Archive for Vorbereitungen

Nur noch 1 Tag

Ich bin sowas von auf­ge­regt, die Zeit will so gar nicht vorbeigehen.

Meine Ab­hol­ta­sche ist gepackt:

  • Gi­raffe
  • Ge­schirr in grün (selbst­ge­macht, wahr­schein­lich zu groß)
  • Leine in grün (selbstgemacht)
  • Ge­schirr in hell­blau (selbst­ge­macht, kleiner als das grüne)
  • Leine in hell­blau (selbst­ge­macht, muss ja zum Ge­schirr passen)
  • Hals­band in grün (selbst­ge­macht, zur Sicherheit)
  • Hals­band in hell­blau (selbst­ge­macht, man weiß ja nie)
  • Was­ser­napf für die Fahrt (es soll 34°C werden)
  • Ther­mos­fla­sche für Wasser (noch ohne Wasser, es soll ja frisch sein)
  • Hand­tuch als Decke (möchte keine seiner De­cken mit den ne­ga­tiven Er­in­ne­rungen an die Tren­nung von Mama, Schwes­tern und Karin verknüpfen)
  • Kü­chen­tü­cher
  • Le­cker­chen
  • Kot­beutel
  • Ka­meras

Kann nicht je­mand mit den Fin­gern schnipsen und es ist morgen, 14:00 Uhr?

Naja, ich habe ges­tern in der Unicum ge­lesen, dass es die Kon­zen­tra­tion und Ar­beits­leis­tung er­höht, wenn man zwi­schen­durch Wel­pen­vi­deos schaut. Haben ir­gend­welche ja­pa­ni­schen Stu­dien er­geben. Kein Witz! Und nein, ich habe die nicht be­sto­chen, das steht wirk­lich da.

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Welpentest

Ges­tern würden die Welpen auf Herz und Nieren ge­testet. Dazu ist Karin zu einer Züch­terin ge­fahren, die den Test für sie durch­ge­führt hat. Wir an­deren durften leider nicht mit, ob­wohl wir na­tür­lich un­heim­lich neu­gierig waren, wie un­sere Flusen ab­schneiden würden.

Für Darcys Wurf war der Wel­pen­test im Grunde ge­nommen gar nicht wirk­lich nötig, da die Ab­nehmer für die ein­zelnen Welpen be­reits fest­standen. Bei grö­ßeren Würfen wird je­doch erst der Wel­pen­test ab­ge­wartet, bevor die Welpen ihren neuen Hal­tern zu­ge­wiesen werden. Dieses Ver­fahren ist bei Flats gang und gäbe, die Züchter an­derer Rassen hand­haben das je­doch teil­weise an­ders. Ent­schei­dend ist, dass man hofft, durch den Wel­pen­test Per­sön­lich­keits­merk­male der Hunde zu er­fahren, so dass für jeden Wel­pen­käufer das pas­sende Fell­knäuel ge­funden werden kann. Die Mei­nungen über Wel­pen­tests, bzw. deren Zu­ver­läs­sig­keit gehen recht weit aus­ein­ander und rei­chen von „un­ver­zichtbar“ bis hin zu „Kaf­fee­satz­le­serei“. Tat­sache ist, der Test schadet den Welpen nicht und so ist es ab­solut un­pro­ble­ma­tisch, ihn durch­führen zu lassen.

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Der Wel­pen­test wird auch We­sens­ver­an­la­gungs­test ge­nannt. Vor allem, wenn Hunde für spe­zi­elle Auf­gaben ge­sucht werden, bei­spiels­weise als Be­gleit– oder As­sis­tenz­hund, soll der Test wich­tige In­for­ma­tionen über die Ver­an­la­gung / das Tem­pe­ra­ment und die durch (fälsch­li­cher­weise be­zeichnet als) Prä­gung bzw. Er­fah­rung er­wor­benen Fä­hig­keiten geben. Man er­hält über diesen Test In­for­ma­tionen dar­über, wie man (zu­künftig) un­er­wünschtes Ver­halten des Hundes durch Er­zie­hung und Kom­mu­ni­ka­tion ver­meiden kann. Wenn der Welpe im Alter von 8 Wo­chen zu seinem neuen Be­sitzer kommt kann dieser durch den Test wert­volle Hin­weise für die So­zia­li­sie­rungs­phase (8. — 12. Le­bens­woche) er­halten und den Hund so po­sitiv wie mög­lich, wie es die An­lagen des Welpen er­mög­li­chen, erziehen.

Es gibt di­verse Test­ver­fahren von un­ter­schied­li­chen Leuten, Camp­bell, de Witt, Pfaf­fen­berger, Volhard, Scott, Fuller, um nur ei­nige zu nennen. Die Tests glei­chen sich je­doch sehr, so dass es letzt­end­lich egal ist, wel­chen Test man wählt, oder ob man eine Kom­bi­na­tion aus allen durch­führt. Manche Wel­pen­tester bauen auch noch wei­tere z. T. ei­gene Tests ein.

Der Wel­pen­test wird in der Regel in einem Alter von sieben Wo­chen durch­ge­führt. Das Test­ge­lände sollte den Welpen un­be­kannt sein, sie je­doch nicht mit Reizen über­fluten, so dass sie zu stark ab­ge­lenkt sind. Ebenso wie das Test­ge­lände sollte auch der Tester den Welpen nicht be­kannt sein. Die zu tes­tenden Welpen sollten ge­sund und wach sein, nicht am selben oder am Tag davor ge­impft worden sein und nicht kurz vorher ge­fressen haben. Die Welpen werden ein­zeln in das Test­ge­lände ge­setzt und so jeder für sich al­lein getestet.

Die Vi­deos stammen üb­ri­gens nicht von mir, ich fand nur, sie passen gut in diesen Beitrag.

Er­for­schungs­ver­halten in fremder Umgebung

Die ver­schie­denen Tests sollen Aus­kunft über un­ter­schied­liche Ei­gen­schaften der Welpen geben. So ist schon das Hin­ein­setzen des Welpen in das Test­ge­lände be­reits der erste Test. Wie rea­giert der Welpe? Un­ter­sucht er das Ge­lände so­fort, ist dabei ent­spannt und si­cher? Oder un­ter­sucht er das Areal erst nach kurzem Zö­gern? Braucht er länger, bevor er sich an die Er­kun­dung macht und wirkt dabei an­ge­spannt und vor­sichtig? Oder un­ter­sucht er das Ge­biet gar nicht und zeigt deut­liche Zei­chen von Angst? Dieser erste Test gibt Aus­kunft über die Neu­gier, die Si­cher­heit oder aber eben auch die Ängst­lich­keit eines Welpen.

Men­schen­bezug / Sozialverhalten

Nun be­ginnt der Tester, sich vom Welpen zu ent­fernen und dann auf sich Auf­merksam zu ma­chen bzw. ihn zu lo­cken. Bei­spiels­weise, indem er sich hin­kniet, in die Hände klatscht und/ oder den Hund verbal lockt. Wie rea­giert der Hund auf den Tester? Kommt er gleich an­ge­laufen, we­delt dabei mit hoch­ge­stellter Rute, springt am tester hoch, leckt oder knab­bert an seinen Händen? Oder zeigt er sich bei seiner An­kunft beim Tester ver­hal­tener, indem er nur leicht an seinen Händen kratzt oder ihn gar nicht be­rührt? Kommt er zö­ger­lich mit hän­gender Rute oder kommt er gar nicht? Das Ver­halten bei diesem Test gibt Aus­kunft über den Bezug des Welpen zu Men­schen, bzw. seinem Ver­trauen zu Men­schen. Dieser Test kann auch von zwei Per­sonen durch­ge­führt werden, wobei der Welpe von einer Person zur an­deren ge­lockt wird.

Fol­ge­be­reit­schaft / Kommen

Ein wei­terer Test gibt Aus­kunft über die Fol­ge­be­reit­schaft des Hundes. Der Tester setzt den Welpen neben sich ab und ent­fernt sich dann langsam. Je nach Test­ver­fahren sind Lock­rufe er­laubt. Folgt der Welpe dem Tester freudig, springt, knab­bert und leckt er am Tester? Folgt er, ohne zu knab­bern? Folgt er, viel­leicht sogar nur zö­ger­lich, mit hän­gendem Schwanz? Folgt er gar nicht oder ent­fernt er sich sogar? Ver­kriecht er sich oder er­starrt der Welpe?

Un­ter­ord­nungs­be­reit­schaft

Um die Un­ter­ord­nungs­be­reit­schaft des Welpen zu testen, wird dieser vor­sichtig auf den Rü­cken ge­dreht und im Brust­be­reich fest­ge­halten. Ist der Welpe ruhig und wehrt sich nicht? Wehrt er sich nicht und leckt die Hände des Tes­ters? Wehrt er sich zu­nächst und be­ru­higt sich dann? Wehrt er sich so lange, bis er frei­kommt? Oder wehrt er sich heftig und beißt sogar? Oder er­starrt der Welpe und klemmt die Rute ein?

Do­mi­nanz­ak­zep­tanz / Zwangshaltung

Der Test zur Ak­zep­tanz der Do­mi­nanz ver­läuft wie folgt: Der Hund wird sit­zend oder lie­gend, wie eine Sphinx auf dem Boden po­si­tio­niert. (Er liegt dabei mit auf­rechtem Kopf, die Vorder– und Hin­ter­läufe liegen par­allel am Körper an.) Milt leichtem Druck strei­chelt der Tester den Welpen vom Kopf bis zum Rü­cken. Wie rea­giert der Welpe? Wehrt er sich, dreht sich knur­rend um und beißt? Wehrt er sich, dreht sich um, und ver­sucht den Tester zu kratzen? Wehrt er sich zu­nächst und leckt dann die Hände des Tes­ters ab? Dreht er sich auf den Rü­cken und leckt die Hände ab? Oder ent­fernt er sich?

Hoch­heben / Ver­trauen / Zwangshaltung

Mit dem Hochheben-Test wird eine Zwangs­hal­tung als Teil einer So­zia­li­sie­rung ge­testet. Dabei wird der Welpe mit beiden Hänten unter Brust und Bauch ge­halten und leicht hoch­ge­hoben. Ist der Welpe ent­spannt, leistet keinen Wi­der­stand und leckt die Hände ab? Wehrt er sich etwas und ent­spannt dann? Wehrt er sich, stram­pelt und ist an­ge­spannt? Wehrt er sich, knurrt und beißt? Er­starrt er?

Ap­por­tieren

Die Be­reit­schaft zum Ap­por­tieren wird mit einem Ball, einem Dummy, einem Spiel­zeug oder ähn­li­chem ge­testet. Dabei wird der Ge­gen­stand sichtbar weg­ge­rollt. Läuft der Welpe dem ge­gen­stand hin­terher, nimmt ihn ins Maul und trägt ihn? Läuft er hin­terher, be­schnup­pert den ge­gena­stand und nimmt ihn dann ins Maul? Rea­giert der Welpe nur zö­gernd oder gleich­gültig, nimmt er ihn dann aber nach ei­niger Zeit ins Maul oder auch nicht? Rea­giert er gar nicht? Er­starrt er?

Be­rüh­rungs­emp­find­lich­keit / Pfotendruck

Der Pfoten-Test soll die Be­rüh­rungs­emp­find­lich­keit des Welpen testen. Dabei drücktt der Tester leicht eine Pfote des Welpen zwi­schen Daumen und Zei­ge­finger, er­höht den Druck stetig und zählt dabei in­ner­lich bis 10. So­bald der Welpe ein An­zei­chen des Un­be­ha­gens er­kennen lässt, wird der Test be­endet und die Zahl notiert.

Lär­m­emp­find­lich­keit

Mit einem Ge­gen­stand, der ein lautes Ge­räusch von sich gibt kann die ak­kus­ti­sche Emp­find­lich­keit ge­messen werden. Lo­ka­li­siert der Welpe das Ge­räusch und läuft darauf zu? Belt er, nachdem er das Ge­räusch lo­ka­li­siert hat? Zeigt er neu­gier und läuft dann zö­ger­lich auf den lär­menden ge­gen­stand zu? Fürchtet er sich, oder igno­riert er das Geräusch?

Op­ti­sche Reize

Die Re­ak­tion auf op­ti­sche Reize wird er­mit­telt, indem ei­nige, dem Welpen un­be­kannte Ge­gen­stände im Test­ge­lände ver­streut werden. Rea­giert der Welpe, indem er an jedem Ge­gen­stand in­ter­es­siert ist, darauf zu­läuft und ihn un­ter­sucht? Ist er eher vor­sichtig, be­äugt die Ge­gen­stände aus der Dis­tanz und be­schäf­tigt sich nur zö­ger­lich mit ihnen? Ist er zwar am Aus­legen in­ter­es­siert, in­ter­es­siert sich aber nicht für die Ge­gen­stände an sich son­dern folgt sogar dem tester? Ist er des­in­ter­es­siert? Ver­steckt er sich beim Aus­legen der Gegenstände?

Jagd­in­stinkt

Der Jagd­in­stinkt des Welpen kann ge­testet werden, indem ein Ge­gen­stand an einer Schnur hinter sich her­ge­zogen wird. Folgt der Welpe dem Ge­gen­stand und beißt hinein? Folgt er und nimmt den Ge­gen­stand ins Maul? Folgt er und will den Ge­gen­stand un­ter­su­chen? Schaut er in­ter­es­siert aber be­wegt sich nicht auf den Ge­gen­stand zu? Geht er von dem Ge­gen­stand weg und ver­steckt sich? Igno­riert er den Gegenstand?

Kon­zen­tra­tion

Bei dem Kon­zen­tra­ti­ons­test wird dem Welpen ein Ge­gen­stand prä­sen­tiert und ge­messen, wie lannge er sich, ohne sich dabei ab­lenken zu lassen, damit be­schäf­tigt. Schaut er den Ge­gen­stand mehr als fünf Se­kunden an? Schaut er kurz und be­ginnt sich dann zu Kratzen, zu bellen oder kurz weg­zu­sehen? Schaut er nur kurz und ist dann nicht mehr interessiert?

Pro­blem­lö­sung

Beim Test zur Pro­blem­lö­sung wird der Welpe hinter eine Ab­sper­rung ge­setzt und soll den Aus­gang finden. Findet er den Aus­gang in­ner­halb von 30 Se­kunden und läuft zum Tester? Findet er den Aus­gang schnell und selbst­ständig und er­kundet dann die Um­ge­bung? Findet er den Aus­gang durch Lo­cken? Un­ter­sucht er die Ab­sper­rung und forscht langsam nach dem Aus­gang? Steigt der Welpe an der Ab­sper­rung hoch, fiept oder bellt und be­nö­tigt Hilfe? Sitzt der Welpe re­gungslos herum und lässt sich auch nicht durch Lo­cken be­wegen zu kommen bzw. zu suchen?

En­er­gie­level

Erste Aus­künfte über das En­er­gie­level des Welpen lassen sich vom Ge­samt­ver­halten des Welpen ab­leiten. Ist der Welpe ständig in Be­we­gung, hüpft er herum, we­delt er und setzt seine Pfoten ein? Trottet er eher herum, läuft und hüpft er manchmal und we­delt? Läuft er langsam und be­häbig, sitzt ruhig und bleibt meist an einer Stelle? Steht er steif da, die Rute tief­ste­hend und hat die Ohren zurückgelegt?

Egal, wie man zu dem Wel­pen­test steht, ich finde es sehr in­ter­es­sant zu sehen, ob an­dere meinen kleinen Rüden ge­nauso sehen wie ich. Und ich finde, die kleine Fluse hat sich super ge­schlagen. Und das, wo er nach der stres­sigen Fahrt der erste Test­kan­didat wahr und sich die Da­men­welt erstmal aus­ruhen durfte. Er hat bei allen Tests super ab­ge­schnitten, sich bei der Rü­cken­lage al­ler­dings leicht ge­wehrt. Das passt gut, ich mag auch nicht gerne auf dem Rü­cken liegen. :mrgreen: Dar­über­hinaus hat er sogar noch ein tolles Aus­sehen be­schei­nigt be­kommen. „Ex­zel­lenter Rüde, ele­gant. Muss zur Show. Sehr schöner Kopf.“ Ich bin so richtig stolz auf meinen Kleinen!

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Getestet…

… und für sach­kundig befunden.

Die Sach­kun­de­prü­fung war in der Tat ein ziem­li­cher Witz. Bei zwei der Rechts­fragen habe ich ge­patzt (wer lesen kann ist klar im Vor­teil!), der Rest war wirk­lich ein­fach. Nun habe ich also den für die An­mel­dung des Hundes bei der Stadt ge­for­derten Sach­kun­de­nach­weis. Und zur Be­loh­nung fahre ich gleich meinen süßen Knopf und den Rest der Bande be­su­chen. Mit der Gi­raffe im Gepäck.

Für den Sach­kund­ein­ter­es­sierten hier noch ein paar Infos:

Der Fra­ge­bogen be­stand aus drei Teilen (I: Bio­logie und Ge­sund­heit, II: Ver­halten und Er­zie­hung, III: Ge­setze), für jede Frage gab es ma­ximal 2 Punkte. Der erste Teil be­stand aus 11 Fragen, von denen min­des­tens 12 Punkte, der zweite aus 15, von denen min­des­tens 14 und der dritte Teil aus 12 Fragen, von denen min­des­tens 12 Punkte er­reicht werden mussten. Mit ins­ge­samt 45 Punkten hatte man den Test be­standen. Pro Frage gab es meh­rere Ant­wort­mög­lich­keiten, von denen we­nigs­tens eine richtig war. Mir wurde ge­sagt, ich habe alle Zeit der Welt und dürfe auch Fragen stellen.

Mein Fra­ge­bogen ent­hielt die fol­genden Fragen aus diesem Fra­gen­ka­talog:

Teil 1: B1, B5, B14, B16, B19, B28, B30, B32, B34, sowie eine Frage zur Tollwut und eine zu Hun­de­welpen, die ich in den mir zur Ver­fü­gung ste­henden Fra­ge­bögen nicht ge­funden habe.

Teil 2: A2, A6, A10, A18, A29, A30, A32, A35, A42, A43, A44, A48, A49B6

Teil 3 ent­hielt Fragen, die ich eben­falls in keinem der Fra­ge­bögen ge­funden habe, für die man aber die Tierschutz-Hundeverordnung, das Tier­schutz­ge­setz und das Lan­deshun­de­ge­setz recht gut kennen sollte.

Alles in allem bin ich froh, die Prü­fung nun hinter mir zu haben. :mrgreen:

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Wohnungs-Update

Mit Stolz ver­künde ich, dass das Pro­jekt „Wel­pen­si­cher­heit“ fast ab­ge­schlossen ist. Es fehlen noch zwei Räume (Toi­lette und Bad), die für den Welpen eh tabu sein sollen sowie der Balkon. Mit Fer­tig­stel­lung des Flurs konnte ich dann auch meine frisch ge­baute Hun­de­gar­de­robe für Leinen, Hals­bänder, Cli­cker und Co. aufhängen.

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Noch 25 Tage, bis ich mein kleines süßes Woll­knäuel bei uns Will­kommen heißen kann!

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Urlaub

Ge­rade habe ich meinen Ur­laub ein­ge­reicht. Vom 05.08. bis zum 13.09. Wenn alles gut läuft be­rei­chert ab dem 02.08. (Shadows Ge­burtstag) ein kleiner Flat­welpe (äh, na­tür­lich ein rie­siger, grim­miger Wach­hund) unser Leben. Also, ihr Ein­bre­cher: Fürchtet diese Tage! (Und alle da­nach! :mrgreen:)

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Un­sere neue Fuß­matte. Der Pro­dukt­an­hänger kommt später na­tür­lich noch weg. (Achja, das ist ein alter Holz­boden, der ist nicht dre­ckig son­dern abgenutzt!)

 

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Namensfrage die Zweite

Nun ist es ja so, dass ein Hund einen of­fi­zi­ellen Namen braucht, also den, der auf den Pa­pieren ein­ge­tragen wird. Dabei be­ginnen diese Namen immer mit dem An­fangs­buch­staben des Wurfs, in un­serem Fall mit einem A, da es sich um den ersten Wurf der Züch­terin han­delt. Da ich es schöner finde, wenn der Ruf­name auch im of­fi­zi­ellen Namen auf­taucht, unser Hund aber nicht un­be­dingt einen Namen mit A be­kommen soll, wird er nun ein Ad­jektiv vor dem Namen be­kommen. Auch hier stehen wieder meh­rere zur Aus­wahl und wieder darf ab­ge­stimmt werden. Da nicht jedes Ad­jektiv jedem ge­läufig ist, schreibe ich je­weils die Über­set­zung dazu. Achja, es ist durchaus üb­lich, dass der Name etwas dick auf­ge­tragen wirkt. :mrgreen:

Diese Um­frage ist be­endet! Um­fra­ge­zeit­raum:
start_date 11/06/2013 08:47:47
end_date 01/08/2013 23:59:59
Bellauswertung:
Wel­ches Ad­jektiv — es muss mit A be­ginnen — soll unser Flat erhalten?



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Grundausstattung

Das Hundezubehör-Anschaffungs-Embargo wurde auf­ge­hoben. End­lich darf ich hem­mungslos Shoppen gehen. Un­glück­li­cher­weise habe ich be­reits so­viel selber ge­macht, bzw. z. T. un­er­laub­ter­weise ge­kauft, dass gar nicht mehr so viel fehlt…

Ich habe bereits:

  • Hun­de­hals­bänder in di­versen Größen (selbstgenäht)
  • 2 Hun­de­leinen (selbstgenäht)
  • Hun­de­kissen (selbstgenäht)
  • 2 Hun­de­de­cken
  • 1 Wel­pen­decke
  • Au­to­decke (selbstgenäht)
  • 2 Plüsch­tiere (Elch und platter Wombat, der die Fuß­ballen auf der fal­schen, also der Fu­ß­ober­seite hat)
  • Tü­cher für den Mama– und Wurfgeschwistergeruch
  • Kli­cker + Klickerarmband
  • Ze­cken­ent­ferner
  • Un­mengen an ei­genen und ge­lie­henen Büchern

 

Was fehlt?

 

Habe ich noch was vergessen?

 

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Weiterbildungsmaßnahmen

Früher, zu Shadows Zeiten, ist es bis­weilen vor­ge­kommen, dass mein Vater im Wohn­zimmer fern­ge­sehen hat und „Lassie“ lief. „Shadow, Schul­fern­sehen!“, hat er dann ge­rufen, Shadow kam er­freut und fröh­lich we­delnd an­ge­rannt (fand Fern­sehen aber per se doof) und ich fand das immer sehr lustig. Auch heute noch muss ich dar­über schmun­zeln, wenn mir der Name „Lassie“ über den Weg läuft.

Ges­tern hin­gegen habe ich mich wei­ter­ge­bildet, zu­sammen mit meiner Mutter stat­tete ich Martin Rütter einen Be­such ab. Zu meinem Ge­burtstag hatte ich ein Ti­cket zu „Der tut nix“ be­kommen und ges­tern war es dann so­weit. Zu­sammen mit Un­mengen von so­ge­nannten „Hun­de­men­schen“ haben wir den ganzen Abend über herz­haft ge­lacht. Es war eine wirk­lich ge­lun­gene Show und wir hatten viel Spaß.

Da Martin Rütter nach der Show noch Au­to­gramme ver­teilt und ich einen, wie ich fand, zu dem, was er in seinen Shows und Sen­dungen ver­mit­telt, sehr pas­senden Peanuts-Cartoon kannte, be­schloss ich ihm diesen Car­toon zu schenken. Zu­sätz­lich be­waff­nete ich mich mit einem Buch zum Si­gnieren und auch Kathi hatte einen Au­to­gramm­wunsch. Als ich dann in der langen Schlange stand und darauf war­tete, dass ich an der Reihe sei, wollte ich et­liche Male kneifen. Es war mir pein­lich, ihm etwas schenken zu wollen, nie­mand sonst hatte ein Ge­schenk dabei, zu­min­dest habe ich keines ge­sehen. Was, wenn er es blöd fände? Dann hatte ich Angst, ihn um die Au­to­gramme zu bitten, ich schwankte zwi­schen dem be­rühmten „Fight or Flight“, je­den­falls hatte mein Sym­pa­thikus in diesem Mo­ment deut­lich die Ober­hand. :mrgreen: Ir­gend­wann stand ich also diesem Mann ge­gen­über, der viel jünger wirkte, als auf der Bühne. Mit einem un­ver­ständ­lich leise ge­mur­melten „Darf ich Ihnen etwas schenken?“, legte ich den Bil­der­rahmen mit dem Car­toon auf den Au­to­gramm­tisch. Ich hatte mit vielen Re­ak­tionen ge­rechnet aber auf keinen Fall damit, dass er mich fragte, ob ich ge­wusst habe, dass er so ein Peanuts-Fan sei, dass er früher über 400 Fi­guren ge­habt und die Car­toons in deutsch und eng­lisch ge­sam­melt habe. Ich war platt und gab zu, dass ich eben­falls ein rie­siger Peanuts-Fan sei, alle Bü­cher eben­falls auf deutsch und eng­lich habe und freute mich, wie nett er mit mir plau­derte. Und sich Zeit nahm. Er er­zählte, Snoopy sei seine erste „Ver­bin­dung“ zu einem Hund ge­wesen und wie­der­holte wie sehr er die Pea­nuts mochte. Davon wusste ich vorher na­tür­lich nichts und das sagte ich ihm auch. Dann nahm er den Car­toon, legte ihn vor sich hin und las den Strip (vom 17.01.1960) in aller Ruhe und er lachte dabei. Dann sagte er, wie sehr er sich über das Ge­schenk freute. Und ich habe ge­merkt, dass er das ge­nauso meinte.

mrIch bat ihm um die Au­to­gramme, war aber so schüch­tern und vor allem nervös, dass mir nicht mehr ein­fallen wollte, was sich Kathi ge­wünscht hatte. Ich wusste, es hatte etwas mit Gin­gers Krank­heit zu tun und stam­melte ir­gendwas von Ge­sund­heit und mir fiel nicht ein, was ich ei­gent­lich sagen wollte. Hilf­reich sprang der Mann von der Se­cu­rity (links im Bild) ein und sagte „Gute Bes­se­rung“, Martin Rütter fragte mich nach Ka­this und Gin­gers Namen und schrieb einen Text auf die Au­to­gramm­karte. Dann be­dankte er sich noch einmal ganz freund­lich für das Ge­schenk und es war kein da­hin­ge­sagtes „Danke“ son­dern ein ehr­li­ches und Ernst ge­meintes. Ich stand si­cher ei­nige Mi­nuten bei ihm und hinter mir war­tete eine ewig lange Schlange von Menschen.

Mit dem Ge­fühl einen echt schönen und lus­tigen Abend ge­habt, einen total netten und gar nicht ab­ge­ho­benen Martin Rütter und mit meinem Ge­schenk ins Schwarze ge­troffen zu haben ver­ließen meine Mutter und ich die Ver­an­stal­tungs­halle. Um et­liche Ein­drücke reicher.

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Zum Thema Welpensicherheit

Wir sind nach wie vor eifrig am Aus­misten. Der Keller ist fertig und das Wohn­zimmer fast. Das Ar­beits­zimmer haben wir be­reits zur Hälfte geschafft.

WartungsklappeDoch wir kämpfen noch an an­deren Fronten. Unser Holz­fuß­boden ist, bzw. war stel­len­weise in einem sehr schlechten Zu­stand. So schlecht, dass wir uns zum Teil daran bei­nahe ernst­haft ver­letzt hätten, aber auf jeden Fall mussten ei­nige So­cken daran glauben und auch un­sere Füße haben klei­nere Bles­suren da­von­ge­tragen. Und wo So­cken und Füße in Ge­fahr sind, sind es auch Hun­de­pfoten. Also teilten wir un­serem Ver­mieter mit, dass unser Fuß­boden Auf­merk­sam­keit be­nö­tigt und der schickte, nach gründ­li­cher In­spek­tion — man hat ja schließ­lich kein Geld zu ver­schenken — den Schreiner vorbei. Der den Fuß­boden re­pa­rierte. An einer Stelle war der alte Boden je­doch nicht mehr zu retten und wurde er­setzt. Und wie sagte mein Freund so schön: „Sieht aus wie eine War­tungs­klappe zu den Mie­tern unter uns.“ Hof­fent­lich dun­kelt der Boden bald deut­lich nach. Naja, nicht dass es einen Hund stören würde. Ob­wohl, weiß man das wirk­lich? Viel­leicht haben auch Hunde ein Äs­the­tik­emp­finden. Ich werde in Bälde einen Test mit Pluto vor­nehmen. So­bald Agnes aus dem Ur­laub zu­rück ist.

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Arztbesuch

Nein, nie­mand ist krank. Aber mit den aus­ge­zupften Haaren eines Flats haben wir einen All­er­gie­test durch­führen lassen. Si­cher ist si­cher. Und wir sind beide nicht al­ler­gisch. Toll!

Be­son­ders die Haut­ärztin war groß­artig. Sie fragte nach der Hun­de­rasse und ließ sich Bilder zeigen. Und war spontan be­geis­tert. Sogar so sehr, dass sie sich „Flat Coated Re­triever“ auf einem Blatt no­tierte. „Ein fan­tas­ti­sches Tier!“, be­merkte sie mit leuch­tenden Augen. Ob sich ein sol­cher Hund wohl mit Katzen ver­trüge, wollte sie wissen. „Im schlimmsten Fall wird sie ap­por­tiert!“, das hatten wir im Retrieverfreunde-Forum ge­lesen. Und am Sonntag er­fuhren wir von einem vor Schreck er­starrten York­shire Ter­rier, den Shiva mal ap­por­tiert hat. Genau wie Gänse, Mäuse und an­dere Tiere. Alle waren je­doch nach dem Ab­legen quietsch­fidel. Ein Flat hat eben ein „wei­ches Maul“.

Die Haut­ärztin je­den­fall meinte: „Und wenn Sie in ein paar Jahren doch al­ler­gisch werden, das merken Sie am Husten, dann nehme ich den Hund gerne! So bin ich auch zu meiner Katze ge­kommen.“. Sie grinst. „Sie haben eben eine tier­liebe Ärztin!“. Und eine men­schen­liebe dazu, finden wir.
Al­ler­dings, so al­ler­gisch, dass wir den Hund ab­geben würden, können wir gar nicht sein. Und es be­steht ja immer die Mög­lich­keit der Hyposensibilisierung.

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Kampf dem Keller

Da meine beste Freundin über Os­tern zu Be­such kommt (sie wohnt leider 700 km ent­fernt) und even­tuell ei­nige un­serer Cam­ping­kla­motten mit­nehmen möchte, haben wir be­schlossen, un­sere Samstags-Ausmistaktion für diese Woche vor­zu­ziehen und jetzt schon den Keller aus­zu­misten. Ei­gent­lich hatten wir das für später ge­plant, wenn es draußen wärmer ist, zumal ich erst ge­rade von meiner leichten Lun­gen­ent­zün­dung ge­nesen bin, aber die Chance, un­sere Cam­ping­s­a­chen los­zu­werden und dann noch an je­manden, der sie wirk­lich brau­chen kann, ist na­tür­lich ein guter Grund für eine Plan­än­de­rung. Ab­ge­sehen davon rechne ich nicht mehr mit einem Frühhlings­an­fang, wahr­schein­lich steuern wir di­rekt auf eine weiße Weih­nacht zu. (End­lich mal wieder!) Zwar muss der Keller gar nicht wel­pen­si­cher sein, aber dort sta­pelt sich so­viel un­nützer Kram, dass wir ihn ein­fach leer­räumen müssen, schon al­lein, um meine ganzen Hand­werksu­ten­si­lien, die der­zeit die Woh­nung ver­stopfen, unterzubringen.

Also haben wir das Un­fass­bare ge­wagt und sind nun, nach fünf Stunden Schwerst­ar­beit, er­schöpft, dre­ckig und mit Staub­lunge sowie über­glück­lich in un­sere So­fa­kissen ge­sunken. Es ist ein­fach un­glaub­lich, wievel Kram wir ent­sorgt haben, der Keller sieht toll aus (also für Kel­ler­ver­hält­nisse) und wir haben nun richtig viel Platz. Nun ist es auch ein­fa­cher die rest­li­chen Zimmer aus­zu­misten, da nicht mehr so viele Kisten hier rum­stehen. Nächste Woche ist dann der erste Teil des Ar­beits­zim­mers an der Reihe. Aber das Al­ler­schlimmst der ganzen Welpensichere-Wohnungs-Aktion haben wir mit un­serer heu­tigen Meis­ter­leis­tung be­reits hinter uns ge­bracht. Und wir liegen super im Zeit­plan. Ein tolles Gefühl!

 

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Welpensicher Teil 2

Nachdem un­sere wö­chent­liche „Sams­tags­auf­gabe“ letzte Woche so toll ge­klappt hat und ich noch da­nach hoch­mo­ti­viert wei­ter­ge­räumt habe, bin ich vom dies­wö­chigen Er­gebnis ir­gendwie ent­täuscht. OK, wir haben nun einen Platz für das Guitar-Hero-Schlagzeug ge­funden, so dass dieses nicht mehr un­mo­ti­viert im Wohn­zimmer rum­steht, aber an­sonsten kann man auf den ersten Blick kaum einen Un­ter­schied er­kennen. Wenn man genau hin­schaut stellt man schon fest, dass das ein oder an­dere Spiel seinem Platz räumen musste und auch von einem (für mich) be­trächt­li­chen An­teil meiner Peanuts-Bücher-Sammlung habe ich mich ge­trennt (und das hat echt ge­schmerzt!), aber ir­gendwie haben diese Opfer nicht den er­hofften WOW-Effekt ge­bracht.
Einen Teil der Schuld tragen si­cher die un­or­dent­lich ge­sta­pelten Koch­bü­cher auf dem obersten Re­gal­boden, die ich in nächster Zeit peu à peu durch­sehen und di­gi­ta­li­sieren werde, um sie dann ent­weder an In­ter­es­senten zu ver­schenken oder einem öf­fent­li­chen Bü­cher­schrank bzw. einer Givebox zuzuführen.

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Eine Wohnung für den Flat

Un­sere Woh­nung ist de­fi­nitiv nicht wel­pen­si­cher. Das ist ein Pro­blem. Ein Pro­blem, das es zu lösen gilt. Das Schlimme daran ist, dass dieses Pro­blem fast aus­schließ­lich an meinem Wi­der­willen liegt, mich von Dingen zu trennen, an meinen vielen Hobbys, die auch mit viel Kram ein­her­gehen und an meiner Un­ord­nung. Würde mein Freund aus un­serer ge­mein­samen Woh­nung aus­ziehen und seine ganzen Sa­chen mit­nehmen, man würde es der Woh­nung wahr­schein­lich kaum an­merken.
Es ist wie es ist und dieser Zu­stand muss ge­än­dert werden. Also habe ich einen Plan auf­ge­stellt, wie die Woh­nung bis zum Einzug des Welpen gründ­lich aus­ge­mistet und wel­pen­si­cher wird. Jeden Samstag setzen wir uns zu­sammen und nehmen uns eine Ecke un­serer Woh­nung vor. Am letzten Samstag war dies der linke Teil un­seres Wohn­zim­mer­schranks. Sta­pel­weise Alt­pa­pier warten nun darauf, dem Re­cy­cling zu­ge­führt zu werden, di­verse Müll­säcke sind in un­serer grauen Tonne ver­schwunden. Und weil es am Samstag so gut lief, habe ich am Sonntag und Montag wei­ter­ge­macht. Der Wohn­zim­mer­schrank blüht in neuem Glanz. Da es sich nicht um einen rich­tigen Schrank son­dern um das all­seits be­liebte Re­gal­system „Ivar“ han­delt (jetzt wohnen wir schon 12 Jahre zu­sammen und leben immer noch mit un­seren Stu­den­ten­mö­beln), haben wir im un­teren Be­reich leider kaum Türen. Also haben wir die unten lie­genden Re­gale so be­stückt, dass sie so­wohl dem We­deln des Welpen und des aus­ge­wach­senen Flats stand­halten (und wenn mal eine DVD raus­fällt ist das zu ver­schmerzen) als auch der hün­di­schen Neu­gier. Nippes und Deko finden sich nur auf den oberen Re­gal­böden, für Hun­de­schwanz und –maul un­er­reichbar.
Toll sieht es aus (im Rahmen der Ivar be­dingten Mög­lich­keiten), unser Wohn­zim­me­regal. Zur Be­loh­nung habe ich unser Be­leuch­tungs­system ein wenig auf­ge­stockt, so­viel Luxus muss sein. ;)
Nächsten Samstag ist dann unser Fern­seh­schrank, der ei­gent­lich auch schon fertig, aber mir noch nicht wel­pen­si­cher genug ist, und unser Couch­tisch dran.
Eine Er­fah­rung habe ich ge­macht. Auf­räumen und Aus­misten kann Spaß ma­chen. Es sind nur die hart­nä­ckigen Klei­nig­keiten, die mir Kummer be­reiten, Dinge, die auf­ge­hoben werden sollen, von denen ich aber nicht weiß, wie ich sie un­ter­bringen soll. Aber auch dafür wird es eine Lö­sung geben.
Und wenn ich nicht mit einer fiesen Er­käl­tung flach­liegen würde, ich könnte mir glatt vor­stellen noch weiter aus­zu­misten. Je­den­falls sind wir un­serem engen Zeit­plan nun um zwei Wo­chen voraus!

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Vermieter: abgehakt :)

Tadaa! Ge­rade habe ich das Schreiben un­seres Ver­mie­ters aus dem Brief­kasten ge­zogen. Wir dürfen einen Hund halten. Toll! Somit ist diese Hürde ge­nommen. Zwar wurde mir das te­le­fo­nisch be­reits zu­ge­sagt, aber den Brief in der Hand zu halten ist dann doch ein ganz an­deres Gefühl.

Schreiben vom Vermieter

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Embargo-Verstoß

DeckeElchIch bin schwach ge­worden. Es ist näm­lich so, dass von meinem Freund ein Hundezubehör-Anschaffungs-Embargo ver­hängt wurde, damit ich nicht schon, bevor wir über­haupt wissen, ob es mit dem Welpen klappt, mein ganzes Geld in Näpfe, De­cken, Hals­bänder und Co. in­ves­tiere. Doch heute im Zoo­ge­schäft konnte ich nicht an mich halten. Ei­gent­lich wollte ich ja nur mal schauen, aber als die Decke dann im An­gebot war und mich der Elch so schnuffig ansah, konnte ich an beidem nicht vor­bei­gehen. Ich werde den Ver­stoß wohl beichten müssen…

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Bitte unterschreiben!

Wie er­wartet haben alle Haus­be­wohner un­ter­schrieben, dass sie sich mit un­serer Hun­de­hal­tung ein­ver­standen er­klären. Mehr noch, alle freuen sich sehr auf den Hund. Prima, so rei­bungslos darf es gerne wei­ter­gehen. Gleich am Montag gebe ich den Brief bei un­serem Ver­mieter ab.

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Positive Reaktionen

Fast alle in meinem nä­heren Um­feld sind be­geis­tert. Und die we­nigen, die nicht be­geis­tert sind, sind einem Hund ge­gen­über zu­min­dest nicht ne­gativ ein­ge­stellt. Meine Fa­milie und Freunde teilen meine Sorgen nicht son­dern sehen einen Hund in meinem Leben durchweg po­sitiv. Das wich­tigste, um eine De­pres­sion zu be­kämpfen ist Ak­ti­vität. Und Ak­ti­vi­täten an der fri­schen, naja, fast fri­schen Stadt­luft sind sogar noch besser.
Au­ßerdem be­komme ich jede Menge Un­ter­stüt­zung. Mein Bruder liebt Hunde und kann fan­tas­tisch mit ihnen um­gehen. Er würde sich sehr freuen, den Hund zu nehmen, wenn wir mal ver­reisen wollen. Und auch im we­niger er­freu­li­chen Fall eines sta­tio­nären Kran­ken­haus­auf­ent­haltes würde er uns un­ter­stützen. Genau wie meine El­tern. Zwei Freun­dinnen mit Hunden habe sich auch schon zum Dog­sit­ting an­ge­meldet. Und meine weiter ent­fernt le­benden Freunde freuen sich auf Be­suche von mir mit Hund. Vor allem die Kinder meiner besten Freundin. Und die­je­nigen in meinem Freun­des­kreis, die nicht so hun­de­be­geis­tert sind haben zu­min­dest keine Pro­bleme, auch mit Hund be­sucht zu werden.
Zwei meiner Ar­beits­kol­legen haben mir mit­ge­teilt, dass es Leute bei uns gibt, die ihre Hunde sogar mit zur Ar­beit nehmen, davon wusste ich bisher gar nichts. Alles ent­wi­ckelt sich wirk­lich po­sitiv.
Ein Anruf beim Ver­mieter hat er­geben, dass Hun­de­hal­tung prin­zi­piell in Ord­nung ist, vor­aus­ge­setzt ich reiche die Un­ter­schriften der an­deren Mieter im Haus ein, dass sie mit un­serer Hun­de­hal­tung ein­ver­standen sind. Wir haben eine gute und hun­de­freund­liche Haus­ge­mein­schaft, zwei, bald drei Kinder wohnen im Haus, hier sehe ich über­haupt keine Pro­bleme.
Es ist wirk­lich toll wie sich alles entwickelt.

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Bedenken

Der Wunsch einen Hund zu halten ist eine Sache. Die Ver­ant­wor­tung für ein Tier zu über­nehmen eine an­dere. Und ein ganz an­deres Ka­liber ist die Ver­ant­wor­tung für einen Flat Coated Re­triever zu über­nehmen. Ein Flat ist ein ak­tiver, sen­si­bler und in­tel­li­genter Hund. Er will be­schäf­tigt und ge­for­dert werden, braucht viel Aus­lauf und Zu­wen­dung. All das sind wir be­reit ihm zu geben, aber es gibt auch einen Haken an der Sache. Ich bin de­pressiv. In guten Phasen sehe ich keine Pro­bleme für den Hund und mich, doch was ist, wenn es mir schlecht geht? Ein Hund wirkt in jedem Fall an­ti­de­pressiv, aber ist es fair, sich ein Tier an­zu­schaffen, wenn man weiß, dass man krank ist? Na­tür­lich gibt es eine Menge Vor­teile, ein Hund ver­langt Ver­ant­wor­tung. Über­nehme ich diese Ver­ant­wor­tung kann ich mich auch in tiefster De­pres­sion nicht „ein­fach“ aus dem Leben stehlen. Ein Hund zwingt mich zu einer Ta­gestruktur. Er ver­mit­telt Freude und be­din­gungs­lose Zu­nei­gung. Doch darf ich ihm meine Krank­heit zu­muten? Ist es nicht zu ego­is­tisch mit einem sol­chen Hin­ter­grund einen Hund zu halten? Diese Fragen muss ich klären, denn ich möchte auch nach dem Einzug des Hundes in den Spiegel sehen können.

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Frau ohne Hund

Seit Jahren wün­sche ich mir einen Hund. Und end­lich möchte ich mir diesen lang er­sehnten Wunsch er­füllen, der Traum vom ei­genen Hund soll wahr werden. Die Rasse steht schon fest, ich möchte einen Flat Coated Re­triever vom Züchter. Mir ist wichtig, dass es ein Hund von einem DRC-/VDH–Züchter wird, denn ich un­ter­stütze den Ge­danken einer kon­trol­lierten Zucht ge­sunder und we­sens­fester Hunde. Doch vor dem hof­fent­lich mög­li­chen Einzug des Welpen sind noch ei­nige Dinge zu klären. Wird mein Ver­mieter die Hun­de­hal­tung in unser Stadt­woh­nung er­lauben? Wie wird mein Freun­des­kreis rea­gieren? Be­komme ich Un­ter­stüt­zung, falls ich mal krank werde oder in Ur­laub fahren möchte? Mein Freund mag Hunde, er freut sich ebenso wie ich. Er ar­beitet Voll­zeit, ich halb­tags. Werde ich einen Züchter finden, der im Sommer, idea­ler­weise Mitte Juli, schwarze Flat-Coated-Retriever-Welpen ab­zu­geben hat? Nur im Sommer, kon­kret vom 7. Juli bis zum 15. Sep­tember, habe ich die Mög­lich­keit meinen Jah­res­ur­laub am Stück zu nehmen, davor und da­nach habe ich Ur­laubs­sperre. Und ich möchte die ersten Wo­chen immer zu Hause sein, wenn der kleine Welpe kommt. Viele Hürden, hof­fent­lich stellt sich keine als un­über­wind­lich heraus.

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