Archive for Welpe

Ein Hund geht aus

Was habe ich mir ges­tern für Sorgen ge­macht, dass das Essen Gehen mit Hund in einer Ka­ta­strophe endet. Ich habe mir vor­ge­stellt, er würde den ganzen Abend fiepen, jaulen und bellen, ins Re­stau­rant pin­keln (oder schlim­meres), un­ruhig am Tisch hin und her­wu­seln oder diesen An­knab­bern. Doch das Schicksal meinte es gut mit uns und schickte eine 10 1/2 Wo­chen alten Aus­tra­lian She­pherd Hündin (Momo) vorbei, mit der Snoopy vor dem Re­stau­rant­be­such aus­giebig toben konnte. Im Re­stau­rant an­ge­kommen knab­berte er erst kurz am mit­ge­brachten Kong um dann seelig ein­zu­schlafen. Braver Snoopy!

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Heute stand dann eine Rund­reise mit dem Öf­fent­li­chen Personen-Nahverkehr auf dem Pro­gramm. Es klappte super. Snoopy war furchtlos und ge­lassen. Ent­spannt legte er sich in Bus und Bahn unter oder knapp vor den Sitz und schaute ein biss­chen durch die Ge­gend. Er war wirk­lich ein vor­bild­li­cher kleiner Pas­sa­gier. Le­dig­lich das Aus­steigen be­rei­tete ihm Pro­bleme, da er den Über­gang zu­wi­schen Fahr­zeug und Bord­stein– bzw. Bahn­steig­kannte nicht so richtig ein­schätzen konnte. „Bergab“-Hüpfen traut er sich noch nicht so.

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Abends war dann die Lei­terin der Wel­pen­gruppe zu Be­such, schaute sich Sno­opys Wohn­um­feld an und be­ant­wor­tete ge­fühlte 1000 Fragen. Mit der Woh­nung ist fast alles ok, sie emp­fahl le­dig­lich einen Tep­pich. Den hatten wir eh schon auf dem Radar und so wurde der be­reits aus­ge­suchte Läufer um­ge­hend be­stellt. Wir be­kamen wert­volle Tipps, vor allem für dem Um­gang mit Snoopy, wenn er seine „wilden Zeiten“ hat. Hier ist er näm­lich wirk­lich nicht zu bän­digen, was zu schmerz­haften Ver­let­zungen an Haut, Klei­dung und Mö­beln führt. Letzt­end­lich stellte sich heraus, dass Snoopy zu wenig schläft (11 oder 12 Stunden statt den 15–20 für einen Welpen in seinem Alter an­ge­mes­senen Stunden) und wir lernten, wie wir seine Über­dreht­heit (durch Über­mü­dung!) in einen fried­li­chen Schlaf um­leiten können. Dass das Ganze mit einem Fiep– und Jaul­kon­zert ein­her­geht fühlt sich zwar für uns nicht gut an (er fühlt sich be­drängt, wir tun ihm nicht weh, strafen ihn nicht und schrein ihn auch nicht an oder so), aber der Er­folg spricht für sich. 10 Mi­nuten später schläft der kleine Wild­fang tief und fest. Und den Schlaf braucht er drin­gend um die vielen neuen Ein­drücke zu verarbeiten.

Morgen steht wieder die Flat-Gruppe auf dem Pro­gramm und da­nach ist erstmal 1 1/2 Tage Er­ho­lung für das kleine Pelz­knäuel angesagt.

 

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Snoopy-Impressionen

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Training mit der Schwester

Heute früh fand das erste Flat-Training mit Heike statt. Karin, Amely, Snoopy und ich trafen uns auf Heikes Platz, um den flatspe­zi­fi­schen Teil der Hun­de­er­zie­hung zu be­ginnen. Die Mampf­maus war nicht dabei.
Heikes Trai­ning be­gann mit einer Ent­span­nungs­übung. Wir setzten uns im Kreis auf eine mit­ge­brachte Decke, um un­seren Flat­ties erstmal ein biss­chen Ruhe zu gönnen. Flats neigen dazu, etwas zu sehr auf­zu­drehen und mit der Eta­blie­rung einer „Hier kannst du zur Ruhe kommen“-Decke wurde be­gonnen, um den kleinen Wir­bel­winden die Mög­lich­keit der Ent­span­nung zu bieten. Mit einer Knab­ber­stange legten sie sich zu uns und wurden ge­strei­chelt und ge­lobt. Wollten sie weg, wurden sie sanft fest­ge­halten und be­ru­higt.
Die nächste Übung be­han­delte die Lei­nen­füh­rig­keit. Nicht das Si­gnal „(Bei) Fuß“ soll den Hund zum Bei-Fuß-Gehen an­halten, son­dern das An­legen der Leine soll dieses Si­gnal im­pli­zieren. So liefen wir, ge­beugt und mit einem Le­cker­chen in der Hand, eine ge­rade Strecke ent­lang, so dass die Hun­de­kinder nicht vor un­seren Füßen liefen. Dabei wurden sie na­tür­lich eifrig ge­lobt.
Snoopy hat hoch­kon­zen­triert ge­ar­beitet, es war die wahre Freude, diese Übung mit ihm zu ma­chen. Auch bei der nächsten Übung zeigte er sich sehr mo­ti­viert. Es war seine erste Sitz-Übung, ein Le­cker­chen wurde so über Sno­opys Kopf be­wegt, dass er, um es zu fressen, den Kopf hoch und den Po runter setzen musste. Er wurde eifrig ge­lobt (Snoopy, nicht sein Po) und bekam das Le­cker­chen. Das „Sitz“ wurde immer mit einem „Lauf“ auf­ge­löst, um zu ver­hin­dern, dass die Hunde später aus ei­genem An­trieb das Sitzen be­enden. Erst mit „Lauf“ be­kommt der Welpe „frei“.
Da­nach wurde das Ab­rufen trai­niert. Dies ist das wich­tigste Si­gnal über­haupt. Ein Hund, vor allem ein großer und ein so stür­mi­schen, wie der Flat, sollte dieses Si­gnal per­fekt be­herr­schen. Egal, um welche Si­tua­tion es sich han­delt, ein ein­zelnes „Hier“ soll ihn jeg­liche Ak­ti­vität so­fort be­enden lassen und zu seinem Halter zu­rück­kehren. Dieses Si­gnal ist nicht nur wichtig, um Jagd­ver­halten, das Zu­stürmen auf Men­schen, vor allem Kinder, Jogger, Rad­fahrer und das zu weite Ent­fernen zu ver­hin­dern, es kann auch le­bens­ret­tend sein, wenn der Hund mal auf ein Straße oder eine an­dere ge­fähr­liche Si­tua­tion zu­läuft. Um das Ab­rufen zu üben, macht man sich den na­tür­li­chen Fol­ge­trieb des Welpen zu­nutze. Der Fol­ge­trieb sorgt dafür, dass der Welpe bei seinem Rudel bleibt, da er ohne dieses nicht über­le­bens­fähig ist. So achtet er immer darauf, dass er nicht al­lein ist. Daraus re­sul­tiert üb­ri­gens auch die Ver­las­sens­angst der Hunde. Das aber nur ne­benbei.
Heike hielt bei der Übung den je­wei­ligen Hund fest, Karin und ich ent­fernten uns und riefen dann un­sere Hunde mit einem „Snoopy (Amely), hier!“ zu uns. Karin setzte zu­sätz­lich den Komm-Pfiff ein, ich nicht, da ich keine Pfeife da­bei­hatte. („Trage die Pfeife wie eine Kette immer um den Hals.“)
Die letzte Übung be­han­delte das Si­gnal „Steh“. Die Hunde sollten ruhig stehen, die Vor­der­pfoten par­allel, die Hin­ter­beine etwas nach hinten aus­ge­stellt. Dabei halfen wir ein wenig nach, indem wir die beiden unter dem Bauch ein wenig stützten und ihnen etwas Le­ckeres vor die Nase hielten, das sie aus­schle­cken durften. Dieses Si­gnal ist nicht nur für das ru­hige und „de­ko­ra­tive“ Stehen (z. B. bei Aus­stel­lungen) wichtig, es wird auch noch da­hin­ge­hend er­wei­tert, dass der Hund sich überall pro­blemlos an­fassen lässt, so dass ihn ein Tier­arzt gut be­han­deln kann, ohne dass sich der Hund wehrt.
Mit einem Spiel der beiden Ge­schwister en­dete das Trai­ning. Snoopy war derart er­schöpft, dass er die ganze Heim­fahrt lang tief und fest ge­schlafen hat.
Alle Übungen sollen von uns zu Hause täg­lich kurz (nicht mehr als 2–3 Mi­nuten) trai­niert werden. Ich bin mal ge­spannt, ob Snoopy in den ei­genen vier Wänden ge­nauso kon­zen­triert mit­ar­beitet. Es war wirk­lich eine Freude mit ihm zu ar­beiten. Ich freue mich schon auf die nächste Stunde am Mittwoch.

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Neuer Rekord

Nachdem Snoopy ges­tern Abend richtig auf­ge­dreht war und es un­mög­lich war, ihn in einen ru­higen, für un­sere Glied­maßen deut­lich we­niger schmerz­haften Zu­stand zu über­führen (daran än­derte auch ein aus­gie­biges Spiel mit seiner Freundin Gypsy nichts), war ich ver­sucht, den letzten Ein­trag wieder zu lö­schen.
Doch die letzte Nacht war ein­fach ein Traum. Weil Snoopy ges­tern Abend nicht in seine Schlafbox zu ver­frachten war, haben wir ge­meinsam in der Küche ge­schlafen. Er auf dem Fuß­boden, ich auf einer Ma­tratze. Im Laufe der Nacht legte sich der kleine Ra­cker dann zu mir. Es gab nur eine Pi­pi­pause in der Nacht, weil ICH mal musste. Dann haben wir bis halb 7 durch­ge­schlafen, bis zu dem Mo­ment, als Snoopy mit mir zu spielen an­fing. Ein Traum! Schnell ging es nach draußen, wo Snoopy in der Haupt­ge­schäfts­stelle wirk­lich alles gab! Seine Blase muss rand­voll ge­wesen sein.

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Erste Erfolge

Ich bin der Mei­nung, wir ver­zeichnen schon erste Erfolge:

Unser „Nein“ zeigt schon Früchte. Es ist schonmal vor­ge­kommen, dass Snoopy nicht an den Dingen ge­knab­bert hat, an denen er nicht knab­bern soll. (Ein Hoch auf Kauknochen!)

Langsam aber si­cher beißt er etwas we­niger fest. Lutz, der heute zu Be­such war teilt diese Mei­nung al­ler­dings nicht. :mrgreen:

Wenn er mal ein paar Mi­nuten al­leine ist, z. B., wenn ich auf die Toi­lette gehe, hält er das ohne zu fiepen aus.

Au­to­fahrten ver­laufen mit deut­lich we­niger Ge­schrei. Manchmal schläft er sogar oder er lässt sich von der Musik be­ru­higen. Das erste Mal ist mir das bei „Sie sieht mich nicht“ von Xa­vier Naidoo auf­ge­fallen. Kom­mentar von Agnes: Bevor ich mir Xa­vier Naidoo an­höre er­trage ich lieber So­opys Ge­schrei. (Sehr ge­ehrter Herr Naidoo, das hat Agnes ge­sagt. Bitte ver­klagen Sie also sie und nicht mich!)

Snoopy fiept ins­ge­samt we­niger. Er kann sich in­zwi­schen besser mit sich selbst be­schäf­tigen und muss nicht rund um die Uhr be­spaßt werden.

Der kleine Mann frisst sein Futter auf, er wird sogar re­gel­recht ver­fressen. Wenn er Hunger hat, dann setzt er sich auf den Platz, an dem nor­ma­ler­weise sein Napf steht. Und schaut vorwurfsvoll.

Un­sere Spa­zier­gänge haben we­niger „Mach das olle Ge­schirr ab“-Schmollpausen. Der ster­bende Schwan wird nur noch in ganz aus­ge­wählten Mo­menten aufgeführt.

Beim Kli­ckern stupst Snoopy schon manchmal mit der Nase auf das ge­wünschte Ziel.

Snoopy rea­giert schon oft auf seinen Namen.

Wie können seine Über­dreht­heit schon ein biss­chen steuern, so dass un­sere Spiele deut­lich we­niger wild ausfallen.

Snoopy kommt frei­willig um zu schmusen.

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Alles wieder gut ohne Pansen

Durch Sno­opys Be­such beim Tier­arzt bin ich über­haupt nicht zum Schreiben ge­kommen. Ich hatte be­schlossen Sno­opys Früh­stück aus­fallen zu lassen bevor ich mit ihm er­neut zum Tier­arzt fahren würde. Vor der Fahrt übergab sich Snoopy auf un­sere Fuß­matte vor dem Balkon, was mich in meiner Ent­schei­dung zum Tier­arzt zu fahren noch be­stärkte. Das Auf­nehmen der Probe ge­stal­tete sich man­gels Kon­sis­tenz als sehr schwierig, aber wir konnten trotzdem noch etwas Flüs­sig­keit ein­sam­meln.
Beim Tier­arzt war es richtig leer und so hatte er viel Zeit für uns. Nach einem Schnell­test war klar, Snoopy hatte nicht die be­fürch­teten, nicht mit der Wurmkur zu eli­mi­nie­renden Pa­ra­siten (Gi­ar­dien), die sich die Welpen in der Um­ge­bung ein­ge­fangen hatten. Das wäre schlimm ge­wesen, denn sonst hätte Snoopy für ge­raume Zeit nicht in eine Wel­pen­gruppe gehen können. So sollte der kleine Ra­cker le­dig­lich einen Tag Schon­kost be­kommen und in der nächsten Zeit kein rohes Fleisch, vor allem aber keinen Pansen essen, von dem er sich einen Keim ein­ge­fangen hatte. Snoopy bekam drei Spritzen, gegen Er­bre­chen und Durch­fall sowie ein An­ti­bio­tikum.
Nach dem Tier­arzt­be­such stand ich nun vor dem Pro­blem, dass ich für Snoopy Schon­kost ein­kaufen musste. Mit ins Le­bens­mit­tel­ge­schäft konnte ich ihn nicht nehmen, al­leine lassen ging ja auch nicht. Ich brauchte aber Hähn­chen­fleisch. Möhren, Kar­tof­feln und Reis hatte ich glück­li­cher­weise zu Hause. Ich spielte mit dem Ge­danken ein Ge­schäft auf­zu­su­chen und ir­gend­je­manden zu bitten, mir das Hähn­chen­fleisch zu be­sorgen. Als ich aber dort ankam schlief Snoopy so fest in Ka­this Trans­portbox, dass ich be­schloss es auf einen Ver­such an­kommen zu lassen und kurz in den Laden zu sprinten. Als ich zu­rück zum Wagen kam hatte die Fell­nase nicht einmal be­merkt, dass ich weg­ge­wesen war.
Wieder zu Hause be­ging ich den Kar­di­nal­fehler. Nach dem Ko­chen der Möhren fing ich das Wasser auf und gab es Snoopy zu trinken, da ich ihn nach dem großen Flüs­sig­keits­ver­lust ani­mieren wollte zu trinken. Er trank. Reich­lich. Von dem Mo­ment an ent­wi­ckelte er sich zum Durch­lauf­er­hitzer. Ich habe noch nie einen Hund so oft und so viel pin­keln ge­sehen. Der Tag ent­wi­ckelte sich zum Stress­test, ich kam aus dem Hund zur Haupt­ge­schäfts­stelle und wieder zu­rück tragen und dem Auf­wi­schen der ganzen Pfützen in der Woh­nung gar nicht mehr heraus. Spät abends war der Fluch dann vorbei.
Auf dem Abend­spa­zier­gang be­geg­nete Snoopy dann seinem ersten „Kampf­hund“, einem Rott­weiler/Staf­fordshire–Misch­ling. Nachdem Snoopy seine Kriegs­be­ma­lung fertig auf­ge­legt hatte, spielten beide mit­ein­ander. Dabei passte das Herr­chen des Misch­lings auf, dass es sein Hund nicht zu bunt trieb.

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Später traf Snoopy noch auf Coco und fing sich ein tiefes Grum­meln ein. Wir quat­schen noch mit Cocos Frau­chen und sie lud uns zum Montag bis Don­nerstag statt­fin­dendem Hun­de­treffen im na­he­ge­le­genen Park ein.
Für die Nacht be­fürch­tete ich das Schlimmste, aber Snoopy schlief bis nach 4 Uhr durch. Da­nach pennte ich noch bis halb 8 weiter, wäh­rend Snoopy seinen Och­sen­ziemer kaute und später eben­falls ein­schlief.
Heute ist von Sno­opys Durch­fall gar nichts mehr zu merken und er pie­selt auch wieder in einem nor­malen Rahmen. Wir freuen uns auf die auf morgen ver­scho­bene Flat-Welpengruppe. Am Samstag findet dann un­sere erste nor­male Wel­pen­gruppe statt. Ich bin schon sehr ge­spannt, was uns erwartet.

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Kranker Snoopy

Sno­opys Durch­fall hält noch an. Leider muss ich nun die Wel­pen­gruppe ab­sagen. Viel­leicht habe ich aber Glück und die Gruppe kann ver­schoben werden. Bisher sind wir nur zwei Teil­nehmer, Karin und ich, und eine solche Gruppe ist ja mit nur einem Welpen recht wenig sinn­voll. Am Te­lefon ver­spreche ich Karin, sie auf dem Lau­fenden zu halten. Jetzt fahre ich zum Tier­arzt, hof­fent­lich hat der kleine Knopf nichts Schlimmes.

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Snoopy beim Tierarzt

Be­dingt durch den Schock mit der kleinen Afra hatte ich mich ent­schieden, heute mal beim Tier­arzt vor­bei­zu­schauen. Mor­gens hatte Snoopy ein biss­chen Durch­fall, so dass ich dazu di­rekt ein paar Fragen stellen konnte. Man­gels Trans­port­käfig kam ich auf Ka­this An­gebot zu­rück mir ihre Box zu leihen. Sie brachte sie mir vorbei, ich setzte sie zu Hause ab und fuhr weiter zum Tier­arzt. Später wollten wir uns dann auf einer Wiese treffen, damit Snoopy Ginger auf neu­tralem Boden ken­nen­lernen konnte.
Der Tier­arzt war sehr nett und schaute sich Snoopy gründ­lich an. Er wäre kern­ge­sund, er höre le­dig­lich etwas Glu­ckern im Darm. Ich er­zählte von dem Durch­fall und bekam ein Röhr­chen für eine Probe mit, für den Fall, dass der Durch­fall bis morgen an­hielte. Bis jetzt ist keine Bes­se­rung zu er­kennen. Snoopy wirkt glück­li­cher­weise ganz ge­sund und nicht ir­gendwie apa­thisch. Hof­fent­lich ist bis morgen alles vorbei. Dann findet näm­lich die Flat-Welpengruppe statt. Darauf freue ich mich schon sehr und auch der Tier­arzt fand es gut, dass ich zu­sätz­lich zur „nor­malen“ Wel­pen­gruppe noch in eine spe­zi­elle Flat-Gruppe gehen. Er ist der Ansicht, dass sich die Er­zie­hung eines Flat etwas von der an­derer Re­triever un­ter­scheidet.
Heute habe ich auch mit den Klicker-Training be­gonnen. Snoopy wurde mit dem Kli­cken be­kannt ge­macht und kon­di­tio­niert, so dass er das Klick-Klack-Geräusch mit der Gabe von Le­cker­chen ver­knüpft. Na­tür­lich ist es für die ernst­hafte Hunde-Erziehung noch zu früh, aber ein paar spie­le­ri­sche Klicker-Übungen sollten ihn mental ein biss­chen auslasten.

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Regenbogenbrücke

Sie hat es nicht ge­schafft, die kleine Maus. Heute ist Afra of Kotten Fo­rest über die Re­gen­bo­gen­brücke gegangen.

Wo auch immer du jetzt bist, mach es gut, kleines Ein­horn. Du warst die Tap­ferste von allen!

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Shopping mit Snoopy

Mein Freund lässt noch etwas Ein­satz beim Ver­hin­dern von „Un­fällen“ ver­missen. Meine Ver­suche ihn da­hin­ge­hend zu trai­nieren haben bis­lang noch keine Früchte getragen.

Ich: Snoopy ist auf­ge­wacht, gehst du bitte eben mit ihm raus?
Er: Einen Mo­ment noch, eben was am Rechner ma­chen!
Ich: Öhm, ich denke, es eilt etwas.
Er: Nagut, ich wech­sele noch die Hose.
Ich: Du hast ja die Ruhe weg.
Snoopy: *struller*
Er: Snoopy hat in mein Zimmer ge­pin­kelt, was mache ich jetzt?
Ich: Schneller sein?
Er: Es pres­sierte wohl etwas. Was jetzt?
Ich: Du gehst mit ihm raus, ich wi­sche die Pfütze weg.
Er: Er ist doch leer jetzt.

Später beim Spa­zier­gang be­geg­nete ich dann ei­nigen Hunden. Es ist ein­fach un­glaub­lich. Da wohnen wir seit 12 Jahren in dieser Woh­nung und kennen nur die Leute in un­serem Haus, doch kaum haben wir einen Hund spricht uns fast jeder an. Wir dachten, es gäbe etwa drei Hunde in un­serer Straße und plötz­lich kommen sie aus allen Ecken hervor. Und das Tolle ist, die Be­sitzer sind alle sehr nett. So hat Snoopy eine erste Freund­schaft schließen können und zwar zu einer Krom­fohr­länder–Hündin na­mens Gypsy. Gypsy und Snoopy spielen ganz toll mit­ein­ander und Gypsys Be­sit­zerin passt immer auf, dass ihre Hündin nicht zu wild und ruffig wird.
Von einer ex­trem ent­spannten Land­seer–Hündin hat Snoopy sich, als er es zu bunt trieb ein echt be­ein­dru­ckendes „Wuff“ ein­ge­fangen, da­nach war Ruhe im Karton!
Naja je­den­falls haben Snoopy und ich uns nach dem Früh­stück auf den Weg zu Fress­napf ge­macht, um ein pas­sendes Ge­schirr zu er­werben, au­ßerdem eine Trans­portbox für meinen Wagen. Die An­probe und das Pro­be­laufen ent­wi­ckelte sich zum echten Schau­spiel. Ge­spielt wurde „Der ster­bende Schwan“ in ge­samter Länge. Snoopy wei­gerte sich be­harr­lich, sich auch nur einen Meter vor­wärts zu be­wegen. Statt­dessen ver­suchte er sich aus dem Ge­schirr zu be­freien und die Gurte durch­zu­beißen. Dazu fiepte und jaulte er herz­er­wei­chend. Jeder Be­su­cher kam, um dem Schau­spiel bei­zu­wohnen. Wie überall er­oberte der Kleine alle Herzen im Sturm. Die Ver­käu­ferin im Laden war richtig klasse. sie hatte die Ruhe weg und hat Snoopy die Ge­schirre an­ge­legt um das zu finden, wel­ches am besten sitzt. Letzt­end­lich gingen wir mit Ge­schirr aber ohne Trans­portbox aus dem Laden. Was mir bei diesem Be­such erst auf­ge­fallen ist, Fress­napf machte es wie die Le­bens­mit­tel­läden. Statt Sü­ßig­keiten stehen Le­cker­lis­tangen in Hun­de­na­sen­höhe an der Kasse. Snoopy wollte sich na­tür­lich gleich selbst be­dienen. Ich wusste das aber glück­li­cher­weise zu ver­hin­dern. Eine Smart taug­liche Box haben wir leider nicht ge­funden.
Der erste Spa­zier­gang mit neuem Ge­schirr ent­wi­ckelte sich dann zur zweiten Vor­stel­lung des ster­benden Schwans. Aber ir­gend­wann fand sich der kleine Mann stre­cken­weise mit seinem Schicksal ab und lief den ein oder an­deren Schritt.
Langsam haben wir den Bogen fast raus. An­stren­gend ist es. Aber es ist es mehr als wert.

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Inspektor Randaletti

Snoopy hat ei­nige Spitz­namen bei uns… Snoops, Sno­o­py­lein, Sno­o­pyli, Sno­opman, Sno­op­master und eben In­spektor Ran­da­letti. Das liegt daran, dass er eben alles, aber wirk­lich alles an­knab­bern (nagut, das ist aus­ge­spro­chen harmlos aus­ge­drückt) will. Leider hat er den Sinn des Wortes „nein“ noch nicht wirk­lich ver­standen und so knus­pert er nach der von uns ver­ur­sachten Un­ter­bre­chung fröh­lich weiter. Wer hatte ei­gent­lich die gran­diose Idee das Sofa vor Sno­opys Einzug neu zu be­ziehen? Ich! Naja, es war eine Scheiß-Idee!

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Fit für den Urlaubsalltag

Noch geht es bei uns drunter und drüber, aber wir ver­su­chen langsam etwas Struktur in unser Zu­sam­men­leben zu bringen. Der Morgen be­ginnt mit dem Auf­stehen und zwar zu dem Zeit­punkt, an dem Snoopy seine re­bel­li­sche „Ich will jetzt auf keinen Fall wei­ter­schlafen und bitte be­spaßt mich“-Phase be­kommt. Wir gehen zur Haupt­ge­schäfts­telle, in der meist ein Bäch­lein hin­ter­lassen wird. Dann geht es zu­rück in die Woh­nung, wo die Fleischra­tion für den Tag aus dem Ge­frier­fach ge­holt wird.

Da­nach findet der erste Spa­zier­gang des Tages statt. Von Lei­nen­füh­rig­keit kann na­tür­lich keine Rede sein, die selbst­ge­machten Ge­schirre sind ein­deutig zu schwer und ver­rut­schen da­durch immer. Montag werden wir also ein Wel­pen­ge­schirr käuf­lich er­werben. Die Spa­zier­gänge be­ginnen mit einem kurzen Weg zur Spiel­wiese, dieser wird im Schne­cken­tempo zu­rück­ge­legt, damit das Fell­knäuel nicht an der Leine zieht. Au­ßerdem werden wir immer wieder von be­geis­terten Fans un­seres kleinen Welpen an­ge­spro­chen. Auf der Wiese an­ge­kommen wird dann kurz ge­spielt, damit sich der be­schwer­liche Weg mit dem, nach Sno­opys Mei­nung, fürch­ter­li­chen Hals­band auch ge­lohnt hat. Ab und an treffen wir dort auf Hunde, die einen mehr, die an­deren we­niger be­geis­tert. Snoopy ist sehr vor­sichtig und be­herrscht seine Be­schwich­ti­gungs­si­gnale ausgezeichnet.

Auf dem Rückweg wird Snoopy noch ge­tragen, damit seine Ge­lenke nicht zu stark be­lastet werden.

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Nach dem Spa­zier­gang gibt es Sno­opys Früh­stück, eine Por­tion Tro­cken­futter. Nach einem kurzen Be­such in der Ge­schäfts­stelle widmed sich der Kleine seinem aus­gie­bigem Schön­heits­schlaf. Dieser findet zu­meist auf den kühlen Kü­chen­fliesen statt.

Dann nutzen wir die Ge­le­gen­heit zum Früh­stü­cken und dem Er­le­digen wich­tiger Dinge, wie Nacht­schlaf nach­holen. Nach Sno­opys Schlaf wird die Ge­schäfts­stelle auf­ge­sucht und da­nach ge­spielt und ge­knud­delt. Dann muss sich der Kleine mit sich selber be­schäf­tigen, was je­doch unter Auf­sicht ge­schieht, da seine Vor­stel­lung von In­nen­aus­stat­tung der un­seren total wi­der­spricht. Gerne wird auch nach Auf­merk­sam­keit ge­win­selt und ge­fiept, bei an­hal­tender Igno­ranz auch auf ein Jaulen aus­ge­dehnt, was wir je­doch, grausam, wie wir sind, igno­rieren. Wir wollen ja schließ­lich keinen Ty­rannen großziehen.

Zwi­schen­durch wird die Ge­schäfts­stelle auf­ge­sucht, so auch vor der Vor­be­rei­tung des Mit­tag­es­sens. Dieses ist etwas auf­wän­diger und be­inhaltet die Zu­be­rei­tung von Wel­pen­milch, Ho­nig­schleim, di­versen Pül­ver­chen aus dem Fut­ter­laden um die Ecke und Le­ber­tran. Dann geht es wieder zur Spiel­wiese und da­nach wird das Hun­de­mit­tag­essen ser­viert. Da­nach schläft der kleine Ra­cker wieder ein bis wieder die Spiel– und Schmu­se­zeit ein­ge­läutet wird. Hier wech­seln wir zwi­schen Spiel mit uns und Ei­gen­be­schäf­ti­gung sowie Schmusen ab, wir wollen ja nicht allzu vor­her­sehbar sein.

Nor­ma­ler­weise könnte der­selbe Ab­lauf zum Nach­mit­tags– und Abend­essen statt­finden, aber ge­rade in den ersten Wo­chen bei uns muss der kleine Hund un­heim­lich viele Dinge ken­nen­lernen, so dass neben Spa­zier­gang, Spielen, Schmusen, Essen und Er­ziehen auch die so­ge­nannte „Prä­gung“ statt­findet. Heute sind wir z. B. bei meinem Bruder ein­ge­laden, wo wir auf Agnes, ihren Freund Heiko und Pluto stoßen werden.

Das Nach­mit­tags­essen wird auf nach die Au­to­fahrt ver­schoben, man muss es ja nicht pro­vo­zieren, dass dem Hun­de­kind schlecht wird. Am Zielort an­ge­kommen geben wir Snoopy Pansen grün, den liebt er heiß und innig, wir al­ler­dings we­niger. :mrgreen: (Notiz an mich: Bei­bringen, dass er nach dem Genuß von Pansen nicht in meine Rich­tung atmen darf.) Nach dem Essen wird der Rei­se­fut­ter­napf ap­por­tiert, bis ich ihn als Ge­schenk emp­fange und zur Spüle bringe. Als Al­ter­na­tive wählt Snoopy seinen Was­ser­napf, was in einem Fußbad und einer durch­nässten Hun­de­decke endet. Prak­ti­scher­weise ist der Napf nun leer und kann stolz her­um­ge­tragen werden.

Als Pluto und Snoopy auf­ein­an­der­treffen be­müht sich Snoopy red­lich, seine fried­li­chen Ab­sichten kund­zutun, ist dabei dann doch etwas auf­dring­lich und wird von Pluto ein­dring­lich in seine Schranken ver­wiesen. Pluto ist für den Kleinen erstmal tabu, re­spekt­voll hält er sich von ihm fern. Später ap­por­tiert Pluto Dummys aus dem Fluss, wäh­rend sich Snoopy sich sogar bis zum Bauch in das Ge­wässer traut. Es sieht un­glaub­lich süß aus, wie er immer wieder ver­sucht, auf der Was­ser­ober­fläche zu laufen und die Pföt­chen dabei ganz hoch­hebt. Dann spielt er mit dem Wasser und ist an­ge­messen nass. Zwei Hun­de­be­geg­nungen und viele Fans später spa­zieren wir ge­müt­lich am Fluss ent­lang. Snoopy wird mu­tiger und fängt sich eine wei­tere Zu­recht­wei­sung ein. Doch er ist deut­lich we­niger er­schro­cken und hält einen ge­rin­geren Ab­stand zu dem „Un­tier“ Pluto ein.

Beim Spielen mit dem schwarzen Fell­monster holen wir uns durch Sno­opys etwas ruf­figen Ein­satz seiner sehr spitzen und schmerz­haften Zähne al­lerlei Bles­suren, die hun­de­ge­recht mit einem hohen Jaulen und Igno­ranz be­ant­wortet werden. Agnes mit der meisten Hun­de­er­fah­rung jault de­fi­nitiv am be­ein­dru­ckendsten. Wir bilden uns ein, dass Snoopy beim Spielen schon etwas we­niger stark zu­beißt und sich seine Beiß­hem­mung langsam aber si­cher ent­wi­ckelt. Un­seren Glied­maßen, Nasen und Ohren wäre es zu wünschen.

Auf der Rück­fahrt schläft Snoopy tief und fest, was auch gut ist, da mein De­cken­kon­strukt für meinen Wagen sich als total un­taug­lich her­aus­ge­stellt hat. Gleich morgen werden wir eine Trans­portbox für meinen Wagen er­werben. Zu­sammen mit einem pas­senden Hundegeschirr.

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Das erste Opfer

Es wurde ein Ver­bre­chen verübt! Noch wird nach dem Täter ge­fahndet, aber alle Hin­weise deuten auf einen kleinen schwarzen Welpen. Hat ihn viel­leicht je­mand gesehen?

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Das Opfer

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Wer hat diesen Welpen gesehen?

Zum Tat­her­gang: Die be­tagte Steh­lampe wurde heim­tü­ckisch aus dem Hin­der­halt an­ge­griffen. Die Lampe hatte eine eher fra­gile Statur und war auch durch ihren Pa­pier­schirm nur un­zu­rei­chend ge­schützt. Wahr­schein­lich war es dem Welpen nur da­durch mög­lich, diese grau­same Tat zu begehen.

Manche Mit­bürger sind über den Ver­lust gar nicht traurig, die An­ge­hö­rigen hin­gegen stehen noch unter Schock, be­gleitet von tiefer Trauer. „Ich weiß nicht, ob es je­mals mög­lich sein wird, diese sel­tene Lampe zu er­setzen“, schluchzte Ci­tysheep ge­gen­über dem Flat Dog Blog. Wir finden, eine ver­ach­tens­werte Tat, die da verübt wurde!

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Der Morgen danach

Aus meinem schla­fähn­li­chen Zu­stand werde ich ge­weckt, als mir je­mand hin­ge­bungs­voll das Ohr ab­leckt. Snoopy beugt sich aus seiner Kiste auf mein pro­vi­so­ri­sches Lager hinab. Er will spielen. Wir gehen zur Ge­schäfts­stelle und er pie­selt neben seinen Baum. Da­nach be­ginnt er ihn sys­te­ma­tisch auf­zu­essen. Wir ma­chen uns auf den Weg nach oben und we­cken meinen Freund. Dann wird ge­spielt.
Als mein Freund auf dem Markt und ich mit der Zu­be­rei­tung von Sno­opys Früh­stück be­schäf­tigt bin pas­siert das Mal­heur und ein großes und kleines Ge­schäft finden sich auf dem Flur­boden. Es ist sein erster Haufen, seit er bei uns ein­ge­zogen ist und er hat ganze Ar­beit ge­leistet. :mrgreen:
Das Früh­stück ver­schmäht der kleine Mann fast voll­ständig, weder die ge­pimpte Wel­pen­milch noch das groß­ar­tige Gu­lasch finden An­klang. Es ist aber auch immer noch furchtbar heiß in der Woh­nung. Nach dem Wel­pen­essen mache ich unser Früh­stück. Zwi­schen­durch lässt Snoopy sein Warum-­bin-­ich-­nicht-­der-­Mittelpunkt-­der-­Welt?-­Winseln hören. Als wir dann Früh­stü­cken, legt sich die kleine Fluse neben uns und pennt ein.
Das werde ich jetzt auch tun. Die Nacht war die Hölle. „Der Hund kann nichts dafür!“ (Zitat aus „Herrchenjahre“)

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Die erste Nacht

Ich kann nicht schlafen. Damit hatte ich ge­rechnet. Womit ich nicht ge­rechnet habe ist, dass dieser Um­stand an der ab­ar­tigen Hitze und nicht an dem kleinen Ra­cker in der Kiste neben mir liegt. Der tap­fere kleine Kerl ist ganz lieb und he­chelt sich die Zunge aus dem Hals. Er tut mir leid, wie er sich immer wieder wälzt, weil ihm warm ist.
Wir ziehen in ein küh­leres Zimmer um, eines mit einem De­cken­ven­ti­lator. Ich denke mir, dass der kleine Kerl einen wahn­sin­nigen Durst haben muss, er aber durch seine Kiste nicht zum Was­ser­napf kann. Also fülle ich einen halb­hohen Be­hälter mit Wasser und klemme ihn zwi­schen Decke und Kis­ten­wand. Snoopy be­ginnt so­fort mit dem Trinken. Er schlab­bert eine Weile an dem Wasser und schläft kurz darauf wie ein Stein.
Wenig später ent­decke ich, dass sein plötz­li­ches Ein­schlafen nicht mit dem ge­stillten Durst zu tun hatte. Sein rechtes Ohr hängt tief im Wasser. Ich halte das für keine über­ra­gende Idee und lege das nasse Ohr vor­sichtig auf die Decke. Kurz darauf geht das un­ru­hige He­cheln wieder los.
Als der kleine Mann zu­neh­mend un­ru­higer wird, ma­chen wir eine Tour nach draußen. Es ist viel kühler dort als in der Woh­nung, ein Wind weht und Snoopy macht es sich di­rekt be­quem. Ich gehe in Rich­tung von Snoopys-Spezial-Geschäftsstelle und der Welpe folgt mir so­fort. Nach einem Bäch­lein in der Ge­schäfts­stelle ver­su­chen wir das Pro­jekt Schlaf noch einmal in An­griff zu nehmen.
Die zweite Nacht­hälfte be­streitet Snoopy das Pro­gramm. Win­seln, wälzen, keinen Platz zum Schlafen finden, sich im Panzerknacker-Gewerbe ver­su­chen und den Karton zer­legen.
Wir gehen noch zweimal ver­geb­lich raus, der leichte Wind tut gut. Ir­gend­wann fallen wir er­schöpft in einen leichten Schlaf.

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Der Schlaf der Erschöpften

Bei 37°C Au­ßen­tem­pe­ratur haben wir die Heim­fahrt mit un­serer wert­vollen Fracht über die Bühne ge­bracht. Vor dem Los­fahren wurde noch einmal Pipi ge­macht, dann ver­ab­schie­deten wir uns von Karin und fuhren in Sno­opys neues Zuhause.

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Die Tren­nung von Karin, Mama und den Schwes­tern fiel ihm schwer, im Auto hat er viel ge­fiept und ge­jault. Nach einem Zwi­schen­stopp mit fri­schem, kühlem Wasser und einer kurzen Spiel­runde, ging es weiter. Sicht­lich ent­spannt trat der kleine Mann die rest­liche Heim­fahrt an.

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Zu Hause an­ge­kommen war­teten wir ver­geb­lich auf ein Bäch­lein. Auch die Woh­nungs­er­kun­dung und der Nach­mit­tags­snack ani­mierten ihn nicht dazu, sein Ge­schäft zu ma­chen. In der Woh­nung streu­nerte er un­schlüssig umher, fiepte hier, wu­selte da, wollte spielen, war hun­de­müde aber nicht zum Schlafen zu bewegen.

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Wir müssen kon­se­quent sein, doch es fällt schwer, dem kleine Hund Ver­bote aus­zu­spre­chen. „Nein!“ (nicht am Kabel knab­bern), „Nein!“ (nicht den neuen So­fa­bezug essen), „Nein!“ (Nicht mit den Pfoten auf den Couch­tisch klet­tern).
Nun ist er end­lich ein­ge­schlafen, doch jedes fremde Ge­räusch lässt ihn hoch­schre­cken. Un­sere Schaf­ku­ckucksuhr, ein hu­pendes Auto, ein wei­nendes Kind, das Knatschen un­serer Holz­dielen, der un­ge­wohnten Ge­räu­sche gibt es viele… Doch zum Glück bleibt er nie lange wach. Er hat sich den Schlaf red­lich ver­dient, der kleine Knopf.
Der­weil öffnen wir gaaaaaaanz leise die ganzen Wel­pen­star­ter­sets, die wir von Karin be­kommen haben. Jede Menge Futter be­findet sich darin, Spiel­zeug, ein rie­siger Fut­ter­napf, ein Le­cker­li­beutel, die Aus­beute ist groß. Dazu gibt es Wel­pen­rat­geber und Wer­bung. Ich werde mir das später durch­lesen, jetzt muss ich erstmal die kleine Fluse beim Schlafen be­ob­achten. Und dabei selig lächeln.

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Es ist… ein Rüde

Na wer bist du denn?

Ich werde ihn ‚Snoopy‘ nennen und er wird mir ge­hören. Er wird mein kleiner Snoopy sein.
Komm her, Snoopy, na komm schon kleines Sno­o­py­lein…
(Frei nach Dori)

Keine Kritik! Der Name ist über jeg­liche Kritik er­haben. Oder frei nach Walter MoersUn­vor­han­denen Winz­lingen: „Wir haben die Kritik überwunden!“

Und falls sich wer fragt warum der Name mit einem „S“ be­ginnt, Snoopy ist sein Ruf­name. In den Pa­pieren heisst er „Ama­zing Dream of Kotten Forest“.

Fast zeit­gleich mit Snoopy zieht die Mampf­maus, aka „Avanti in Ac­tion of Kotten Fo­rest“ bei Ja­nina ein. Brownie, aka „Amely of Kotten Fo­rest“ bleibt bei Karin. Küken „Afra of Kotten Fo­rest“ muss noch auf ihre neuen Halter warten, da sie das Ab­ga­be­ge­wicht von 4,5 kg noch nicht er­reicht hat.

 

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Nur noch 1 Tag

Ich bin sowas von auf­ge­regt, die Zeit will so gar nicht vorbeigehen.

Meine Ab­hol­ta­sche ist gepackt:

  • Gi­raffe
  • Ge­schirr in grün (selbst­ge­macht, wahr­schein­lich zu groß)
  • Leine in grün (selbstgemacht)
  • Ge­schirr in hell­blau (selbst­ge­macht, kleiner als das grüne)
  • Leine in hell­blau (selbst­ge­macht, muss ja zum Ge­schirr passen)
  • Hals­band in grün (selbst­ge­macht, zur Sicherheit)
  • Hals­band in hell­blau (selbst­ge­macht, man weiß ja nie)
  • Was­ser­napf für die Fahrt (es soll 34°C werden)
  • Ther­mos­fla­sche für Wasser (noch ohne Wasser, es soll ja frisch sein)
  • Hand­tuch als Decke (möchte keine seiner De­cken mit den ne­ga­tiven Er­in­ne­rungen an die Tren­nung von Mama, Schwes­tern und Karin verknüpfen)
  • Kü­chen­tü­cher
  • Le­cker­chen
  • Kot­beutel
  • Ka­meras

Kann nicht je­mand mit den Fin­gern schnipsen und es ist morgen, 14:00 Uhr?

Naja, ich habe ges­tern in der Unicum ge­lesen, dass es die Kon­zen­tra­tion und Ar­beits­leis­tung er­höht, wenn man zwi­schen­durch Wel­pen­vi­deos schaut. Haben ir­gend­welche ja­pa­ni­schen Stu­dien er­geben. Kein Witz! Und nein, ich habe die nicht be­sto­chen, das steht wirk­lich da.

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Der letzte Besuch

Ges­tern fand mein letzter Be­such bei Karin und den Welpen statt, bevor ich meinen kleinen Rüden Blau end­lich ab­holen kann. Es sind nur noch 3 Tage. :mrgreen: Ich bin so auf­ge­regt, dass ich kaum noch schlafe. Das ist schonmal eine gute Übung für die erste Zeit mit dem Welpen.

Die War­te­zeit er­schien mir gar nicht so furchtbar lang, wahr­schein­lich, weil ich zweimal in der Woche bei Karin vor­bei­kommen durfte. Das war richtig toll und hat mir die Zeit un­ge­mein ver­kürzt. Au­ßerdem habe ich so meinen kleinen Welpen nicht nur auf Fotos kennen und lie­ben­ge­lernt. Naja, letz­teres musste ich nicht lernen, das war Liebe auf den ersten Blick.

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(Ich weiß, das zweite Foto ist schreck­lich, aber da kam er so schnell auf mich zu­ge­stürmt, da habe ich mich so ge­freut. Des­halb muss das Bild hier rein.)

 

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Welpentest

Ges­tern würden die Welpen auf Herz und Nieren ge­testet. Dazu ist Karin zu einer Züch­terin ge­fahren, die den Test für sie durch­ge­führt hat. Wir an­deren durften leider nicht mit, ob­wohl wir na­tür­lich un­heim­lich neu­gierig waren, wie un­sere Flusen ab­schneiden würden.

Für Darcys Wurf war der Wel­pen­test im Grunde ge­nommen gar nicht wirk­lich nötig, da die Ab­nehmer für die ein­zelnen Welpen be­reits fest­standen. Bei grö­ßeren Würfen wird je­doch erst der Wel­pen­test ab­ge­wartet, bevor die Welpen ihren neuen Hal­tern zu­ge­wiesen werden. Dieses Ver­fahren ist bei Flats gang und gäbe, die Züchter an­derer Rassen hand­haben das je­doch teil­weise an­ders. Ent­schei­dend ist, dass man hofft, durch den Wel­pen­test Per­sön­lich­keits­merk­male der Hunde zu er­fahren, so dass für jeden Wel­pen­käufer das pas­sende Fell­knäuel ge­funden werden kann. Die Mei­nungen über Wel­pen­tests, bzw. deren Zu­ver­läs­sig­keit gehen recht weit aus­ein­ander und rei­chen von „un­ver­zichtbar“ bis hin zu „Kaf­fee­satz­le­serei“. Tat­sache ist, der Test schadet den Welpen nicht und so ist es ab­solut un­pro­ble­ma­tisch, ihn durch­führen zu lassen.

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Der Wel­pen­test wird auch We­sens­ver­an­la­gungs­test ge­nannt. Vor allem, wenn Hunde für spe­zi­elle Auf­gaben ge­sucht werden, bei­spiels­weise als Be­gleit– oder As­sis­tenz­hund, soll der Test wich­tige In­for­ma­tionen über die Ver­an­la­gung / das Tem­pe­ra­ment und die durch (fälsch­li­cher­weise be­zeichnet als) Prä­gung bzw. Er­fah­rung er­wor­benen Fä­hig­keiten geben. Man er­hält über diesen Test In­for­ma­tionen dar­über, wie man (zu­künftig) un­er­wünschtes Ver­halten des Hundes durch Er­zie­hung und Kom­mu­ni­ka­tion ver­meiden kann. Wenn der Welpe im Alter von 8 Wo­chen zu seinem neuen Be­sitzer kommt kann dieser durch den Test wert­volle Hin­weise für die So­zia­li­sie­rungs­phase (8. — 12. Le­bens­woche) er­halten und den Hund so po­sitiv wie mög­lich, wie es die An­lagen des Welpen er­mög­li­chen, erziehen.

Es gibt di­verse Test­ver­fahren von un­ter­schied­li­chen Leuten, Camp­bell, de Witt, Pfaf­fen­berger, Volhard, Scott, Fuller, um nur ei­nige zu nennen. Die Tests glei­chen sich je­doch sehr, so dass es letzt­end­lich egal ist, wel­chen Test man wählt, oder ob man eine Kom­bi­na­tion aus allen durch­führt. Manche Wel­pen­tester bauen auch noch wei­tere z. T. ei­gene Tests ein.

Der Wel­pen­test wird in der Regel in einem Alter von sieben Wo­chen durch­ge­führt. Das Test­ge­lände sollte den Welpen un­be­kannt sein, sie je­doch nicht mit Reizen über­fluten, so dass sie zu stark ab­ge­lenkt sind. Ebenso wie das Test­ge­lände sollte auch der Tester den Welpen nicht be­kannt sein. Die zu tes­tenden Welpen sollten ge­sund und wach sein, nicht am selben oder am Tag davor ge­impft worden sein und nicht kurz vorher ge­fressen haben. Die Welpen werden ein­zeln in das Test­ge­lände ge­setzt und so jeder für sich al­lein getestet.

Die Vi­deos stammen üb­ri­gens nicht von mir, ich fand nur, sie passen gut in diesen Beitrag.

Er­for­schungs­ver­halten in fremder Umgebung

Die ver­schie­denen Tests sollen Aus­kunft über un­ter­schied­liche Ei­gen­schaften der Welpen geben. So ist schon das Hin­ein­setzen des Welpen in das Test­ge­lände be­reits der erste Test. Wie rea­giert der Welpe? Un­ter­sucht er das Ge­lände so­fort, ist dabei ent­spannt und si­cher? Oder un­ter­sucht er das Areal erst nach kurzem Zö­gern? Braucht er länger, bevor er sich an die Er­kun­dung macht und wirkt dabei an­ge­spannt und vor­sichtig? Oder un­ter­sucht er das Ge­biet gar nicht und zeigt deut­liche Zei­chen von Angst? Dieser erste Test gibt Aus­kunft über die Neu­gier, die Si­cher­heit oder aber eben auch die Ängst­lich­keit eines Welpen.

Men­schen­bezug / Sozialverhalten

Nun be­ginnt der Tester, sich vom Welpen zu ent­fernen und dann auf sich Auf­merksam zu ma­chen bzw. ihn zu lo­cken. Bei­spiels­weise, indem er sich hin­kniet, in die Hände klatscht und/ oder den Hund verbal lockt. Wie rea­giert der Hund auf den Tester? Kommt er gleich an­ge­laufen, we­delt dabei mit hoch­ge­stellter Rute, springt am tester hoch, leckt oder knab­bert an seinen Händen? Oder zeigt er sich bei seiner An­kunft beim Tester ver­hal­tener, indem er nur leicht an seinen Händen kratzt oder ihn gar nicht be­rührt? Kommt er zö­ger­lich mit hän­gender Rute oder kommt er gar nicht? Das Ver­halten bei diesem Test gibt Aus­kunft über den Bezug des Welpen zu Men­schen, bzw. seinem Ver­trauen zu Men­schen. Dieser Test kann auch von zwei Per­sonen durch­ge­führt werden, wobei der Welpe von einer Person zur an­deren ge­lockt wird.

Fol­ge­be­reit­schaft / Kommen

Ein wei­terer Test gibt Aus­kunft über die Fol­ge­be­reit­schaft des Hundes. Der Tester setzt den Welpen neben sich ab und ent­fernt sich dann langsam. Je nach Test­ver­fahren sind Lock­rufe er­laubt. Folgt der Welpe dem Tester freudig, springt, knab­bert und leckt er am Tester? Folgt er, ohne zu knab­bern? Folgt er, viel­leicht sogar nur zö­ger­lich, mit hän­gendem Schwanz? Folgt er gar nicht oder ent­fernt er sich sogar? Ver­kriecht er sich oder er­starrt der Welpe?

Un­ter­ord­nungs­be­reit­schaft

Um die Un­ter­ord­nungs­be­reit­schaft des Welpen zu testen, wird dieser vor­sichtig auf den Rü­cken ge­dreht und im Brust­be­reich fest­ge­halten. Ist der Welpe ruhig und wehrt sich nicht? Wehrt er sich nicht und leckt die Hände des Tes­ters? Wehrt er sich zu­nächst und be­ru­higt sich dann? Wehrt er sich so lange, bis er frei­kommt? Oder wehrt er sich heftig und beißt sogar? Oder er­starrt der Welpe und klemmt die Rute ein?

Do­mi­nanz­ak­zep­tanz / Zwangshaltung

Der Test zur Ak­zep­tanz der Do­mi­nanz ver­läuft wie folgt: Der Hund wird sit­zend oder lie­gend, wie eine Sphinx auf dem Boden po­si­tio­niert. (Er liegt dabei mit auf­rechtem Kopf, die Vorder– und Hin­ter­läufe liegen par­allel am Körper an.) Milt leichtem Druck strei­chelt der Tester den Welpen vom Kopf bis zum Rü­cken. Wie rea­giert der Welpe? Wehrt er sich, dreht sich knur­rend um und beißt? Wehrt er sich, dreht sich um, und ver­sucht den Tester zu kratzen? Wehrt er sich zu­nächst und leckt dann die Hände des Tes­ters ab? Dreht er sich auf den Rü­cken und leckt die Hände ab? Oder ent­fernt er sich?

Hoch­heben / Ver­trauen / Zwangshaltung

Mit dem Hochheben-Test wird eine Zwangs­hal­tung als Teil einer So­zia­li­sie­rung ge­testet. Dabei wird der Welpe mit beiden Hänten unter Brust und Bauch ge­halten und leicht hoch­ge­hoben. Ist der Welpe ent­spannt, leistet keinen Wi­der­stand und leckt die Hände ab? Wehrt er sich etwas und ent­spannt dann? Wehrt er sich, stram­pelt und ist an­ge­spannt? Wehrt er sich, knurrt und beißt? Er­starrt er?

Ap­por­tieren

Die Be­reit­schaft zum Ap­por­tieren wird mit einem Ball, einem Dummy, einem Spiel­zeug oder ähn­li­chem ge­testet. Dabei wird der Ge­gen­stand sichtbar weg­ge­rollt. Läuft der Welpe dem ge­gen­stand hin­terher, nimmt ihn ins Maul und trägt ihn? Läuft er hin­terher, be­schnup­pert den ge­gena­stand und nimmt ihn dann ins Maul? Rea­giert der Welpe nur zö­gernd oder gleich­gültig, nimmt er ihn dann aber nach ei­niger Zeit ins Maul oder auch nicht? Rea­giert er gar nicht? Er­starrt er?

Be­rüh­rungs­emp­find­lich­keit / Pfotendruck

Der Pfoten-Test soll die Be­rüh­rungs­emp­find­lich­keit des Welpen testen. Dabei drücktt der Tester leicht eine Pfote des Welpen zwi­schen Daumen und Zei­ge­finger, er­höht den Druck stetig und zählt dabei in­ner­lich bis 10. So­bald der Welpe ein An­zei­chen des Un­be­ha­gens er­kennen lässt, wird der Test be­endet und die Zahl notiert.

Lär­m­emp­find­lich­keit

Mit einem Ge­gen­stand, der ein lautes Ge­räusch von sich gibt kann die ak­kus­ti­sche Emp­find­lich­keit ge­messen werden. Lo­ka­li­siert der Welpe das Ge­räusch und läuft darauf zu? Belt er, nachdem er das Ge­räusch lo­ka­li­siert hat? Zeigt er neu­gier und läuft dann zö­ger­lich auf den lär­menden ge­gen­stand zu? Fürchtet er sich, oder igno­riert er das Geräusch?

Op­ti­sche Reize

Die Re­ak­tion auf op­ti­sche Reize wird er­mit­telt, indem ei­nige, dem Welpen un­be­kannte Ge­gen­stände im Test­ge­lände ver­streut werden. Rea­giert der Welpe, indem er an jedem Ge­gen­stand in­ter­es­siert ist, darauf zu­läuft und ihn un­ter­sucht? Ist er eher vor­sichtig, be­äugt die Ge­gen­stände aus der Dis­tanz und be­schäf­tigt sich nur zö­ger­lich mit ihnen? Ist er zwar am Aus­legen in­ter­es­siert, in­ter­es­siert sich aber nicht für die Ge­gen­stände an sich son­dern folgt sogar dem tester? Ist er des­in­ter­es­siert? Ver­steckt er sich beim Aus­legen der Gegenstände?

Jagd­in­stinkt

Der Jagd­in­stinkt des Welpen kann ge­testet werden, indem ein Ge­gen­stand an einer Schnur hinter sich her­ge­zogen wird. Folgt der Welpe dem Ge­gen­stand und beißt hinein? Folgt er und nimmt den Ge­gen­stand ins Maul? Folgt er und will den Ge­gen­stand un­ter­su­chen? Schaut er in­ter­es­siert aber be­wegt sich nicht auf den Ge­gen­stand zu? Geht er von dem Ge­gen­stand weg und ver­steckt sich? Igno­riert er den Gegenstand?

Kon­zen­tra­tion

Bei dem Kon­zen­tra­ti­ons­test wird dem Welpen ein Ge­gen­stand prä­sen­tiert und ge­messen, wie lannge er sich, ohne sich dabei ab­lenken zu lassen, damit be­schäf­tigt. Schaut er den Ge­gen­stand mehr als fünf Se­kunden an? Schaut er kurz und be­ginnt sich dann zu Kratzen, zu bellen oder kurz weg­zu­sehen? Schaut er nur kurz und ist dann nicht mehr interessiert?

Pro­blem­lö­sung

Beim Test zur Pro­blem­lö­sung wird der Welpe hinter eine Ab­sper­rung ge­setzt und soll den Aus­gang finden. Findet er den Aus­gang in­ner­halb von 30 Se­kunden und läuft zum Tester? Findet er den Aus­gang schnell und selbst­ständig und er­kundet dann die Um­ge­bung? Findet er den Aus­gang durch Lo­cken? Un­ter­sucht er die Ab­sper­rung und forscht langsam nach dem Aus­gang? Steigt der Welpe an der Ab­sper­rung hoch, fiept oder bellt und be­nö­tigt Hilfe? Sitzt der Welpe re­gungslos herum und lässt sich auch nicht durch Lo­cken be­wegen zu kommen bzw. zu suchen?

En­er­gie­level

Erste Aus­künfte über das En­er­gie­level des Welpen lassen sich vom Ge­samt­ver­halten des Welpen ab­leiten. Ist der Welpe ständig in Be­we­gung, hüpft er herum, we­delt er und setzt seine Pfoten ein? Trottet er eher herum, läuft und hüpft er manchmal und we­delt? Läuft er langsam und be­häbig, sitzt ruhig und bleibt meist an einer Stelle? Steht er steif da, die Rute tief­ste­hend und hat die Ohren zurückgelegt?

Egal, wie man zu dem Wel­pen­test steht, ich finde es sehr in­ter­es­sant zu sehen, ob an­dere meinen kleinen Rüden ge­nauso sehen wie ich. Und ich finde, die kleine Fluse hat sich super ge­schlagen. Und das, wo er nach der stres­sigen Fahrt der erste Test­kan­didat wahr und sich die Da­men­welt erstmal aus­ruhen durfte. Er hat bei allen Tests super ab­ge­schnitten, sich bei der Rü­cken­lage al­ler­dings leicht ge­wehrt. Das passt gut, ich mag auch nicht gerne auf dem Rü­cken liegen. :mrgreen: Dar­über­hinaus hat er sogar noch ein tolles Aus­sehen be­schei­nigt be­kommen. „Ex­zel­lenter Rüde, ele­gant. Muss zur Show. Sehr schöner Kopf.“ Ich bin so richtig stolz auf meinen Kleinen!

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Die große Freiheit

Was für ein Tag! Ges­tern fand der erste Aus­flug der kleinen, in­zwi­schen sieben Wo­chen jungen Welpen statt. Darcy war na­tür­lich mit dabei, die wu­se­ligen Mi­ni­hunde sollten sich schließ­lich si­cher fühlen. Neben den Vie­bei­nern waren auch ei­nige Zwei­beiner mit von der Partie, Karin mit zwei ihrer Enkel, Agnes war mit dabei (ihr ver­danke ich ei­nige der Vi­deo­aus­schnitte), Ja­nina, das zu­künf­tige Frau­chen der Mampf­maus nebst Freundin und Mutter. Dar­über­hinaus eine Golden-Züchterin mit zwei ihrer Hunde sowie später noch Heike, eine Hundetrainerin.

Zu­erst ging es im Auto zu einem seichten Bach. Dort durften die Flusen ihren Mut im Um­gang mit dem kühlen Nass be­weisen. Skep­tisch waren sie, aber nicht feige. Es war toll, die Welpen beim Er­kunden zu be­ob­achten. Später durfte ich meinen kleinen Rüden ab­trocknen und wieder zum Auto bringen.

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Ab­ge­trocknet und reich­lich ver­wu­schelt ging es dann zu Sta­tion zwei, wo die Welpen ihre Un­er­schro­cken­heit im Um­gang mit Schuss­waffen unter Be­weis stellen durften. Nicht, dass das hier falsch rü­ber­kommt, na­tür­lich haben nicht die Welpen ge­schossen. :mrgreen: Und alle haben sich al­ler­höchs­tens ganz kurz leicht er­schro­cken und dann völlig un­be­ein­druckt, mit ihrer vor­her­ge­henden Tä­tig­keit wei­ter­ge­macht. Tap­fere kleine Fellknäuel!

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Wieder im ver­trauten Wel­pen­aus­lauf fielen dann alle be­tei­ligten Mini-Vierbeiner un­mit­telbar in einen tiefen Schlaf. Bis auf mein kleiner Rüde machten sie sich nicht einmal die Mühe, einen Schlaf­platz auf­zu­su­chen. Sie legten sich ein­fach auf den Boden und träumten Hundeträume.

 

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Wilde Welpen

Ges­tern war ein er­eig­nis­rei­cher Tag für die kleinen Knöpfe. Sie haben ihr erstes Ge­witter und ihren ersten Regen er­lebt. Beides hat sie je­doch total un­be­ein­druckt ge­lassen. Wobei so­wohl Ge­witter als auch Regen sehr wel­pen­freund­lich waren. Leise und nur mäßig tröpfelnd.

Mein kleiner Rüde hat dar­über­hinaus einen Aus­flug in meinen Kof­fer­raum un­ter­nommen. Es war eine sehr span­nende Si­tua­tion für ihn. Der Kof­fer­raum hat ihn nicht ir­ri­tiert. Seine Gi­raffe war da, au­ßerdem die ge­nähte Kof­fer­raum­decke und er be­gann sich ge­rade ein­zu­ku­scheln, als ein an­derer Hund kam. Ich denke, es war der erste, den er außer seinen Schwes­tern sowie Darcy und Balou ge­sehen hat. Er blickte in­ter­es­siert auf, Darcy fand die Si­tua­tion je­doch we­niger ent­span­nend. Sie be­gann auf­ge­regt zu bellen und stürmte zu ihrem Sohn, um ihn vor dem Un­tier (einem freund­lich we­delnden weißen Hund) zu be­schützen. Meine kleine Fluse bekam vor lauter Schreck einen Schluckauf, der auch noch an­hielt, als der fremde Hund ver­schwunden und Darcy be­reits in den Wald ge­flitzt war. Ich trug den hick­senden Hund zu­rück zu den an­deren, wo er sich erstmal schlafen legte.

Darcy ist in­zwi­schen dazu über­ge­gangen. mit den Welpen zu spielen und sie zu er­ziehen. Treibt es einer zu bunt, wird er un­freund­lich knur­rend in seine Schranken ver­wiesen. Die­selbe Taktik ver­wendet sie auch, wenn die Welpen meinen trinken zu müssen, die Mama aber an­derer Mei­nung ist. Was die Welpen nicht davon ab­hält, sie trotzdem nu­ckelnder Weise zu be­läs­tigen. Darcy er­greift dann die Flucht und die Mi­ni­hunde fallen wie reifes Obst von ihr ab. :mrgreen:

Freitag ist üb­ri­gens der Tag des ersten Wel­pen­aus­flugs. Be­reits um 15 Uhr ma­chen wir uns auf den Weg zu einem kleinen, seichten Bach, so dass die Welpen das kühle Nass er­for­schen dürfen. Später geht es dann zu Be­such auf einen Hun­de­platz. Dort wird dann ge­schossen. Das wird ein großer Tag für die Kleinen. Ich bin ge­spannt, wie sie ihre ersten Au­to­fahrten erleben.

Von ges­tern gibt es diesmal keine Vi­deos, ich denke, das Thema bal­gende Hunde habe ich schon ein wenig über­stra­pa­ziert. :mrgreen:

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Der 43. Tag in Videos

Ich weiß, die letzten Ein­träge sind etwas foto– und vi­deo­lastig, aber ich glaube, Fotos und Vi­deos sind viel span­nender als alles, was ich je dar­über schreiben könnte. :mrgreen:

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Geschwisterchen

Ges­tern habe ich mal wieder die Ge­le­gen­heit ge­nutzt, auch den Rest der Welpen zu fo­to­gra­fieren. Manchmal kann ich mich so gar nicht davon los­reißen, den kleinen Rüden an­zu­him­meln aber ges­tern habe ich wie eine Wilde fo­to­gra­fiert. Hier sind also nun die Geschwisterchen:

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Kein Hundegebell »

Welpenwuseln

Ges­tern waren wir mal wieder bei Karin, den großen und den kleinen Vier­bei­nern. Es war an­ge­nehm warm, doch of­fenbar zu warm für die Schnuffis im Pelz­mantel. Je­den­falls war Schlafen wieder eine der Haupt­be­schäf­ti­gungen. Vor allem unser kleiner Rüde hatte das Nör­geln für sich ent­deckt. Er win­selte, wenn er strul­lern musste, er fiepte, wenn er schlafen wollte, er jam­merte, wenn die an­deren nicht da waren, er weinte, als er Hunger hatte, alles in allem ein Bild des Jam­mers. :mrgreen: Glück­li­cher­weise gabe es auch win­sel­freie Zeiten, in denen er aus­giebig mit seinen Schwes­tern oder mit uns spielte, Schuhe oder Schnür­senkel, T-Shirts, Hosen, Haare oder Bändsel fressen wollte oder wenn er ein­fach ge­krault und ge­strei­chelt werden wollte. Es war ein schöner Nach­mittag und ich zähle die Tage (es sind noch 12!) bis der kleine Mann bei und einzieht.

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