Lebensaufgabe

Leider konnte ich ges­tern krank­heits­be­dingt nicht an der Schnüf­fel­stunde teil­nehmen, was mir ex­trem schwer­ge­fallen ist. Hür­den­rennen mit Ge­ruchs­un­ter­schei­dung war an der Reihe, doch mein ge­sund­heit­li­cher Zu­stand ließ eine Teil­nahme beim besten Willen nicht zu.
Heute ging es mir besser und so nahmen Snoopy und ich an einem Anti-Giftköder-Training teil. Das Se­minar war sehr in­ter­es­sant und die Übungen klappten auch alle recht gut, doch scheint dieses Trai­ning eine Le­bens­auf­gabe zu sein. Ziel des Trai­nings ist folgendes:

  1. Hund findet etwas zu fressen
  2. Hund meldet Hun­de­führer seinen Fund durch an­stupsen (den Hun­de­führer, nicht das Fressen)
  3. Hund läuft zu­rück zur Fund­stelle und setzt sich vor das Ob­jekt der Begierde
  4. Hun­de­führer be­lohnt Hund fürst­lich und ent­sorgt was auch immer er ge­funden hat

Gut. In einer Hun­de­schule, wo die Hunde sogar das Ap­por­tieren von Würst­chen lernen ist si­cher alles mög­lich. Wie lange wir al­ler­dings dazu brau­chen, bis Snoopy das drauf hat, steht in den Sternen. Je­den­falls wurde das Ge­samt­ziel auf viele kleine und gut durch­zu­füh­rende Übungen auf­ge­teilt, die später schritt­weise zum großen Ganzen zu­sam­men­ge­fügt werden. Viel später!

Nun heißt es also üben, üben, üben. Und wenn es nicht klappt, dann wird auf die ge­rade frisch er­lernte Straf­maß­nahme zu­rück­ge­griffen. Quasi die fürch­ter­lichste Waffe seit der Er­fin­dung des Hundes.

  1. Kom­mando geben
  2. Hund hört nicht?
  3. In­ner­lich bis 10 zählen (später weniger).
  4. Tolles Le­cker­chen vor die Schnüf­fel­nase halten.
  5. Le­cker­chen mit dem Kom­mentar „Schade!“ wieder ein­ste­cken. Dabei ver­su­chen nicht allzu scha­den­froh zu klingen. (Das ist der schwie­rigste Teil!)
  6. Trai­ning bzw. Be­schäf­ti­gung mit dem Hund für eine Mi­nute aussetzen.

Fies oder? Aber er­staun­lich wir­kungs­voll. Noch nie habe ich Snoopy so oft seufzen hören.

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Go Trail!

Snoopy ent­wi­ckelt sich zum echten Schnüf­fel­hund. Heute war das Man­trai­ling an der Reihe. Aus­ge­stattet mit ge­tra­genen Klei­dungs­stü­cken, einem Such-Halstuch und einer 5 m langen Schlepp­leine wurden Per­sonen ge­sucht, die sich durch’s Un­ter­holz ge­schlagen haben. Bevor es los­ging we­delte die zu su­chende Person mit einem Su­per­le­cker­chen vor Sno­opys Nase herum, um ihn an­zu­sta­cheln. Dann lief sie zu ihrem Ver­steck, wo sie mit eben­diesem Le­cker­chen war­tete. Snoopy bekam seine Suchen-Ausstattung an­ge­legt, sie diente ihm als Si­gnal, dass er jetzt su­chen darf, quasi eine Art von Ar­beits­klei­dung. Vor die Schüf­fel­nase wurde das ge­tra­gene Klei­dungs­stück ge­legt (das Snoopy bei der Ge­le­gen­heit auch di­rekt mit­nahm) und dann die Spur ver­folgt. Wie schon letzte Woche legte Snoopy ein ziem­li­ches Tempo vor und aus­ge­stattet mit einer or­dent­li­chen Er­käl­tung hatte ich meine liebe Mühe, ihm zu folgen. Doch wir sind immer zum Ziel ge­kommen. Beim ersten Ver­such noch etwas un­si­cher aber ab dem zweiten Mal richtig gut. Der dritte und vierte Ver­such waren dann nur noch als sou­verän zu be­zeichnen. Und Snoopy hatte einen Wahn­sinns­spaß bei der Sache. Ein­fach toll! Jetzt liegen der Meis­ter­schnüffler und Frau­chen total er­le­digt im Wohn­zimmer rum und er­holen sich von der Stal­kerei. Nächste Woche ist leider schon der letzte Termin des Schnup­per­kurses. Mal sehen, ob sich die Ge­le­gen­heit bietet, die Na­sen­ar­beit weiter zu betreiben.

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Immer der Nase nach

Sollte je­mandem ein Wiener Würst­chen oder eine Ecke Gouda ent­laufen oder an­der­weitig ab­handen kommen, möge er sich bei mir melden. Snoopy wird den Aus­reißer / Ent­führten finden.
Ich kann immer noch nicht glauben, mit wel­cher Si­cher­heit er die Schlepp**- und Sprüh­fährten* heute Nach­mittag er­folg­reich und mit einem Af­fen­zahn (das ist echt Leis­tungs­sport, also für mich) er­schnüf­felt und ver­folgt hat. Das war mehr als be­ein­dru­ckend. Und da Snoopy im Mo­ment dem Dum­my­trainig nichts ab­ge­winnen kann, außer groben Unfug zu ma­chen, haben wir jetzt auf jeden Fall eine Al­ter­na­tive, an der er mit min­des­tens ge­nauso viel Spaß und Ar­beits­eifer dabei ist.
Der Nasenarbeits-Schnupperkurs ist echt toll. Nächste Woche steht das Man­trai­ling auf dem Pro­gramm, hier kann Snoopy seine Ta­lente als Stalker unter Be­weis stellen. Ich werde mir Roll­schuhe an­ziehen und mich ein­fach ziehen lassen, statt wie heute hinter Snoopy her­zu­rennen. *röchel*

Hundeyoga: Zusammenstoß mit einem Mammut

Hun­deyoga: Zu­sam­men­stoß mit einem Mammut

Je­den­falls sind wir bannig stolz auf unser Fus­sel­tier. Wir hatten richtig viel Spaß. Und nach 2 Stunden Hun­de­schule ist Snoopy auch an­ge­messen erledigt…

 

*Sprüh­fährte: „Aro­ma­ti­siertes“ Wasser wird auf den Boden ge­sprüht. Das Aroma kann bei­spiels­weise Le­ber­wurst, Fisch­paste oder auch in Wasser ein­ge­weichter Pansen etc. sein. Eine solche Fährte kann auch ein paar Stunden oder sogar Tage alt sein, der Hund ver­folgt sie in der Regel mit der Nase am Boden.

**Schleppe: Ein Ge­gen­stand (Dummy, Wild, Würst­chen etc.) wird an einer Schnur über den Boden ge­schleift. Die Schleppe ist in der Regel sehr frisch, der Hund kann sie mit „hö­herer“ Nase ver­folgen, da die Ge­ruchs­par­tikel noch „auf­ge­wir­belt“ in der Luft vor­handen sind und sich noch nicht zum Boden ab­ge­senkt haben.

 

PS: Nein, ich habe den Ze­cken­counter nicht vergessen.

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Schnüffel die Trüffel, Snoopy*

Ges­tern hatten wir un­seren ersten Na­sen­kurs mit Snoopy. Es ist ein so­ge­nannter Schnup­per­kurs (hihi), bei dem an jedem der vier Ter­mine ein an­derer As­pekt der Na­sen­ar­beit vor­ge­stellt wird. Und ges­tern stand die Trüf­fel­suche auf dem Pro­gramm.
Das Schöne an der Na­sen­ar­beit ist, dass es sich um eine eher ru­hige Tä­tig­keit han­delt und Snoopy, der im Mo­ment ex­trem auf sich be­we­gende Ob­jekte und dem Hin­ter­her­hetzen der­selben fi­xiert ist, nicht so auf­dreht.
Die Auf­gabe war, ein unter einem so­ge­nannten Mar­kier­teller (ein fla­cher Kegel mit ab­ge­schnit­tener Spitze) ver­bor­genes Le­cker­chen durch das Kratzen an dem Teller (Bud­del­be­we­gung) an­zu­zeigen. Ge­ar­beitet wurde al­ter­nativ mit einem Kli­cker oder der sehr schnellem Gabe der Be­loh­nung durch Lüpfen des Tel­lers ver­knüpft mit einem Freu­den­laut. (Wie gut, dass ich einen Kli­cker mit­ge­bracht hatte!)
Der erste Durch­gang klappte so gar nicht. Snoopy wollte erst un­be­dingt nur mit der Nase und ohne den Ein­satz von Pfoten zum Ziel kommen, später fand er dann den Plas­tik­teller viel span­nender und ver­suchte den zu be­kommen.
Wäh­rend wir auf un­seren zweiten Ein­satz war­teten, er­in­nerte ich Snoopy daran, dass er Pfoten hat. Das tat ich, indem ich ihn ein paarmal Pföt­chen geben ließ, hier möchte ich meinen Dank an Kathi aus­spre­chen, die ihm das beige­bracht hat. In der zweiten Runde ver­wen­dete ich au­ßerdem at­trak­ti­vere Le­cker­chen, so dass der Teller nicht mehr einen so großen Reiz auf Snoopy aus­übte. Der Damm war ge­bro­chen. Schon beim ersten Ver­such kratzte Snoopy an dem Teller und konnte am Ende der zweiten Runde schon mit dem Kom­man­do­wort „Bud­deln“ auf­ge­for­dert werden, das Le­cker­chen an­zu­zeigen.
Später wurde zu­sätz­lich zum Le­cker­chen ein Beutel mit in Watte ge­tränktem Trüf­felöl unter dem Teller ab­ge­legt, so dass der Ge­ruch als Aus­löser für das An­zeigen die Mar­kie­rung durch den Teller langsam ab­lösen sollte. Am Ende der Stunde konnte Snoopy sogar den ver­steckten Teller finden und auf das Kom­mando „Bud­deln“ auch an­zeigen. Er hat das ein­fach super ge­macht und hatte sicht­lich Spaß an der Übung.
Wir werden auf jeden Fall wei­terr­ma­chen, viel­leicht können wir ja ir­gend­wann auf Trüf­fel­suche gehen. :) Die Suche ist in Deutsch­land nicht ver­boten, doch muss der unter Na­tur­schutz ste­hende Trüffel da­nach wieder ver­bud­delt werden.
Viel­leicht, wenn ich Mitte Mai in Frei­burg bin, können wir Snoopy ja mal den Ernst­fall proben lassen.

Als großer Peanuts-Fan muss diesen Blog­ein­trag mit einem Video be­schließen. Ende Mai 1975 gab es eine Strip­serie, bei der Linus und Snoopy auf Trüf­fel­jagd gehen. Mit den Worten „Schnüffel die Trüffel“, schickt Linus Snoopy los, der so lange sucht (das sieht man im Video leider nicht), bis er Na­sen­mus­kel­kater bekommt.

 

Das Video ist leider nur auf Eng­lisch (wer es auf deutsch sehen möchte, muss bei mir vor­bei­kommen). Es ist länger als die er­wähnte Trüf­fel­such­szene, lohnt sich aber trotzdem.
Hier also, für alle Peanuts-Fans und die, die es noch werden wollen, Truffles:

Achja, egal ob Ihr Trüffel oder Eier sucht: Frohe Os­tern. :)

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Was tut ein Hund im Büro?

  • Schlafen
  • Leute an­we­deln
  • Schlafen
  • An der Le­cker­chen­schub­lade schnüffeln
  • Schlafen
  • Ge­knud­delt werden
  • Schlafen
  • Spiel­zeuge im Büro und im PC-Labor verteilen
  • Schlafen
  • Eine Runde spa­zieren gehen
  • Schlafen
  • Rum­gam­meln
  • Schlafen
  • Ein biss­chen klickern
  • Schlafen
  • Den Pa­pier­korb durchsuchen
  • Schlafen
  • Kurz den Kopf heben
  • Schlafen

Schlimm, diese tem­pe­ra­ment­vollen Flats… Kein Wunder, dass ihn hier alle beneiden.

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Peinlich

Ehr­lich, un­mit­telbar vorher hat er dreimal per­fekt den Ven­ti­la­tor­knopf ge­drückt. Kaum hole ich die Ka­mera macht er sowas. Ja, ich weiß, man muss schon recht genau hin­schauen / hinhören.

PS: Geübt hatten wir mit der 2, aber als er so toll den Ven­ti­lator ge­drückt hat, habe ich na­tür­lich doch ge­klickt. Nachdem er den Alarm­knopf ge­troffen hat, hat er nach dem ersten Schreck ganz for­dernd ge­schaut, wo seine Be­loh­nung bleibt.

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Traumwelt

Heute Nacht habe ich ge­träumt, ich be­fände mich in einem un­ter­ir­di­schen Stollen. Der lange Gang war durch Holz­balken ge­stützt und ich lief den Weg ent­lang, als es plötz­lich ziem­lich laut wurde. Ir­gendwer schien im Stollen sehr ge­räusch­voll zu ar­beiten. Es gab eine Er­schüt­te­rung und ich wurde bäuch­lings unter zu­sam­men­ge­bro­chenem Holz und Steinen be­graben. Ich konnte mich nicht mehr be­wegen, zu schwer war die Last auf meinem Rü­cken. Ei­nige Leute be­gannen, so hoffte ich zu­min­dest, an den Balken zu sägen, aber letzt­end­lich kamen sie nie bei mir an.
Warum ich das hier schreibe? Naja, als ich auf­wachte, lag Snoopy auf meinem Rü­cken, wäh­rend ich, alle Arme von mir ge­streckt, in die Ma­traze ge­drückt wurde. Draußen machte eine Gruppe Land­schafts­gärtner den Lärm des Jahr­hun­derts, weil sie einen Baum fällten. Mit Ket­ten­sägen. Es ist schon fas­zi­nie­rend, wie man äu­ßere Ge­ge­ben­heiten in seine Träume ein­bauen kann. letzt­end­lich war die Lö­sung des Rät­sels, dass Snoopy sich wohl vor dem Lärm ge­fürchtet und meine Nähe ge­sucht hat. Warum er sich al­ler­dings nicht ein­fach neben mich ge­legt hat (nagut, das darf er na­tür­lich nicht) son­dern auf meinen Rü­cken (diesen Fall hatten wir bis­lang noch nicht, mein Rü­cken plä­diert aber dafür, auch das zu ver­bieten) ist mir noch un­klar.
Im Ge­gen­satz zu meinem Rü­cken hat sich Snoopy von dem Lärm gut er­holt. Zu­min­dest schlum­mert er selig im Büro unter meinem Schreib­tisch. Und wenn ich ihn da so liegen sehe, hat *er* keine Rückenschmerzen.

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Akute Blog-Vernachlässigung

Es ist un­glaub­lich, aber man kommt ja zu nix. Wenn man einen Welpen hat. Sechs Wo­chen Ur­laub kommen und gehen, Haut, Klei­dung und Möbel zieren kleine und grö­ßere Lö­cher sowie di­verse Schrammen. Der neue Flur­tep­pich (extra für Snoopy an­ge­schafft) wurde von uns be­reits auf­ge­geben. Das war je­doch der erste und letzte Tep­pich, den In­spektor Ran­da­letti von uns be­kommen hat!

Wir drei be­su­chen re­gel­mäßig Welpen– und Flat­gruppe, Snoopy wurde ge­impft und ent­wurmt, hat Kinder, Er­wach­sene, Se­nioren, Men­schen mit Geh­stock, Rol­lator und Roll­stuhl ken­nen­ge­lernt. Er hat Schafe, Ziegen, Rehe und Muff­lons, die In­nen­stadt, den öf­fent­li­chen Nah­ver­kehr, unser Ein­kaufs­zen­trum (und dort auf das ita­lie­ni­sche Marmor gek…) und jede Menge Straßen ge­sehen, er ap­por­tiert und fährt Auto wie ein Großer und holt sich von den er­wach­senen Hunden in der Ge­gend eine Ab­fuhr nach der nächsten ab. Snoopy lernt den ge­sell­schaft­li­chen Um­gang in der Hunde– und Men­schen­welt, hat drei feste Freun­dinnen, denen er hoff­nungslos un­ter­legen ist und Un­mengen zwei­bei­niger Fans, er ist furchtlos und in­ter­es­siert und manchmal viel zu schlau für uns.

Ei­gent­lich könnte ich noch viel mehr schreiben, aber ich denke, ich spare mir das und reiche ein­fach die Bilder der letzten Wo­chen nach… Alle Fotos und noch wei­tere gibt es auch in der frisch re­pa­rierten Galerie.

 

16. Au­gust 2013: Der neue Teppich

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19. Au­gust 2013

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23. Au­gust 2013: Bloß keine Sonne!

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25. Au­gust 2013: Mein Wombat & ich

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28. Au­gust 2013

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31. Au­gust 2013: Spitze Welpenzähne

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02. Sep­tember 2013: Das Raub­tier in Action

 

09. Sep­tember 2013

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14. Sep­tember 2013: Das Teppich-Monster

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15. Sep­tember 2013: Mufflons

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16. Sep­tember 2013: Sein erster Tag im Büro

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18. Sep­tember 2013: Baustellen-Hund

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23. Sep­tember 2013: Bau­stelle, die 2.

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24. Sep­tember 2013: Der Beamten-Hund (fährt Paternoster)

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26. Sep­tember 2013: Sno­opys Bett (mit viel Liebe ge­baut und genäht)

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Die lieben Kollegen

Auch auf der Ar­beit ist man be­geis­tert von meinen Hun­de­plänen. Vor allem aber von der Aus­sicht, dass der Hund meine Ar­beits­zeiten wahr­schein­lich im Büro ver­bringen wird.
„Was kostet so ein Welpe denn?“, fragt mich Kolja. „So um die 1200 €.“, ant­worte ich. Kolja schluckt. „Für den Preis be­käme man ja 300 Hamster!“. (Anm: Kolja ist Wirt­schafts­wis­sen­schaftler.) „Ja, bloss wie kriege ich die nach Hause?„
Wir alle müssen laut la­chen bei der Vor­stel­lung, wie ich meinen Smart mit 300 Hams­tern teile. Ob man die alle ein­zeln an­schnallen müsste?

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Positive Reaktionen

Fast alle in meinem nä­heren Um­feld sind be­geis­tert. Und die we­nigen, die nicht be­geis­tert sind, sind einem Hund ge­gen­über zu­min­dest nicht ne­gativ ein­ge­stellt. Meine Fa­milie und Freunde teilen meine Sorgen nicht son­dern sehen einen Hund in meinem Leben durchweg po­sitiv. Das wich­tigste, um eine De­pres­sion zu be­kämpfen ist Ak­ti­vität. Und Ak­ti­vi­täten an der fri­schen, naja, fast fri­schen Stadt­luft sind sogar noch besser.
Au­ßerdem be­komme ich jede Menge Un­ter­stüt­zung. Mein Bruder liebt Hunde und kann fan­tas­tisch mit ihnen um­gehen. Er würde sich sehr freuen, den Hund zu nehmen, wenn wir mal ver­reisen wollen. Und auch im we­niger er­freu­li­chen Fall eines sta­tio­nären Kran­ken­haus­auf­ent­haltes würde er uns un­ter­stützen. Genau wie meine El­tern. Zwei Freun­dinnen mit Hunden habe sich auch schon zum Dog­sit­ting an­ge­meldet. Und meine weiter ent­fernt le­benden Freunde freuen sich auf Be­suche von mir mit Hund. Vor allem die Kinder meiner besten Freundin. Und die­je­nigen in meinem Freun­des­kreis, die nicht so hun­de­be­geis­tert sind haben zu­min­dest keine Pro­bleme, auch mit Hund be­sucht zu werden.
Zwei meiner Ar­beits­kol­legen haben mir mit­ge­teilt, dass es Leute bei uns gibt, die ihre Hunde sogar mit zur Ar­beit nehmen, davon wusste ich bisher gar nichts. Alles ent­wi­ckelt sich wirk­lich po­sitiv.
Ein Anruf beim Ver­mieter hat er­geben, dass Hun­de­hal­tung prin­zi­piell in Ord­nung ist, vor­aus­ge­setzt ich reiche die Un­ter­schriften der an­deren Mieter im Haus ein, dass sie mit un­serer Hun­de­hal­tung ein­ver­standen sind. Wir haben eine gute und hun­de­freund­liche Haus­ge­mein­schaft, zwei, bald drei Kinder wohnen im Haus, hier sehe ich über­haupt keine Pro­bleme.
Es ist wirk­lich toll wie sich alles entwickelt.

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