Der „König des Waldes“ wird flügge

Kör­per­liche Veränderungen

1. Die Ohren werden schlechter („Hier?“ „Hab ich nicht ge­hört!“)
2. Das Ge­hirn wird schlechter („Sitz?“ „Kenne ich nicht!“)
3. Der Kopf wird di­cker („Platz?“ „Leg dich doch selber hin! Ich will jetzt spielen! ANREMPEL Genau jetzt!“)
4. Der Fang wird lauter („Ich will mein Essen! WUFF“, „Hör auf mich zu igno­rieren! JAUL“)
5. Die Haut wird dünner („Du willst jetzt nicht ku­scheln? WINSEL, STUBS Immer noch nicht? FIEP“)
6. Das Ego wird größer („Ich bin der König des Waldes, Herr­scher über alle Hunde (und Pelikane)!“)

 

Psy­chi­sche Veränderungen

1. Wech­selnde Launen
2. Ten­denz zu mehr Ei­gen­stän­dig­keit
3. Nör­geln und jam­mern? Aber gerne!
4. Auf­for­derndes Bellen? Na, klar!
5. Schmollen? Geht immer!

 

Ver­hal­tens­än­de­rungen

1. Pipi wird auf­ge­spart und auf 2 oder 3 Pin­kel­pausen auf­ge­teilt
5. Hün­dinnen werden be­stiegen (die Hün­dinnen ge­winnen)
6. Rüden werden be­stiegen (die Rüden ge­winnen)
7. Frau­chen wird be­stiegen (Frau­chen ge­winnt)
8. Das Spiel wird rup­piger und lauter

 

Wer ist der König des Waldes?

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Gute Nacht, Snoopy!

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<- Sein Bett | mein Bett ->

 

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Peinlich

Ehr­lich, un­mit­telbar vorher hat er dreimal per­fekt den Ven­ti­la­tor­knopf ge­drückt. Kaum hole ich die Ka­mera macht er sowas. Ja, ich weiß, man muss schon recht genau hin­schauen / hinhören.

PS: Geübt hatten wir mit der 2, aber als er so toll den Ven­ti­lator ge­drückt hat, habe ich na­tür­lich doch ge­klickt. Nachdem er den Alarm­knopf ge­troffen hat, hat er nach dem ersten Schreck ganz for­dernd ge­schaut, wo seine Be­loh­nung bleibt.

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Happy 2014

Quelle: Wuff0815

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Vorsätze für 2014

1. Ich werde nicht mehr so ver­fressen sein

2. Vor­satz 1 wurde mir von Frau­chen untergeschoben!

3. Frech­heit!

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Warten auf das Feuerwerk

… mit Gerry der Giraffe

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Happy Wuff-Mas

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Bis Weihnachten ein Zuhause

Als großer Buch-/Hörbuch-/Hörspiel-Fan bin ich die Tage bei Au­dible auf ein Mär­chen ge­stoßen. Es heißt „Bis Weih­nachten ein Zu­hause“ und ist ein­fach wun­der­schön. Es geht um Nami, einen Hund, der von seinem Herr­chen (Nami nennt ihn seinen besten Freund) wegen einer For­schungs­reise in die Ant­arktis ins Tier­heim ge­geben wurde. Nach zwei Jahren Tier­heim be­schließt Nami seinen besten Freund zu su­chen und bricht auf, denn „Hunden geht Treue über alles“. „So sind Hunde!„
Es­han­delt sich um ein Kin­der­mär­chen, klar. Aber ich finde es ist auch für Er­wach­sene ge­eignet, zu­min­dest, wenn sie so emo­tional sind wie ich. Ich kann dieses Hör­spiel nur emp­fehlen und ge­rade in der Weih­nachts­zeit sind die ru­higen zwei Stunden gut in­ves­tiert. Wir drei haben uns das Hör­spiel bei Ker­zen­schein ge­müt­lich auf dem Sofa ein­ge­ku­schelt an­ge­hört (bis auf Snoopy, der lag aus­ge­streckt an der Hei­zung) und diese Zeit ex­trem ge­nossen.
Nach dieser Wer­be­ein­blen­dung, die quasi nix mit Snoopy zu tun hat, be­ende ich den Ein­trag mit einem Zitat aus dem Buch. Und da ich in den nächsten Tagen mög­li­cher­weise nicht zum. Bloggen komme, weil ich den Weih­nachts­baum vor Snoopy be­schützen muss, wün­sche ich auf diesem Wege allen frohe Weih­nachten und ein glück­li­ches neues Jahr 2014!

Ach, ihr glaubt nicht, dass Hunde singen können? Doch! Wenn sie ganz be­son­ders glück­lich sind!“ (Ste­phan Kirste)

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Hungerkünstler

Ja, was hat es dieser Hund doch schwer! Un­sere Me­thode ihn mit dem Essen warten zu lassen, bis er mit seinem leicht drän­genden Kon­zert fertig war, grenzte für ihn schon an Folter. Hätte er klei­nere Pfoten, hätte er di­rekt bei Ani­mal­nesty In­ter­na­tional an­ge­rufen und sie zu uns be­or­dert. So blieb ihm nichts an­deres übrig als sich ab­zu­regen, bis er end­lich sein Früh­stück be­kommen konnte. Armer, armer Snoopy. Wie grausam sind wir doch zu dir…

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Happy Nikolaus

Die Firma Fress­napf ist immer mo­ti­viert Wer­bung für sich zu ma­chen Hunde mit Ge­schenken zu er­freuen. So gab es für jeden, der bis zum 3. De­zember seinen Hun­denapf in einer Fi­liale ab­ge­geben hat (und seinen Hund der­zeit vom Boden musste fressen lassen) eine Ni­ko­laus­über­ra­schung. Snoopy ließ sich nur allzu gerne be­ste­chen. Das ist ok, er geht ja schließ­lich auch nicht selber einkaufen.

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Wasserlinsen

Er musste ja un­be­dingt in die En­ten­grütze. Meine Idee war das nicht!

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Das Monster aus dem Kofferraum

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Familientreffen

Ach, es ist zum Mäuse melken. Schon wieder habe ich ewig nicht ge­b­loggt und es häufen sich An­fragen, Be­schwerden und vor­wurfs­volle blicke. Bei meiner letzten Blog­pause gab es sogar die Ver­mu­tung, wir hätten Snoopy ab­ge­geben. Nichts könnte we­niger der Fall sein! Wir lieben diesen Hund sehr und er würde unser Zu­hause nur über un­sere Leiche ver­lassen.
Der gar nicht mehr so kleine Kerl hat sich in der letzten Zeit den ein oder an­deren Magen-Darm-Infekt ein­ge­fangen, au­ßerdem nimmt ihn der Zahn­wechsel sehr mit, so dass er sogar eit­rige Man­deln da­von­ge­tragen hat. Auch seine Augen sind zwi­schen­durch etwas ent­zündet, dieser Ent­zün­dung können wir aber mit einer sehr guten Salbe zu Leibe rü­cken.
Eine Rönt­gen­auf­nahme wegen Sno­opys „Wat­schel­gang“ ergab aus­ge­zeich­nete Hüften und le­dig­lich eine wachs­tums­be­dingte leichte Ent­zün­dung der un­ter­schied­lich weit ent­wi­ckelten und somit un­ter­schied­lich be­las­teten Röh­ren­kno­chen. Was jetzt hier furchtbar krank klingt sind im Grunde ge­nommen nur Klei­nig­keiten, Snoopy er­freut sich bester Ge­sund­heit.
Heute hatten wir ein Fa­mi­li­en­treffen und bis auf der Papa waren alle an­we­send. Die Mama Darcy, „Onkel“ Balou, Amely, Afra (Mampf­maus) und Snoopy. Alle spielten aus­ge­lassen, so dass ich zwar viele Fotos, die aber al­le­samt in schlechter Qua­lität ge­macht habe. Snoopy und Afra haben eine frap­pie­rende Ähn­lich­keit. Afra ist ins­ge­samt etwas we­niger spiel­freudig und dafür wei­terhin ver­fres­sener als die an­deren. Snoopy hin­gegen ist wohl der ob­jekt­fi­xier­teste der drei Ge­schwister, er liebte es, sich den be­reit­lie­genden Stof­figel zu schneppen, damit her­um­zu­flitzen und sich von den an­deren ver­folgen zu lassen. Es war ein schönes Treffen und ich finde, sowas könnten wir öfter machen.

Die drei Geschwister

Snoopy mit dem Igel

 

Trink­pause

Zerr­spiele

 

Das Spiel geht weiter

Alle auf die Mama!

 

Auf einen Schluck

Mein Bruder und ich

 

Wer ist hier der Chef?

Mampf­maus in Action

 

Amelys NSA-Bewerbungsfoto

Mamp­fende Mampfmaus

 

Hände weg von meinem Rinderohr!

Wer hat ei­gent­lich mein Rinderohr?

 

Darf ich auch mal?

Mutter und Sohn

 

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Traumwelt

Heute Nacht habe ich ge­träumt, ich be­fände mich in einem un­ter­ir­di­schen Stollen. Der lange Gang war durch Holz­balken ge­stützt und ich lief den Weg ent­lang, als es plötz­lich ziem­lich laut wurde. Ir­gendwer schien im Stollen sehr ge­räusch­voll zu ar­beiten. Es gab eine Er­schüt­te­rung und ich wurde bäuch­lings unter zu­sam­men­ge­bro­chenem Holz und Steinen be­graben. Ich konnte mich nicht mehr be­wegen, zu schwer war die Last auf meinem Rü­cken. Ei­nige Leute be­gannen, so hoffte ich zu­min­dest, an den Balken zu sägen, aber letzt­end­lich kamen sie nie bei mir an.
Warum ich das hier schreibe? Naja, als ich auf­wachte, lag Snoopy auf meinem Rü­cken, wäh­rend ich, alle Arme von mir ge­streckt, in die Ma­traze ge­drückt wurde. Draußen machte eine Gruppe Land­schafts­gärtner den Lärm des Jahr­hun­derts, weil sie einen Baum fällten. Mit Ket­ten­sägen. Es ist schon fas­zi­nie­rend, wie man äu­ßere Ge­ge­ben­heiten in seine Träume ein­bauen kann. letzt­end­lich war die Lö­sung des Rät­sels, dass Snoopy sich wohl vor dem Lärm ge­fürchtet und meine Nähe ge­sucht hat. Warum er sich al­ler­dings nicht ein­fach neben mich ge­legt hat (nagut, das darf er na­tür­lich nicht) son­dern auf meinen Rü­cken (diesen Fall hatten wir bis­lang noch nicht, mein Rü­cken plä­diert aber dafür, auch das zu ver­bieten) ist mir noch un­klar.
Im Ge­gen­satz zu meinem Rü­cken hat sich Snoopy von dem Lärm gut er­holt. Zu­min­dest schlum­mert er selig im Büro unter meinem Schreib­tisch. Und wenn ich ihn da so liegen sehe, hat *er* keine Rückenschmerzen.

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Tierversuche

Snoopy ist noch nicht stu­ben­rein. Glauben wir zu­min­dest. Es ist länger nicht mehr vor­ge­kommen, dass wir ir­gendwo eine Pfütze ge­funden haben. Also hat er ent­weder ein sehr gutes Ver­steck dafür ge­funden und son­dert ab­solut ge­ruch­losen Urin ab, ist be­reits stu­ben­rein oder, was am wahr­schein­lichsten ist, er wird so oft raus­ge­bracht, dass es für ein Mal­heur ein­fach keine Ge­le­gen­heit gibt.
Aus diesem Grund haben wir uns vor­ge­nommen, mit Snoopy ein Ex­pe­ri­ment durch­zu­führen. Nach dem Auf­stehen waren wir na­tür­lich mit ihm draußen, aber nach dem Früh­stück so gegen 10 Uhr noch nicht. Nor­ma­ler­weise gehen wir immer nach dem Essen, dem Schlafen, abends vor dem Schla­fen­gehen und auch zwi­schen­durch mal zur Haupt­ge­schäfts­stelle. Heute nicht. Wir möchten wissen, wie er rea­giert, wenn er muss. Also be­ob­achten wir ihn, seitdem er den Fut­ter­napf ver­lassen hat, mit Ar­gus­augen und warten ge­spannt auf das was pas­siert. Bisher hat er sich di­rekt nach dem Essen mit seinem Kaukno­chen in seinen Kennel ver­zogen und daran aus­giebig ge­knab­bert. Zwi­schen­durch hat er mehr­fach den Kauort ge­wech­selt, aber immer weiter ge­knab­bert. Als er in den Flur ging folgten wir ihm miss­trau­isch und setzten uns ne­ben­ein­ander auf den Boden, um ihn zu be­ob­achten. Er nahm den Kaukno­chen, legte sich damit quer über un­sere Beine und kaute weiter. Ir­gend­wann krab­belten wir unter ihm hervor und standen wieder auf, was Snoopy zum An­lass nahm, den Tep­pich zu be­ar­beiten. Er fing sich meh­rere Rüffel ein und legte sich dann zum Schlafen hin. In­zwi­schen ist er wieder wach, schaut hier, knab­bert da und scheint es gar nicht eilig zu haben.
Seit 8:30 Uhr war Snoopy nun nicht mehr vor der Tür und er macht kei­nerlei An­stalten, diesen Zu­stand än­dern zu wollen. Ich bin ge­spannt, was passiert.

Wird …
a) seine Blase ex­plo­dieren?
b) er sich ir­gendwie be­merkbar ma­chen?
c) er sich ein­fach zum Pin­keln ir­gendwo hin­setzen wollen und idea­ler­weise von einem von uns recht­zeitig vom Boden hoch­ge­lüpft und zur Haupt­ge­schäfts­stelle ge­bracht werden?

Wir werden sehen!

Up­date (15:00 Uhr): Snoopy be­gann auf­zu­drehen, lief zur Woh­nungstür, schaute uns an und be­gann sich hin­zu­ho­cken. Der gar nicht mehr so kleine Kerl hat ganz schön lange durch­ge­halten und auch schon den Weg zum ret­tenden Grün an­ge­treten, schei­terte je­doch an der Tür. Jetzt muss er nur noch lernen Be­scheid zu geben. :)

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Akute Blog-Vernachlässigung

Es ist un­glaub­lich, aber man kommt ja zu nix. Wenn man einen Welpen hat. Sechs Wo­chen Ur­laub kommen und gehen, Haut, Klei­dung und Möbel zieren kleine und grö­ßere Lö­cher sowie di­verse Schrammen. Der neue Flur­tep­pich (extra für Snoopy an­ge­schafft) wurde von uns be­reits auf­ge­geben. Das war je­doch der erste und letzte Tep­pich, den In­spektor Ran­da­letti von uns be­kommen hat!

Wir drei be­su­chen re­gel­mäßig Welpen– und Flat­gruppe, Snoopy wurde ge­impft und ent­wurmt, hat Kinder, Er­wach­sene, Se­nioren, Men­schen mit Geh­stock, Rol­lator und Roll­stuhl ken­nen­ge­lernt. Er hat Schafe, Ziegen, Rehe und Muff­lons, die In­nen­stadt, den öf­fent­li­chen Nah­ver­kehr, unser Ein­kaufs­zen­trum (und dort auf das ita­lie­ni­sche Marmor gek…) und jede Menge Straßen ge­sehen, er ap­por­tiert und fährt Auto wie ein Großer und holt sich von den er­wach­senen Hunden in der Ge­gend eine Ab­fuhr nach der nächsten ab. Snoopy lernt den ge­sell­schaft­li­chen Um­gang in der Hunde– und Men­schen­welt, hat drei feste Freun­dinnen, denen er hoff­nungslos un­ter­legen ist und Un­mengen zwei­bei­niger Fans, er ist furchtlos und in­ter­es­siert und manchmal viel zu schlau für uns.

Ei­gent­lich könnte ich noch viel mehr schreiben, aber ich denke, ich spare mir das und reiche ein­fach die Bilder der letzten Wo­chen nach… Alle Fotos und noch wei­tere gibt es auch in der frisch re­pa­rierten Galerie.

 

16. Au­gust 2013: Der neue Teppich

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19. Au­gust 2013

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23. Au­gust 2013: Bloß keine Sonne!

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25. Au­gust 2013: Mein Wombat & ich

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28. Au­gust 2013

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31. Au­gust 2013: Spitze Welpenzähne

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02. Sep­tember 2013: Das Raub­tier in Action

 

09. Sep­tember 2013

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14. Sep­tember 2013: Das Teppich-Monster

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15. Sep­tember 2013: Mufflons

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16. Sep­tember 2013: Sein erster Tag im Büro

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18. Sep­tember 2013: Baustellen-Hund

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23. Sep­tember 2013: Bau­stelle, die 2.

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24. Sep­tember 2013: Der Beamten-Hund (fährt Paternoster)

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26. Sep­tember 2013: Sno­opys Bett (mit viel Liebe ge­baut und genäht)

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Ein Hund geht aus

Was habe ich mir ges­tern für Sorgen ge­macht, dass das Essen Gehen mit Hund in einer Ka­ta­strophe endet. Ich habe mir vor­ge­stellt, er würde den ganzen Abend fiepen, jaulen und bellen, ins Re­stau­rant pin­keln (oder schlim­meres), un­ruhig am Tisch hin und her­wu­seln oder diesen An­knab­bern. Doch das Schicksal meinte es gut mit uns und schickte eine 10 1/2 Wo­chen alten Aus­tra­lian She­pherd Hündin (Momo) vorbei, mit der Snoopy vor dem Re­stau­rant­be­such aus­giebig toben konnte. Im Re­stau­rant an­ge­kommen knab­berte er erst kurz am mit­ge­brachten Kong um dann seelig ein­zu­schlafen. Braver Snoopy!

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Heute stand dann eine Rund­reise mit dem Öf­fent­li­chen Personen-Nahverkehr auf dem Pro­gramm. Es klappte super. Snoopy war furchtlos und ge­lassen. Ent­spannt legte er sich in Bus und Bahn unter oder knapp vor den Sitz und schaute ein biss­chen durch die Ge­gend. Er war wirk­lich ein vor­bild­li­cher kleiner Pas­sa­gier. Le­dig­lich das Aus­steigen be­rei­tete ihm Pro­bleme, da er den Über­gang zu­wi­schen Fahr­zeug und Bord­stein– bzw. Bahn­steig­kannte nicht so richtig ein­schätzen konnte. „Bergab“-Hüpfen traut er sich noch nicht so.

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Abends war dann die Lei­terin der Wel­pen­gruppe zu Be­such, schaute sich Sno­opys Wohn­um­feld an und be­ant­wor­tete ge­fühlte 1000 Fragen. Mit der Woh­nung ist fast alles ok, sie emp­fahl le­dig­lich einen Tep­pich. Den hatten wir eh schon auf dem Radar und so wurde der be­reits aus­ge­suchte Läufer um­ge­hend be­stellt. Wir be­kamen wert­volle Tipps, vor allem für dem Um­gang mit Snoopy, wenn er seine „wilden Zeiten“ hat. Hier ist er näm­lich wirk­lich nicht zu bän­digen, was zu schmerz­haften Ver­let­zungen an Haut, Klei­dung und Mö­beln führt. Letzt­end­lich stellte sich heraus, dass Snoopy zu wenig schläft (11 oder 12 Stunden statt den 15–20 für einen Welpen in seinem Alter an­ge­mes­senen Stunden) und wir lernten, wie wir seine Über­dreht­heit (durch Über­mü­dung!) in einen fried­li­chen Schlaf um­leiten können. Dass das Ganze mit einem Fiep– und Jaul­kon­zert ein­her­geht fühlt sich zwar für uns nicht gut an (er fühlt sich be­drängt, wir tun ihm nicht weh, strafen ihn nicht und schrein ihn auch nicht an oder so), aber der Er­folg spricht für sich. 10 Mi­nuten später schläft der kleine Wild­fang tief und fest. Und den Schlaf braucht er drin­gend um die vielen neuen Ein­drücke zu verarbeiten.

Morgen steht wieder die Flat-Gruppe auf dem Pro­gramm und da­nach ist erstmal 1 1/2 Tage Er­ho­lung für das kleine Pelz­knäuel angesagt.

 

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Snoopy-Impressionen

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Training mit der Schwester

Heute früh fand das erste Flat-Training mit Heike statt. Karin, Amely, Snoopy und ich trafen uns auf Heikes Platz, um den flatspe­zi­fi­schen Teil der Hun­de­er­zie­hung zu be­ginnen. Die Mampf­maus war nicht dabei.
Heikes Trai­ning be­gann mit einer Ent­span­nungs­übung. Wir setzten uns im Kreis auf eine mit­ge­brachte Decke, um un­seren Flat­ties erstmal ein biss­chen Ruhe zu gönnen. Flats neigen dazu, etwas zu sehr auf­zu­drehen und mit der Eta­blie­rung einer „Hier kannst du zur Ruhe kommen“-Decke wurde be­gonnen, um den kleinen Wir­bel­winden die Mög­lich­keit der Ent­span­nung zu bieten. Mit einer Knab­ber­stange legten sie sich zu uns und wurden ge­strei­chelt und ge­lobt. Wollten sie weg, wurden sie sanft fest­ge­halten und be­ru­higt.
Die nächste Übung be­han­delte die Lei­nen­füh­rig­keit. Nicht das Si­gnal „(Bei) Fuß“ soll den Hund zum Bei-Fuß-Gehen an­halten, son­dern das An­legen der Leine soll dieses Si­gnal im­pli­zieren. So liefen wir, ge­beugt und mit einem Le­cker­chen in der Hand, eine ge­rade Strecke ent­lang, so dass die Hun­de­kinder nicht vor un­seren Füßen liefen. Dabei wurden sie na­tür­lich eifrig ge­lobt.
Snoopy hat hoch­kon­zen­triert ge­ar­beitet, es war die wahre Freude, diese Übung mit ihm zu ma­chen. Auch bei der nächsten Übung zeigte er sich sehr mo­ti­viert. Es war seine erste Sitz-Übung, ein Le­cker­chen wurde so über Sno­opys Kopf be­wegt, dass er, um es zu fressen, den Kopf hoch und den Po runter setzen musste. Er wurde eifrig ge­lobt (Snoopy, nicht sein Po) und bekam das Le­cker­chen. Das „Sitz“ wurde immer mit einem „Lauf“ auf­ge­löst, um zu ver­hin­dern, dass die Hunde später aus ei­genem An­trieb das Sitzen be­enden. Erst mit „Lauf“ be­kommt der Welpe „frei“.
Da­nach wurde das Ab­rufen trai­niert. Dies ist das wich­tigste Si­gnal über­haupt. Ein Hund, vor allem ein großer und ein so stür­mi­schen, wie der Flat, sollte dieses Si­gnal per­fekt be­herr­schen. Egal, um welche Si­tua­tion es sich han­delt, ein ein­zelnes „Hier“ soll ihn jeg­liche Ak­ti­vität so­fort be­enden lassen und zu seinem Halter zu­rück­kehren. Dieses Si­gnal ist nicht nur wichtig, um Jagd­ver­halten, das Zu­stürmen auf Men­schen, vor allem Kinder, Jogger, Rad­fahrer und das zu weite Ent­fernen zu ver­hin­dern, es kann auch le­bens­ret­tend sein, wenn der Hund mal auf ein Straße oder eine an­dere ge­fähr­liche Si­tua­tion zu­läuft. Um das Ab­rufen zu üben, macht man sich den na­tür­li­chen Fol­ge­trieb des Welpen zu­nutze. Der Fol­ge­trieb sorgt dafür, dass der Welpe bei seinem Rudel bleibt, da er ohne dieses nicht über­le­bens­fähig ist. So achtet er immer darauf, dass er nicht al­lein ist. Daraus re­sul­tiert üb­ri­gens auch die Ver­las­sens­angst der Hunde. Das aber nur ne­benbei.
Heike hielt bei der Übung den je­wei­ligen Hund fest, Karin und ich ent­fernten uns und riefen dann un­sere Hunde mit einem „Snoopy (Amely), hier!“ zu uns. Karin setzte zu­sätz­lich den Komm-Pfiff ein, ich nicht, da ich keine Pfeife da­bei­hatte. („Trage die Pfeife wie eine Kette immer um den Hals.“)
Die letzte Übung be­han­delte das Si­gnal „Steh“. Die Hunde sollten ruhig stehen, die Vor­der­pfoten par­allel, die Hin­ter­beine etwas nach hinten aus­ge­stellt. Dabei halfen wir ein wenig nach, indem wir die beiden unter dem Bauch ein wenig stützten und ihnen etwas Le­ckeres vor die Nase hielten, das sie aus­schle­cken durften. Dieses Si­gnal ist nicht nur für das ru­hige und „de­ko­ra­tive“ Stehen (z. B. bei Aus­stel­lungen) wichtig, es wird auch noch da­hin­ge­hend er­wei­tert, dass der Hund sich überall pro­blemlos an­fassen lässt, so dass ihn ein Tier­arzt gut be­han­deln kann, ohne dass sich der Hund wehrt.
Mit einem Spiel der beiden Ge­schwister en­dete das Trai­ning. Snoopy war derart er­schöpft, dass er die ganze Heim­fahrt lang tief und fest ge­schlafen hat.
Alle Übungen sollen von uns zu Hause täg­lich kurz (nicht mehr als 2–3 Mi­nuten) trai­niert werden. Ich bin mal ge­spannt, ob Snoopy in den ei­genen vier Wänden ge­nauso kon­zen­triert mit­ar­beitet. Es war wirk­lich eine Freude mit ihm zu ar­beiten. Ich freue mich schon auf die nächste Stunde am Mittwoch.

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Neuer Rekord

Nachdem Snoopy ges­tern Abend richtig auf­ge­dreht war und es un­mög­lich war, ihn in einen ru­higen, für un­sere Glied­maßen deut­lich we­niger schmerz­haften Zu­stand zu über­führen (daran än­derte auch ein aus­gie­biges Spiel mit seiner Freundin Gypsy nichts), war ich ver­sucht, den letzten Ein­trag wieder zu lö­schen.
Doch die letzte Nacht war ein­fach ein Traum. Weil Snoopy ges­tern Abend nicht in seine Schlafbox zu ver­frachten war, haben wir ge­meinsam in der Küche ge­schlafen. Er auf dem Fuß­boden, ich auf einer Ma­tratze. Im Laufe der Nacht legte sich der kleine Ra­cker dann zu mir. Es gab nur eine Pi­pi­pause in der Nacht, weil ICH mal musste. Dann haben wir bis halb 7 durch­ge­schlafen, bis zu dem Mo­ment, als Snoopy mit mir zu spielen an­fing. Ein Traum! Schnell ging es nach draußen, wo Snoopy in der Haupt­ge­schäfts­stelle wirk­lich alles gab! Seine Blase muss rand­voll ge­wesen sein.

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Erste Erfolge

Ich bin der Mei­nung, wir ver­zeichnen schon erste Erfolge:

Unser „Nein“ zeigt schon Früchte. Es ist schonmal vor­ge­kommen, dass Snoopy nicht an den Dingen ge­knab­bert hat, an denen er nicht knab­bern soll. (Ein Hoch auf Kauknochen!)

Langsam aber si­cher beißt er etwas we­niger fest. Lutz, der heute zu Be­such war teilt diese Mei­nung al­ler­dings nicht. :mrgreen:

Wenn er mal ein paar Mi­nuten al­leine ist, z. B., wenn ich auf die Toi­lette gehe, hält er das ohne zu fiepen aus.

Au­to­fahrten ver­laufen mit deut­lich we­niger Ge­schrei. Manchmal schläft er sogar oder er lässt sich von der Musik be­ru­higen. Das erste Mal ist mir das bei „Sie sieht mich nicht“ von Xa­vier Naidoo auf­ge­fallen. Kom­mentar von Agnes: Bevor ich mir Xa­vier Naidoo an­höre er­trage ich lieber So­opys Ge­schrei. (Sehr ge­ehrter Herr Naidoo, das hat Agnes ge­sagt. Bitte ver­klagen Sie also sie und nicht mich!)

Snoopy fiept ins­ge­samt we­niger. Er kann sich in­zwi­schen besser mit sich selbst be­schäf­tigen und muss nicht rund um die Uhr be­spaßt werden.

Der kleine Mann frisst sein Futter auf, er wird sogar re­gel­recht ver­fressen. Wenn er Hunger hat, dann setzt er sich auf den Platz, an dem nor­ma­ler­weise sein Napf steht. Und schaut vorwurfsvoll.

Un­sere Spa­zier­gänge haben we­niger „Mach das olle Ge­schirr ab“-Schmollpausen. Der ster­bende Schwan wird nur noch in ganz aus­ge­wählten Mo­menten aufgeführt.

Beim Kli­ckern stupst Snoopy schon manchmal mit der Nase auf das ge­wünschte Ziel.

Snoopy rea­giert schon oft auf seinen Namen.

Wie können seine Über­dreht­heit schon ein biss­chen steuern, so dass un­sere Spiele deut­lich we­niger wild ausfallen.

Snoopy kommt frei­willig um zu schmusen.

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Alles wieder gut ohne Pansen

Durch Sno­opys Be­such beim Tier­arzt bin ich über­haupt nicht zum Schreiben ge­kommen. Ich hatte be­schlossen Sno­opys Früh­stück aus­fallen zu lassen bevor ich mit ihm er­neut zum Tier­arzt fahren würde. Vor der Fahrt übergab sich Snoopy auf un­sere Fuß­matte vor dem Balkon, was mich in meiner Ent­schei­dung zum Tier­arzt zu fahren noch be­stärkte. Das Auf­nehmen der Probe ge­stal­tete sich man­gels Kon­sis­tenz als sehr schwierig, aber wir konnten trotzdem noch etwas Flüs­sig­keit ein­sam­meln.
Beim Tier­arzt war es richtig leer und so hatte er viel Zeit für uns. Nach einem Schnell­test war klar, Snoopy hatte nicht die be­fürch­teten, nicht mit der Wurmkur zu eli­mi­nie­renden Pa­ra­siten (Gi­ar­dien), die sich die Welpen in der Um­ge­bung ein­ge­fangen hatten. Das wäre schlimm ge­wesen, denn sonst hätte Snoopy für ge­raume Zeit nicht in eine Wel­pen­gruppe gehen können. So sollte der kleine Ra­cker le­dig­lich einen Tag Schon­kost be­kommen und in der nächsten Zeit kein rohes Fleisch, vor allem aber keinen Pansen essen, von dem er sich einen Keim ein­ge­fangen hatte. Snoopy bekam drei Spritzen, gegen Er­bre­chen und Durch­fall sowie ein An­ti­bio­tikum.
Nach dem Tier­arzt­be­such stand ich nun vor dem Pro­blem, dass ich für Snoopy Schon­kost ein­kaufen musste. Mit ins Le­bens­mit­tel­ge­schäft konnte ich ihn nicht nehmen, al­leine lassen ging ja auch nicht. Ich brauchte aber Hähn­chen­fleisch. Möhren, Kar­tof­feln und Reis hatte ich glück­li­cher­weise zu Hause. Ich spielte mit dem Ge­danken ein Ge­schäft auf­zu­su­chen und ir­gend­je­manden zu bitten, mir das Hähn­chen­fleisch zu be­sorgen. Als ich aber dort ankam schlief Snoopy so fest in Ka­this Trans­portbox, dass ich be­schloss es auf einen Ver­such an­kommen zu lassen und kurz in den Laden zu sprinten. Als ich zu­rück zum Wagen kam hatte die Fell­nase nicht einmal be­merkt, dass ich weg­ge­wesen war.
Wieder zu Hause be­ging ich den Kar­di­nal­fehler. Nach dem Ko­chen der Möhren fing ich das Wasser auf und gab es Snoopy zu trinken, da ich ihn nach dem großen Flüs­sig­keits­ver­lust ani­mieren wollte zu trinken. Er trank. Reich­lich. Von dem Mo­ment an ent­wi­ckelte er sich zum Durch­lauf­er­hitzer. Ich habe noch nie einen Hund so oft und so viel pin­keln ge­sehen. Der Tag ent­wi­ckelte sich zum Stress­test, ich kam aus dem Hund zur Haupt­ge­schäfts­stelle und wieder zu­rück tragen und dem Auf­wi­schen der ganzen Pfützen in der Woh­nung gar nicht mehr heraus. Spät abends war der Fluch dann vorbei.
Auf dem Abend­spa­zier­gang be­geg­nete Snoopy dann seinem ersten „Kampf­hund“, einem Rott­weiler/Staf­fordshire–Misch­ling. Nachdem Snoopy seine Kriegs­be­ma­lung fertig auf­ge­legt hatte, spielten beide mit­ein­ander. Dabei passte das Herr­chen des Misch­lings auf, dass es sein Hund nicht zu bunt trieb.

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Später traf Snoopy noch auf Coco und fing sich ein tiefes Grum­meln ein. Wir quat­schen noch mit Cocos Frau­chen und sie lud uns zum Montag bis Don­nerstag statt­fin­dendem Hun­de­treffen im na­he­ge­le­genen Park ein.
Für die Nacht be­fürch­tete ich das Schlimmste, aber Snoopy schlief bis nach 4 Uhr durch. Da­nach pennte ich noch bis halb 8 weiter, wäh­rend Snoopy seinen Och­sen­ziemer kaute und später eben­falls ein­schlief.
Heute ist von Sno­opys Durch­fall gar nichts mehr zu merken und er pie­selt auch wieder in einem nor­malen Rahmen. Wir freuen uns auf die auf morgen ver­scho­bene Flat-Welpengruppe. Am Samstag findet dann un­sere erste nor­male Wel­pen­gruppe statt. Ich bin schon sehr ge­spannt, was uns erwartet.

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Kranker Snoopy

Sno­opys Durch­fall hält noch an. Leider muss ich nun die Wel­pen­gruppe ab­sagen. Viel­leicht habe ich aber Glück und die Gruppe kann ver­schoben werden. Bisher sind wir nur zwei Teil­nehmer, Karin und ich, und eine solche Gruppe ist ja mit nur einem Welpen recht wenig sinn­voll. Am Te­lefon ver­spreche ich Karin, sie auf dem Lau­fenden zu halten. Jetzt fahre ich zum Tier­arzt, hof­fent­lich hat der kleine Knopf nichts Schlimmes.

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Snoopy beim Tierarzt

Be­dingt durch den Schock mit der kleinen Afra hatte ich mich ent­schieden, heute mal beim Tier­arzt vor­bei­zu­schauen. Mor­gens hatte Snoopy ein biss­chen Durch­fall, so dass ich dazu di­rekt ein paar Fragen stellen konnte. Man­gels Trans­port­käfig kam ich auf Ka­this An­gebot zu­rück mir ihre Box zu leihen. Sie brachte sie mir vorbei, ich setzte sie zu Hause ab und fuhr weiter zum Tier­arzt. Später wollten wir uns dann auf einer Wiese treffen, damit Snoopy Ginger auf neu­tralem Boden ken­nen­lernen konnte.
Der Tier­arzt war sehr nett und schaute sich Snoopy gründ­lich an. Er wäre kern­ge­sund, er höre le­dig­lich etwas Glu­ckern im Darm. Ich er­zählte von dem Durch­fall und bekam ein Röhr­chen für eine Probe mit, für den Fall, dass der Durch­fall bis morgen an­hielte. Bis jetzt ist keine Bes­se­rung zu er­kennen. Snoopy wirkt glück­li­cher­weise ganz ge­sund und nicht ir­gendwie apa­thisch. Hof­fent­lich ist bis morgen alles vorbei. Dann findet näm­lich die Flat-Welpengruppe statt. Darauf freue ich mich schon sehr und auch der Tier­arzt fand es gut, dass ich zu­sätz­lich zur „nor­malen“ Wel­pen­gruppe noch in eine spe­zi­elle Flat-Gruppe gehen. Er ist der Ansicht, dass sich die Er­zie­hung eines Flat etwas von der an­derer Re­triever un­ter­scheidet.
Heute habe ich auch mit den Klicker-Training be­gonnen. Snoopy wurde mit dem Kli­cken be­kannt ge­macht und kon­di­tio­niert, so dass er das Klick-Klack-Geräusch mit der Gabe von Le­cker­chen ver­knüpft. Na­tür­lich ist es für die ernst­hafte Hunde-Erziehung noch zu früh, aber ein paar spie­le­ri­sche Klicker-Übungen sollten ihn mental ein biss­chen auslasten.

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Regenbogenbrücke

Sie hat es nicht ge­schafft, die kleine Maus. Heute ist Afra of Kotten Fo­rest über die Re­gen­bo­gen­brücke gegangen.

Wo auch immer du jetzt bist, mach es gut, kleines Ein­horn. Du warst die Tap­ferste von allen!

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