Zum Thema Welpensicherheit

Wir sind nach wie vor eifrig am Aus­misten. Der Keller ist fertig und das Wohn­zimmer fast. Das Ar­beits­zimmer haben wir be­reits zur Hälfte geschafft.

WartungsklappeDoch wir kämpfen noch an an­deren Fronten. Unser Holz­fuß­boden ist, bzw. war stel­len­weise in einem sehr schlechten Zu­stand. So schlecht, dass wir uns zum Teil daran bei­nahe ernst­haft ver­letzt hätten, aber auf jeden Fall mussten ei­nige So­cken daran glauben und auch un­sere Füße haben klei­nere Bles­suren da­von­ge­tragen. Und wo So­cken und Füße in Ge­fahr sind, sind es auch Hun­de­pfoten. Also teilten wir un­serem Ver­mieter mit, dass unser Fuß­boden Auf­merk­sam­keit be­nö­tigt und der schickte, nach gründ­li­cher In­spek­tion — man hat ja schließ­lich kein Geld zu ver­schenken — den Schreiner vorbei. Der den Fuß­boden re­pa­rierte. An einer Stelle war der alte Boden je­doch nicht mehr zu retten und wurde er­setzt. Und wie sagte mein Freund so schön: „Sieht aus wie eine War­tungs­klappe zu den Mie­tern unter uns.“ Hof­fent­lich dun­kelt der Boden bald deut­lich nach. Naja, nicht dass es einen Hund stören würde. Ob­wohl, weiß man das wirk­lich? Viel­leicht haben auch Hunde ein Äs­the­tik­emp­finden. Ich werde in Bälde einen Test mit Pluto vor­nehmen. So­bald Agnes aus dem Ur­laub zu­rück ist.

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Kampf dem Keller

Da meine beste Freundin über Os­tern zu Be­such kommt (sie wohnt leider 700 km ent­fernt) und even­tuell ei­nige un­serer Cam­ping­kla­motten mit­nehmen möchte, haben wir be­schlossen, un­sere Samstags-Ausmistaktion für diese Woche vor­zu­ziehen und jetzt schon den Keller aus­zu­misten. Ei­gent­lich hatten wir das für später ge­plant, wenn es draußen wärmer ist, zumal ich erst ge­rade von meiner leichten Lun­gen­ent­zün­dung ge­nesen bin, aber die Chance, un­sere Cam­ping­s­a­chen los­zu­werden und dann noch an je­manden, der sie wirk­lich brau­chen kann, ist na­tür­lich ein guter Grund für eine Plan­än­de­rung. Ab­ge­sehen davon rechne ich nicht mehr mit einem Frühhlings­an­fang, wahr­schein­lich steuern wir di­rekt auf eine weiße Weih­nacht zu. (End­lich mal wieder!) Zwar muss der Keller gar nicht wel­pen­si­cher sein, aber dort sta­pelt sich so­viel un­nützer Kram, dass wir ihn ein­fach leer­räumen müssen, schon al­lein, um meine ganzen Hand­werksu­ten­si­lien, die der­zeit die Woh­nung ver­stopfen, unterzubringen.

Also haben wir das Un­fass­bare ge­wagt und sind nun, nach fünf Stunden Schwerst­ar­beit, er­schöpft, dre­ckig und mit Staub­lunge sowie über­glück­lich in un­sere So­fa­kissen ge­sunken. Es ist ein­fach un­glaub­lich, wievel Kram wir ent­sorgt haben, der Keller sieht toll aus (also für Kel­ler­ver­hält­nisse) und wir haben nun richtig viel Platz. Nun ist es auch ein­fa­cher die rest­li­chen Zimmer aus­zu­misten, da nicht mehr so viele Kisten hier rum­stehen. Nächste Woche ist dann der erste Teil des Ar­beits­zim­mers an der Reihe. Aber das Al­ler­schlimmst der ganzen Welpensichere-Wohnungs-Aktion haben wir mit un­serer heu­tigen Meis­ter­leis­tung be­reits hinter uns ge­bracht. Und wir liegen super im Zeit­plan. Ein tolles Gefühl!

 

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Welpensicher Teil 2

Nachdem un­sere wö­chent­liche „Sams­tags­auf­gabe“ letzte Woche so toll ge­klappt hat und ich noch da­nach hoch­mo­ti­viert wei­ter­ge­räumt habe, bin ich vom dies­wö­chigen Er­gebnis ir­gendwie ent­täuscht. OK, wir haben nun einen Platz für das Guitar-Hero-Schlagzeug ge­funden, so dass dieses nicht mehr un­mo­ti­viert im Wohn­zimmer rum­steht, aber an­sonsten kann man auf den ersten Blick kaum einen Un­ter­schied er­kennen. Wenn man genau hin­schaut stellt man schon fest, dass das ein oder an­dere Spiel seinem Platz räumen musste und auch von einem (für mich) be­trächt­li­chen An­teil meiner Peanuts-Bücher-Sammlung habe ich mich ge­trennt (und das hat echt ge­schmerzt!), aber ir­gendwie haben diese Opfer nicht den er­hofften WOW-Effekt ge­bracht.
Einen Teil der Schuld tragen si­cher die un­or­dent­lich ge­sta­pelten Koch­bü­cher auf dem obersten Re­gal­boden, die ich in nächster Zeit peu à peu durch­sehen und di­gi­ta­li­sieren werde, um sie dann ent­weder an In­ter­es­senten zu ver­schenken oder einem öf­fent­li­chen Bü­cher­schrank bzw. einer Givebox zuzuführen.

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Eine Wohnung für den Flat

Un­sere Woh­nung ist de­fi­nitiv nicht wel­pen­si­cher. Das ist ein Pro­blem. Ein Pro­blem, das es zu lösen gilt. Das Schlimme daran ist, dass dieses Pro­blem fast aus­schließ­lich an meinem Wi­der­willen liegt, mich von Dingen zu trennen, an meinen vielen Hobbys, die auch mit viel Kram ein­her­gehen und an meiner Un­ord­nung. Würde mein Freund aus un­serer ge­mein­samen Woh­nung aus­ziehen und seine ganzen Sa­chen mit­nehmen, man würde es der Woh­nung wahr­schein­lich kaum an­merken.
Es ist wie es ist und dieser Zu­stand muss ge­än­dert werden. Also habe ich einen Plan auf­ge­stellt, wie die Woh­nung bis zum Einzug des Welpen gründ­lich aus­ge­mistet und wel­pen­si­cher wird. Jeden Samstag setzen wir uns zu­sammen und nehmen uns eine Ecke un­serer Woh­nung vor. Am letzten Samstag war dies der linke Teil un­seres Wohn­zim­mer­schranks. Sta­pel­weise Alt­pa­pier warten nun darauf, dem Re­cy­cling zu­ge­führt zu werden, di­verse Müll­säcke sind in un­serer grauen Tonne ver­schwunden. Und weil es am Samstag so gut lief, habe ich am Sonntag und Montag wei­ter­ge­macht. Der Wohn­zim­mer­schrank blüht in neuem Glanz. Da es sich nicht um einen rich­tigen Schrank son­dern um das all­seits be­liebte Re­gal­system „Ivar“ han­delt (jetzt wohnen wir schon 12 Jahre zu­sammen und leben immer noch mit un­seren Stu­den­ten­mö­beln), haben wir im un­teren Be­reich leider kaum Türen. Also haben wir die unten lie­genden Re­gale so be­stückt, dass sie so­wohl dem We­deln des Welpen und des aus­ge­wach­senen Flats stand­halten (und wenn mal eine DVD raus­fällt ist das zu ver­schmerzen) als auch der hün­di­schen Neu­gier. Nippes und Deko finden sich nur auf den oberen Re­gal­böden, für Hun­de­schwanz und –maul un­er­reichbar.
Toll sieht es aus (im Rahmen der Ivar be­dingten Mög­lich­keiten), unser Wohn­zim­me­regal. Zur Be­loh­nung habe ich unser Be­leuch­tungs­system ein wenig auf­ge­stockt, so­viel Luxus muss sein. ;)
Nächsten Samstag ist dann unser Fern­seh­schrank, der ei­gent­lich auch schon fertig, aber mir noch nicht wel­pen­si­cher genug ist, und unser Couch­tisch dran.
Eine Er­fah­rung habe ich ge­macht. Auf­räumen und Aus­misten kann Spaß ma­chen. Es sind nur die hart­nä­ckigen Klei­nig­keiten, die mir Kummer be­reiten, Dinge, die auf­ge­hoben werden sollen, von denen ich aber nicht weiß, wie ich sie un­ter­bringen soll. Aber auch dafür wird es eine Lö­sung geben.
Und wenn ich nicht mit einer fiesen Er­käl­tung flach­liegen würde, ich könnte mir glatt vor­stellen noch weiter aus­zu­misten. Je­den­falls sind wir un­serem engen Zeit­plan nun um zwei Wo­chen voraus!

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