Gute Nacht, Snoopy!

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Die erste Nacht

Ich kann nicht schlafen. Damit hatte ich ge­rechnet. Womit ich nicht ge­rechnet habe ist, dass dieser Um­stand an der ab­ar­tigen Hitze und nicht an dem kleinen Ra­cker in der Kiste neben mir liegt. Der tap­fere kleine Kerl ist ganz lieb und he­chelt sich die Zunge aus dem Hals. Er tut mir leid, wie er sich immer wieder wälzt, weil ihm warm ist.
Wir ziehen in ein küh­leres Zimmer um, eines mit einem De­cken­ven­ti­lator. Ich denke mir, dass der kleine Kerl einen wahn­sin­nigen Durst haben muss, er aber durch seine Kiste nicht zum Was­ser­napf kann. Also fülle ich einen halb­hohen Be­hälter mit Wasser und klemme ihn zwi­schen Decke und Kis­ten­wand. Snoopy be­ginnt so­fort mit dem Trinken. Er schlab­bert eine Weile an dem Wasser und schläft kurz darauf wie ein Stein.
Wenig später ent­decke ich, dass sein plötz­li­ches Ein­schlafen nicht mit dem ge­stillten Durst zu tun hatte. Sein rechtes Ohr hängt tief im Wasser. Ich halte das für keine über­ra­gende Idee und lege das nasse Ohr vor­sichtig auf die Decke. Kurz darauf geht das un­ru­hige He­cheln wieder los.
Als der kleine Mann zu­neh­mend un­ru­higer wird, ma­chen wir eine Tour nach draußen. Es ist viel kühler dort als in der Woh­nung, ein Wind weht und Snoopy macht es sich di­rekt be­quem. Ich gehe in Rich­tung von Snoopys-Spezial-Geschäftsstelle und der Welpe folgt mir so­fort. Nach einem Bäch­lein in der Ge­schäfts­stelle ver­su­chen wir das Pro­jekt Schlaf noch einmal in An­griff zu nehmen.
Die zweite Nacht­hälfte be­streitet Snoopy das Pro­gramm. Win­seln, wälzen, keinen Platz zum Schlafen finden, sich im Panzerknacker-Gewerbe ver­su­chen und den Karton zer­legen.
Wir gehen noch zweimal ver­geb­lich raus, der leichte Wind tut gut. Ir­gend­wann fallen wir er­schöpft in einen leichten Schlaf.

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