Nachtrunde unter erschwerten Bedingungen

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Blick aus der Haustür mit Baum im Hauseingang

 

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Hinter dem Haus (Snoopy war nur 10 s zum Pi­pi­ma­chen da)

 

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Unser Hin­terhof mit Spielplatz

 

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Unser Spa­zierweg im Park

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Kein Hundegebell »

Pfostenschau, eine Bilanz

Puh, das war viel­leicht ein Wo­chen­ende. Es ist un­glaub­lich wie an­stren­gend so eine Pfos­ten­schau sein kann. 39 Hunde der Rassen Golden, La­brador und Flat Coated Re­triever traten an, um die Schönsten der Schönen im Testring zu küren. Das Wetter konnte sich an­fangs nicht so richtig ent­scheiden, wech­selte aber später zu­gunsten von Or­ga­ni­sa­toren und Teil­nehmer auf Sonnenschein.

Jeder der Hunde wurde aus­giebig be­gut­achtet und be­ur­teilt. Und fo­to­gra­fiert. Das war das Schlimmste an der Aus­stel­lung, habe ich es doch jah­re­lang (um genau zu sein, seit meiner Chemo– und Cor­ti­son­the­rapie vor vielen Jahren) ver­mieden, mich von Fremden fo­to­gra­fieren zu lassen. Nun konnte ich mich aber nicht wehren und wurde ab­ge­lichtet und wer weiß, wo nun die un­vor­teil­haf­testen Fotos von mir überall im Netz auf­tau­chen. Ich glaube, ich will es lieber gar nicht erst wissen.

Tat­säch­lich war aber auch die Aus­stel­lung nichts für mich. Letzt­end­lich ist es doch so, dass man 20 € dafür aus­gibt, dass der ei­gene und somit tollste, schönste und per­fek­teste Hund aller Zeiten kri­ti­siert wird und, so habe ich es per­sön­lich emp­funden und spreche na­tür­lich nur für mich und *nie­manden* an­ders(!), im Ring „zum Affen macht“. Es war schreck­lich. Auf ge­fühlten 100 Fotos sehe ich wahr­schein­lich aus, wie, ach, ich will lieber gar nicht dar­über nach­denken, wie ich aussehe…

Snoopy je­den­falls sah toll aus und hat den dritten Platz (von 4) ge­macht und ein „sehr gut“ (kurz SG3) er­halten. Karin hat mit Amely in ihrer Klassen einen tollen ersten Platz ge­macht (vor­züg­lich, ab­ge­kürzt V1) und auch Darcy hat einen dritten Platz (V3) abgeräumt.

Um einen Ver­gleich zu er­halten, zi­tiere ich ein­fach mal Wi­ki­pedia zu diesem Thema:

Form­werte

Zur Be­ur­tei­lung der Hunde an­hand des Ras­se­stan­dards ver­fasst der Richter für jeden aus­ge­stellten Hund eine schrift­liche Kritik, die dessen Stärken und Schwä­chen be­schreibt und die auch die Form­wert­note beinhaltet.

Als Form­wert­noten sind möglich:

  • Vor­züg­lich – für Hunde, die in hohem Maße dem Stan­dard entsprechen
  • Sehr gut – für Hunde mit ei­nigen klei­neren Fehlern
  • Gut – für Hunde mit grö­ßeren Fehlern
  • Ge­nü­gend – für dem Ras­setyp ent­spre­chende Hunde, die we­sent­liche Mängel aufweisen
  • Dis­qua­li­fi­ziert – für nicht dem Ras­setyp ent­spre­chende Hunde, ag­gres­sive Hunde, Hunde mit be­stimmten erb­li­chen Feh­lern und Hunde mit dis­qua­li­fi­zie­renden Merk­malen gemäß dem je­wei­ligen Rassestandard
  • Ohne Be­wer­tung – für Hunde, die auf­grund ihres Ver­hal­tens oder an­derer Um­stände nicht ge­richtet werden können“

Dass Snoopy mit seinem, wie es der Tier­arzt so char­mant nennt, „Wat­schel­gang“ eine so gute Be­wer­tung und eine gelbe Schleife ab­stauben konnte, ist schon toll und das, ob­wohl wir uns (ok, die Schuld liegt bei mir) un­mög­lich prä­sen­tiert haben (ich sage nur, einmal und nie wieder!). Aber lest selbst:

Für sein Alter gut ent­wi­ckelter Jungrüde, vor­züg­liche Fellan­lage, etwas leich­terer Rü­den­kopf, gut an­ge­setzte dunkle Augen, kor­rekt an­ge­setzte Be­hänge, schöne Kopf­hal­tung, fester Rü­cken, lang auf­ge­rippter Brust­korb, Vor­brust muss sich noch weiter ent­wi­ckeln, etwas kurzer Oberarm, Be­we­gungen nicht ganz gleichmäßig.“

Ich habe mich sehr ge­freut, Ca­ro­line und Jenny zu treffen, sowie Cuddy und ihren Nach­wuchs, der zum Teil auf der Aus­stel­lung ver­treten war. Cuddy hat neben einem ersten Platz in ihrer Klasse auch noch die Aus­zeich­nungen „Beste Hündin“ und  „Best Flat Coated Re­triever“ , (Best of Breed, BOB) er­halten. Alles in allem war es ein er­folg­rei­cher Nach­mittag, was mich aber nicht davon ab­halten wird, meine Aus­stel­lungs­kar­riere mit diesem Event zu be­enden. Snoopy darf na­tür­lich auch gerne wei­terhin aus­ge­stellt werden, bloß nicht mit mir. :) Achja, was habe ich außer einem total er­le­digtem Hund, einer guten Be­wer­tung und einer gelben Schleife noch von der Pfos­ten­schau mit­ge­nommen? 38 Mü­cken­stiche! Kein Kommentar!

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Was ich auf keinen Fall ver­säumen möchte ist, der freund­li­chen jungen Frau, die Cuddy und ihren Sohn Dean prä­sen­tiert hat, zu danken, die mich wirk­lich sehr lieb be­ru­higt und mir Mut ge­macht hat. Das war groß­artig und hat mir sehr ge­holfen und das, wo wir doch ge­meinsam im Ring standen.

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Hundegeburtstag

IMG_4000Schön war er, der Hun­de­ge­burtstag, der drei gar nicht mehr so kleinen Ge­schwister. Nachdem Snoopy mit­tags be­reits seine Ge­schenke, einen Bas­ket­ball (jaaa, der geht nicht ins Hun­de­maul, genau!), einen Waschbär, eine pe­trolfar­bene Moxon­leine und eine rie­sige Rin­der­kopf­haut­stange aus­ge­packt hatte, konnte es los­gehen. Am Nach­mittag sind wir zu fünft nach Bur­scheid ge­fahren, um das Er­eignis zu feiern. Zu­sammen mit Karin und Afras Frau­chen sind wir vier, Afra, Amely, Darcy und Snoopy ins Grüne an einen kleinen Fluß ge­fahren und konnten dort aus­giebig plant­schen. Das Wetter war ziem­lich warm und Zwei– und Vier­beiner hatten viel Spaß. Karin hatte ein paar Hun­de­spiele vor­be­reitet und die schwarzen und das braune Monster auf die Probe ge­stellt. Snoopy hat ein­drucks­voll ge­zeigt, wozu ein Rüpel alles in der Lage ist (näm­lich zu ver­su­chen seinen Kopf durch­zu­setzen). Warum sollte man sich durch eine Gasse aus Le­cker­chen erst ab­rufen lassen, um dann die Le­cker­chen zu ge­nießen, wenn man diese auch so­fort haben kann? Warum sollte ein statt­li­cher Rüde ein rohes Ei ap­por­tieren können, wenn er viel besser damit Fuß­ball spielen kann? Nein, ein Snoopy ent­scheidet lieber selbst, wann er welche Le­cker­chen isst oder was er mit Eiern an­fängt. Es war aber auch auf­re­gend mit seinen Schwes­tern und der Mama, also hat er sein Ge­hirn im Auto ge­lassen und aus­ge­lassen den Hun­de­ge­burtstag be­gangen und war ganz und gar nicht der Mei­nung, dass ein Hund an *seinem* Eh­rentag hören sollte.

Als es daran ging, sein Ge­burts­tageis zu essen — ein Bäll­chen Scho­ko­lade — war er wieder ganz er selbst, ein ver­fres­sener Flat. Dreimal wurde ge­leckt, dann die Eis­kugel in voller Größe her­un­ter­ge­schluckt. Da­nach leckte er sich aus­giebig die Lippen und tat so, als hätte er auch nur ir­gend­etwas schme­cken können. Wenn es nicht Tra­di­tion wäre, Hun­de­ge­burts­tage mit einer Kugel Scho­koeis zu be­gehen, würde ich ihn nächstes Jahr ein­fach mit einem Eis­würfel ab­speisen. Nach dem Eis gab es noch Ge­schenke, ein 500 g-Dummy in Bänd­chen­farbe, also in blau für Snoopy, mit seinem Namen darauf. Das war wirk­lich eine schöne Überraschung.

Am Ende des Tages wurde noch ein Fa­mi­li­en­foto ge­macht und die drei Ge­schwister gingen wieder ge­trennter Wege.

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Familienbesuch

Können zwei Hunde 4 Stunden lang fast un­un­ter­bro­chen mit­ein­ander spielen? Sie können! Schön war er, unser Be­such bei Karin, Mama Darcy, Schwester Amely und Onkel Balou… Und am nächsten Wo­chen­ende sehen wir uns schon wieder, zum 1. Hun­de­ge­burtstag. Und dann ist Afra aka Mampf­maus auch mit von der Partie.

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Snoopy im Zoo

Am Wo­chen­ende durfte Snoopy ein paar neue Tiere in sein Re­per­toire auf­nehmen. Zu­sammen mit meiner besten Freundin und ihren beiden Jungs waren wir im Zoo. Es war an­ge­nehm warm und ich hatte das Ge­fühl, Snoppy hätte mehr In­ter­esse an den Was­ser­lö­chern und Tränken als an den Tieren ge­habt. Le­dig­lich die Straußen konnten eine Re­ak­tion bei ihm her­vor­lo­cken, al­ler­dings nur, weil sie sich durch Sno­opys An­we­sen­heit massiv be­droht fühlten und ihm das auch un­miss­ver­ständ­lich klar machten. Und weil es dem­nach keine auf­re­genden Fotos zu sehen gibt, stelle ich quasi als Füll­ma­te­rial ein paar Pfau­en­bilder mit rein, auf denen Snoopy zwar nicht zu sehen ist, die aber schon des­wegen in­ter­es­sant sind, weil der Pfau sich ein Meer­schwein­schen ge­packt hat, das aber glück­li­cher­weise fliehen konnte. (Au­ßerdem fand ich den Pfau sehr schön.)

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Ururururururururur…ahnen

Ich habe ein wenig re­cher­chiert. OK, das war ge­logen. Fast volle zwei Tage habe ich mich durch Listen und In­ter­net­seiten gekämpft.

Snoopy ist ein Hund mit Stamm­baum. Gut, das ist jeder Hund, nur ist be­sagter Stamm­baum eben nicht immer be­kannt. Die beim DRC vor­lie­gende Ah­nen­tafel ist leider etwas feh­ler­haft, doch von dieser aus­ge­hend (im­merhin reicht sie teil­weise bis 10 Ge­ne­ra­tionen zu­rück) ist es mir ge­lungen, einen bis über die 30. Ge­ne­ra­tion und bis weit ins 19. Jahr­hun­dert rei­chenden Stamm­baum zu er­stellen. Lü­ckenlos. Als Ge­nea­logie in­ter­es­sierten Men­schen ist mir das bei meiner Fa­milie üb­ri­gens nicht an­satz­weise gelungen.

Dabei sind mir ei­nige in Flat-Kreisen sehr be­kannte Hunde un­ter­ge­kommen, Sno­opys Stamm­baum ist bis hin zu den Vor­fahren der Rassen St. John’s Dog und Wavy Coated Re­triever hier nach­zu­lesen. Auch ei­nige La­bra­dore sind mir dabei un­ter­ge­kommen. Und jede Menge Fotos, von denen ich an­nehme, dass sie auf Grund ihres Al­ters hier ver­öf­fent­licht werden dürfen. Eine groß­ar­tige Quelle bei der Bild­suche war mir üb­ri­gens „The Re­triever, Dog & Wild­life Blog“.

Was habe ich also her­aus­ge­funden?
Über Sno­opys Mama und Papa habe ich be­reits be­richtet, genau wie über seine Schwes­tern. Das ist dem­nach ein alter Hut.

Mir ist auf­ge­fallen, dass ei­nige von Sno­opys Vor­fahren recht häufig in seinem Stamm­baum vor­kommen. Li­ni­en­zucht sagt man dazu, wenn man das böse Wort In­zucht nicht ver­wenden möchte. Aber selbst ab­so­lute Tabus wie die Ver­paa­rung von Wurf­ge­schwis­tern, die man auch nicht mehr mit dem Be­griff Li­ni­en­kreu­zung recht­fer­tigen kann, finden sich.

Na­tür­lich ist es so, dass ir­gendwo zu Be­ginn der Zucht nur ein paar Hunde zur Ver­fü­gung standen, die man für die „Er­schaf­fung“ der Rasse ver­wenden konnte. Und dass diese ir­gendwo immer am An­fang der Ah­nen­tafel auf­tau­chen ist auch klar. So be­ginnen ei­nige von Sno­opys Wur­zeln bei einem Paar mit den fürch­ter­li­chen Name „Nero“ (Rüde) und „Box“ (Hündin). Aber dazu später.

Ei­nige Hunde tau­chen auch schon in den ersten 7 Ge­ne­ra­tionen häufig auf, wie beispielsweise

Almanza Larry O'Grady Shargleam Blackcap Almanza Forbidden Love
Almanza Larry O’Grady (*1985), Shargleam Blackcap (*1977), Almanza For­bidden Love
sowie Cariena’s Fifteen-Eight (*1985, ohne Foto)

Be­son­ders her­vor­zu­heben ist das zwei­ma­lige Auf­tau­chen von Cariena’s Thirtyfour-Four in­ner­halb der ersten 5 Generationen.

Cariena's Thirtyfour Four

Schaut man sich die ge­nannten Hunde ge­nauer an, finden sich ei­nige Namen, die immer wieder in den Stamm­bäumen auf­tau­chen, als da wären

Fenrivers Golden Rod Woodlark Tonggreen Sparrow Boy
Fen­ri­vers Golden Rod (*1964), Wood­lark (*1958), Tonggreen Sparrow Boy (*1966)
und Ken­staff Whipster (*1972, ohne Foto)

Nun geht es weiter zu den ent­fernten Ver­wandten, näm­lich den Hunden, die eine ge­wissen „Be­rühmt­heit“ er­langt haben. So finden sich in Ge­ne­ra­tion 23 und 24 ei­nige Namen, die nicht nur den Flat Coated Retriever-Züchtern ein Be­griff sind, son­dern auch den Züch­tern der Golden Re­triever, da sie mit zu den Be­grün­dern der Rasse zählen (s. a. Golden-Retriever-Hündin Lady Betty):

Black Drake Black Queen Darenth

Horton Rector Wimpole Peter
Black Drake (*1896), Black Queen (*1893), Da­r­enth (*1888), Horton Rector (1899) und Wim­pole Peter (*1897)

In Ge­ne­ra­tion 26 und 27 finden sich Moons­tone und Zels­tone, denen man ihre St. Johns-Abstammung deut­lich ansieht. Gipsy hin­gegen wurde auf­grund ihrer weißen Fell­farbe be­kannt, die für einen Wavy Coated Re­triever recht un­er­wartet auf­trat. Wahr­schein­lich han­delte es sich je­doch um ein sehr helles gelb, dessen Gen die Flats z. T. auch heute noch tragen. Heut­zu­tage würde Gipsy als nicht dem Ras­se­stan­dard ent­spre­chend ohne Pa­piere ihr Da­sein fristen, da Gelb eine un­er­wünschte Farbe ist, die je­doch immer mal wieder auftritt.

Moonstone Zelstone

Gipsy of Riverside
Moons­tone (*1882), Zels­tone (*1880), Gipsy of Ri­ver­side (*1902)

Thorn, Me­lody und Paris (Ge­ne­ra­tionen 29 und 30) stehen für die drei un­ter­schied­li­chen Hun­de­rassen, die die Rasse Flat Coated Re­triever bil­deten. Wäh­rend Thorn Pate für den Ras­se­stan­dard des Wavy Coated Re­trie­vers stand, zeigt Paris deut­liche St.-Johns-Dog-Charakteristiken, Me­lody hin­gegen ent­spricht eher dem Setter-Typus. Tat­säch­lich han­delt es sich aber bei allen Dreien um Wavy Coated Retriever.

Thorn Paris, Melody
Thorn, Shirley’s Paris, Brewis‘ Melody

Noch weiter hinten im Stamm­baum wird es dünn, in der 32. — 36. Ge­ne­ra­tion trifft man immer wieder auf die­selben Namen, Nero und Box (wer nennt eine Hündin „Box“?!), Farquharson’s Fag und Farquharson’s Trout, Shirley’s Mid­night, Hull’s Boss. Bilder habe ich keine mehr ge­funden, mit Aus­nahme von Nep, der in Sno­opys Ah­nen­reihe u. a. in der 32. Ge­ne­ra­tion zu finden ist.

Nep

Noch bin ich auf der Suche nach dem äl­testen Hund in Sno­opys Ah­nen­reihe. Wenn ich ihn ge­funden habe, ak­tua­li­siere ich diesen Ein­trag. Versprochen.

Wer noch mehr Fotos haben möchte und nicht dem Sam­mel­kar­ten­fieber der WM er­legen ist, kann es stat­tessen ja mit ein paar Flat-Karten pro­bieren. Mit dem hier ab­ge­bil­deten Urahn zeigt Snoopy je­den­falls eine deut­liche Fa­mi­li­en­ähn­lich­keit. Der­weil ver­suche ich, mit Snoopy das Stehen zu üben. Er hat zwar früh damit an­ge­fangen wurde von uns dies­be­züg­lich noch nicht weiter ge­triezt gefördert.

Trading Card

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Was tut ein Hund im Büro?

  • Schlafen
  • Leute an­we­deln
  • Schlafen
  • An der Le­cker­chen­schub­lade schnüffeln
  • Schlafen
  • Ge­knud­delt werden
  • Schlafen
  • Spiel­zeuge im Büro und im PC-Labor verteilen
  • Schlafen
  • Eine Runde spa­zieren gehen
  • Schlafen
  • Rum­gam­meln
  • Schlafen
  • Ein biss­chen klickern
  • Schlafen
  • Den Pa­pier­korb durchsuchen
  • Schlafen
  • Kurz den Kopf heben
  • Schlafen

Schlimm, diese tem­pe­ra­ment­vollen Flats… Kein Wunder, dass ihn hier alle beneiden.

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Snoopy macht sein „Seepferdchen“

Und wieder ein toller Tag bei traum­haftem Wetter! Nun weiß Snoopy end­lich, dass er schwimmen kann, der kleine See­hund. Wenn wir morgen zu­rück zu Hause sind nähe ich ihm dann sein Ab­zei­chen auf’s Fell.

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Hundefreundlich?

Hun­de­bett und Hun­denäpfe im Ho­tel­zimmer? Hundefreundlich.

Was­ser­napf im Re­stau­rant? Hundefreundlich.

Frei­lauf an Strand, im Wald und in den Dünen? Hundefreundlich.

Glatter Boden im Bus? Nicht hun­de­freund­lich. In den Kurven ist der Arme Kerl me­ter­weit durch den Bus gerutscht.

Hun­de­an­hänger für das Fahrrad? Un­sere Mei­nung: Hun­de­freund­lich, schließ­lich darf Snoopy nicht so lange laufen. Sno­opys Mei­nung: Nicht hun­de­freund­lich, wer will in einem kleinen Käfig ein­ge­sperrt sein, wenn er laufen und dabei je­der­zeit sein Rudel im Blick haben kann?

Strandgut? Hun­de­freund­lich. Al­ler­dings schnappt mir Frau­chen immer die besten Sa­chen weg! Und zu den toten Vö­geln darf ich auch nicht.

Elek­tro­zäune? Nicht hun­de­freund­lich. Autsch!!!

Geo­ca­ching? Nicht hun­de­freund­lich! Wieso baut Frau­chen so span­nende Ver­stecke mit noch span­nen­deren Dingen darin erst ab und dann auf und ich darf sie nicht auseinanderbauen?

Hol­länder? Freund­lich! Egal zu wem.

 

Ter­schel­ling? De­fi­nitiv hun­de­freund­lich! Wir kommen wieder. Ganz bestimmt.

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Urlaub im Hundeparadies

Un­sere Hun­de­trai­nerin hat uns auf die Idee mit Ter­schel­ling ge­bracht. Diese hol­län­di­sche Nord­see­insel ist wirk­lich ein Hun­de­pa­ra­dies. Am ge­samten Strand und überall im Wald dürfen Hunde frei her­um­laufen. Auch in den Dünen laufen die Hunde ohne Leine, ob­wohl es of­fi­ziell nicht er­laubt ist, es wird al­ler­dings geduldet.

Schon auf der Fähre war uns klar, dass die Insel hun­de­freund­lich sein muss. Etwa 10% der Rei­senden hatten einen oder meh­rere Hunde bei sich. Und bei der An­kunft auf Ter­schel­ling, als der Ka­pitän sein Horn er­klingen ließ, da klatschten nicht die mensch­li­chen Pas­sa­giere, nein, ein viel­stim­miges Hun­de­ge­bell dankte dem Ka­pitän für die Über­fahrt. Auch Snoopy hat mit eingestimmt.

Im Hotel an­ge­kommen war­teten auf un­serem Zimmer ein Hun­de­bett und zwei Näpfe, man sagte uns mit Aus­nahme von Bett und Ses­seln dürfe Snoopy überall hin, auch in die Du­sche. Dort ist sogar eine hun­de­freund­liche Hand­brause angebracht.

Auch die In­sel­be­wohner und Be­su­cher sind alle sehr nett zu Snoopy. Als er beim Spielen mit zwei an­deren Hunden an einer Weg­kreu­zung in den Dünen nicht auf­passte und uns verlor, suchte er alle Wege ab, lief je­weils in Rich­tung der Spa­zier­gänger, er­kannte, dass es die fal­schen waren und nahm sich den nächsten Weg vor. Auf der rich­tigen Spur an­ge­kommen bekam er dann von allen Leuten im Um­kreis Jubel und Ap­plaus gespendet.

Uns so ge­nießen wir bei traum­haften März­wetter un­seren Ur­laub. Gut, die Mu­seen lassen wir aus, für sowas ist Snoopy noch zu un­ruhig, aber dafür er­leben wir mit ihm jeden Tag etwas Neues, Sand, Strand, Meer, Watt und Dünen. Au­ßerdem trifft er jede Menge Hunde, die ihn nur zu gerne in ein Spiel ver­wi­ckeln. Und was das Beste ist: jeder ein­zelne Hund, der uns bisher be­gegnet ist, hört ent­schieden schlechter als unser großer kleiner Kerl. Snoopy, unser pu­ber­tie­render Rüpel ohne Beinchen-Hebe-Ambitionen, hört wie eine Eins. Das macht uns na­tür­lich stolz! Und wie!

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Der „König des Waldes“ wird flügge

Kör­per­liche Veränderungen

1. Die Ohren werden schlechter („Hier?“ „Hab ich nicht ge­hört!“)
2. Das Ge­hirn wird schlechter („Sitz?“ „Kenne ich nicht!“)
3. Der Kopf wird di­cker („Platz?“ „Leg dich doch selber hin! Ich will jetzt spielen! ANREMPEL Genau jetzt!“)
4. Der Fang wird lauter („Ich will mein Essen! WUFF“, „Hör auf mich zu igno­rieren! JAUL“)
5. Die Haut wird dünner („Du willst jetzt nicht ku­scheln? WINSEL, STUBS Immer noch nicht? FIEP“)
6. Das Ego wird größer („Ich bin der König des Waldes, Herr­scher über alle Hunde (und Pelikane)!“)

 

Psy­chi­sche Veränderungen

1. Wech­selnde Launen
2. Ten­denz zu mehr Ei­gen­stän­dig­keit
3. Nör­geln und jam­mern? Aber gerne!
4. Auf­for­derndes Bellen? Na, klar!
5. Schmollen? Geht immer!

 

Ver­hal­tens­än­de­rungen

1. Pipi wird auf­ge­spart und auf 2 oder 3 Pin­kel­pausen auf­ge­teilt
5. Hün­dinnen werden be­stiegen (die Hün­dinnen ge­winnen)
6. Rüden werden be­stiegen (die Rüden ge­winnen)
7. Frau­chen wird be­stiegen (Frau­chen ge­winnt)
8. Das Spiel wird rup­piger und lauter

 

Wer ist der König des Waldes?

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Gute Nacht, Snoopy!

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<- Sein Bett | mein Bett ->

 

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Vorsätze für 2014

1. Ich werde nicht mehr so ver­fressen sein

2. Vor­satz 1 wurde mir von Frau­chen untergeschoben!

3. Frech­heit!

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Warten auf das Feuerwerk

… mit Gerry der Giraffe

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Happy Wuff-Mas

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Happy Nikolaus

Die Firma Fress­napf ist immer mo­ti­viert Wer­bung für sich zu ma­chen Hunde mit Ge­schenken zu er­freuen. So gab es für jeden, der bis zum 3. De­zember seinen Hun­denapf in einer Fi­liale ab­ge­geben hat (und seinen Hund der­zeit vom Boden musste fressen lassen) eine Ni­ko­laus­über­ra­schung. Snoopy ließ sich nur allzu gerne be­ste­chen. Das ist ok, er geht ja schließ­lich auch nicht selber einkaufen.

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Wasserlinsen

Er musste ja un­be­dingt in die En­ten­grütze. Meine Idee war das nicht!

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Das Monster aus dem Kofferraum

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Familientreffen

Ach, es ist zum Mäuse melken. Schon wieder habe ich ewig nicht ge­b­loggt und es häufen sich An­fragen, Be­schwerden und vor­wurfs­volle blicke. Bei meiner letzten Blog­pause gab es sogar die Ver­mu­tung, wir hätten Snoopy ab­ge­geben. Nichts könnte we­niger der Fall sein! Wir lieben diesen Hund sehr und er würde unser Zu­hause nur über un­sere Leiche ver­lassen.
Der gar nicht mehr so kleine Kerl hat sich in der letzten Zeit den ein oder an­deren Magen-Darm-Infekt ein­ge­fangen, au­ßerdem nimmt ihn der Zahn­wechsel sehr mit, so dass er sogar eit­rige Man­deln da­von­ge­tragen hat. Auch seine Augen sind zwi­schen­durch etwas ent­zündet, dieser Ent­zün­dung können wir aber mit einer sehr guten Salbe zu Leibe rü­cken.
Eine Rönt­gen­auf­nahme wegen Sno­opys „Wat­schel­gang“ ergab aus­ge­zeich­nete Hüften und le­dig­lich eine wachs­tums­be­dingte leichte Ent­zün­dung der un­ter­schied­lich weit ent­wi­ckelten und somit un­ter­schied­lich be­las­teten Röh­ren­kno­chen. Was jetzt hier furchtbar krank klingt sind im Grunde ge­nommen nur Klei­nig­keiten, Snoopy er­freut sich bester Ge­sund­heit.
Heute hatten wir ein Fa­mi­li­en­treffen und bis auf der Papa waren alle an­we­send. Die Mama Darcy, „Onkel“ Balou, Amely, Afra (Mampf­maus) und Snoopy. Alle spielten aus­ge­lassen, so dass ich zwar viele Fotos, die aber al­le­samt in schlechter Qua­lität ge­macht habe. Snoopy und Afra haben eine frap­pie­rende Ähn­lich­keit. Afra ist ins­ge­samt etwas we­niger spiel­freudig und dafür wei­terhin ver­fres­sener als die an­deren. Snoopy hin­gegen ist wohl der ob­jekt­fi­xier­teste der drei Ge­schwister, er liebte es, sich den be­reit­lie­genden Stof­figel zu schneppen, damit her­um­zu­flitzen und sich von den an­deren ver­folgen zu lassen. Es war ein schönes Treffen und ich finde, sowas könnten wir öfter machen.

Die drei Geschwister

Snoopy mit dem Igel

 

Trink­pause

Zerr­spiele

 

Das Spiel geht weiter

Alle auf die Mama!

 

Auf einen Schluck

Mein Bruder und ich

 

Wer ist hier der Chef?

Mampf­maus in Action

 

Amelys NSA-Bewerbungsfoto

Mamp­fende Mampfmaus

 

Hände weg von meinem Rinderohr!

Wer hat ei­gent­lich mein Rinderohr?

 

Darf ich auch mal?

Mutter und Sohn

 

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Traumwelt

Heute Nacht habe ich ge­träumt, ich be­fände mich in einem un­ter­ir­di­schen Stollen. Der lange Gang war durch Holz­balken ge­stützt und ich lief den Weg ent­lang, als es plötz­lich ziem­lich laut wurde. Ir­gendwer schien im Stollen sehr ge­räusch­voll zu ar­beiten. Es gab eine Er­schüt­te­rung und ich wurde bäuch­lings unter zu­sam­men­ge­bro­chenem Holz und Steinen be­graben. Ich konnte mich nicht mehr be­wegen, zu schwer war die Last auf meinem Rü­cken. Ei­nige Leute be­gannen, so hoffte ich zu­min­dest, an den Balken zu sägen, aber letzt­end­lich kamen sie nie bei mir an.
Warum ich das hier schreibe? Naja, als ich auf­wachte, lag Snoopy auf meinem Rü­cken, wäh­rend ich, alle Arme von mir ge­streckt, in die Ma­traze ge­drückt wurde. Draußen machte eine Gruppe Land­schafts­gärtner den Lärm des Jahr­hun­derts, weil sie einen Baum fällten. Mit Ket­ten­sägen. Es ist schon fas­zi­nie­rend, wie man äu­ßere Ge­ge­ben­heiten in seine Träume ein­bauen kann. letzt­end­lich war die Lö­sung des Rät­sels, dass Snoopy sich wohl vor dem Lärm ge­fürchtet und meine Nähe ge­sucht hat. Warum er sich al­ler­dings nicht ein­fach neben mich ge­legt hat (nagut, das darf er na­tür­lich nicht) son­dern auf meinen Rü­cken (diesen Fall hatten wir bis­lang noch nicht, mein Rü­cken plä­diert aber dafür, auch das zu ver­bieten) ist mir noch un­klar.
Im Ge­gen­satz zu meinem Rü­cken hat sich Snoopy von dem Lärm gut er­holt. Zu­min­dest schlum­mert er selig im Büro unter meinem Schreib­tisch. Und wenn ich ihn da so liegen sehe, hat *er* keine Rückenschmerzen.

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Akute Blog-Vernachlässigung

Es ist un­glaub­lich, aber man kommt ja zu nix. Wenn man einen Welpen hat. Sechs Wo­chen Ur­laub kommen und gehen, Haut, Klei­dung und Möbel zieren kleine und grö­ßere Lö­cher sowie di­verse Schrammen. Der neue Flur­tep­pich (extra für Snoopy an­ge­schafft) wurde von uns be­reits auf­ge­geben. Das war je­doch der erste und letzte Tep­pich, den In­spektor Ran­da­letti von uns be­kommen hat!

Wir drei be­su­chen re­gel­mäßig Welpen– und Flat­gruppe, Snoopy wurde ge­impft und ent­wurmt, hat Kinder, Er­wach­sene, Se­nioren, Men­schen mit Geh­stock, Rol­lator und Roll­stuhl ken­nen­ge­lernt. Er hat Schafe, Ziegen, Rehe und Muff­lons, die In­nen­stadt, den öf­fent­li­chen Nah­ver­kehr, unser Ein­kaufs­zen­trum (und dort auf das ita­lie­ni­sche Marmor gek…) und jede Menge Straßen ge­sehen, er ap­por­tiert und fährt Auto wie ein Großer und holt sich von den er­wach­senen Hunden in der Ge­gend eine Ab­fuhr nach der nächsten ab. Snoopy lernt den ge­sell­schaft­li­chen Um­gang in der Hunde– und Men­schen­welt, hat drei feste Freun­dinnen, denen er hoff­nungslos un­ter­legen ist und Un­mengen zwei­bei­niger Fans, er ist furchtlos und in­ter­es­siert und manchmal viel zu schlau für uns.

Ei­gent­lich könnte ich noch viel mehr schreiben, aber ich denke, ich spare mir das und reiche ein­fach die Bilder der letzten Wo­chen nach… Alle Fotos und noch wei­tere gibt es auch in der frisch re­pa­rierten Galerie.

 

16. Au­gust 2013: Der neue Teppich

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19. Au­gust 2013

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23. Au­gust 2013: Bloß keine Sonne!

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25. Au­gust 2013: Mein Wombat & ich

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28. Au­gust 2013

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31. Au­gust 2013: Spitze Welpenzähne

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02. Sep­tember 2013: Das Raub­tier in Action

 

09. Sep­tember 2013

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14. Sep­tember 2013: Das Teppich-Monster

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15. Sep­tember 2013: Mufflons

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16. Sep­tember 2013: Sein erster Tag im Büro

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18. Sep­tember 2013: Baustellen-Hund

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23. Sep­tember 2013: Bau­stelle, die 2.

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24. Sep­tember 2013: Der Beamten-Hund (fährt Paternoster)

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26. Sep­tember 2013: Sno­opys Bett (mit viel Liebe ge­baut und genäht)

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Ein Hund geht aus

Was habe ich mir ges­tern für Sorgen ge­macht, dass das Essen Gehen mit Hund in einer Ka­ta­strophe endet. Ich habe mir vor­ge­stellt, er würde den ganzen Abend fiepen, jaulen und bellen, ins Re­stau­rant pin­keln (oder schlim­meres), un­ruhig am Tisch hin und her­wu­seln oder diesen An­knab­bern. Doch das Schicksal meinte es gut mit uns und schickte eine 10 1/2 Wo­chen alten Aus­tra­lian She­pherd Hündin (Momo) vorbei, mit der Snoopy vor dem Re­stau­rant­be­such aus­giebig toben konnte. Im Re­stau­rant an­ge­kommen knab­berte er erst kurz am mit­ge­brachten Kong um dann seelig ein­zu­schlafen. Braver Snoopy!

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Heute stand dann eine Rund­reise mit dem Öf­fent­li­chen Personen-Nahverkehr auf dem Pro­gramm. Es klappte super. Snoopy war furchtlos und ge­lassen. Ent­spannt legte er sich in Bus und Bahn unter oder knapp vor den Sitz und schaute ein biss­chen durch die Ge­gend. Er war wirk­lich ein vor­bild­li­cher kleiner Pas­sa­gier. Le­dig­lich das Aus­steigen be­rei­tete ihm Pro­bleme, da er den Über­gang zu­wi­schen Fahr­zeug und Bord­stein– bzw. Bahn­steig­kannte nicht so richtig ein­schätzen konnte. „Bergab“-Hüpfen traut er sich noch nicht so.

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Abends war dann die Lei­terin der Wel­pen­gruppe zu Be­such, schaute sich Sno­opys Wohn­um­feld an und be­ant­wor­tete ge­fühlte 1000 Fragen. Mit der Woh­nung ist fast alles ok, sie emp­fahl le­dig­lich einen Tep­pich. Den hatten wir eh schon auf dem Radar und so wurde der be­reits aus­ge­suchte Läufer um­ge­hend be­stellt. Wir be­kamen wert­volle Tipps, vor allem für dem Um­gang mit Snoopy, wenn er seine „wilden Zeiten“ hat. Hier ist er näm­lich wirk­lich nicht zu bän­digen, was zu schmerz­haften Ver­let­zungen an Haut, Klei­dung und Mö­beln führt. Letzt­end­lich stellte sich heraus, dass Snoopy zu wenig schläft (11 oder 12 Stunden statt den 15–20 für einen Welpen in seinem Alter an­ge­mes­senen Stunden) und wir lernten, wie wir seine Über­dreht­heit (durch Über­mü­dung!) in einen fried­li­chen Schlaf um­leiten können. Dass das Ganze mit einem Fiep– und Jaul­kon­zert ein­her­geht fühlt sich zwar für uns nicht gut an (er fühlt sich be­drängt, wir tun ihm nicht weh, strafen ihn nicht und schrein ihn auch nicht an oder so), aber der Er­folg spricht für sich. 10 Mi­nuten später schläft der kleine Wild­fang tief und fest. Und den Schlaf braucht er drin­gend um die vielen neuen Ein­drücke zu verarbeiten.

Morgen steht wieder die Flat-Gruppe auf dem Pro­gramm und da­nach ist erstmal 1 1/2 Tage Er­ho­lung für das kleine Pelz­knäuel angesagt.

 

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Fit für den Urlaubsalltag

Noch geht es bei uns drunter und drüber, aber wir ver­su­chen langsam etwas Struktur in unser Zu­sam­men­leben zu bringen. Der Morgen be­ginnt mit dem Auf­stehen und zwar zu dem Zeit­punkt, an dem Snoopy seine re­bel­li­sche „Ich will jetzt auf keinen Fall wei­ter­schlafen und bitte be­spaßt mich“-Phase be­kommt. Wir gehen zur Haupt­ge­schäfts­telle, in der meist ein Bäch­lein hin­ter­lassen wird. Dann geht es zu­rück in die Woh­nung, wo die Fleischra­tion für den Tag aus dem Ge­frier­fach ge­holt wird.

Da­nach findet der erste Spa­zier­gang des Tages statt. Von Lei­nen­füh­rig­keit kann na­tür­lich keine Rede sein, die selbst­ge­machten Ge­schirre sind ein­deutig zu schwer und ver­rut­schen da­durch immer. Montag werden wir also ein Wel­pen­ge­schirr käuf­lich er­werben. Die Spa­zier­gänge be­ginnen mit einem kurzen Weg zur Spiel­wiese, dieser wird im Schne­cken­tempo zu­rück­ge­legt, damit das Fell­knäuel nicht an der Leine zieht. Au­ßerdem werden wir immer wieder von be­geis­terten Fans un­seres kleinen Welpen an­ge­spro­chen. Auf der Wiese an­ge­kommen wird dann kurz ge­spielt, damit sich der be­schwer­liche Weg mit dem, nach Sno­opys Mei­nung, fürch­ter­li­chen Hals­band auch ge­lohnt hat. Ab und an treffen wir dort auf Hunde, die einen mehr, die an­deren we­niger be­geis­tert. Snoopy ist sehr vor­sichtig und be­herrscht seine Be­schwich­ti­gungs­si­gnale ausgezeichnet.

Auf dem Rückweg wird Snoopy noch ge­tragen, damit seine Ge­lenke nicht zu stark be­lastet werden.

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Nach dem Spa­zier­gang gibt es Sno­opys Früh­stück, eine Por­tion Tro­cken­futter. Nach einem kurzen Be­such in der Ge­schäfts­stelle widmed sich der Kleine seinem aus­gie­bigem Schön­heits­schlaf. Dieser findet zu­meist auf den kühlen Kü­chen­fliesen statt.

Dann nutzen wir die Ge­le­gen­heit zum Früh­stü­cken und dem Er­le­digen wich­tiger Dinge, wie Nacht­schlaf nach­holen. Nach Sno­opys Schlaf wird die Ge­schäfts­stelle auf­ge­sucht und da­nach ge­spielt und ge­knud­delt. Dann muss sich der Kleine mit sich selber be­schäf­tigen, was je­doch unter Auf­sicht ge­schieht, da seine Vor­stel­lung von In­nen­aus­stat­tung der un­seren total wi­der­spricht. Gerne wird auch nach Auf­merk­sam­keit ge­win­selt und ge­fiept, bei an­hal­tender Igno­ranz auch auf ein Jaulen aus­ge­dehnt, was wir je­doch, grausam, wie wir sind, igno­rieren. Wir wollen ja schließ­lich keinen Ty­rannen großziehen.

Zwi­schen­durch wird die Ge­schäfts­stelle auf­ge­sucht, so auch vor der Vor­be­rei­tung des Mit­tag­es­sens. Dieses ist etwas auf­wän­diger und be­inhaltet die Zu­be­rei­tung von Wel­pen­milch, Ho­nig­schleim, di­versen Pül­ver­chen aus dem Fut­ter­laden um die Ecke und Le­ber­tran. Dann geht es wieder zur Spiel­wiese und da­nach wird das Hun­de­mit­tag­essen ser­viert. Da­nach schläft der kleine Ra­cker wieder ein bis wieder die Spiel– und Schmu­se­zeit ein­ge­läutet wird. Hier wech­seln wir zwi­schen Spiel mit uns und Ei­gen­be­schäf­ti­gung sowie Schmusen ab, wir wollen ja nicht allzu vor­her­sehbar sein.

Nor­ma­ler­weise könnte der­selbe Ab­lauf zum Nach­mit­tags– und Abend­essen statt­finden, aber ge­rade in den ersten Wo­chen bei uns muss der kleine Hund un­heim­lich viele Dinge ken­nen­lernen, so dass neben Spa­zier­gang, Spielen, Schmusen, Essen und Er­ziehen auch die so­ge­nannte „Prä­gung“ statt­findet. Heute sind wir z. B. bei meinem Bruder ein­ge­laden, wo wir auf Agnes, ihren Freund Heiko und Pluto stoßen werden.

Das Nach­mit­tags­essen wird auf nach die Au­to­fahrt ver­schoben, man muss es ja nicht pro­vo­zieren, dass dem Hun­de­kind schlecht wird. Am Zielort an­ge­kommen geben wir Snoopy Pansen grün, den liebt er heiß und innig, wir al­ler­dings we­niger. :mrgreen: (Notiz an mich: Bei­bringen, dass er nach dem Genuß von Pansen nicht in meine Rich­tung atmen darf.) Nach dem Essen wird der Rei­se­fut­ter­napf ap­por­tiert, bis ich ihn als Ge­schenk emp­fange und zur Spüle bringe. Als Al­ter­na­tive wählt Snoopy seinen Was­ser­napf, was in einem Fußbad und einer durch­nässten Hun­de­decke endet. Prak­ti­scher­weise ist der Napf nun leer und kann stolz her­um­ge­tragen werden.

Als Pluto und Snoopy auf­ein­an­der­treffen be­müht sich Snoopy red­lich, seine fried­li­chen Ab­sichten kund­zutun, ist dabei dann doch etwas auf­dring­lich und wird von Pluto ein­dring­lich in seine Schranken ver­wiesen. Pluto ist für den Kleinen erstmal tabu, re­spekt­voll hält er sich von ihm fern. Später ap­por­tiert Pluto Dummys aus dem Fluss, wäh­rend sich Snoopy sich sogar bis zum Bauch in das Ge­wässer traut. Es sieht un­glaub­lich süß aus, wie er immer wieder ver­sucht, auf der Was­ser­ober­fläche zu laufen und die Pföt­chen dabei ganz hoch­hebt. Dann spielt er mit dem Wasser und ist an­ge­messen nass. Zwei Hun­de­be­geg­nungen und viele Fans später spa­zieren wir ge­müt­lich am Fluss ent­lang. Snoopy wird mu­tiger und fängt sich eine wei­tere Zu­recht­wei­sung ein. Doch er ist deut­lich we­niger er­schro­cken und hält einen ge­rin­geren Ab­stand zu dem „Un­tier“ Pluto ein.

Beim Spielen mit dem schwarzen Fell­monster holen wir uns durch Sno­opys etwas ruf­figen Ein­satz seiner sehr spitzen und schmerz­haften Zähne al­lerlei Bles­suren, die hun­de­ge­recht mit einem hohen Jaulen und Igno­ranz be­ant­wortet werden. Agnes mit der meisten Hun­de­er­fah­rung jault de­fi­nitiv am be­ein­dru­ckendsten. Wir bilden uns ein, dass Snoopy beim Spielen schon etwas we­niger stark zu­beißt und sich seine Beiß­hem­mung langsam aber si­cher ent­wi­ckelt. Un­seren Glied­maßen, Nasen und Ohren wäre es zu wünschen.

Auf der Rück­fahrt schläft Snoopy tief und fest, was auch gut ist, da mein De­cken­kon­strukt für meinen Wagen sich als total un­taug­lich her­aus­ge­stellt hat. Gleich morgen werden wir eine Trans­portbox für meinen Wagen er­werben. Zu­sammen mit einem pas­senden Hundegeschirr.

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Das erste Opfer

Es wurde ein Ver­bre­chen verübt! Noch wird nach dem Täter ge­fahndet, aber alle Hin­weise deuten auf einen kleinen schwarzen Welpen. Hat ihn viel­leicht je­mand gesehen?

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Das Opfer

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Wer hat diesen Welpen gesehen?

Zum Tat­her­gang: Die be­tagte Steh­lampe wurde heim­tü­ckisch aus dem Hin­der­halt an­ge­griffen. Die Lampe hatte eine eher fra­gile Statur und war auch durch ihren Pa­pier­schirm nur un­zu­rei­chend ge­schützt. Wahr­schein­lich war es dem Welpen nur da­durch mög­lich, diese grau­same Tat zu begehen.

Manche Mit­bürger sind über den Ver­lust gar nicht traurig, die An­ge­hö­rigen hin­gegen stehen noch unter Schock, be­gleitet von tiefer Trauer. „Ich weiß nicht, ob es je­mals mög­lich sein wird, diese sel­tene Lampe zu er­setzen“, schluchzte Ci­tysheep ge­gen­über dem Flat Dog Blog. Wir finden, eine ver­ach­tens­werte Tat, die da verübt wurde!

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Der letzte Besuch

Ges­tern fand mein letzter Be­such bei Karin und den Welpen statt, bevor ich meinen kleinen Rüden Blau end­lich ab­holen kann. Es sind nur noch 3 Tage. :mrgreen: Ich bin so auf­ge­regt, dass ich kaum noch schlafe. Das ist schonmal eine gute Übung für die erste Zeit mit dem Welpen.

Die War­te­zeit er­schien mir gar nicht so furchtbar lang, wahr­schein­lich, weil ich zweimal in der Woche bei Karin vor­bei­kommen durfte. Das war richtig toll und hat mir die Zeit un­ge­mein ver­kürzt. Au­ßerdem habe ich so meinen kleinen Welpen nicht nur auf Fotos kennen und lie­ben­ge­lernt. Naja, letz­teres musste ich nicht lernen, das war Liebe auf den ersten Blick.

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(Ich weiß, das zweite Foto ist schreck­lich, aber da kam er so schnell auf mich zu­ge­stürmt, da habe ich mich so ge­freut. Des­halb muss das Bild hier rein.)

 

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