle­cken durften. Dieses Si­gnal ist nicht nur für das ru­hige und „de­ko­ra­tive“ Stehen (z. B. bei Aus­stel­lungen) wichtig, es wird auch noch da­hin­ge­hend er­wei­tert, dass der Hund sich überall pro­blemlos an­fassen lässt, so dass ihn ein Tier­arzt gut be­han­deln kann, ohne dass sich der Hund wehrt.
Mit einem Spiel der beiden Ge­schwister en­dete das Trai­ning. Snoopy war derart er­schöpft, dass er die ganze Heim­fahrt lang tief und fest ge­schlafen hat.
Alle Übungen sollen von uns zu Hause täg­lich kurz (nicht mehr als 2–3 Mi­nuten) trai­niert werden. Ich bin mal ge­spannt, ob Snoopy in den ei­genen vier Wänden ge­nauso kon­zen­triert mit­ar­beitet. Es war wirk­lich eine Freude mit ihm zu ar­beiten. Ich freue mich schon auf die nächste Stunde am Mittwoch.

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