Der Morgen danach

Aus meinem schla­fähn­li­chen Zu­stand werde ich ge­weckt, als mir je­mand hin­ge­bungs­voll das Ohr ab­leckt. Snoopy beugt sich aus seiner Kiste auf mein pro­vi­so­ri­sches Lager hinab. Er will spielen. Wir gehen zur Ge­schäfts­stelle und er pie­selt neben seinen Baum. Da­nach be­ginnt er ihn sys­te­ma­tisch auf­zu­essen. Wir ma­chen uns auf den Weg nach oben und we­cken meinen Freund. Dann wird ge­spielt.
Als mein Freund auf dem Markt und ich mit der Zu­be­rei­tung von Sno­opys Früh­stück be­schäf­tigt bin pas­siert das Mal­heur und ein großes und kleines Ge­schäft finden sich auf dem Flur­boden. Es ist sein erster Haufen, seit er bei uns ein­ge­zogen ist und er hat ganze Ar­beit ge­leistet. :mrgreen:
Das Früh­stück ver­schmäht der kleine Mann fast voll­ständig, weder die ge­pimpte Wel­pen­milch noch das groß­ar­tige Gu­lasch finden An­klang. Es ist aber auch immer noch furchtbar heiß in der Woh­nung. Nach dem Wel­pen­essen mache ich unser Früh­stück. Zwi­schen­durch lässt Snoopy sein Warum-­bin-­ich-­nicht-­der-­Mittelpunkt-­der-­Welt?-­Winseln hören. Als wir dann Früh­stü­cken, legt sich die kleine Fluse neben uns und pennt ein.
Das werde ich jetzt auch tun. Die Nacht war die Hölle. „Der Hund kann nichts dafür!“ (Zitat aus „Herrchenjahre“)

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