Der Morgen danach

Aus meinem schla­fähn­li­chen Zu­stand werde ich ge­weckt, als mir je­mand hin­ge­bungs­voll das Ohr ab­leckt. Snoopy beugt sich aus seiner Kiste auf mein pro­vi­so­ri­sches Lager hinab. Er will spielen. Wir gehen zur Ge­schäfts­stelle und er pie­selt neben seinen Baum. Da­nach be­ginnt er ihn sys­te­ma­tisch auf­zu­essen. Wir ma­chen uns auf den Weg nach oben und we­cken meinen Freund. Dann wird ge­spielt.
Als mein Freund auf dem Markt und ich mit der Zu­be­rei­tung von Sno­opys Früh­stück be­schäf­tigt bin pas­siert das Mal­heur und ein großes und kleines Ge­schäft finden sich auf dem Flur­boden. Es ist sein erster Haufen, seit er bei uns ein­ge­zogen ist und er hat ganze Ar­beit ge­leistet. :mrgreen:
Das Früh­stück ver­schmäht der kleine Mann fast voll­ständig, weder die ge­pimpte Wel­pen­milch noch das groß­ar­tige Gu­lasch finden An­klang. Es ist aber auch immer noch furchtbar heiß in der Woh­nung. Nach dem Wel­pen­essen mache ich unser Früh­stück. Zwi­schen­durch lässt Snoopy sein Warum-­bin-­ich-­nicht-­der-­Mittelpunkt-­der-­Welt?-­Winseln hören. Als wir dann Früh­stü­cken, legt sich die kleine Fluse neben uns und pennt ein.
Das werde ich jetzt auch tun. Die Nacht war die Hölle. „Der Hund kann nichts dafür!“ (Zitat aus „Herrchenjahre“)

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Die erste Nacht

Ich kann nicht schlafen. Damit hatte ich ge­rechnet. Womit ich nicht ge­rechnet habe ist, dass dieser Um­stand an der ab­ar­tigen Hitze und nicht an dem kleinen Ra­cker in der Kiste neben mir liegt. Der tap­fere kleine Kerl ist ganz lieb und he­chelt sich die Zunge aus dem Hals. Er tut mir leid, wie er sich immer wieder wälzt, weil ihm warm ist.
Wir ziehen in ein küh­leres Zimmer um, eines mit einem De­cken­ven­ti­lator. Ich denke mir, dass der kleine Kerl einen wahn­sin­nigen Durst haben muss, er aber durch seine Kiste nicht zum Was­ser­napf kann. Also fülle ich einen halb­hohen Be­hälter mit Wasser und klemme ihn zwi­schen Decke und Kis­ten­wand. Snoopy be­ginnt so­fort mit dem Trinken. Er schlab­bert eine Weile an dem Wasser und schläft kurz darauf wie ein Stein.
Wenig später ent­decke ich, dass sein plötz­li­ches Ein­schlafen nicht mit dem ge­stillten Durst zu tun hatte. Sein rechtes Ohr hängt tief im Wasser. Ich halte das für keine über­ra­gende Idee und lege das nasse Ohr vor­sichtig auf die Decke. Kurz darauf geht das un­ru­hige He­cheln wieder los.
Als der kleine Mann zu­neh­mend un­ru­higer wird, ma­chen wir eine Tour nach draußen. Es ist viel kühler dort als in der Woh­nung, ein Wind weht und Snoopy macht es sich di­rekt be­quem. Ich gehe in Rich­tung von Snoopys-Spezial-Geschäftsstelle und der Welpe folgt mir so­fort. Nach einem Bäch­lein in der Ge­schäfts­stelle ver­su­chen wir das Pro­jekt Schlaf noch einmal in An­griff zu nehmen.
Die zweite Nacht­hälfte be­streitet Snoopy das Pro­gramm. Win­seln, wälzen, keinen Platz zum Schlafen finden, sich im Panzerknacker-Gewerbe ver­su­chen und den Karton zer­legen.
Wir gehen noch zweimal ver­geb­lich raus, der leichte Wind tut gut. Ir­gend­wann fallen wir er­schöpft in einen leichten Schlaf.

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Der Schlaf der Erschöpften

Bei 37°C Au­ßen­tem­pe­ratur haben wir die Heim­fahrt mit un­serer wert­vollen Fracht über die Bühne ge­bracht. Vor dem Los­fahren wurde noch einmal Pipi ge­macht, dann ver­ab­schie­deten wir uns von Karin und fuhren in Sno­opys neues Zuhause.

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Die Tren­nung von Karin, Mama und den Schwes­tern fiel ihm schwer, im Auto hat er viel ge­fiept und ge­jault. Nach einem Zwi­schen­stopp mit fri­schem, kühlem Wasser und einer kurzen Spiel­runde, ging es weiter. Sicht­lich ent­spannt trat der kleine Mann die rest­liche Heim­fahrt an.

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Zu Hause an­ge­kommen war­teten wir ver­geb­lich auf ein Bäch­lein. Auch die Woh­nungs­er­kun­dung und der Nach­mit­tags­snack ani­mierten ihn nicht dazu, sein Ge­schäft zu ma­chen. In der Woh­nung streu­nerte er un­schlüssig umher, fiepte hier, wu­selte da, wollte spielen, war hun­de­müde aber nicht zum Schlafen zu bewegen.

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Wir müssen kon­se­quent sein, doch es fällt schwer, dem kleine Hund Ver­bote aus­zu­spre­chen. „Nein!“ (nicht am Kabel knab­bern), „Nein!“ (nicht den neuen So­fa­bezug essen), „Nein!“ (Nicht mit den Pfoten auf den Couch­tisch klet­tern).
Nun ist er end­lich ein­ge­schlafen, doch jedes fremde Ge­räusch lässt ihn hoch­schre­cken. Un­sere Schaf­ku­ckucksuhr, ein hu­pendes Auto, ein wei­nendes Kind, das Knatschen un­serer Holz­dielen, der un­ge­wohnten Ge­räu­sche gibt es viele… Doch zum Glück bleibt er nie lange wach. Er hat sich den Schlaf red­lich ver­dient, der kleine Knopf.
Der­weil öffnen wir gaaaaaaanz leise die ganzen Wel­pen­star­ter­sets, die wir von Karin be­kommen haben. Jede Menge Futter be­findet sich darin, Spiel­zeug, ein rie­siger Fut­ter­napf, ein Le­cker­li­beutel, die Aus­beute ist groß. Dazu gibt es Wel­pen­rat­geber und Wer­bung. Ich werde mir das später durch­lesen, jetzt muss ich erstmal die kleine Fluse beim Schlafen be­ob­achten. Und dabei selig lächeln.

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Es ist… ein Rüde

Na wer bist du denn?

Ich werde ihn ‚Snoopy‘ nennen und er wird mir ge­hören. Er wird mein kleiner Snoopy sein.
Komm her, Snoopy, na komm schon kleines Sno­o­py­lein…
(Frei nach Dori)

Keine Kritik! Der Name ist über jeg­liche Kritik er­haben. Oder frei nach Walter MoersUn­vor­han­denen Winz­lingen: „Wir haben die Kritik überwunden!“

Und falls sich wer fragt warum der Name mit einem „S“ be­ginnt, Snoopy ist sein Ruf­name. In den Pa­pieren heisst er „Ama­zing Dream of Kotten Forest“.

Fast zeit­gleich mit Snoopy zieht die Mampf­maus, aka „Avanti in Ac­tion of Kotten Fo­rest“ bei Ja­nina ein. Brownie, aka „Amely of Kotten Fo­rest“ bleibt bei Karin. Küken „Afra of Kotten Fo­rest“ muss noch auf ihre neuen Halter warten, da sie das Ab­ga­be­ge­wicht von 4,5 kg noch nicht er­reicht hat.

 

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Nur noch 1 Tag

Ich bin sowas von auf­ge­regt, die Zeit will so gar nicht vorbeigehen.

Meine Ab­hol­ta­sche ist gepackt:

  • Gi­raffe
  • Ge­schirr in grün (selbst­ge­macht, wahr­schein­lich zu groß)
  • Leine in grün (selbstgemacht)
  • Ge­schirr in hell­blau (selbst­ge­macht, kleiner als das grüne)
  • Leine in hell­blau (selbst­ge­macht, muss ja zum Ge­schirr passen)
  • Hals­band in grün (selbst­ge­macht, zur Sicherheit)
  • Hals­band in hell­blau (selbst­ge­macht, man weiß ja nie)
  • Was­ser­napf für die Fahrt (es soll 34°C werden)
  • Ther­mos­fla­sche für Wasser (noch ohne Wasser, es soll ja frisch sein)
  • Hand­tuch als Decke (möchte keine seiner De­cken mit den ne­ga­tiven Er­in­ne­rungen an die Tren­nung von Mama, Schwes­tern und Karin verknüpfen)
  • Kü­chen­tü­cher
  • Le­cker­chen
  • Kot­beutel
  • Ka­meras

Kann nicht je­mand mit den Fin­gern schnipsen und es ist morgen, 14:00 Uhr?

Naja, ich habe ges­tern in der Unicum ge­lesen, dass es die Kon­zen­tra­tion und Ar­beits­leis­tung er­höht, wenn man zwi­schen­durch Wel­pen­vi­deos schaut. Haben ir­gend­welche ja­pa­ni­schen Stu­dien er­geben. Kein Witz! Und nein, ich habe die nicht be­sto­chen, das steht wirk­lich da.

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Urlaub

Ge­rade habe ich meinen Ur­laub ein­ge­reicht. Vom 05.08. bis zum 13.09. Wenn alles gut läuft be­rei­chert ab dem 02.08. (Shadows Ge­burtstag) ein kleiner Flat­welpe (äh, na­tür­lich ein rie­siger, grim­miger Wach­hund) unser Leben. Also, ihr Ein­bre­cher: Fürchtet diese Tage! (Und alle da­nach! :mrgreen:)

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Un­sere neue Fuß­matte. Der Pro­dukt­an­hänger kommt später na­tür­lich noch weg. (Achja, das ist ein alter Holz­boden, der ist nicht dre­ckig son­dern abgenutzt!)

 

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