Shopping mit Snoopy

Mein Freund lässt noch etwas Ein­satz beim Ver­hin­dern von „Un­fällen“ ver­missen. Meine Ver­suche ihn da­hin­ge­hend zu trai­nieren haben bis­lang noch keine Früchte getragen.

Ich: Snoopy ist auf­ge­wacht, gehst du bitte eben mit ihm raus?
Er: Einen Mo­ment noch, eben was am Rechner ma­chen!
Ich: Öhm, ich denke, es eilt etwas.
Er: Nagut, ich wech­sele noch die Hose.
Ich: Du hast ja die Ruhe weg.
Snoopy: *struller*
Er: Snoopy hat in mein Zimmer ge­pin­kelt, was mache ich jetzt?
Ich: Schneller sein?
Er: Es pres­sierte wohl etwas. Was jetzt?
Ich: Du gehst mit ihm raus, ich wi­sche die Pfütze weg.
Er: Er ist doch leer jetzt.

Später beim Spa­zier­gang be­geg­nete ich dann ei­nigen Hunden. Es ist ein­fach un­glaub­lich. Da wohnen wir seit 12 Jahren in dieser Woh­nung und kennen nur die Leute in un­serem Haus, doch kaum haben wir einen Hund spricht uns fast jeder an. Wir dachten, es gäbe etwa drei Hunde in un­serer Straße und plötz­lich kommen sie aus allen Ecken hervor. Und das Tolle ist, die Be­sitzer sind alle sehr nett. So hat Snoopy eine erste Freund­schaft schließen können und zwar zu einer Krom­fohr­länder–Hündin na­mens Gypsy. Gypsy und Snoopy spielen ganz toll mit­ein­ander und Gypsys Be­sit­zerin passt immer auf, dass ihre Hündin nicht zu wild und ruffig wird.
Von einer ex­trem ent­spannten Land­seer–Hündin hat Snoopy sich, als er es zu bunt trieb ein echt be­ein­dru­ckendes „Wuff“ ein­ge­fangen, da­nach war Ruhe im Karton!
Naja je­den­falls haben Snoopy und ich uns nach dem Früh­stück auf den Weg zu Fress­napf ge­macht, um ein pas­sendes Ge­schirr zu er­werben, au­ßerdem eine Trans­portbox für meinen Wagen. Die An­probe und das Pro­be­laufen ent­wi­ckelte sich zum echten Schau­spiel. Ge­spielt wurde „Der ster­bende Schwan“ in ge­samter Länge. Snoopy wei­gerte sich be­harr­lich, sich auch nur einen Meter vor­wärts zu be­wegen. Statt­dessen ver­suchte er sich aus dem Ge­schirr zu be­freien und die Gurte durch­zu­beißen. Dazu fiepte und jaulte er herz­er­wei­chend. Jeder Be­su­cher kam, um dem Schau­spiel bei­zu­wohnen. Wie überall er­oberte der Kleine alle Herzen im Sturm. Die Ver­käu­ferin im Laden war richtig klasse. sie hatte die Ruhe weg und hat Snoopy die Ge­schirre an­ge­legt um das zu finden, wel­ches am besten sitzt. Letzt­end­lich gingen wir mit Ge­schirr aber ohne Trans­portbox aus dem Laden. Was mir bei diesem Be­such erst auf­ge­fallen ist, Fress­napf machte es wie die Le­bens­mit­tel­läden. Statt Sü­ßig­keiten stehen Le­cker­lis­tangen in Hun­de­na­sen­höhe an der Kasse. Snoopy wollte sich na­tür­lich gleich selbst be­dienen. Ich wusste das aber glück­li­cher­weise zu ver­hin­dern. Eine Smart taug­liche Box haben wir leider nicht ge­funden.
Der erste Spa­zier­gang mit neuem Ge­schirr ent­wi­ckelte sich dann zur zweiten Vor­stel­lung des ster­benden Schwans. Aber ir­gend­wann fand sich der kleine Mann stre­cken­weise mit seinem Schicksal ab und lief den ein oder an­deren Schritt.
Langsam haben wir den Bogen fast raus. An­stren­gend ist es. Aber es ist es mehr als wert.

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Kein Hundegebell »

Fit für den Urlaubsalltag

Noch geht es bei uns drunter und drüber, aber wir ver­su­chen langsam etwas Struktur in unser Zu­sam­men­leben zu bringen. Der Morgen be­ginnt mit dem Auf­stehen und zwar zu dem Zeit­punkt, an dem Snoopy seine re­bel­li­sche „Ich will jetzt auf keinen Fall wei­ter­schlafen und bitte be­spaßt mich“-Phase be­kommt. Wir gehen zur Haupt­ge­schäfts­telle, in der meist ein Bäch­lein hin­ter­lassen wird. Dann geht es zu­rück in die Woh­nung, wo die Fleischra­tion für den Tag aus dem Ge­frier­fach ge­holt wird.

Da­nach findet der erste Spa­zier­gang des Tages statt. Von Lei­nen­füh­rig­keit kann na­tür­lich keine Rede sein, die selbst­ge­machten Ge­schirre sind ein­deutig zu schwer und ver­rut­schen da­durch immer. Montag werden wir also ein Wel­pen­ge­schirr käuf­lich er­werben. Die Spa­zier­gänge be­ginnen mit einem kurzen Weg zur Spiel­wiese, dieser wird im Schne­cken­tempo zu­rück­ge­legt, damit das Fell­knäuel nicht an der Leine zieht. Au­ßerdem werden wir immer wieder von be­geis­terten Fans un­seres kleinen Welpen an­ge­spro­chen. Auf der Wiese an­ge­kommen wird dann kurz ge­spielt, damit sich der be­schwer­liche Weg mit dem, nach Sno­opys Mei­nung, fürch­ter­li­chen Hals­band auch ge­lohnt hat. Ab und an treffen wir dort auf Hunde, die einen mehr, die an­deren we­niger be­geis­tert. Snoopy ist sehr vor­sichtig und be­herrscht seine Be­schwich­ti­gungs­si­gnale ausgezeichnet.

Auf dem Rückweg wird Snoopy noch ge­tragen, damit seine Ge­lenke nicht zu stark be­lastet werden.

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Nach dem Spa­zier­gang gibt es Sno­opys Früh­stück, eine Por­tion Tro­cken­futter. Nach einem kurzen Be­such in der Ge­schäfts­stelle widmed sich der Kleine seinem aus­gie­bigem Schön­heits­schlaf. Dieser findet zu­meist auf den kühlen Kü­chen­fliesen statt.

Dann nutzen wir die Ge­le­gen­heit zum Früh­stü­cken und dem Er­le­digen wich­tiger Dinge, wie Nacht­schlaf nach­holen. Nach Sno­opys Schlaf wird die Ge­schäfts­stelle auf­ge­sucht und da­nach ge­spielt und ge­knud­delt. Dann muss sich der Kleine mit sich selber be­schäf­tigen, was je­doch unter Auf­sicht ge­schieht, da seine Vor­stel­lung von In­nen­aus­stat­tung der un­seren total wi­der­spricht. Gerne wird auch nach Auf­merk­sam­keit ge­win­selt und ge­fiept, bei an­hal­tender Igno­ranz auch auf ein Jaulen aus­ge­dehnt, was wir je­doch, grausam, wie wir sind, igno­rieren. Wir wollen ja schließ­lich keinen Ty­rannen großziehen.

Zwi­schen­durch wird die Ge­schäfts­stelle auf­ge­sucht, so auch vor der Vor­be­rei­tung des Mit­tag­es­sens. Dieses ist etwas auf­wän­diger und be­inhaltet die Zu­be­rei­tung von Wel­pen­milch, Ho­nig­schleim, di­versen Pül­ver­chen aus dem Fut­ter­laden um die Ecke und Le­ber­tran. Dann geht es wieder zur Spiel­wiese und da­nach wird das Hun­de­mit­tag­essen ser­viert. Da­nach schläft der kleine Ra­cker wieder ein bis wieder die Spiel– und Schmu­se­zeit ein­ge­läutet wird. Hier wech­seln wir zwi­schen Spiel mit uns und Ei­gen­be­schäf­ti­gung sowie Schmusen ab, wir wollen ja nicht allzu vor­her­sehbar sein.

Nor­ma­ler­weise könnte der­selbe Ab­lauf zum Nach­mit­tags– und Abend­essen statt­finden, aber ge­rade in den ersten Wo­chen bei uns muss der kleine Hund un­heim­lich viele Dinge ken­nen­lernen, so dass neben Spa­zier­gang, Spielen, Schmusen, Essen und Er­ziehen auch die so­ge­nannte „Prä­gung“ statt­findet. Heute sind wir z. B. bei meinem Bruder ein­ge­laden, wo wir auf Agnes, ihren Freund Heiko und Pluto stoßen werden.

Das Nach­mit­tags­essen wird auf nach die Au­to­fahrt ver­schoben, man muss es ja nicht pro­vo­zieren, dass dem Hun­de­kind schlecht wird. Am Zielort an­ge­kommen geben wir Snoopy Pansen grün, den liebt er heiß und innig, wir al­ler­dings we­niger. :mrgreen: (Notiz an mich: Bei­bringen, dass er nach dem Genuß von Pansen nicht in meine Rich­tung atmen darf.) Nach dem Essen wird der Rei­se­fut­ter­napf ap­por­tiert, bis ich ihn als Ge­schenk emp­fange und zur Spüle bringe. Als Al­ter­na­tive wählt Snoopy seinen Was­ser­napf, was in einem Fußbad und einer durch­nässten Hun­de­decke endet. Prak­ti­scher­weise ist der Napf nun leer und kann stolz her­um­ge­tragen werden.

Als Pluto und Snoopy auf­ein­an­der­treffen be­müht sich Snoopy red­lich, seine fried­li­chen Ab­sichten kund­zutun, ist dabei dann doch etwas auf­dring­lich und wird von Pluto ein­dring­lich in seine Schranken ver­wiesen. Pluto ist für den Kleinen erstmal tabu, re­spekt­voll hält er sich von ihm fern. Später ap­por­tiert Pluto Dummys aus dem Fluss, wäh­rend sich Snoopy sich sogar bis zum Bauch in das Ge­wässer traut. Es sieht un­glaub­lich süß aus, wie er immer wieder ver­sucht, auf der Was­ser­ober­fläche zu laufen und die Pföt­chen dabei ganz hoch­hebt. Dann spielt er mit dem Wasser und ist an­ge­messen nass. Zwei Hun­de­be­geg­nungen und viele Fans später spa­zieren wir ge­müt­lich am Fluss ent­lang. Snoopy wird mu­tiger und fängt sich eine wei­tere Zu­recht­wei­sung ein. Doch er ist deut­lich we­niger er­schro­cken und hält einen ge­rin­geren Ab­stand zu dem „Un­tier“ Pluto ein.

Beim Spielen mit dem schwarzen Fell­monster holen wir uns durch Sno­opys etwas ruf­figen Ein­satz seiner sehr spitzen und schmerz­haften Zähne al­lerlei Bles­suren, die hun­de­ge­recht mit einem hohen Jaulen und Igno­ranz be­ant­wortet werden. Agnes mit der meisten Hun­de­er­fah­rung jault de­fi­nitiv am be­ein­dru­ckendsten. Wir bilden uns ein, dass Snoopy beim Spielen schon etwas we­niger stark zu­beißt und sich seine Beiß­hem­mung langsam aber si­cher ent­wi­ckelt. Un­seren Glied­maßen, Nasen und Ohren wäre es zu wünschen.

Auf der Rück­fahrt schläft Snoopy tief und fest, was auch gut ist, da mein De­cken­kon­strukt für meinen Wagen sich als total un­taug­lich her­aus­ge­stellt hat. Gleich morgen werden wir eine Trans­portbox für meinen Wagen er­werben. Zu­sammen mit einem pas­senden Hundegeschirr.

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Nur noch 1 Tag

Ich bin sowas von auf­ge­regt, die Zeit will so gar nicht vorbeigehen.

Meine Ab­hol­ta­sche ist gepackt:

  • Gi­raffe
  • Ge­schirr in grün (selbst­ge­macht, wahr­schein­lich zu groß)
  • Leine in grün (selbstgemacht)
  • Ge­schirr in hell­blau (selbst­ge­macht, kleiner als das grüne)
  • Leine in hell­blau (selbst­ge­macht, muss ja zum Ge­schirr passen)
  • Hals­band in grün (selbst­ge­macht, zur Sicherheit)
  • Hals­band in hell­blau (selbst­ge­macht, man weiß ja nie)
  • Was­ser­napf für die Fahrt (es soll 34°C werden)
  • Ther­mos­fla­sche für Wasser (noch ohne Wasser, es soll ja frisch sein)
  • Hand­tuch als Decke (möchte keine seiner De­cken mit den ne­ga­tiven Er­in­ne­rungen an die Tren­nung von Mama, Schwes­tern und Karin verknüpfen)
  • Kü­chen­tü­cher
  • Le­cker­chen
  • Kot­beutel
  • Ka­meras

Kann nicht je­mand mit den Fin­gern schnipsen und es ist morgen, 14:00 Uhr?

Naja, ich habe ges­tern in der Unicum ge­lesen, dass es die Kon­zen­tra­tion und Ar­beits­leis­tung er­höht, wenn man zwi­schen­durch Wel­pen­vi­deos schaut. Haben ir­gend­welche ja­pa­ni­schen Stu­dien er­geben. Kein Witz! Und nein, ich habe die nicht be­sto­chen, das steht wirk­lich da.

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Wuff »

Lauter Geschenke

Ir­gendwie be­komme ich im Mo­ment lauter Ge­schenke. Dabei ist mein Ge­burtstag schon über zwei Mo­nate vorbei. Mein Freund hin­gegen hat heute Ge­burtstag und er führt ge­schen­ke­tech­nisch mit nur 2 Punkten.
Warum schreibe ich das über­haupt hier? Na klar, alle Ge­schenke haben (ent­fernt) etwas mit Hunden zu tun. Samstag hat Karin mir eine Dum­my­weste ge­schenkt, die ihr etwas zu groß ist. Heute auf der Ar­beit habe ich dann drei Keks-Ausstechförmchen be­kommen (Flat Coated Re­triever, Kno­chen, Herz) und dazu jede Menge Back­re­zepte für Hun­del­ecker­lies. Und als ich dann von der Ar­beit nach Hause kam, steckte ein an mich adres­sierter Brief im Kasten, der Ab­sender war MINA. Der Brief ent­puppte sich dann als Au­to­gramm­karte von Martin Rütter, auf der er sich für mein Ge­schenk be­dankt.
Wenn es nach mir ginge, darf das ruhig so bleiben. Also: wei­ter­ma­chen. :mrgreen:

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Urlaub

Ge­rade habe ich meinen Ur­laub ein­ge­reicht. Vom 05.08. bis zum 13.09. Wenn alles gut läuft be­rei­chert ab dem 02.08. (Shadows Ge­burtstag) ein kleiner Flat­welpe (äh, na­tür­lich ein rie­siger, grim­miger Wach­hund) unser Leben. Also, ihr Ein­bre­cher: Fürchtet diese Tage! (Und alle da­nach! :mrgreen:)

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Un­sere neue Fuß­matte. Der Pro­dukt­an­hänger kommt später na­tür­lich noch weg. (Achja, das ist ein alter Holz­boden, der ist nicht dre­ckig son­dern abgenutzt!)

 

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Grundausstattung

Das Hundezubehör-Anschaffungs-Embargo wurde auf­ge­hoben. End­lich darf ich hem­mungslos Shoppen gehen. Un­glück­li­cher­weise habe ich be­reits so­viel selber ge­macht, bzw. z. T. un­er­laub­ter­weise ge­kauft, dass gar nicht mehr so viel fehlt…

Ich habe bereits:

  • Hun­de­hals­bänder in di­versen Größen (selbstgenäht)
  • 2 Hun­de­leinen (selbstgenäht)
  • Hun­de­kissen (selbstgenäht)
  • 2 Hun­de­de­cken
  • 1 Wel­pen­decke
  • Au­to­decke (selbstgenäht)
  • 2 Plüsch­tiere (Elch und platter Wombat, der die Fuß­ballen auf der fal­schen, also der Fu­ß­ober­seite hat)
  • Tü­cher für den Mama– und Wurfgeschwistergeruch
  • Kli­cker + Klickerarmband
  • Ze­cken­ent­ferner
  • Un­mengen an ei­genen und ge­lie­henen Büchern

 

Was fehlt?

 

Habe ich noch was vergessen?

 

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Pfingsten

End­lich komme ich dazu, über unser Pfingsten zu Bloggen. Es ist viel pas­siert in den drei Tagen, aber der Reihe nach.

DarcyZu­erst waren wir bei „un­serer“ (sie ge­hört na­tür­lich nicht uns :)) Züch­terin und der hof­fent­lich (Daumen ganz fest drü­cken bitte!) Mutter un­seres Welpen in spe zu Be­such. Es war ein schöner Nach­mittag und was mich wirk­lich zu­ver­sicht­lich und glück­lich ge­macht hat ist, dass ich mir die Farbe des Wel­pen­bänd­chens aus­su­chen durfte. Mir ist klar, dass das na­tür­lich nur sym­bo­li­schen Cha­rakter hat, denn je nach An­zahl der schwarzen Rüden weiss man ja vorher nicht, wel­cher letzt­end­lich bei einem ein­zieht. Nun zähle ich die Tage bis zum er­rech­neten Ge­burts­termin (es sind noch 17 oder 18) und denke im­merzu an das Welpenbändchen.

Später haben wir dann den letzten und schwie­rigsten Teil un­seres Ar­beits­zim­mers wel­pen­si­cher ge­macht und aus­ge­mistet. Nun sieht das Zimmer toll aus und ich werde je­desmal stolz, wenn ich es be­trete. Die ganze Ak­tion hat si­cher 8 Stunden ge­dauert, al­leine für das Neu­ver­legen und Be­schriften der Kabel (das war echt drin­gend nötig!) habe ich eine ge­fühlte Ewig­keit ge­braucht. Unser nächstes Pro­jekt ist üb­ri­gens die Küche, auch wieder in meh­reren Teilen.

Der Rest des Wo­chen­endes war mit Ge­burts­tagen „voll­ge­stopft“. Es ist un­glaub­lich, wie­viele Leute (und nun auch die Welpen einer an­deren Züch­terin) zwi­schen dem 18.-20. Mai Ge­burtstag haben. An zwei dieser Ge­burts­tage habe ich teil­ge­nommen. Bei meinem Bruder waren unter an­derem Agnes und Pluto zu Be­such, so dass ich mich weiter im Hun­destrei­cheln üben konnte und darin, einen ver­fres­senen Hund davon ab­zu­halten, Ham­burger zu klauen.

An meinem Ge­burtstag habe ich dann sehr viele Hun­de­ge­schenke be­kommen, manche, die dazu ge­eignet sind mich hun­defit zu ma­chen (Bü­cher), an­dere, die mich auf die Hun­de­hal­tung im All­ge­meinen ein­stimmen (Hör­buch, DVD, Ein­tritts­karte), wieder an­dere, die die Woh­nung wel­penfit ma­chen (Fuß­matte, Werkelkram-Unterbring-Tisch und –Schrank). So lassen sich die un­end­lich er­schei­nenden Tage bis zur Ge­burt hof­fent­lich wirksam über­brü­cken. :) Dann habe ich noch einen un­de­fi­nierten Gut­schein er­halten, der eben­falls etwas mit dem Welpen zu tun haben muss, denn ich darf ihn erst ein­lösen, „wenn es mit dem Hund klappt“. Mein schönstes Ge­schenk, ich hoffe, das nimmt mir jetzt nie­mand übel, war je­doch das sym­bo­li­sche Wel­pen­bänd­chen.
Jeder Be­su­cher wurde dazu ge­nö­tigt, das in fri­schem Glanz er­strahlte Ar­beits­zimmer zu loben, was auch brav getan wurde. Im Nach­hinein war mir diese Ak­tion zwar ein biss­chen pein­lich, aber ich denke, alle konnten meinen Stolz ver­stehen.
Auch an meinem Ge­burtstag hatte ich die Ge­le­gen­heit einen Hund zu strei­cheln (Ginger). Leider geht es ihr nicht gut, so dass Kathi und Ginger nicht allzu lange bleiben konnten und nachts noch in die Tier­klinik fahren mussten.

Ges­tern waren Kathi, Ginger und ich dann nochmal beim Tier­arzt (so konnte ich meinen zu­künf­tigen Tier­arzt sogar schonmal ken­nen­lernen) und wie es aus­sieht, nä­hert man sich langsam der Dia­gnose. Es waren di­verse Dinge ver­mutet worden (Magen-Darm-Infekt, Über­säue­rung des Ma­gens, chro­ni­sche Gas­tritis, etc.) aber der­zeit wird sie mit Cor­tison auf eine chro­ni­sche Pan­krea­titis be­han­delt, zu­min­dest so lange, bis die ent­spre­chenden Blut­werte vor­liegen. Hof­fent­lich geht es ihr bald wieder besser.

So­viel also zu Pfingsten. Je­den­falls kann man nicht be­haupten, dass es lang­weilig ge­wesen wäre…

Darcy

Wie lange noch?

 

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Nähen für den Hund

Habe ich er­wähnt, dass unser zu­künf­tiger Flat der be­stan­ge­zo­genste Hund dies­seits und jen­seits des Äqua­tors sein wird? Wenn das so weiter geht, mache ich noch ein Ge­schäft auf. Je­den­falls habe ich ei­nige neue Hals­bänder her­ge­stellt und ei­nige wei­tere sind in Pla­nung. Schließ­lich war ich ges­tern auf der Crea­tiva und Ca­ro­line (Cuddys Frau­chen) hat mir eine Be­zugs­quelle für Flat-Coated-Retriever-Borten ge­nannt. Alles in allem gute Vor­aus­setzngen für eine neue Kol­lek­tion. :mrgreen:

halsbaender

Mein Le­cker­li­beutel ist fast fertig, aber nicht wirk­lich funk­tional. Der Stoff ist so fest, dass sich der Beutel nicht richtig zu­ziehen lässt. Aber ich habe ja noch we­nigs­tens vier Mo­nate Zeit um einen neuen Beutel her­zu­stellen. Au­ßerdem habe ich schon ein paar neue Ideen für den Beutel…

Meine Au­to­decke ist eben­falls fast fertig, richtig gut ge­fällt sie mir nicht. Sie war auch durch die Größe und den di­cken Stoff echt blöd zu nähen. Von dem Kat­zen­netz mal ganz zu schweigen.

Auch mein Lauf­gurt ist ein­ge­troffen. Ei­gent­lich ist es Quatsch, so früh einen Lauf­gurt mit in­te­grierter Hun­de­leine zu kaufen, aber mein alter Lauf­gurt ist ka­putt­ge­gangen (das war so ein Ding von Tchibo), ab­ge­sehen davon hat mein neues Smart­phone nicht rein­ge­passt. Und bevor ich nun 15 — 25 € für einen Über­gangs­gurt aus­gebe habe ich eben schonmal einen Hun­de­lein­en­gurt er­worben (und zwar diesen) und die Hun­de­leine vor­läufig ab­mon­tiert. Bevor das Woll­knäuel ein Jahr als ist, ist an Laufen mit Hund eh noch nicht zu denken. Nun nähe ich die Fla­schen­halter des alten Gurtes um, so dass ich sie am neuen Gurt be­fes­tigen kann und mache noch eine maß­ge­schnei­derte Ta­sche für mein Handy. Fla­schen­halter und Han­dy­ta­sche werden ab­nehmbar sein, so dass im Falle eines neuen Mo­bil­te­le­fons ein­fach eine neue Ta­sche an­ge­bracht werden kann. Naja, und so­lange mein zu­künf­tiger Hund noch nicht mit­laufen kann, nutze ich den Gurt eben ohne Leine. Ganz ein­fach. ;)

Von der Sache mit dem Hun­de­ba­de­mantel habe ich Ab­stand ge­nommen, ge­eig­neter Stoff in ent­spre­chender Menge ist deut­lich teurer als der fertig ge­kaufte Ba­de­mantel (Promo-Link).

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Bademantel

Eines mal zur Er­klä­rung, ich finde Hun­de­klei­dung echt doof. Einem Hund etwas an­zu­ziehen halte ich für die al­bernste Sache der Welt. Aber ein klatsch­nasses Tier im Winter in den Kof­fer­raum zu legen und es frieren zu lassen (es kann sich ja schließ­lich nicht be­wegen und somit wärmen) finde ich auch nicht gut. Ab­trocknen ist bei ent­spre­chendem Wetter manchmal nicht mög­lich und da finde ich einen Ba­de­mantel, oder eher eine Art Hand­tuch­über­wurf, ähn­lich einer Pfer­de­decke, schon an­ge­bracht. Und des­halb denke ich dar­über nach, einen zu nähen. Aus Frottee oder noch besser so einer Art Nässe auf­sau­gender Mi­cro­faser. Im Grunde han­delt es sich um eine Art Poncho, ein rundes Tuch mit einem Loch für den Hals (s. hier), einer Schnur zum Be­des­tigen und einer La­sche mit Klett­ver­schluss (den würde ich ab­wei­chend vom Foto hin­zu­fügen wollen), um das Hand­tuch um den Bauch zu be­fes­tigen. Mehr nicht. Kleine Ka­puze, keine Ärmel / Beine, keine Ta­schen, kein „Schi­schi“. Rein funk­tional. So, das musste mal ge­sagt werden. :) Ein Hund ist schließ­lich ein Hund und keine Modepuppe.

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