Archive for Züchter

Pfostenschau, eine Bilanz

Puh, das war viel­leicht ein Wo­chen­ende. Es ist un­glaub­lich wie an­stren­gend so eine Pfos­ten­schau sein kann. 39 Hunde der Rassen Golden, La­brador und Flat Coated Re­triever traten an, um die Schönsten der Schönen im Testring zu küren. Das Wetter konnte sich an­fangs nicht so richtig ent­scheiden, wech­selte aber später zu­gunsten von Or­ga­ni­sa­toren und Teil­nehmer auf Sonnenschein.

Jeder der Hunde wurde aus­giebig be­gut­achtet und be­ur­teilt. Und fo­to­gra­fiert. Das war das Schlimmste an der Aus­stel­lung, habe ich es doch jah­re­lang (um genau zu sein, seit meiner Chemo– und Cor­ti­son­the­rapie vor vielen Jahren) ver­mieden, mich von Fremden fo­to­gra­fieren zu lassen. Nun konnte ich mich aber nicht wehren und wurde ab­ge­lichtet und wer weiß, wo nun die un­vor­teil­haf­testen Fotos von mir überall im Netz auf­tau­chen. Ich glaube, ich will es lieber gar nicht erst wissen.

Tat­säch­lich war aber auch die Aus­stel­lung nichts für mich. Letzt­end­lich ist es doch so, dass man 20 € dafür aus­gibt, dass der ei­gene und somit tollste, schönste und per­fek­teste Hund aller Zeiten kri­ti­siert wird und, so habe ich es per­sön­lich emp­funden und spreche na­tür­lich nur für mich und *nie­manden* an­ders(!), im Ring „zum Affen macht“. Es war schreck­lich. Auf ge­fühlten 100 Fotos sehe ich wahr­schein­lich aus, wie, ach, ich will lieber gar nicht dar­über nach­denken, wie ich aussehe…

Snoopy je­den­falls sah toll aus und hat den dritten Platz (von 4) ge­macht und ein „sehr gut“ (kurz SG3) er­halten. Karin hat mit Amely in ihrer Klassen einen tollen ersten Platz ge­macht (vor­züg­lich, ab­ge­kürzt V1) und auch Darcy hat einen dritten Platz (V3) abgeräumt.

Um einen Ver­gleich zu er­halten, zi­tiere ich ein­fach mal Wi­ki­pedia zu diesem Thema:

Form­werte

Zur Be­ur­tei­lung der Hunde an­hand des Ras­se­stan­dards ver­fasst der Richter für jeden aus­ge­stellten Hund eine schrift­liche Kritik, die dessen Stärken und Schwä­chen be­schreibt und die auch die Form­wert­note beinhaltet.

Als Form­wert­noten sind möglich:

  • Vor­züg­lich – für Hunde, die in hohem Maße dem Stan­dard entsprechen
  • Sehr gut – für Hunde mit ei­nigen klei­neren Fehlern
  • Gut – für Hunde mit grö­ßeren Fehlern
  • Ge­nü­gend – für dem Ras­setyp ent­spre­chende Hunde, die we­sent­liche Mängel aufweisen
  • Dis­qua­li­fi­ziert – für nicht dem Ras­setyp ent­spre­chende Hunde, ag­gres­sive Hunde, Hunde mit be­stimmten erb­li­chen Feh­lern und Hunde mit dis­qua­li­fi­zie­renden Merk­malen gemäß dem je­wei­ligen Rassestandard
  • Ohne Be­wer­tung – für Hunde, die auf­grund ihres Ver­hal­tens oder an­derer Um­stände nicht ge­richtet werden können“

Dass Snoopy mit seinem, wie es der Tier­arzt so char­mant nennt, „Wat­schel­gang“ eine so gute Be­wer­tung und eine gelbe Schleife ab­stauben konnte, ist schon toll und das, ob­wohl wir uns (ok, die Schuld liegt bei mir) un­mög­lich prä­sen­tiert haben (ich sage nur, einmal und nie wieder!). Aber lest selbst:

Für sein Alter gut ent­wi­ckelter Jungrüde, vor­züg­liche Fellan­lage, etwas leich­terer Rü­den­kopf, gut an­ge­setzte dunkle Augen, kor­rekt an­ge­setzte Be­hänge, schöne Kopf­hal­tung, fester Rü­cken, lang auf­ge­rippter Brust­korb, Vor­brust muss sich noch weiter ent­wi­ckeln, etwas kurzer Oberarm, Be­we­gungen nicht ganz gleichmäßig.“

Ich habe mich sehr ge­freut, Ca­ro­line und Jenny zu treffen, sowie Cuddy und ihren Nach­wuchs, der zum Teil auf der Aus­stel­lung ver­treten war. Cuddy hat neben einem ersten Platz in ihrer Klasse auch noch die Aus­zeich­nungen „Beste Hündin“ und  „Best Flat Coated Re­triever“ , (Best of Breed, BOB) er­halten. Alles in allem war es ein er­folg­rei­cher Nach­mittag, was mich aber nicht davon ab­halten wird, meine Aus­stel­lungs­kar­riere mit diesem Event zu be­enden. Snoopy darf na­tür­lich auch gerne wei­terhin aus­ge­stellt werden, bloß nicht mit mir. :) Achja, was habe ich außer einem total er­le­digtem Hund, einer guten Be­wer­tung und einer gelben Schleife noch von der Pfos­ten­schau mit­ge­nommen? 38 Mü­cken­stiche! Kein Kommentar!

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Was ich auf keinen Fall ver­säumen möchte ist, der freund­li­chen jungen Frau, die Cuddy und ihren Sohn Dean prä­sen­tiert hat, zu danken, die mich wirk­lich sehr lieb be­ru­higt und mir Mut ge­macht hat. Das war groß­artig und hat mir sehr ge­holfen und das, wo wir doch ge­meinsam im Ring standen.

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Begleithunde– und andere Kurse

Nachdem Snoopy sich in der letzten Woche schon deut­lich besser durch Dis­teln, an­dere Hunde, denen er nicht zu nahe kommen durfte, und ver­stopfte Ohren ge­kämpft hatte, muss ich den Be­gleit­hun­de­kurs sowie die Er­zie­hungs– und Be­schäf­ti­gungs­gruppe nun leider bis auf Wei­teres leider auf Eis legen. Seit etwa 5 Wo­chen bin ich ge­sund­heit­lich stark an­ge­schlagen und nun ist der Punkt er­reicht, wo es ein­fach nicht mehr geht. Mit Aus­nahme von Sno­opys Ge­burtstag am nächsten Samstag und der Pfos­ten­schau* am Tag da­nach, werde ich alle aus­wär­tigen Ter­mine, vor allem die, zu denen ich selber fahren muss, ab­sagen. Es muss sich nie­mand Sorgen ma­chen, dass Snoopy da­durch zu kurz kommt. Außer der aus­fal­lenden Hun­de­kurse bleibt für ihn alles beim Alten, zu­sätz­lich haben wir ein paar wei­tere Trai­nings­ein­heiten ein­ge­baut, um die ver­passten Kurse nach­zu­ar­beiten. Und wenn am Ende des Mo­nats alle ge­planten Un­ter­su­chungen ab­ge­schlossen sind und keine wei­teren hin­zu­kommen, kann end­lich mit der Be­hand­lung von dem be­gonnen werden, was auch immer mich so aus den Schuhen haut. Und dann ist es vorbei mit „Schulfrei“.

Was ich auf jeden Fall immer wieder be­merke, Snoopy ist ein­fach die beste Me­dizin. Gegen alles!

 

* Eine Pfos­ten­schau ist eine Art Pro­be­aus­stel­lung (im kleinen Kreis), bei der es um nichts geht und die es einem er­laubt, ein­fach mal zum Testen an einer Hun­deshow teil­zu­nehmen. Die Er­geb­nisse werden weder in den Pa­pieren ein­ge­tragen noch ver­öf­fent­licht (glaube ich zu­min­dest). An­sonsten ist alles so wie auf einer rich­tigen Aus­stel­lung mit Rich­tern, Ur­kunden und ner­vösen Hun­de­füh­rern. Amely und Snoopy werden am Sonntag daran teil­nehmen und wir werden schauen, wie sich die beiden schlagen. Für Karin ist eine solche Be­ur­tei­lung zu­sammen mit HD– und ED-Röntgenbefunden (Hüft­ge­lenks– und Ell­bo­gen­dys­plasie, Dys­plasie = Fehl­bil­dung), We­sens­test, Form­wert und Er­geb­nissen von z. B. Dum­my­prü­fungen (Working Tests) ein gutes Feed­back über die Qua­lität des Wurfs. Diese Nach­weise sind wichtig für die wei­tere Wurf­pla­nung, denn schließ­lich sollen nur ge­sunde und ras­se­ty­pi­sche Ver­treter als Zucht­hunde ein­ge­setzt werden.

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Familienbesuch

Können zwei Hunde 4 Stunden lang fast un­un­ter­bro­chen mit­ein­ander spielen? Sie können! Schön war er, unser Be­such bei Karin, Mama Darcy, Schwester Amely und Onkel Balou… Und am nächsten Wo­chen­ende sehen wir uns schon wieder, zum 1. Hun­de­ge­burtstag. Und dann ist Afra aka Mampf­maus auch mit von der Partie.

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Ururururururururur…ahnen

Ich habe ein wenig re­cher­chiert. OK, das war ge­logen. Fast volle zwei Tage habe ich mich durch Listen und In­ter­net­seiten gekämpft.

Snoopy ist ein Hund mit Stamm­baum. Gut, das ist jeder Hund, nur ist be­sagter Stamm­baum eben nicht immer be­kannt. Die beim DRC vor­lie­gende Ah­nen­tafel ist leider etwas feh­ler­haft, doch von dieser aus­ge­hend (im­merhin reicht sie teil­weise bis 10 Ge­ne­ra­tionen zu­rück) ist es mir ge­lungen, einen bis über die 30. Ge­ne­ra­tion und bis weit ins 19. Jahr­hun­dert rei­chenden Stamm­baum zu er­stellen. Lü­ckenlos. Als Ge­nea­logie in­ter­es­sierten Men­schen ist mir das bei meiner Fa­milie üb­ri­gens nicht an­satz­weise gelungen.

Dabei sind mir ei­nige in Flat-Kreisen sehr be­kannte Hunde un­ter­ge­kommen, Sno­opys Stamm­baum ist bis hin zu den Vor­fahren der Rassen St. John’s Dog und Wavy Coated Re­triever hier nach­zu­lesen. Auch ei­nige La­bra­dore sind mir dabei un­ter­ge­kommen. Und jede Menge Fotos, von denen ich an­nehme, dass sie auf Grund ihres Al­ters hier ver­öf­fent­licht werden dürfen. Eine groß­ar­tige Quelle bei der Bild­suche war mir üb­ri­gens „The Re­triever, Dog & Wild­life Blog“.

Was habe ich also her­aus­ge­funden?
Über Sno­opys Mama und Papa habe ich be­reits be­richtet, genau wie über seine Schwes­tern. Das ist dem­nach ein alter Hut.

Mir ist auf­ge­fallen, dass ei­nige von Sno­opys Vor­fahren recht häufig in seinem Stamm­baum vor­kommen. Li­ni­en­zucht sagt man dazu, wenn man das böse Wort In­zucht nicht ver­wenden möchte. Aber selbst ab­so­lute Tabus wie die Ver­paa­rung von Wurf­ge­schwis­tern, die man auch nicht mehr mit dem Be­griff Li­ni­en­kreu­zung recht­fer­tigen kann, finden sich.

Na­tür­lich ist es so, dass ir­gendwo zu Be­ginn der Zucht nur ein paar Hunde zur Ver­fü­gung standen, die man für die „Er­schaf­fung“ der Rasse ver­wenden konnte. Und dass diese ir­gendwo immer am An­fang der Ah­nen­tafel auf­tau­chen ist auch klar. So be­ginnen ei­nige von Sno­opys Wur­zeln bei einem Paar mit den fürch­ter­li­chen Name „Nero“ (Rüde) und „Box“ (Hündin). Aber dazu später.

Ei­nige Hunde tau­chen auch schon in den ersten 7 Ge­ne­ra­tionen häufig auf, wie beispielsweise

Almanza Larry O'Grady Shargleam Blackcap Almanza Forbidden Love
Almanza Larry O’Grady (*1985), Shargleam Blackcap (*1977), Almanza For­bidden Love
sowie Cariena’s Fifteen-Eight (*1985, ohne Foto)

Be­son­ders her­vor­zu­heben ist das zwei­ma­lige Auf­tau­chen von Cariena’s Thirtyfour-Four in­ner­halb der ersten 5 Generationen.

Cariena's Thirtyfour Four

Schaut man sich die ge­nannten Hunde ge­nauer an, finden sich ei­nige Namen, die immer wieder in den Stamm­bäumen auf­tau­chen, als da wären

Fenrivers Golden Rod Woodlark Tonggreen Sparrow Boy
Fen­ri­vers Golden Rod (*1964), Wood­lark (*1958), Tonggreen Sparrow Boy (*1966)
und Ken­staff Whipster (*1972, ohne Foto)

Nun geht es weiter zu den ent­fernten Ver­wandten, näm­lich den Hunden, die eine ge­wissen „Be­rühmt­heit“ er­langt haben. So finden sich in Ge­ne­ra­tion 23 und 24 ei­nige Namen, die nicht nur den Flat Coated Retriever-Züchtern ein Be­griff sind, son­dern auch den Züch­tern der Golden Re­triever, da sie mit zu den Be­grün­dern der Rasse zählen (s. a. Golden-Retriever-Hündin Lady Betty):

Black Drake Black Queen Darenth

Horton Rector Wimpole Peter
Black Drake (*1896), Black Queen (*1893), Da­r­enth (*1888), Horton Rector (1899) und Wim­pole Peter (*1897)

In Ge­ne­ra­tion 26 und 27 finden sich Moons­tone und Zels­tone, denen man ihre St. Johns-Abstammung deut­lich ansieht. Gipsy hin­gegen wurde auf­grund ihrer weißen Fell­farbe be­kannt, die für einen Wavy Coated Re­triever recht un­er­wartet auf­trat. Wahr­schein­lich han­delte es sich je­doch um ein sehr helles gelb, dessen Gen die Flats z. T. auch heute noch tragen. Heut­zu­tage würde Gipsy als nicht dem Ras­se­stan­dard ent­spre­chend ohne Pa­piere ihr Da­sein fristen, da Gelb eine un­er­wünschte Farbe ist, die je­doch immer mal wieder auftritt.

Moonstone Zelstone

Gipsy of Riverside
Moons­tone (*1882), Zels­tone (*1880), Gipsy of Ri­ver­side (*1902)

Thorn, Me­lody und Paris (Ge­ne­ra­tionen 29 und 30) stehen für die drei un­ter­schied­li­chen Hun­de­rassen, die die Rasse Flat Coated Re­triever bil­deten. Wäh­rend Thorn Pate für den Ras­se­stan­dard des Wavy Coated Re­trie­vers stand, zeigt Paris deut­liche St.-Johns-Dog-Charakteristiken, Me­lody hin­gegen ent­spricht eher dem Setter-Typus. Tat­säch­lich han­delt es sich aber bei allen Dreien um Wavy Coated Retriever.

Thorn Paris, Melody
Thorn, Shirley’s Paris, Brewis‘ Melody

Noch weiter hinten im Stamm­baum wird es dünn, in der 32. — 36. Ge­ne­ra­tion trifft man immer wieder auf die­selben Namen, Nero und Box (wer nennt eine Hündin „Box“?!), Farquharson’s Fag und Farquharson’s Trout, Shirley’s Mid­night, Hull’s Boss. Bilder habe ich keine mehr ge­funden, mit Aus­nahme von Nep, der in Sno­opys Ah­nen­reihe u. a. in der 32. Ge­ne­ra­tion zu finden ist.

Nep

Noch bin ich auf der Suche nach dem äl­testen Hund in Sno­opys Ah­nen­reihe. Wenn ich ihn ge­funden habe, ak­tua­li­siere ich diesen Ein­trag. Versprochen.

Wer noch mehr Fotos haben möchte und nicht dem Sam­mel­kar­ten­fieber der WM er­legen ist, kann es stat­tessen ja mit ein paar Flat-Karten pro­bieren. Mit dem hier ab­ge­bil­deten Urahn zeigt Snoopy je­den­falls eine deut­liche Fa­mi­li­en­ähn­lich­keit. Der­weil ver­suche ich, mit Snoopy das Stehen zu üben. Er hat zwar früh damit an­ge­fangen wurde von uns dies­be­züg­lich noch nicht weiter ge­triezt gefördert.

Trading Card

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Fiese Blutsauger

Snoopy ist das reinste Ze­ck­en­taxi. Kaum läuft er ir­gendwo ent­lang, heften sich die Ze­cken im Um­kreis von 100 m an ihn ran. Er würde es sogar schaffen, sich im Rein­raum Ze­cken ein­zu­fangen. Zwei bis drei dieser Biester am Tag sind normal, heute nach dem Mor­gen­spa­zier­gang habe ich sogar schon fünf Ze­cken ent­fernt. Und sie sie­deln sich mit Vor­liebe in seinem Ge­sicht, sehr gerne rund um sein Auge an, was sie zwar leicht lo­ka­li­sierbar macht, Snoopy aber al­ler­hand Ma­cken in seinem hüb­schen Ge­sicht beschert.

Karin emp­fahl mir ein Spot-On-Mittel, mit dem Snoopy be­han­delt werden könnte. Um die Schnüf­fel­nase nicht länger mit der lei­digen Pro­zedur der Ze­cken­ent­fer­nung zu quälen und vor allem na­tür­lich der Ge­fahr durch Ze­cken aus­zu­setzten, werde ich mir dieses leider ver­schrei­bungs­pflich­tige Mittel beim Tier­arzt holen. Ein Hals­band kommt nicht in Frage, da ich weder Lust habe, Snoopy am stän­digen Kratzen zu hin­dern, noch selber beim Strei­cheln, Knud­deln und Spielen dem Zeug aus­ge­setzt zu sein. Das Spot-On-Mittel hat den Vor­teil, dass es in die Haut ein­zieht und so nicht im grö­ßeren Maße oben auf dem Fell vor­handen ist.

Hof­fent­lich hilft’s!

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Familientreffen

Ach, es ist zum Mäuse melken. Schon wieder habe ich ewig nicht ge­b­loggt und es häufen sich An­fragen, Be­schwerden und vor­wurfs­volle blicke. Bei meiner letzten Blog­pause gab es sogar die Ver­mu­tung, wir hätten Snoopy ab­ge­geben. Nichts könnte we­niger der Fall sein! Wir lieben diesen Hund sehr und er würde unser Zu­hause nur über un­sere Leiche ver­lassen.
Der gar nicht mehr so kleine Kerl hat sich in der letzten Zeit den ein oder an­deren Magen-Darm-Infekt ein­ge­fangen, au­ßerdem nimmt ihn der Zahn­wechsel sehr mit, so dass er sogar eit­rige Man­deln da­von­ge­tragen hat. Auch seine Augen sind zwi­schen­durch etwas ent­zündet, dieser Ent­zün­dung können wir aber mit einer sehr guten Salbe zu Leibe rü­cken.
Eine Rönt­gen­auf­nahme wegen Sno­opys „Wat­schel­gang“ ergab aus­ge­zeich­nete Hüften und le­dig­lich eine wachs­tums­be­dingte leichte Ent­zün­dung der un­ter­schied­lich weit ent­wi­ckelten und somit un­ter­schied­lich be­las­teten Röh­ren­kno­chen. Was jetzt hier furchtbar krank klingt sind im Grunde ge­nommen nur Klei­nig­keiten, Snoopy er­freut sich bester Ge­sund­heit.
Heute hatten wir ein Fa­mi­li­en­treffen und bis auf der Papa waren alle an­we­send. Die Mama Darcy, „Onkel“ Balou, Amely, Afra (Mampf­maus) und Snoopy. Alle spielten aus­ge­lassen, so dass ich zwar viele Fotos, die aber al­le­samt in schlechter Qua­lität ge­macht habe. Snoopy und Afra haben eine frap­pie­rende Ähn­lich­keit. Afra ist ins­ge­samt etwas we­niger spiel­freudig und dafür wei­terhin ver­fres­sener als die an­deren. Snoopy hin­gegen ist wohl der ob­jekt­fi­xier­teste der drei Ge­schwister, er liebte es, sich den be­reit­lie­genden Stof­figel zu schneppen, damit her­um­zu­flitzen und sich von den an­deren ver­folgen zu lassen. Es war ein schönes Treffen und ich finde, sowas könnten wir öfter machen.

Die drei Geschwister

Snoopy mit dem Igel

 

Trink­pause

Zerr­spiele

 

Das Spiel geht weiter

Alle auf die Mama!

 

Auf einen Schluck

Mein Bruder und ich

 

Wer ist hier der Chef?

Mampf­maus in Action

 

Amelys NSA-Bewerbungsfoto

Mamp­fende Mampfmaus

 

Hände weg von meinem Rinderohr!

Wer hat ei­gent­lich mein Rinderohr?

 

Darf ich auch mal?

Mutter und Sohn

 

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Training mit der Schwester

Heute früh fand das erste Flat-Training mit Heike statt. Karin, Amely, Snoopy und ich trafen uns auf Heikes Platz, um den flatspe­zi­fi­schen Teil der Hun­de­er­zie­hung zu be­ginnen. Die Mampf­maus war nicht dabei.
Heikes Trai­ning be­gann mit einer Ent­span­nungs­übung. Wir setzten uns im Kreis auf eine mit­ge­brachte Decke, um un­seren Flat­ties erstmal ein biss­chen Ruhe zu gönnen. Flats neigen dazu, etwas zu sehr auf­zu­drehen und mit der Eta­blie­rung einer „Hier kannst du zur Ruhe kommen“-Decke wurde be­gonnen, um den kleinen Wir­bel­winden die Mög­lich­keit der Ent­span­nung zu bieten. Mit einer Knab­ber­stange legten sie sich zu uns und wurden ge­strei­chelt und ge­lobt. Wollten sie weg, wurden sie sanft fest­ge­halten und be­ru­higt.
Die nächste Übung be­han­delte die Lei­nen­füh­rig­keit. Nicht das Si­gnal „(Bei) Fuß“ soll den Hund zum Bei-Fuß-Gehen an­halten, son­dern das An­legen der Leine soll dieses Si­gnal im­pli­zieren. So liefen wir, ge­beugt und mit einem Le­cker­chen in der Hand, eine ge­rade Strecke ent­lang, so dass die Hun­de­kinder nicht vor un­seren Füßen liefen. Dabei wurden sie na­tür­lich eifrig ge­lobt.
Snoopy hat hoch­kon­zen­triert ge­ar­beitet, es war die wahre Freude, diese Übung mit ihm zu ma­chen. Auch bei der nächsten Übung zeigte er sich sehr mo­ti­viert. Es war seine erste Sitz-Übung, ein Le­cker­chen wurde so über Sno­opys Kopf be­wegt, dass er, um es zu fressen, den Kopf hoch und den Po runter setzen musste. Er wurde eifrig ge­lobt (Snoopy, nicht sein Po) und bekam das Le­cker­chen. Das „Sitz“ wurde immer mit einem „Lauf“ auf­ge­löst, um zu ver­hin­dern, dass die Hunde später aus ei­genem An­trieb das Sitzen be­enden. Erst mit „Lauf“ be­kommt der Welpe „frei“.
Da­nach wurde das Ab­rufen trai­niert. Dies ist das wich­tigste Si­gnal über­haupt. Ein Hund, vor allem ein großer und ein so stür­mi­schen, wie der Flat, sollte dieses Si­gnal per­fekt be­herr­schen. Egal, um welche Si­tua­tion es sich han­delt, ein ein­zelnes „Hier“ soll ihn jeg­liche Ak­ti­vität so­fort be­enden lassen und zu seinem Halter zu­rück­kehren. Dieses Si­gnal ist nicht nur wichtig, um Jagd­ver­halten, das Zu­stürmen auf Men­schen, vor allem Kinder, Jogger, Rad­fahrer und das zu weite Ent­fernen zu ver­hin­dern, es kann auch le­bens­ret­tend sein, wenn der Hund mal auf ein Straße oder eine an­dere ge­fähr­liche Si­tua­tion zu­läuft. Um das Ab­rufen zu üben, macht man sich den na­tür­li­chen Fol­ge­trieb des Welpen zu­nutze. Der Fol­ge­trieb sorgt dafür, dass der Welpe bei seinem Rudel bleibt, da er ohne dieses nicht über­le­bens­fähig ist. So achtet er immer darauf, dass er nicht al­lein ist. Daraus re­sul­tiert üb­ri­gens auch die Ver­las­sens­angst der Hunde. Das aber nur ne­benbei.
Heike hielt bei der Übung den je­wei­ligen Hund fest, Karin und ich ent­fernten uns und riefen dann un­sere Hunde mit einem „Snoopy (Amely), hier!“ zu uns. Karin setzte zu­sätz­lich den Komm-Pfiff ein, ich nicht, da ich keine Pfeife da­bei­hatte. („Trage die Pfeife wie eine Kette immer um den Hals.“)
Die letzte Übung be­han­delte das Si­gnal „Steh“. Die Hunde sollten ruhig stehen, die Vor­der­pfoten par­allel, die Hin­ter­beine etwas nach hinten aus­ge­stellt. Dabei halfen wir ein wenig nach, indem wir die beiden unter dem Bauch ein wenig stützten und ihnen etwas Le­ckeres vor die Nase hielten, das sie aus­schle­cken durften. Dieses Si­gnal ist nicht nur für das ru­hige und „de­ko­ra­tive“ Stehen (z. B. bei Aus­stel­lungen) wichtig, es wird auch noch da­hin­ge­hend er­wei­tert, dass der Hund sich überall pro­blemlos an­fassen lässt, so dass ihn ein Tier­arzt gut be­han­deln kann, ohne dass sich der Hund wehrt.
Mit einem Spiel der beiden Ge­schwister en­dete das Trai­ning. Snoopy war derart er­schöpft, dass er die ganze Heim­fahrt lang tief und fest ge­schlafen hat.
Alle Übungen sollen von uns zu Hause täg­lich kurz (nicht mehr als 2–3 Mi­nuten) trai­niert werden. Ich bin mal ge­spannt, ob Snoopy in den ei­genen vier Wänden ge­nauso kon­zen­triert mit­ar­beitet. Es war wirk­lich eine Freude mit ihm zu ar­beiten. Ich freue mich schon auf die nächste Stunde am Mittwoch.

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Kranker Snoopy

Sno­opys Durch­fall hält noch an. Leider muss ich nun die Wel­pen­gruppe ab­sagen. Viel­leicht habe ich aber Glück und die Gruppe kann ver­schoben werden. Bisher sind wir nur zwei Teil­nehmer, Karin und ich, und eine solche Gruppe ist ja mit nur einem Welpen recht wenig sinn­voll. Am Te­lefon ver­spreche ich Karin, sie auf dem Lau­fenden zu halten. Jetzt fahre ich zum Tier­arzt, hof­fent­lich hat der kleine Knopf nichts Schlimmes.

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Regenbogenbrücke

Sie hat es nicht ge­schafft, die kleine Maus. Heute ist Afra of Kotten Fo­rest über die Re­gen­bo­gen­brücke gegangen.

Wo auch immer du jetzt bist, mach es gut, kleines Ein­horn. Du warst die Tap­ferste von allen!

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Der Schlaf der Erschöpften

Bei 37°C Au­ßen­tem­pe­ratur haben wir die Heim­fahrt mit un­serer wert­vollen Fracht über die Bühne ge­bracht. Vor dem Los­fahren wurde noch einmal Pipi ge­macht, dann ver­ab­schie­deten wir uns von Karin und fuhren in Sno­opys neues Zuhause.

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Die Tren­nung von Karin, Mama und den Schwes­tern fiel ihm schwer, im Auto hat er viel ge­fiept und ge­jault. Nach einem Zwi­schen­stopp mit fri­schem, kühlem Wasser und einer kurzen Spiel­runde, ging es weiter. Sicht­lich ent­spannt trat der kleine Mann die rest­liche Heim­fahrt an.

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Zu Hause an­ge­kommen war­teten wir ver­geb­lich auf ein Bäch­lein. Auch die Woh­nungs­er­kun­dung und der Nach­mit­tags­snack ani­mierten ihn nicht dazu, sein Ge­schäft zu ma­chen. In der Woh­nung streu­nerte er un­schlüssig umher, fiepte hier, wu­selte da, wollte spielen, war hun­de­müde aber nicht zum Schlafen zu bewegen.

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Wir müssen kon­se­quent sein, doch es fällt schwer, dem kleine Hund Ver­bote aus­zu­spre­chen. „Nein!“ (nicht am Kabel knab­bern), „Nein!“ (nicht den neuen So­fa­bezug essen), „Nein!“ (Nicht mit den Pfoten auf den Couch­tisch klet­tern).
Nun ist er end­lich ein­ge­schlafen, doch jedes fremde Ge­räusch lässt ihn hoch­schre­cken. Un­sere Schaf­ku­ckucksuhr, ein hu­pendes Auto, ein wei­nendes Kind, das Knatschen un­serer Holz­dielen, der un­ge­wohnten Ge­räu­sche gibt es viele… Doch zum Glück bleibt er nie lange wach. Er hat sich den Schlaf red­lich ver­dient, der kleine Knopf.
Der­weil öffnen wir gaaaaaaanz leise die ganzen Wel­pen­star­ter­sets, die wir von Karin be­kommen haben. Jede Menge Futter be­findet sich darin, Spiel­zeug, ein rie­siger Fut­ter­napf, ein Le­cker­li­beutel, die Aus­beute ist groß. Dazu gibt es Wel­pen­rat­geber und Wer­bung. Ich werde mir das später durch­lesen, jetzt muss ich erstmal die kleine Fluse beim Schlafen be­ob­achten. Und dabei selig lächeln.

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Es ist… ein Rüde

Na wer bist du denn?

Ich werde ihn ‚Snoopy‘ nennen und er wird mir ge­hören. Er wird mein kleiner Snoopy sein.
Komm her, Snoopy, na komm schon kleines Sno­o­py­lein…
(Frei nach Dori)

Keine Kritik! Der Name ist über jeg­liche Kritik er­haben. Oder frei nach Walter MoersUn­vor­han­denen Winz­lingen: „Wir haben die Kritik überwunden!“

Und falls sich wer fragt warum der Name mit einem „S“ be­ginnt, Snoopy ist sein Ruf­name. In den Pa­pieren heisst er „Ama­zing Dream of Kotten Forest“.

Fast zeit­gleich mit Snoopy zieht die Mampf­maus, aka „Avanti in Ac­tion of Kotten Fo­rest“ bei Ja­nina ein. Brownie, aka „Amely of Kotten Fo­rest“ bleibt bei Karin. Küken „Afra of Kotten Fo­rest“ muss noch auf ihre neuen Halter warten, da sie das Ab­ga­be­ge­wicht von 4,5 kg noch nicht er­reicht hat.

 

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Nur noch 1 Tag

Ich bin sowas von auf­ge­regt, die Zeit will so gar nicht vorbeigehen.

Meine Ab­hol­ta­sche ist gepackt:

  • Gi­raffe
  • Ge­schirr in grün (selbst­ge­macht, wahr­schein­lich zu groß)
  • Leine in grün (selbstgemacht)
  • Ge­schirr in hell­blau (selbst­ge­macht, kleiner als das grüne)
  • Leine in hell­blau (selbst­ge­macht, muss ja zum Ge­schirr passen)
  • Hals­band in grün (selbst­ge­macht, zur Sicherheit)
  • Hals­band in hell­blau (selbst­ge­macht, man weiß ja nie)
  • Was­ser­napf für die Fahrt (es soll 34°C werden)
  • Ther­mos­fla­sche für Wasser (noch ohne Wasser, es soll ja frisch sein)
  • Hand­tuch als Decke (möchte keine seiner De­cken mit den ne­ga­tiven Er­in­ne­rungen an die Tren­nung von Mama, Schwes­tern und Karin verknüpfen)
  • Kü­chen­tü­cher
  • Le­cker­chen
  • Kot­beutel
  • Ka­meras

Kann nicht je­mand mit den Fin­gern schnipsen und es ist morgen, 14:00 Uhr?

Naja, ich habe ges­tern in der Unicum ge­lesen, dass es die Kon­zen­tra­tion und Ar­beits­leis­tung er­höht, wenn man zwi­schen­durch Wel­pen­vi­deos schaut. Haben ir­gend­welche ja­pa­ni­schen Stu­dien er­geben. Kein Witz! Und nein, ich habe die nicht be­sto­chen, das steht wirk­lich da.

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Der letzte Besuch

Ges­tern fand mein letzter Be­such bei Karin und den Welpen statt, bevor ich meinen kleinen Rüden Blau end­lich ab­holen kann. Es sind nur noch 3 Tage. :mrgreen: Ich bin so auf­ge­regt, dass ich kaum noch schlafe. Das ist schonmal eine gute Übung für die erste Zeit mit dem Welpen.

Die War­te­zeit er­schien mir gar nicht so furchtbar lang, wahr­schein­lich, weil ich zweimal in der Woche bei Karin vor­bei­kommen durfte. Das war richtig toll und hat mir die Zeit un­ge­mein ver­kürzt. Au­ßerdem habe ich so meinen kleinen Welpen nicht nur auf Fotos kennen und lie­ben­ge­lernt. Naja, letz­teres musste ich nicht lernen, das war Liebe auf den ersten Blick.

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(Ich weiß, das zweite Foto ist schreck­lich, aber da kam er so schnell auf mich zu­ge­stürmt, da habe ich mich so ge­freut. Des­halb muss das Bild hier rein.)

 

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Welpentest

Ges­tern würden die Welpen auf Herz und Nieren ge­testet. Dazu ist Karin zu einer Züch­terin ge­fahren, die den Test für sie durch­ge­führt hat. Wir an­deren durften leider nicht mit, ob­wohl wir na­tür­lich un­heim­lich neu­gierig waren, wie un­sere Flusen ab­schneiden würden.

Für Darcys Wurf war der Wel­pen­test im Grunde ge­nommen gar nicht wirk­lich nötig, da die Ab­nehmer für die ein­zelnen Welpen be­reits fest­standen. Bei grö­ßeren Würfen wird je­doch erst der Wel­pen­test ab­ge­wartet, bevor die Welpen ihren neuen Hal­tern zu­ge­wiesen werden. Dieses Ver­fahren ist bei Flats gang und gäbe, die Züchter an­derer Rassen hand­haben das je­doch teil­weise an­ders. Ent­schei­dend ist, dass man hofft, durch den Wel­pen­test Per­sön­lich­keits­merk­male der Hunde zu er­fahren, so dass für jeden Wel­pen­käufer das pas­sende Fell­knäuel ge­funden werden kann. Die Mei­nungen über Wel­pen­tests, bzw. deren Zu­ver­läs­sig­keit gehen recht weit aus­ein­ander und rei­chen von „un­ver­zichtbar“ bis hin zu „Kaf­fee­satz­le­serei“. Tat­sache ist, der Test schadet den Welpen nicht und so ist es ab­solut un­pro­ble­ma­tisch, ihn durch­führen zu lassen.

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Der Wel­pen­test wird auch We­sens­ver­an­la­gungs­test ge­nannt. Vor allem, wenn Hunde für spe­zi­elle Auf­gaben ge­sucht werden, bei­spiels­weise als Be­gleit– oder As­sis­tenz­hund, soll der Test wich­tige In­for­ma­tionen über die Ver­an­la­gung / das Tem­pe­ra­ment und die durch (fälsch­li­cher­weise be­zeichnet als) Prä­gung bzw. Er­fah­rung er­wor­benen Fä­hig­keiten geben. Man er­hält über diesen Test In­for­ma­tionen dar­über, wie man (zu­künftig) un­er­wünschtes Ver­halten des Hundes durch Er­zie­hung und Kom­mu­ni­ka­tion ver­meiden kann. Wenn der Welpe im Alter von 8 Wo­chen zu seinem neuen Be­sitzer kommt kann dieser durch den Test wert­volle Hin­weise für die So­zia­li­sie­rungs­phase (8. — 12. Le­bens­woche) er­halten und den Hund so po­sitiv wie mög­lich, wie es die An­lagen des Welpen er­mög­li­chen, erziehen.

Es gibt di­verse Test­ver­fahren von un­ter­schied­li­chen Leuten, Camp­bell, de Witt, Pfaf­fen­berger, Volhard, Scott, Fuller, um nur ei­nige zu nennen. Die Tests glei­chen sich je­doch sehr, so dass es letzt­end­lich egal ist, wel­chen Test man wählt, oder ob man eine Kom­bi­na­tion aus allen durch­führt. Manche Wel­pen­tester bauen auch noch wei­tere z. T. ei­gene Tests ein.

Der Wel­pen­test wird in der Regel in einem Alter von sieben Wo­chen durch­ge­führt. Das Test­ge­lände sollte den Welpen un­be­kannt sein, sie je­doch nicht mit Reizen über­fluten, so dass sie zu stark ab­ge­lenkt sind. Ebenso wie das Test­ge­lände sollte auch der Tester den Welpen nicht be­kannt sein. Die zu tes­tenden Welpen sollten ge­sund und wach sein, nicht am selben oder am Tag davor ge­impft worden sein und nicht kurz vorher ge­fressen haben. Die Welpen werden ein­zeln in das Test­ge­lände ge­setzt und so jeder für sich al­lein getestet.

Die Vi­deos stammen üb­ri­gens nicht von mir, ich fand nur, sie passen gut in diesen Beitrag.

Er­for­schungs­ver­halten in fremder Umgebung

Die ver­schie­denen Tests sollen Aus­kunft über un­ter­schied­liche Ei­gen­schaften der Welpen geben. So ist schon das Hin­ein­setzen des Welpen in das Test­ge­lände be­reits der erste Test. Wie rea­giert der Welpe? Un­ter­sucht er das Ge­lände so­fort, ist dabei ent­spannt und si­cher? Oder un­ter­sucht er das Areal erst nach kurzem Zö­gern? Braucht er länger, bevor er sich an die Er­kun­dung macht und wirkt dabei an­ge­spannt und vor­sichtig? Oder un­ter­sucht er das Ge­biet gar nicht und zeigt deut­liche Zei­chen von Angst? Dieser erste Test gibt Aus­kunft über die Neu­gier, die Si­cher­heit oder aber eben auch die Ängst­lich­keit eines Welpen.

Men­schen­bezug / Sozialverhalten

Nun be­ginnt der Tester, sich vom Welpen zu ent­fernen und dann auf sich Auf­merksam zu ma­chen bzw. ihn zu lo­cken. Bei­spiels­weise, indem er sich hin­kniet, in die Hände klatscht und/ oder den Hund verbal lockt. Wie rea­giert der Hund auf den Tester? Kommt er gleich an­ge­laufen, we­delt dabei mit hoch­ge­stellter Rute, springt am tester hoch, leckt oder knab­bert an seinen Händen? Oder zeigt er sich bei seiner An­kunft beim Tester ver­hal­tener, indem er nur leicht an seinen Händen kratzt oder ihn gar nicht be­rührt? Kommt er zö­ger­lich mit hän­gender Rute oder kommt er gar nicht? Das Ver­halten bei diesem Test gibt Aus­kunft über den Bezug des Welpen zu Men­schen, bzw. seinem Ver­trauen zu Men­schen. Dieser Test kann auch von zwei Per­sonen durch­ge­führt werden, wobei der Welpe von einer Person zur an­deren ge­lockt wird.

Fol­ge­be­reit­schaft / Kommen

Ein wei­terer Test gibt Aus­kunft über die Fol­ge­be­reit­schaft des Hundes. Der Tester setzt den Welpen neben sich ab und ent­fernt sich dann langsam. Je nach Test­ver­fahren sind Lock­rufe er­laubt. Folgt der Welpe dem Tester freudig, springt, knab­bert und leckt er am Tester? Folgt er, ohne zu knab­bern? Folgt er, viel­leicht sogar nur zö­ger­lich, mit hän­gendem Schwanz? Folgt er gar nicht oder ent­fernt er sich sogar? Ver­kriecht er sich oder er­starrt der Welpe?

Un­ter­ord­nungs­be­reit­schaft

Um die Un­ter­ord­nungs­be­reit­schaft des Welpen zu testen, wird dieser vor­sichtig auf den Rü­cken ge­dreht und im Brust­be­reich fest­ge­halten. Ist der Welpe ruhig und wehrt sich nicht? Wehrt er sich nicht und leckt die Hände des Tes­ters? Wehrt er sich zu­nächst und be­ru­higt sich dann? Wehrt er sich so lange, bis er frei­kommt? Oder wehrt er sich heftig und beißt sogar? Oder er­starrt der Welpe und klemmt die Rute ein?

Do­mi­nanz­ak­zep­tanz / Zwangshaltung

Der Test zur Ak­zep­tanz der Do­mi­nanz ver­läuft wie folgt: Der Hund wird sit­zend oder lie­gend, wie eine Sphinx auf dem Boden po­si­tio­niert. (Er liegt dabei mit auf­rechtem Kopf, die Vorder– und Hin­ter­läufe liegen par­allel am Körper an.) Milt leichtem Druck strei­chelt der Tester den Welpen vom Kopf bis zum Rü­cken. Wie rea­giert der Welpe? Wehrt er sich, dreht sich knur­rend um und beißt? Wehrt er sich, dreht sich um, und ver­sucht den Tester zu kratzen? Wehrt er sich zu­nächst und leckt dann die Hände des Tes­ters ab? Dreht er sich auf den Rü­cken und leckt die Hände ab? Oder ent­fernt er sich?

Hoch­heben / Ver­trauen / Zwangshaltung

Mit dem Hochheben-Test wird eine Zwangs­hal­tung als Teil einer So­zia­li­sie­rung ge­testet. Dabei wird der Welpe mit beiden Hänten unter Brust und Bauch ge­halten und leicht hoch­ge­hoben. Ist der Welpe ent­spannt, leistet keinen Wi­der­stand und leckt die Hände ab? Wehrt er sich etwas und ent­spannt dann? Wehrt er sich, stram­pelt und ist an­ge­spannt? Wehrt er sich, knurrt und beißt? Er­starrt er?

Ap­por­tieren

Die Be­reit­schaft zum Ap­por­tieren wird mit einem Ball, einem Dummy, einem Spiel­zeug oder ähn­li­chem ge­testet. Dabei wird der Ge­gen­stand sichtbar weg­ge­rollt. Läuft der Welpe dem ge­gen­stand hin­terher, nimmt ihn ins Maul und trägt ihn? Läuft er hin­terher, be­schnup­pert den ge­gena­stand und nimmt ihn dann ins Maul? Rea­giert der Welpe nur zö­gernd oder gleich­gültig, nimmt er ihn dann aber nach ei­niger Zeit ins Maul oder auch nicht? Rea­giert er gar nicht? Er­starrt er?

Be­rüh­rungs­emp­find­lich­keit / Pfotendruck

Der Pfoten-Test soll die Be­rüh­rungs­emp­find­lich­keit des Welpen testen. Dabei drücktt der Tester leicht eine Pfote des Welpen zwi­schen Daumen und Zei­ge­finger, er­höht den Druck stetig und zählt dabei in­ner­lich bis 10. So­bald der Welpe ein An­zei­chen des Un­be­ha­gens er­kennen lässt, wird der Test be­endet und die Zahl notiert.

Lär­m­emp­find­lich­keit

Mit einem Ge­gen­stand, der ein lautes Ge­räusch von sich gibt kann die ak­kus­ti­sche Emp­find­lich­keit ge­messen werden. Lo­ka­li­siert der Welpe das Ge­räusch und läuft darauf zu? Belt er, nachdem er das Ge­räusch lo­ka­li­siert hat? Zeigt er neu­gier und läuft dann zö­ger­lich auf den lär­menden ge­gen­stand zu? Fürchtet er sich, oder igno­riert er das Geräusch?

Op­ti­sche Reize

Die Re­ak­tion auf op­ti­sche Reize wird er­mit­telt, indem ei­nige, dem Welpen un­be­kannte Ge­gen­stände im Test­ge­lände ver­streut werden. Rea­giert der Welpe, indem er an jedem Ge­gen­stand in­ter­es­siert ist, darauf zu­läuft und ihn un­ter­sucht? Ist er eher vor­sichtig, be­äugt die Ge­gen­stände aus der Dis­tanz und be­schäf­tigt sich nur zö­ger­lich mit ihnen? Ist er zwar am Aus­legen in­ter­es­siert, in­ter­es­siert sich aber nicht für die Ge­gen­stände an sich son­dern folgt sogar dem tester? Ist er des­in­ter­es­siert? Ver­steckt er sich beim Aus­legen der Gegenstände?

Jagd­in­stinkt

Der Jagd­in­stinkt des Welpen kann ge­testet werden, indem ein Ge­gen­stand an einer Schnur hinter sich her­ge­zogen wird. Folgt der Welpe dem Ge­gen­stand und beißt hinein? Folgt er und nimmt den Ge­gen­stand ins Maul? Folgt er und will den Ge­gen­stand un­ter­su­chen? Schaut er in­ter­es­siert aber be­wegt sich nicht auf den Ge­gen­stand zu? Geht er von dem Ge­gen­stand weg und ver­steckt sich? Igno­riert er den Gegenstand?

Kon­zen­tra­tion

Bei dem Kon­zen­tra­ti­ons­test wird dem Welpen ein Ge­gen­stand prä­sen­tiert und ge­messen, wie lannge er sich, ohne sich dabei ab­lenken zu lassen, damit be­schäf­tigt. Schaut er den Ge­gen­stand mehr als fünf Se­kunden an? Schaut er kurz und be­ginnt sich dann zu Kratzen, zu bellen oder kurz weg­zu­sehen? Schaut er nur kurz und ist dann nicht mehr interessiert?

Pro­blem­lö­sung

Beim Test zur Pro­blem­lö­sung wird der Welpe hinter eine Ab­sper­rung ge­setzt und soll den Aus­gang finden. Findet er den Aus­gang in­ner­halb von 30 Se­kunden und läuft zum Tester? Findet er den Aus­gang schnell und selbst­ständig und er­kundet dann die Um­ge­bung? Findet er den Aus­gang durch Lo­cken? Un­ter­sucht er die Ab­sper­rung und forscht langsam nach dem Aus­gang? Steigt der Welpe an der Ab­sper­rung hoch, fiept oder bellt und be­nö­tigt Hilfe? Sitzt der Welpe re­gungslos herum und lässt sich auch nicht durch Lo­cken be­wegen zu kommen bzw. zu suchen?

En­er­gie­level

Erste Aus­künfte über das En­er­gie­level des Welpen lassen sich vom Ge­samt­ver­halten des Welpen ab­leiten. Ist der Welpe ständig in Be­we­gung, hüpft er herum, we­delt er und setzt seine Pfoten ein? Trottet er eher herum, läuft und hüpft er manchmal und we­delt? Läuft er langsam und be­häbig, sitzt ruhig und bleibt meist an einer Stelle? Steht er steif da, die Rute tief­ste­hend und hat die Ohren zurückgelegt?

Egal, wie man zu dem Wel­pen­test steht, ich finde es sehr in­ter­es­sant zu sehen, ob an­dere meinen kleinen Rüden ge­nauso sehen wie ich. Und ich finde, die kleine Fluse hat sich super ge­schlagen. Und das, wo er nach der stres­sigen Fahrt der erste Test­kan­didat wahr und sich die Da­men­welt erstmal aus­ruhen durfte. Er hat bei allen Tests super ab­ge­schnitten, sich bei der Rü­cken­lage al­ler­dings leicht ge­wehrt. Das passt gut, ich mag auch nicht gerne auf dem Rü­cken liegen. :mrgreen: Dar­über­hinaus hat er sogar noch ein tolles Aus­sehen be­schei­nigt be­kommen. „Ex­zel­lenter Rüde, ele­gant. Muss zur Show. Sehr schöner Kopf.“ Ich bin so richtig stolz auf meinen Kleinen!

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Die große Freiheit

Was für ein Tag! Ges­tern fand der erste Aus­flug der kleinen, in­zwi­schen sieben Wo­chen jungen Welpen statt. Darcy war na­tür­lich mit dabei, die wu­se­ligen Mi­ni­hunde sollten sich schließ­lich si­cher fühlen. Neben den Vie­bei­nern waren auch ei­nige Zwei­beiner mit von der Partie, Karin mit zwei ihrer Enkel, Agnes war mit dabei (ihr ver­danke ich ei­nige der Vi­deo­aus­schnitte), Ja­nina, das zu­künf­tige Frau­chen der Mampf­maus nebst Freundin und Mutter. Dar­über­hinaus eine Golden-Züchterin mit zwei ihrer Hunde sowie später noch Heike, eine Hundetrainerin.

Zu­erst ging es im Auto zu einem seichten Bach. Dort durften die Flusen ihren Mut im Um­gang mit dem kühlen Nass be­weisen. Skep­tisch waren sie, aber nicht feige. Es war toll, die Welpen beim Er­kunden zu be­ob­achten. Später durfte ich meinen kleinen Rüden ab­trocknen und wieder zum Auto bringen.

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Ab­ge­trocknet und reich­lich ver­wu­schelt ging es dann zu Sta­tion zwei, wo die Welpen ihre Un­er­schro­cken­heit im Um­gang mit Schuss­waffen unter Be­weis stellen durften. Nicht, dass das hier falsch rü­ber­kommt, na­tür­lich haben nicht die Welpen ge­schossen. :mrgreen: Und alle haben sich al­ler­höchs­tens ganz kurz leicht er­schro­cken und dann völlig un­be­ein­druckt, mit ihrer vor­her­ge­henden Tä­tig­keit wei­ter­ge­macht. Tap­fere kleine Fellknäuel!

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Wieder im ver­trauten Wel­pen­aus­lauf fielen dann alle be­tei­ligten Mini-Vierbeiner un­mit­telbar in einen tiefen Schlaf. Bis auf mein kleiner Rüde machten sie sich nicht einmal die Mühe, einen Schlaf­platz auf­zu­su­chen. Sie legten sich ein­fach auf den Boden und träumten Hundeträume.

 

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Wilde Welpen

Ges­tern war ein er­eig­nis­rei­cher Tag für die kleinen Knöpfe. Sie haben ihr erstes Ge­witter und ihren ersten Regen er­lebt. Beides hat sie je­doch total un­be­ein­druckt ge­lassen. Wobei so­wohl Ge­witter als auch Regen sehr wel­pen­freund­lich waren. Leise und nur mäßig tröpfelnd.

Mein kleiner Rüde hat dar­über­hinaus einen Aus­flug in meinen Kof­fer­raum un­ter­nommen. Es war eine sehr span­nende Si­tua­tion für ihn. Der Kof­fer­raum hat ihn nicht ir­ri­tiert. Seine Gi­raffe war da, au­ßerdem die ge­nähte Kof­fer­raum­decke und er be­gann sich ge­rade ein­zu­ku­scheln, als ein an­derer Hund kam. Ich denke, es war der erste, den er außer seinen Schwes­tern sowie Darcy und Balou ge­sehen hat. Er blickte in­ter­es­siert auf, Darcy fand die Si­tua­tion je­doch we­niger ent­span­nend. Sie be­gann auf­ge­regt zu bellen und stürmte zu ihrem Sohn, um ihn vor dem Un­tier (einem freund­lich we­delnden weißen Hund) zu be­schützen. Meine kleine Fluse bekam vor lauter Schreck einen Schluckauf, der auch noch an­hielt, als der fremde Hund ver­schwunden und Darcy be­reits in den Wald ge­flitzt war. Ich trug den hick­senden Hund zu­rück zu den an­deren, wo er sich erstmal schlafen legte.

Darcy ist in­zwi­schen dazu über­ge­gangen. mit den Welpen zu spielen und sie zu er­ziehen. Treibt es einer zu bunt, wird er un­freund­lich knur­rend in seine Schranken ver­wiesen. Die­selbe Taktik ver­wendet sie auch, wenn die Welpen meinen trinken zu müssen, die Mama aber an­derer Mei­nung ist. Was die Welpen nicht davon ab­hält, sie trotzdem nu­ckelnder Weise zu be­läs­tigen. Darcy er­greift dann die Flucht und die Mi­ni­hunde fallen wie reifes Obst von ihr ab. :mrgreen:

Freitag ist üb­ri­gens der Tag des ersten Wel­pen­aus­flugs. Be­reits um 15 Uhr ma­chen wir uns auf den Weg zu einem kleinen, seichten Bach, so dass die Welpen das kühle Nass er­for­schen dürfen. Später geht es dann zu Be­such auf einen Hun­de­platz. Dort wird dann ge­schossen. Das wird ein großer Tag für die Kleinen. Ich bin ge­spannt, wie sie ihre ersten Au­to­fahrten erleben.

Von ges­tern gibt es diesmal keine Vi­deos, ich denke, das Thema bal­gende Hunde habe ich schon ein wenig über­stra­pa­ziert. :mrgreen:

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Lauter Geschenke

Ir­gendwie be­komme ich im Mo­ment lauter Ge­schenke. Dabei ist mein Ge­burtstag schon über zwei Mo­nate vorbei. Mein Freund hin­gegen hat heute Ge­burtstag und er führt ge­schen­ke­tech­nisch mit nur 2 Punkten.
Warum schreibe ich das über­haupt hier? Na klar, alle Ge­schenke haben (ent­fernt) etwas mit Hunden zu tun. Samstag hat Karin mir eine Dum­my­weste ge­schenkt, die ihr etwas zu groß ist. Heute auf der Ar­beit habe ich dann drei Keks-Ausstechförmchen be­kommen (Flat Coated Re­triever, Kno­chen, Herz) und dazu jede Menge Back­re­zepte für Hun­del­ecker­lies. Und als ich dann von der Ar­beit nach Hause kam, steckte ein an mich adres­sierter Brief im Kasten, der Ab­sender war MINA. Der Brief ent­puppte sich dann als Au­to­gramm­karte von Martin Rütter, auf der er sich für mein Ge­schenk be­dankt.
Wenn es nach mir ginge, darf das ruhig so bleiben. Also: wei­ter­ma­chen. :mrgreen:

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Der 43. Tag in Videos

Ich weiß, die letzten Ein­träge sind etwas foto– und vi­deo­lastig, aber ich glaube, Fotos und Vi­deos sind viel span­nender als alles, was ich je dar­über schreiben könnte. :mrgreen:

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Geschwisterchen

Ges­tern habe ich mal wieder die Ge­le­gen­heit ge­nutzt, auch den Rest der Welpen zu fo­to­gra­fieren. Manchmal kann ich mich so gar nicht davon los­reißen, den kleinen Rüden an­zu­him­meln aber ges­tern habe ich wie eine Wilde fo­to­gra­fiert. Hier sind also nun die Geschwisterchen:

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Welpenwuseln

Ges­tern waren wir mal wieder bei Karin, den großen und den kleinen Vier­bei­nern. Es war an­ge­nehm warm, doch of­fenbar zu warm für die Schnuffis im Pelz­mantel. Je­den­falls war Schlafen wieder eine der Haupt­be­schäf­ti­gungen. Vor allem unser kleiner Rüde hatte das Nör­geln für sich ent­deckt. Er win­selte, wenn er strul­lern musste, er fiepte, wenn er schlafen wollte, er jam­merte, wenn die an­deren nicht da waren, er weinte, als er Hunger hatte, alles in allem ein Bild des Jam­mers. :mrgreen: Glück­li­cher­weise gabe es auch win­sel­freie Zeiten, in denen er aus­giebig mit seinen Schwes­tern oder mit uns spielte, Schuhe oder Schnür­senkel, T-Shirts, Hosen, Haare oder Bändsel fressen wollte oder wenn er ein­fach ge­krault und ge­strei­chelt werden wollte. Es war ein schöner Nach­mittag und ich zähle die Tage (es sind noch 12!) bis der kleine Mann bei und einzieht.

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Last Minute Fotos

Langsam be­ginnt der Sommer seinem Namen alle Ehre zu ma­chen. Doch für die Hunde war der gest­rige Tag ir­gendwie doch zu warm. Sie lüm­melten lustlos unter einer Strand­liege herum und war­teten auf küh­leres Wetter. Schla­fend. Als mein kleiner Rüde Ge­sell­schaft in Form seiner Ge­schwister suchte, tapste er von Schwester zu Schwester, um jede von ihnen schla­fend vor­zu­finden. Seine Spiel­auf­for­de­rungen wurden igno­riert, selbst sein herz­er­wei­chendes Win­seln än­derte daran nichts. Be­reit­willig stellten sich die Gi­raffe und ich zum Spielen zur Ver­fü­gung, wir wurden aber nach kurzer Zeit wieder uns selbst über­lassen. Jedes Spiel­zeug wurde einmal kurz an­ge­stubst und dann liegen ge­lassen. Also legte sich der kleine Hun­de­mann zu den an­deren und schlief.

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Als die Mampf­maus wach wurde, liess sie sich be­reit­willig und aus­giebtig knud­deln. Meine Haare und Ohren hatten es ihr be­son­ders an­getan. Aber auch meine Klei­dung und Schuhe wurden ver­sucht in hand­li­chere Stücke zu zerlegen.

Kurz bevor wir dann gehen mussten er­barmte sich mein Kleiner und fing an zu spielen. Ich griff also meine Ka­mera um ein paar Fotos und Vi­deos zu ma­chen, dies wurde je­doch er­folg­reich von der kleinen braunen Hündin vereitelt…

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Glück­li­cher­weise hatte ich noch meine Spie­gel­re­flex­ka­mera dabei, die je­doch keine Vi­deo­auf­nahmen ma­chen kann. Daher gibt es diesmal also nur Fotos.

Achja, auf man­chen der Bilder kann man das na­gel­neue blaue Wel­pen­hals­band er­kennen. Steht es ihm nicht gut? Ganz glück­lich sind die Welpen mit ihrem neuen Hals­schmuck je­doch nicht, an­ders kann ich mir das häu­fige Kratzen daran nicht erklären…

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Videos vom 35. Tag

Ach, was soll der Geiz? Mein kleiner Rüde hat sich ges­tern so ins Zeug ge­worfen, wäh­rend seine Ge­schwister sich einen faulen Abend ge­macht haben, da müssen die Vi­deos ein­fach auch hierhin. :mrgreen: Man achte auf das Glucksen und La­chen im Hin­ter­grund. Der süße Knopf hat wirk­lich ein rich­tiges Un­ter­hal­tungs­pro­gramm geboten.

Die Gi­raffe habe ich dem Schnuffel ges­tern mit­ge­bracht aber dann wieder mit nach Hause ge­nommen, da ich möchte, dass sie in­ter­es­sant bleibt. Ab jetzt bringe ich sie bei jedem Be­such mit (so zu­min­dest der Plan!) und wenn er dann bei uns ein­zieht, hat er ein lieb­ge­won­nenes Spiel­zeug, das ihm den Start bei uns hof­fent­lich ein biss­chen er­leich­tert. Au­ßerdem be­kommt der kleine Rüde jede Woche ein Tuch mit meinem Ge­ruch (ich trage es jede Nacht um den Hals, egal bei wel­chem Wetter), so dass ich ihm auch ein biss­chen ver­trauter werde. Und am Tag der Ab­ho­lung nehmen wir na­tür­lich auch etwas von dem Ge­ruch von Mama und den Ge­schwis­tern mit.

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Verliebt

Ei­egnt­lich bin ich ja hun­de­müde, da ich aber das ganze Wo­chen­ende über in Bad Hom­burg bin, um Sabrina zu be­su­chen, stelle ich die Fotos vom (in­zwi­schen gest­rigen) Be­such bei Karin und den kleinen Mons­tern jetzt noch rein. Und neue Vi­deos gibt es auch, wegen der Menge aber diesmal nur bei YouTube. Zum Schreiben bin ich leider nicht mehr in der Lage… ZZZzzzzzzzzzZzzzzzzZzZzzzZZzz

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Tag 33

Mitt­woch war Ja­nina bei den Welpen. Und net­ter­weise hat sie auch ein paar Fotos von Rüde Blau mit­ge­bracht. Die fol­genden Fotos sind alle von Ja­nina Schapke.

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Kein Hundegebell »

Müde Krieger

Ges­tern war nicht viel los bei der Vier-Pfoten-Crew. Bei mir aber auch nicht. Vor meinem Be­such bei Karin hatte ich einen Zahn ge­zogen be­kommen und war ent­spre­chend an­ge­schlagen. Es war heiß, die Kli­ma­an­lage in meinem Auto ist de­fekt und mein Küh­lakku für die Wange hat nicht bis zum Ende der Fahrt durch­ge­halten. Das war meine Aus­rede. Die der Hunde be­schränkte sich aus­schließ­lich auf das Wetter. Alle lagen wie sehr de­ko­ra­tive und un­glaub­lich nied­liche Bett­vor­leger herum und schliefen. Meist leise, bis auf Balou, der schnarcht recht or­dent­lich, zwi­schen­durch „rannten“ und quiekten die Welpen im Traum. Nichtmal fressen wollten sie. Sogar die Mampf­maus ver­schmähte Brei, Tatar und Wel­pen­milch und auch an Mama wurde nur lustlos genu­ckelt.
Für Fotos fehlte mir die Dis­zi­plin, die meiste Zeit lüm­melte ich müde bei den Welpen herum, trank Ka­rins le­ckeren Kaffee, mampfte ein Erd­beer­tört­chen, wischte die ein oder an­dere Hin­ter­las­sen­schaft weg und är­gerte mich mit der Rol­la­den­steue­rung in Ka­rins Wohn­zimmer herum. (Mein Chef hätte seine helle Freude an der Pro­gram­mie­rung ge­habt, er hätte sie si­cher gerne in einer Klausur als Pa­ra­de­bei­spiel für miese Be­dien­bar­keit ver­wurstet. Be­nut­zer­freund­lich­keit kennt diese Steue­rung nicht.)

So gibt es heute also nur ein paar Ali­bi­bilder und ein Video zu sehen. Freitag gibt es aber eine neue Chance und heute be­kommt Karin von Ja­nina, einer wei­teren Wel­pen­käu­ferin Be­such, viel­leicht er­gibt sich ja die Chance auf ein paar wei­tere Bilder. Bis dahin be­mit­leide ich mich ein wenig und kühle meine Wange.

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